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Wirtschaftsminister Rösler hat den Armutsbericht der Bundesregierung verteidigt. Deutschland gehe es so gut wie nie zuvor, sagte er im ZDF. Es gebe in den einzelnen Ressorts aber "unterschiedliche Sichtweisen" zur sozialen Situation im Land. Die jüngsten Korrekturen im Bericht waren als Schönfärberei kritisiert worden.
Die Bundesregierung hat ihren Armutsbericht entschärft. Kritische Aussagen zur Verteilung von Privatvermögen und zur Lohnentwicklung wurden deutlich abgemildert oder gestrichen. Bei Opposition und Sozialverbänden sorgten die Korrekturen für Entrüstung. Die Regierung wies die Vorwürfe zurück.