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Seit Mitte Januar hatte der "Dreamliner" wegen Batterieproblemen weltweit Startverbot, nun ist ein Ende der Zwangspause in Sicht. Die US-Flugaufsicht FAA hat die neue Konstruktion genehmigt, die künftig Brände verhindern soll. Die endgültige Rückkehr in den Liniendienst könnte nächste Woche erfolgen.
Die Entwicklungsphase der Dreamliner-Modelle 787 und 747 ist beendet. Nun braucht der amerikanische Flugzeughersteller Boeing nicht mehr so viel Personal. Bis zu 2300 Stellen will er deshalb bis zum Jahresende abbauen. Besonders betroffen sind Mitarbeiter am Standort Everett bei Seattle.
Neue Hoffnung für Boeing: Der US-Flugzeughersteller hat von der US-Flugaufsicht FAA grünes Licht für eine neue Batterie-Konstruktion beim "Dreamliner" bekommen. Jetzt stehen umfrangreiche Tests an. Die FAA zeigte sich aber zuversichtlich, dass die Probleme so beseitigt werden können.
500 Seiten ist ein Zwischenbericht der US-Flugsicherheitsbehörden zur Bostoner "Dreamliner"-Panne dick - und er sieht nur eine Ursache: die Lithium-Ionen-Batterien. Schon bei der Landung hätte sie Probleme mit Stromschwankungen gehabt. Vieles bleibt aber weiter rätselhaft.
Seit Mitte Januar gilt ein weltweites Startverbot für den "Dreamliner" von Boeing. Das Problem mit den Batterien gibt dem Hersteller und den Behörden weiter Rätsel auf. Nun hob eine Boeing 787 mit Sondergenehmigung zu einem Testflug ab, um Daten für die weitere Suche nach den Ursachen zu sammeln.
Die US-Luftfahrtbehörde hat dem Flugzeugbauer Boeing die beantragten Testflüge für seinen "Dreamliner" erlaubt. Boeing will so eine mögliche Lösung für die Probleme testen. Seit Mitte Januar sind alle 50 ausgelieferten "Dreamliner" auf Anordnung der Behörden am Boden. Auslöser waren Batteriefeuer.
Seit Januar gilt weltweit ein Startverbot für alle 787-Jets von Boeing. Der Flugzeughersteller beantragte nun eine Ausnahmegenehmigung für Testflüge. Boeing will in der Luft prüfen, wie es zu den Batterieproblemen kommen konnte. Wann die Jets wieder im regulären Betrieb starten können, ist offen.
Der US-Flugzeugbauer Boeing gibt sich trotz des Flugverbots für sein Modell "Dreamliner" optimistisch. Nach einem Gewinnrückgang im vergangenen Jahr peilt das Management für 2013 steigende Umsätze und etwa gleich viel Profit an, falls das Flugverbot keine großen Kosten verursache.
Die Ursache für die Pannen beim "Dreamliner" ist weiter unklar. Experten in den USA und Japan haben nun ihre Suche ausgeweitet. Sie nahmen das Bordaggregat und die Ladegeräte der Batterien der Boeing-Maschinen unter die Lupe, zudem bekam der Batteriehersteller Besuch von Ermittlern.
Nach einer Pannenserie bei Maschinen vom Typ "Dreamliner" stoppt der US-Flugzeugbauer Boeing alle geplanten Auslieferungen des Modells. Erst müssten die Probleme mit den Batterien behoben werden, sagte ein Sprecher. Die US-Luftfahrtbehörde hatte bereits ein Flugverbot für alle "Dreamliner" verhängt.