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Neben Entführung und Vergewaltigung muss sich Ariel Castro wahrscheinlich auch wegen Mordes verantworten. Er soll bei einem seiner Opfer Schwangerschaften abgebrochen haben. Der Staatsanwalt prüft, ob er die Todesstrafe fordern kann.
Entführung, Vergewaltigung und Mord in Form von Schwangerschaftsabbrüchen - die Liste der Vorwürfe gegen Ariel Castro ist lang. Die Staatsanwaltschaft in Cleveland prüft nun, ob sie die Todesstrafe fordern kann. Ein Bericht der Ermittler lässt die Qualen der Opfer erahnen.
Die Liste der Verbrechen, die Ariel Castro zur Last gelegt werden, ist lang: Jahrelang soll er drei junge Frauen eingesperrt, vergewaltigt, misshandelt haben. In Cleveland stand er nun erstmals vor Gericht. Ihm droht lebenslange Haft.
Jahrelang soll ein Busfahrer drei Frauen in seinem Haus in Cleveland gefangen gehalten haben. Die Staatsanwaltschaft will ihn wegen Entführung und Vergewaltigung anklagen. Gegen die ebenfalls festgenommenen Brüder des Mannes liege dagegen nichts vor.
Amerika hat jetzt seinen Fall Kampusch - und das gleich dreifach. Doch nach dem Jubel über die Befreiung der drei Frauen in Cleveland wird Kritik an der Polizei laut. Nachbarn berichteten, die Sicherheitskräfte hätten ihre Hinweise ignoriert.
Mehr als zehn Jahre waren die drei Frauen in Cleveland offenbar eingesperrt. Dann ging es schnell: Eine Frau befreite sich, ein Nachbar half, die Polizei kam. Inzwischen wurden drei Männer festgenommen. Die Untersuchungen laufen.
Drei vor rund zehn Jahren verschwundene Frauen sind in den USA lebend in einem Haus in Cleveland gefunden worden. Drei Verdächtige wurden nach Polizeiangaben festgenommen.
Entgegen anderslautenden Meldungen sind die in Syrien verschleppten Bischöfe offenbar doch nicht freigelassen worden. Die beiden waren am Montag von Unbekannten entführt worden. Wie es nun nach Angaben des Bundesverbands der Aramäer in Deutschland hieß, sind die beiden weiter verschwunden.
Die Oberhäupter der syrisch-orthodoxen und der dortigen griechisch-orthodoxen Kirche im syrischen Aleppo sind entführt worden. Vermutlich ist eine Brigade für die Tat verantwortlich, die heimlich mit den Truppen von Präsident Assad kooperiert. Die Kirche in Deutschland ist besorgt um ihre Brüder.
Die aus Kamerun nach Nigeria verschleppte französische Familie ist frei: Frankreichs Präsident Hollande verkündete die Nachricht "mit riesiger Erleichterung". Die drei Erwachsenen und vier Kinder waren im Februar von der Islamistengruppe Boko Haram entführt worden.