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Pflicht erfüllt, sechs Punkte aus zwei Spielen geholt: Die DFB-Elf hat auch ihr zweites Spiel innerhalb weniger Tage gegen Kasachstan gewonnen. Sie siegte ungefährdet mit 4:1. Alle vier Treffer erzielten Dortmunder Spieler: Marco Reus traf doppelt, Mario Götze und Ilkay Gündogan trafen je einmal.
Im Schongang hatte die deutsche Nationalelf vor vier Tagen Kasachstan in der WM-Qualifikation mit 3:0 besiegt. Heute steht das Rückspiel in Nürnberg an - allerdings ohne Gomez, Schweinsteiger und Höwedes. Bundestrainer Löw gibt Gündogan eine Bewährungschance und hat Jansen in den Kader berufen.
Alles andere als ein Sieg wäre eine Enttäuschung gewesen: Die deutsche Fußball-Nationalmannschaft hat ihre Pflichtaufgabe gegen Kasachstan souverän gelöst. Die DFB-Elf siegte in Astana mit 3:0 und festigte damit die Tabellenführung in Gruppe C. Die Tore erzielten Schweinsteiger, Götze und Müller.
Heute Abend tritt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft zum WM-Qualifikationsspiel in Kasachstan an. Menschenrechtler können sich nicht auf das Sportereignis freuen, denn die Lage in dem Land ist weiterhin äußerst kritisch.
Ohne Mario Gomez - der Angreifer verletzte sich wenige Stunden vor dem Spiel - und somit ohne "echten" Mittelstürmer tritt die deutsche Fußball-Nationalmannschaft bei der WM-Qualifikation in Kasachstan an. Für Gomez spielt Mario Götze in der Angriffsspitze. Die DFB-Elf ist in Astana haushoher Favorit.
Beim Absturz eines Passagierflugzeugs sind in Kasachstan nach Behördenangaben mindestens 20 Menschen ums Leben gekommen. Zum Unfallzeitpunkt herrschten in der Region um die Stadt Almaty dichter Nebel und Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt.
Beim Absturz eines Militärflugzeuges im Süden der Ex-Sowjetrepublik Kasachstan sind offenbar alle Insassen ums Leben gekommen. Nach Behördenangaben starben bei dem Unglück 27 Menschen, darunter ranghohe Militärs. Demnach zerschellte die Maschine vom Typ Antonow An-72 unweit der Grenze zu Usbekistan.
Kasachstans autoritäre Führung geht mit erhöhtem Druck gegen Andersdenkende vor: Gegen Dutzende Medien und politische Gruppen in der Stadt Almaty wurde jetzt Klage erhoben. Grund soll deren Unterstützung für Ölarbeiter-Proteste vor einem Jahr gewesen sein, bei dem mindestens 17 Menschen starben.