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Das war die fadeste und müdeste Klimakonferenz seit Jahren, findet Werner Eckert in seinem Kommentar. Und Kanzlerin Merkel trage die Verantwortung dafür, "dass sich ihr Mann in Doha kräftig blamiert hat". Künftig müssten die Staats- und Regierungschefs bereits im Vorfeld klare Vereinbarungen treffen.
Deutschland tut nicht genug gegen den Klimawandel. Im Länderranking der Klimaschutz-Organisation Germanwatch rutscht die Bundesrepublik deshalb ab. Große Sorgen macht den Experten aber vor allem China. Dort sei die Emissionsentwicklung "dramatisch".
Bei der Klimakonferenz in Doha werden die Umweltminister nächste Woche einige Entscheidungen treffen müssen - ein Kyoto-Protokoll II ist das Ziel. Ganz unabhängig davon ist klar: Alle zugesagten Emissionsreduktionen reichen nicht aus, die Erderwärmung auf zwei Grad zu begrenzen.
In Doha ist die erste Hälfte der Klimakonferenz zu Ende, nächste Woche geht es ans Eingemachte: Ein Nachfolgeabkommen für das Kyoto-Protokoll soll vereinbart werden. Doch selbst wenn es eine Einigung geben sollte: Mehr als symbolischen Wert dürfte Kyoto II kaum haben.
Zum Jahresende laufen die Verpflichtungen des Kyoto-Protokolls aus. Ein Ziel der Klimakonferenz in Doha ist eine Nachfolgeregelung. Zu diesen neuen Klimaschutz-Verpflichtungen bekennen sich aber nur die EU und einige weitere Staaten.