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21.03.2010

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Energie

Die Klimakosten des Internet-Booms

Der Energieverbrauch des Internets ist auf der globalen Stromrechnung zu einem spürbaren Posten geworden. Manche sprechen bereits vom "Klimakiller Internet", andere halten dies für überzogen. Was ist dran an den Vorwürfen zu gigantischen CO2-Emissionen und maßlosem Stromverbrauch?

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Norwegen gewinnt Strom aus Salz

Saubere Energie aus der Nordsee: Wenn sich Süßwasser mit Salzwasser mischt, werden enorme Mengen Energie freigesetzt. Um diese Naturkräfte künftig für die Stromgewinnung zu nutzen, hat der norwegische Konzern Statkraft nahe Oslo einen völlig neuen Kraftwerkstyp gebaut: das erste Osmose-Kraftwerk der Welt.

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Streit aus dem Weg geräumt

Russland und die Ukraine haben ihre Streitigkeiten über Gaslieferungen beigelegt. Die Energieriesen beider Länder, Gazprom und Naftogaz, hätten sich auf neue Liefermengen geeinigt, sagte Russlands Ministerpräsident Putin nach einem Gespräch mit seiner
ukrainischen Kollegin Timoschenko.

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Neubauten müssen klimafreundlicher werden

In der EU müssen Neubauten voraussichtlich ab 2020 nahezu energieneutral sein. Darauf einigten sich die Unterhändler der EU-Staaten und des Europäischen Parlaments in Brüssel. Den Auflagen zufolge müssen Privathäuser, Restaurants oder Büros künftig so gebaut werden, dass sie ebenso viel Energie erzeugen wie sie verbrauchen.

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Vollversorgung mit erneuerbaren Energien möglich?

Eine Vollversorgung Deutschlands mit Strom aus Wind, Wasser, Sonne und Biogas ist mit heute verfügbarer Technik möglich: Das hat nach Ansicht der Deutschen Umwelthilfe ein Forscher des Fraunhofer-Instituts bewiesen und dafür den Klimaschutzpreis 2009 erhalten. Er wurde für sein "regeneratives Kombikraftwerk" geehrt.

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Auslauf- oder Zukunftsmodell?

Nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl 1986 glaubten viele in Deutschland, das Aus für die Atomkraft sei bald besiegelt. Als Rot-Grün 2000 den Ausstieg vereinbarte, schien dies sicher. Aber hohe Gas- und Ölpreise sowie die Klimadiskussion begünstigten eine mögliche Renaissance der Atomenergie. Doch die Zwischenfälle in den Kraftwerken Krümmel und Brunsbüttel könnten das Blatt abermals wenden.

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Milliarden für Erneuerbare Energien und Atomkraft

Die EU-Kommission dringt auf eine massive Ausweitung der Forschungsmittel für Atomkraft und Erneuerbare Energien. Um die EU-Klimaschutzziele zu erreichen, müssten zusätzlich 50 Milliarden Euro für die Entwicklung emissionsarmer Energietechnik ausgegeben werden. Bislang sind es etwa drei Milliarden Euro jährlich.

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Gas-Produzenten kämpfen gegen Preisverfall

Seit dem vorigen Treffen der Gaswirtschaft vor drei Jahren hat sich die Energie-Welt dramatisch verändert. Einem extremen Anstieg der Öl- und Gaspreise folgte ein rasanter Verfall. Auf der Weltgaskonferenz wird es wohl in erster Linie um Absatzsorgen der Produzenten gehen, berichtet Jürgen Döschner.

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BGH stärkt Kommunen auf dem Strommarkt

Der Bundesgerichtshof (BGH) hat für tausende Kommunen den Weg frei gemacht, die Gas- und Stromversorgung ihrer Bürger wieder selbst in die Hand zu nehmen. In einem Grundsatzurteil verpflichtete das Gericht die Versorger dazu, ihre Netze an Kommunen zu verkaufen, wenn der Konzessionsvertrag dies vorsieht.

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Bau des Mainzer Kohlekraftwerks gestoppt

Der Bau des Kohlekraftwerks zwischen Mainz und Wiesbaden auf der Ingelheimer Aue ist vorläufig gestoppt. Im vergangenen Monat war eine der vier beteiligten Banken abesprungen. Nun suchen die Kraftwerke Mainz-Wiesbaden (KMW) zunächst weiter nach neuen Möglichkeiten der Finanzierung.

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