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Mit einer Sonderausgabe verabschiedet sich die "Financial Times Deutschland" heute vom Zeitungsmarkt. Mehr als 300 Mitarbeiter müssen gehen, viele blicken in eine ungewisse Zukunft. Seit seiner Gründung hatte das Blatt nur Verluste gemacht. Der Verlag hatte deshalb vor einigen Wochen das Ende beschlossen.
FTD, FR, "Prinz" vor dem Aus - die deutsche Printmedienlandschaft wird übersichtlicher. Im Interview mit tagesschau.de analysiert der Medienwissenschaftler Bernhard Pörksen die Gründe und spricht von einer Dreifachkrise des Journalismus. Daran hätten auch die Journalisten selbst ihren Anteil.
Die Befürchtungen der Mitarbeiter sind Wirklichkeit geworden. Der Verlag Gruner + Jahr stellt die "Financial Times Deutschland" im Dezember ein. Die Magazine "Börse Online" und "Impulse" sollen verkauft werden. "Capital" wird dagegen von Berlin aus weitergeführt. Mehr als 300 Mitarbeiter verlieren ihren Job.
Das Aus der "Financial Times Deutschland" ist offenbar besiegelt. Laut Medienberichten soll sie am 7. Dezember zum letzten Mal erscheinen. Der Verlag Gruner + Jahr brach die Gespräche über einen Verkauf der Zeitung ab. Auch für die anderen G+J-Wirtschaftmedien sieht es schlecht aus.
Die "Financial Times Deutschland" steht nach eigenen Angaben vor dem Aus. Was der Aufsichtsrat von Gruner + Jahr zur Zukunft der Zeitung und anderer Magazine beschlossen hat, ist noch nicht bekannt. Die Probleme fallen in eine Zeit, in der in der Branche sowieso schon viel Aufregung herrscht.
Der Wirtschaftszeitung "Financial Times Deutschland" droht das Aus. Heute kommt der Aufsichtsrat des Verlagshauses Gruner + Jahr zusammen, um über die Zukunft des Wirtschaftsblattes zu beraten. Laut Medienberichten plant das Verlagshaus auch den Verkauf zweier Zeitschriften.