Detail Navigation:
Französische und malische Truppen kommen bei der Eroberung Nord-Malis schneller voran als erwartet. Nach der Eroberung der strategisch relevanten Stadt Gao und Luftangriffen auf die Stadt Kidal ziehen sich die islamistischen Extremisten offenbar aus Timbuktu zurück, berichten malische Medien.
Die Westafrikanische Staatengemeinschaft will sich deutlich stärker in Mali engagieren als bisher geplant. Die ECOWAS beschloss, ihr Truppenkontingent von 3300 auf bis zu 7700 Soldaten aufzustocken. Auch die USA konkretisierten ihre Hilfe. Deutschland will laut "Spiegel" Ausrüstung schicken.
Nach mehrtägigen Kämpfen haben malische und französische Truppen offenbar die Städte Diabali und Douentza zurückerobert. Der französische Verteidigungsminister Le Drian sprach von einem "militärischen Erfolg". Die EU will in zwei Wochen eine internationale Unterstützer-Konferenz für Mali ausrichten.
Nach dem Geiseldrama in Algerien befürchten westafrikanische Staaten ein Ausweiten des Konflikts in Mali. Auf dem Gipfeltreffen der Staatengemeinschaft ECOWAS sind deshalb mehr Soldaten beschlossen worden. Auch die ehemalige Kolonialmacht Frankreich will mehr Militär schicken.
Mit dem Rückzug der Islamisten aus der strategisch wichtigen Stadt Diabali ist der malischen Armee ein neuer Etappenerfolg gelungen. Doch der Einsatz geht weiter, nun treffen auch Soldaten aus den Nachbarländern zur Unterstützung in Mali ein. Und auch die erste deutsche Transall-Maschine ist gelandet.
In Mali ist derzeit vor allem die Stadt Diabali umkämpft. Viele Menschen sind geflohen. Sie berichten von Schikanen durch die Islamisten. Noch schlimmer scheint die Lage im Norden des Landes zu sein. Derweil landeten zwei Transall-Maschinen der Bundeswehr in der Hauptstadt Bamako.
In Malis Hauptstadt Bamako treffen nach und nach die westafrikanischen ECOWAS-Truppen ein. Sie sollen beim Kampf gegen die Islamisten helfen. Dieser ist zwar erfolgreich - aber auch härter als erwartet. Im Laufe des Tages sollen auch die deutschen Transall-Maschinen eintreffen.
Frankreich kämpft in Mali. Die Bundesregierung findet das goldrichtig - und schickt zwei Transportflugzeuge. Das ist nicht falsch, aber es ist ziemlich wenig, findet Georg Schwarte. Wieder einmal wähle Deutschland den einfachsten Weg. Das beruhige die deutsche Heimat in Wahlkampfzeiten und erspare vor allem ein lästiges Mandat des Bundestages.
Ein Militäreinsatz in Mali wird immer wahrscheinlicher: Der westafrikanische Staatenbund ECOWAS hat angekündigt, 3300 Soldaten in das Land schicken zu wollen. Der Norden Malis wird seit einem Militärputsch von Islamisten beherrscht. Es wird befürchtet, Terroristen könnten von dort aus agieren.
Eine militärische Intervention gegen Islamisten im Norden Malis rückt näher: Der UN-Sicherheitsrat verabschiedete eine Resolution, die von der westafrikanischen ECOWAS einen entsprechenden Plan verlangt. Ein Einmarsch in den Norden Malis könnte logistisch und mit Ausbildern unterstützt werden.