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21.03.2010

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Impfstoff

Pharmakonzern sendet Kulanz-Signale

Die Länder müssen dem "Pandemrix"-Hersteller offenbar nicht alle bestellten Dosen des Impfstoffs gegen die Schweinegrippe abnehmen. Die niedersächsische Gesundheitsministerin Ross-Luttmann sprach nach Verhandlungen mit GlaxoSmithKline von "Signalen der Kulanz" - doch Details gab sie noch nicht bekannt.

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Die Länder hoffen auf Kulanz - und auf das Ausland

50 Millionen Dosen des Schweinegrippe-Impfstoffs haben die Bundesländer geordert. Damit könnten 60 Prozent der Deutschen geimpft werden. Doch kaum jemand lässt sich impfen. Was tun mit den überzähligen Dosen? Darüber verhandeln die Länder heute mit dem Hersteller - und setzen auf eine Doppelstrategie.

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Pandemrix erweist sich als Ladenhüter

Erst gab es Sorge, es stehe nicht genügend Impfstoff gegen die Schweinegrippe zur Verfügung, jetzt wollen die Länder ihre 50 Millionen bestellten Dosen gar nicht mehr haben: Nur noch die Hälfte werde abgenommen, sagte Thüringens Gesundheits-Staatssekretär. Der Grund: Eine Impfung genüge.

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Schweinegrippe-Impfstoff für Schwangere kommt

Ab kommender Woche soll der Schweinegrippe-Impfstoff für Schwangere bundesweit bereit stehen. Er werde ab Montag an die Apotheken verteilt, kündigte Thüringens Gesundheitsminister Hoffmeier an. Der Impfstoff beinhalte weder die umstrittenen Verstärkerzusätze noch quecksilberhaltige Konservierungsmittel.

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Schweinegrippe-Impfstoff soll teilweise verkauft werden

Nur fünf Prozent der Bevölkerung haben sich bislang gegen die Schweinegrippe impfen lassen. Die Folge: Die Bundesländer bleiben auf ihren Dosen sitzen - und wollen sie nun teilweise verkaufen. Gleichzeitig ruft Bundesgesundheitsminister Rösler auf, sich gegen das Virus impfen zu lassen.

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Zum Impfen nach Salzburg

Von der Debatte um eine Zwei-Klassen-Impfung verunsichert, reisen viele Deutsche nach Österreich. Dort gibt es den vermeintlich besseren Impfstoff. Hier erwarten sie aber lange Schlangen und bürokratische Probleme. Und Österreich sieht die Impftouristen nicht gerne.

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"Die Zahlen werden nicht eingehalten"

Die gestiegende Nachfrage nach Schweinegrippe-Impfstoff hat zu erheblichen Engpässen geführt. Die Länder warfen dem Hersteller vor, nur die Hälfte des zugesagten Impfstoffs zu liefern. Das Unternehmen wies dies vehement zurück. Man halte die Absprachen genau ein, sei aber an der Kapazitätsgrenze angelangt.

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Rösler fordert mehr Schweinegrippe-Impfstoff

Gesundheitsminister Rösler hat die Pharma-Industrie zu mehr Anstrengungen bei der Versorgung mit Impfstoff gegen die Schweinegrippe aufgefordert: Sie solle sicherstellen, dass es keine weiteren Engpässe mehr gebe. Für kommende Woche lud er seine Länderkollegen zum Impfgipfel.

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Lange Wartelisten für die Spritze

Vielerorts in Deutschland werden Menschen, die sich gegen die Schweinegrippe impfen lassen wollen, wieder nach Hause geschickt. Das Land Baden-Württemberg spricht von Mangelverwaltung: Es gebe zu wenig Impfstoff - offenbar auch, weil es Qualitätsprobleme in der Produktion gibt.

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Massenimpfungen voraussichtlich ab Mitte Oktober

Ab Donnerstag sollen die ersten beiden Impfstoffe gegen die Schweinegrippe auf den Markt kommen. Das teilte die EU-Kommission in Brüssel mit. Das Gesundheitsministerium in Deutschland geht davon aus, dass in der zweiten Oktoberhälfte mit den Impfungen begonnen werden kann.

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