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Hunderttausende Menschen sind in die kambodschanische Hauptstadt Phnom Penh gereist, um sich von Ex-König Sihanouk zu verabschieden. Mit der Einäscherung begehen sie heute den Höhepunkt der Trauerfeierlichkeiten. Der 89-jährige Monarch war bereits im Oktober gestorben.
Die Trauerfeierlichkeiten für den verstorbenen Ex-König Kambodschas, Sihanouk, nähern sich dem Ende. Sein Leichnam wurde aufgebahrt. Sihanouk war im Oktober mit 89 Jahren gestorben. Seine Politik war umstritten und widersprüchlich - trotzdem verehren ihn viele Menschen immer noch.
So herzlich wie in Myanmar ist US-Präsident Obama in Kambodscha nicht empfangen worden. Auch das Gespräch mit Premier Hu Sen über die Menschenrechtslage wirkte eher angespannt, so Beobachter. Hinzu kommt der Territorialstreit im Südchinesischen Meer, der den ASEAN-Gipfel überschattet.
Wenn US-Präsident Obama kommende Woche Kambodscha besucht, wird er in ein freundlich gesinntes Land kommen - doch nicht in ein nahestehendes. Der große Bruder heißt China und investiert dort zehn Mal mehr Geld als die USA. Die Folge: Die Khmer lernen lieber Mandarin als Englisch.
Als Norodom Sihanuk als 18-Jähriger auf den Thron stieg, war Kambodscha noch unter französischer Verwaltung. Ein halbes Jahrhundert lang begleitete er sein Land durch Bürgerkrieg und Demokratisierungsversuche. Nach Jahren im Exil kehrte er 1993 auf den Trohn zurück. Jetzt starb der "Vater der Nationen".
Auch die schwedische Mode-Kette H&M lässt ihre Kleidung in Ländern produzieren, in denen unter schlechten Bedingungen gearbeitet wird. Vor einem Jahr waren in einer Fabrik in Kambodscha Dutzende Frauen wegen der Hitze zusammengebrochen.
Der Mitgründer der Internettauschbörse Pirate Bay, Warg, muss nach seiner Festnahme in Kambodscha die Auslieferung nach Schweden fürchten. Dort war er wegen Verstößen gegen das Urheberrecht verurteilt worden. Kambodscha prüft die Überstellung Wargs - auch ohne Auslieferungsabkommen.