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Nach dem Doppelanschlag im Niger haben Soldaten des Landes mit Hilfe französischer Spezialeinheiten zwei Geiseln aus der Gewalt von militanten Islamisten befreit. Dabei wurden nach französischen Angaben mindestens zwei Geiselnehmer getötet.
Nach dem Anschlag von Islamisten auf ein Militärcamp in Niger mit anschließender Geiselnahme versuchen französische Spezialkräfte, die Gefangenen zu befreien. Mindestens zwei Angreifer sollen getötet worden sein. Die Lage sei inzwischen stabil.
Nach der Geiselnahme in einer Kindertagesstätte in Köln hat die Polizei den mutmaßlichen Täter erstmals verhört. Zum Tathergang machte der 47-jährige Mann keine Angaben. Offenbar äußerte er sich aber zu seinem Motiv. Dieses könnten finanzielle Probleme gewesen sein, sagte ein Polizeisprecher.
Die Polizei hat den Geiselnehmer in einer Kölner Kindertagesstätte überwältigt und damit den stundenlangen Nervenkrieg beendet. Beamte einer Spezialeinheit befreiten den Kita-Leiter, teilte die Polizei mit. Er müsse aber medizinisch versorgt werden. Der Geiselnehmer sei bei der Erstürmung verletzt worden.
Der Nervenkrieg in einer Kölner Kindertagesstätte dauert an. Die Polizei verhandle weiter mit dem Geiselnehmer, der den Kita-Leiter mit einem Messer in seiner Gewalt hält, sagte ein Polizeisprecher. Der Mann fordert Bargeld und ein Fluchtauto. Kinder sind nicht mehr im Gebäude.
Zehn Stunden hatte ein Häftling in der JVA Suhl-Goldlauter eine Justizangestellte in seiner Gewalt. In der Nacht konnten ihn Spezialkräfte der Polizei überwältigen. Die Geisel und der Geiselnehmer blieben unverletzt. Wie es zu der Tat kommen konnte, ist noch nicht klar.
Ein Häftling hat in einem thüringischen Gefängnis eine Angestellte als Geisel genommen. Er ist mit einem Messer bewaffnet und fordert die Verlegung in eine andere Vollzugsanstalt und einen Anwalt. Spezialisten der Polizei verhandeln mit dem 52-Jährigen. Wegen Gewalttaten sitzt er eine mehrjährige Haftstrafe ab.
Die Ankündigung der Entführer hat sich offenbar bewahrheitet: Sieben ausländische Geiseln, die sich in der Hand von Islamisten in Nigeria befanden, sind tot. Das bestätigte die italienische und griechische Regierung. Die Bauarbeiter wurden Opfer einer Vergeltungsaktion der Terrorgruppe Ansaru.
Die Stellungnahme der algerischen Regierung zum Geiseldrama kam spät - und viele Fragen blieben unbeantwortet. Als erster europäischer Journalist reiste ARD-Korrespondent Stefan Schaaf zur Gasförderanlage in der Sahara. Er traf auf ein verschlossenes Land - und zutiefst beunruhigte Menschen.
Bei dem Geiseldrama in Algerien sind nach Angaben der algerischen Regierung insgesamt 37 ausländische Geiseln getötet worden. Sie gehörten acht verschiedenen Nationalitäten an, sagte Ministerpräsident Sellal. Außerdem seien bei der gewaltsamen Geiselbefreiung 29 Kidnapper getötet worden.