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Nach dem Erdbeben ist der Karneval für viele Haitianer eine Chance, ihr Elend zu vergessen. Denn trotz Milliarden-Hilfe hat sich ihre Lage kaum verbessert. Der Präsident hat das Fest zur Chefsache erklärt. Und betreibt damit auch Imagepflege, während Vorwürfe gegen ihn lauter werden.
Der Karneval hat in Haiti eine lange Tradition. Doch als ein schweres Erdbeben das Land im Jahr 2010 verwüstete, wurde das Fest abgesagt - zum ersten Mal überhaupt. Drei Jahre später sind viele Schäden beseitigt und die Haitianer feiern wieder. Ihren Karneval und sich selbst.
Drei Jahre liegt das verheerende Erdbeben in Haiti nun zurück. Zwar hat sich seitdem viel getan, doch der erhoffte Neustart ist dem bitterarmen Land nicht gelungen. Es gibt kaum Jobs, viele Menschen leben noch immer in Notunterkünften - und seit dem Beben gab es neue Katastrophen.
Hurrikan "Sandy" hat in Haiti einen Großteil der Ernte vernichtet - jetzt könnte es eine Hungersnot geben. Die Regierung rief den Notstand aus. In dem ärmsten Land Amerikas starben mindestens 60 Menschen durch den Hurrikan. Haiti leidet auch immer noch unter den Folgen des Erdbebens von 2010.
Bevor der Wirbelsturm "Sandy" die USA erreichte, richtete er in der Karibik enorme Schäden an. Allein in Haiti starben mehr als 50 Menschen. Dort sind Teile des Landes wegen zerstörter Straßen immer noch kaum zu erreichen. Wesentlich schneller kommen die Aufräumarbeiten auf Kuba voran.
Die Ostküste der USA wappnet sich vor einem Sturm der Superlative in der nächsten Woche. Tropensturm "Sandy", der zuvor als Hurrikan in der Karibik schwere Schäden anrichtete, könnte sich mit einem herannahenden Wintersturm vereinen. Experten befürchten enorme Schäden.
Der Hurrikan "Sandy" hat in der Karibik schwere Zerstörungen hinterlassen. Insgesamt starben 21 Menschen, Hunderttausende Kubaner mussten fliehen. Jetzt könnte sich "Sandy" vor der US-Küste mit einem anderem Sturm vereinigen - und zu einem Monstersturm werden.