Detail Navigation:
Unter großem Beifall hat der amtierende Vorsitzende der Syrischen Nationalen Koalition beim Gipfel der Arabischen Liga den Platz Assads eingenommen. Vor den Staatsoberhäuptern beschwerte sich Khatib über die mangelnde Unterstützung von außen, kritisierte aber auch die regionalen Mächte.
Im November 2011 hatte die Arabische Liga Syrien aus ihrem Kreis ausgeschlossen. Nun bekommt das wichtigste Oppositionsbündnis, die Nationale Koalition, diesen Sitz. Doch die Einigkeit der Opposition scheint nach der Wahl Hittos zum Interimspräsidenten in Gefahr. Aus Frankreich kam deshalb ein Appell.
Nach mehrtägigen Kämpfen haben malische und französische Truppen offenbar die Städte Diabali und Douentza zurückerobert. Der französische Verteidigungsminister Le Drian sprach von einem "militärischen Erfolg". Die EU will in zwei Wochen eine internationale Unterstützer-Konferenz für Mali ausrichten.
Nach dem Geiseldrama in Algerien befürchten westafrikanische Staaten ein Ausweiten des Konflikts in Mali. Auf dem Gipfeltreffen der Staatengemeinschaft ECOWAS sind deshalb mehr Soldaten beschlossen worden. Auch die ehemalige Kolonialmacht Frankreich will mehr Militär schicken.
Mit dem Rückzug der Islamisten aus der strategisch wichtigen Stadt Diabali ist der malischen Armee ein neuer Etappenerfolg gelungen. Doch der Einsatz geht weiter, nun treffen auch Soldaten aus den Nachbarländern zur Unterstützung in Mali ein. Und auch die erste deutsche Transall-Maschine ist gelandet.
In Mali ist derzeit vor allem die Stadt Diabali umkämpft. Viele Menschen sind geflohen. Sie berichten von Schikanen durch die Islamisten. Noch schlimmer scheint die Lage im Norden des Landes zu sein. Derweil landeten zwei Transall-Maschinen der Bundeswehr in der Hauptstadt Bamako.
Französische Bodentruppen liefern sich in Mali Gefechte mit islamistischen Kämpfern. Die strategisch wichtige Stadt Diabali soll gemeinsam mit malischen Soldaten "Mann gegen Mann" zurückerobert werden. Von dort könnten dann Kampfjets nach Norden starten.
In Mali ist die Militäroperation "Servale" in vollem Gange. Inzwischen setzt Frankreich auch Bodentruppen gegen die Islamisten im Norden ein. Gemeinsam mit malischen Soldaten versuchen sie, die Stadt Diabali zurückzuerobern. In der Hauptstadt Bamako verfolgen die Menschen die Militäraktion mit Spannung.
Frankreichs Luftschläge in Mali gehen unvermindert weiter. Viele sind froh über die Angriffe auf die Islamisten, die den Norden ihres Landes besetzt haben. Paris will weitere Soldaten schicken. Inzwischen sind nach UN-Angaben fast 150.000 Malier vor den Kämpfen geflohen.
Derzeit unterstützen 750 französische Soldaten die Regierungstruppen in Mali im Kampf gegen die Islamisten. Doch Präsident Hollande kündigte Verstärkung an. Von bis zu 2600 Einsatzkräften ist die Rede. Möglichst schnell solle die Mission an afrikanische Einheiten übergeben werden.