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In Kalifornien fliegen sie für Makler durch Luxus-Immobilien, anderswo sollen sie Kriminelle stoppen: In den USA entstehen immer neue Geschäftsideen für den Einsatz ziviler Drohnen. Erst 2015 will Washington den fliegenden Augen Grenzen setzen.
Eigentlich will Verteidigungsminister de Maizère noch im Frühjahr eine Entscheidung für einen Kampfdrohnenkauf - doch selbst in der Union wächst der Widerstand. Gleich mehrere CDU-Verteidigungsexperten bestritten einen aktuellen Handlungsbedarf. Auch auf den Ostermärschen sind die Drohnen Thema.
Der Anti-Terror-Experte Brennan wird neuer Chef des US-Auslandsgeheimdienstes CIA. Obwohl es bei Republikanern und Demokraten deutliche Vorbehalte gegen ihn gab, wurde er vom Senat bestätigt. Bei einer Anhörung hatte Brennan eine Debatte über die umstrittenen Drohneneinsätze der Regierung ausgelöst.
Das US-Militär hat sie - und wird dafür scharf kritisiert. Die Bundeswehr will sie - und muss ebenfalls Kritik einstecken. Denn der Einsatz von Drohnen ist hoch umstritten. Dennoch: Die Vereinten Nationen wollen sie ebenfalls - allerdings nur zur Aufklärung.
Der Drohnenkrieg in Übersee ist wohl das am schlechtesten gehütete Geheimnis der USA. Ihr Einsatz gehört zum militärischen Alltag. Und der neue CIA-Chef Brennan hat klar gemacht, dass dies auch so bleibt - trotz Kritik. Kampfdrohnen sind für die Bundeswehr?
Tumultartige Szenen bei der Anhörung eines neuen CIA-Chefs: Das hat es bislang selten gegeben. Doch in den USA ist die Kritik an dem Drohnenkrieg massiv und geht quer durch die Parteien. So musste sich der Kandidat Brennan bohrende Fragen gefallen lassen - und versprach eine andere CIA.
Eklat bei der Anhörung des designierten CIA-Chefs Brennan im US-Senat: Nach lautstarken Protesten gegen die Drohnenangriffe der USA musste die Sitzung kurz unterbrochen werden. Das umstrittene Drohnenprogramm verteidigte Brennan. Die Angriffe auf terroristische Ziele erfüllten "strenge Normen".
US-Präsident Obama will dem US-Kongress geheime Dokumente über Drohnenangriffe übergeben. Eine Gruppe Abgeordnete hatte deren Freigabe gefordert. Obama stützt damit seinen designierten CIA-Chef Brennan. Der "Drohnenkrieger" muss sich heute den Fragen des Senats stellen.
Sie sind acht und elf Meter lang, bis zu 370 Kilometer pro Stunde schnell und heißen "Raubtier" und "Sensenmann" - die bewaffneten Drohnen, die Militärs für eine Wunderwaffe im Anti-Terror-Kampf halten. Die Bundeswehr will sie unbedingt haben. Der Einsatz ist umstritten.
Die Luftwaffe will sie und Verteidigungsminister de Maizière hat bereits vor Monaten erklärt, er habe keine moralische Bedenken beim Einsatz von Kampfdrohnen. Jetzt bekräftigte die Bundesregierung: Der Einsatz des umstrittenen Waffensystems im Ausland könne einen "Sicherheitsgewinn" bringen.