Detail Navigation:
Nach dem Doppelanschlag im Niger haben Soldaten des Landes mit Hilfe französischer Spezialeinheiten zwei Geiseln aus der Gewalt von militanten Islamisten befreit. Dabei wurden nach französischen Angaben mindestens zwei Geiselnehmer getötet.
Nach dem Anschlag von Islamisten auf ein Militärcamp in Niger mit anschließender Geiselnahme versuchen französische Spezialkräfte, die Gefangenen zu befreien. Mindestens zwei Angreifer sollen getötet worden sein. Die Lage sei inzwischen stabil.
In Niger haben Attentäter eine Uranmine des französischen Energiekonzerns Areva und eine Kaserne angegriffen, 26 Menschen wurden dabei getötet. Zu den Anschlägen bekannten sich Islamisten: Sie sprachen von Vergeltung für den Militäreinsatz in Mali.
Bundesbank-Präsident Weidmann hat Frankreich zum zügigen Defizitabbau ermahnt. Er halte es für bedenklich, dem Land mehr Zeit für die Erfüllung der Euro-Stabilitätskriterien einzuräumen. Frankreich trage wie Deutschland eine besondere Verantwortung.
In Frankreich dürfen Schwule und Lesben jetzt heiraten und Kinder adoptieren. Präsident Hollande unterschrieb am Morgen ein entsprechendes Gesetz, das mit der anschließenden Veröffentlichung im Amtsblatt offiziell in Kraft trat.
Die in Frankreich hochumstrittene Gesetz zur Homo-Ehe kann dort endgültig in Kraft treten: Der Verfassungsrat lehnte eine entsprechende Beschwerde der konservativen Opposition ab. Das Gesetz beinhaltet auch ein Adoptionsrecht für gleichgeschlechtliche Paare.
Bisher hat sich Frankreichs Präsident Hollande gegen mehr Macht für Brüssel gesträubt. Doch er steht innenpolitisch unter Druck und davon will er ablenken. Zum einjährigen Amtsjubliäum will er nun eine EU-Wirtschaftsregierung.
Seit einem Jahr ist Hollande Präsident - und hat in dieser Zeit seinen Amtsbonus verspielt. Die Arbeitslosenzahlen steigen, es fehlt ein Ausbildungssystem für die Jugend. Daran ist er nicht allein schuld, aber er hat die Krise massiv unterschätzt.
Bei einem Testflug über dem Atlantik ist eine französische Atomrakete explodiert. Die M51 war von einem U-Boot aus gestartet worden und nicht mit nuklearen Sprengköpfen bestückt. Die Ursache für den Vorfall ist nach Angaben der Marine noch unklar.
Frankreich will bis 2019 seine Streitkräfte um 34.000 Soldaten verkleinern. Dies geht aus dem neuen Weißbuch des Verteidigungsministeriums hervor. Die Einschnitte ins Militärbudget sollen dazu beitragen, die Haushaltskrise zu bewältigen.