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Die silberne Trophäe geht an die Baltimore Ravens. Mit 34:31 gewannen sie zum zweiten Mal in ihrer Geschichte den Super Bowl der amerikanischen Football-Profiliga NFL und besiegten die San Francisco 49ers. Für Spannung außerhalb des Spiels sorgten ein Stromausfall und Superstar Beyonce.
Die umstrittene ägyptische Verfassung ist per Volksabstimmung mit 63,8 Prozent angenommen worden. Die Mehrheit der Bürger ging allerdings nicht zur Wahl. Die USA riefen Präsident Mursi auf, die Kluft in der Gesellschaft zu überbrücken. Unterdessen schränkte die Regierung aus Angst vor Kapitalflucht den Geldverkehr ein.
Für Präsident Mursi und die ihn stützenden Muslimbrüder ist es ein Pyrrhus-Sieg: Der islamistisch geprägte Verfassungsentwurf hat eine Mehrheit gefunden, doch der wochenlange Streit darüber kostete mehrere Menschen das Leben - und er führte zu einer tiefen Spaltung Ägyptens.
Das Referendum ist entschieden, der Streit in Ägypten geht weiter. Bei einem Referendum hat eine klare Mehrheit für die neue Verfassung gestimmt, die den Religionsgelehrten mehr Einfluss gibt. Doch die Verfassung steht auf schwachen Füßen: Nur jeder dritte Bürger gab seine Stimme ab.
Der Kandidat der Muslimbruderschaft, Mohammed Mursi, hat die Stichwahl um das Präsidentenamt in Ägypten gewonnen. Das teilte die Wahlkommission in Kairo mit. Mursi hatte sich bei der Abstimmung vor einer Woche gegen Ex-Minister Schafik durchgesetzt. Die Macht in Ägypten liegt aber beim Militärrat.
Die ägyptische Wahlkommission veröffentlicht heute das Ergebnis der Präsidenten-Stichwahl. Dann zeigt sich, wer sich zu früh über seinen Sieg gefreut hat - der Muslimbruder Mursi oder der frühere Minister Schafik. Mursis Anhänger unterstellen der Wahlkommission bewusste Verzögerung.