Dass eine Bildungsministerin bei ihrer Doktorarbeit unsauber gearbeitet hat, ist ein schwerer Vorwurf. Doch der Sturm öffentlicher Empörung widerspricht allen Regeln der Fairness, meint Sarah Renner. Schavan hätte das Recht gehabt, das Gutachten zuerst zu lesen. Und zwar nicht in der Zeitung.