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Bei einer Reihe von Bombenanschlägen im Irak sind mindestens 70 Menschen getötet worden. Betroffen waren unter anderem die Städte Bagdad und Basra. Die Gewalt im Irak hat Ausmaße angenommen wie seit fast fünf Jahren nicht mehr.
Bei Anschlägen auf Sunniten sind im Irak mindestens 76 Menschen getötet worden - das sind die meisten Toten an einem Tag seit mehr als acht Monaten. Es wird befürchtet, dass das Land jetzt vor einer neuen Welle religiös motivierter Gewalt stehen könnte.
Bei einem Bombenanschlag im Irak sind mindestens 26 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Die Detonationen ereigneten sich nach den Freitagsgebeten nahe einer sunnitischen Moschee. Zuvor hatte es Anschläge auf schiitische Einrichtungen gegeben.
Im April sind im Irak mehr als 700 Menschen Anschlägen zum Opfer gefallen. Damit ist der Monat der tödlichste seit fünf Jahren. Verantwortlich sind laut UN vor allem radikale Islamisten. Aber auch religiöse Spannungen kosten immer wieder Menschenleben.
Die Medienaufsicht des Irak hat dem arabischen Sender Al Dschasira und neun weiteren Sendern die TV-Lizenz entzogen. Ihnen wird vorgeworfen, aufrührerische Tendenzen zu unterstützen. Bei Protesten gegen die Regierung starben mehr als 200 Menschen.
Unter strengen Sicherheitsvorkehrungen haben im Irak die ersten Wahlen seit dem Abzug der US-Streitkräfte stattgefunden. Die Wahl zu den Regionalparlamente endete ohne die befürchteten Todesopfer, allerdings gab es Verletzte bei Anschlägen. Die Wahlbeteiligung war offenbar niedrig.
Es ist die erste Wahl im Irak seit dem Abzug der US-Truppen Ende 2011: In zwölf von 18 Provinzen des Landes sind die Menschen aufgerufen, neue Regionalparlamente zu bestimmen. Trotz erhöhter Sicherheitsvorkehrungen griffen Extremisten mehrere Wahllokale an. Es gab Verletzte.
In der irakischen Hauptstadt Bagdad hat sich ein Selbstmordattentäter in einem Café in die Luft gesprengt. Mindestens 22 Menschen wurden getötet, mehr als 30 verletzt. Bislang hat sich niemand zu dem Anschlag bekannt. Im Vorfeld der Regionalwahlen am Samstag hat die Gewalt in dem Land wieder zugenommen.
Bei einer Serie von Anschlägen in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind nach Angaben lokaler Behörden mehr als 50 Menschen getötet worden. Zahlreiche Menschen wurden verletzt. Am Morgen explodierten innerhalb von einer Stunde mehreren Sprengsätze an Restaurants und Bushaltestellen.
Bei einer Anschlagsserie in der irakischen Hauptstadt Bagdad sind mindestens 23 Menschen getötet worden. Zahlreiche Bomben explodierten in kurzer Abfolge im Regierungsviertel. Betroffen waren besonders das Justiz- und das Innenministerium. Wer hinter den Anschlägen steckt, ist bislang unklar.