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Tarifeinigung bei der Deutschen Bahn: Die 130.000 Beschäftigten erhalten im Mai 2013 zunächst 3,0 Prozent mehr Geld. Im April 2014 folgt eine weitere Anhebung der Bezahlung um nochmals 3,0 Prozent. Hinzu kommt eine Einmalzahlung von 500 Euro. Eine Streitfrage wurde aber noch nicht entschieden.
Dank steigender Passagierzahlen hat die Deutsche Bahn erneut ihren Gewinn gesteigert. Im vergangenen Jahr erzielte sie knapp 1,5 Milliarden Euro. Konzernchef Grube sprach von einem "sehr erfolgreichen Geschäftsjahr". Die Schiene als Verkehrsmittel sei der Gewinner. Auch er selbst konnte davon profitieren.
Warnstreiks bei der Bahn haben bundesweit zu Zugausfällen und Verspätungen geführt. Betroffen waren der Nah- und Fernverkehr. Die Auswirkungen der Arbeitsniederlegungen waren den ganzen Tag über zu spüren. Die Tarifverhandlungen für die Bahn-Beschäftigten wurden am Abend auf Dienstag vertagt.
Für Tausende Pendler ist dieser Montagmorgen zur Geduldsprobe geworden. Mitarbeiter der Deutschen Bahn legten in vielen Regionen die Arbeit nieder. In fast allen Bundesländern gab es Ausstände. Zudem sorgte das anhaltende Winterwetter für weitere Behinderungen.
Überfüllte ICE-Züge trotz gestiegener Ticketpreise: Immer mehr Menschen steigen auf die Bahn um, was sich in deren Bilanzzahlen widerspiegelt. Nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters fuhr der Konzern 2012 einen Rekordgewinn ein. Sorgen bereitet der Bahn aber der Güterverkehr.
Die Probleme mit der Berliner S-Bahn beschäftigen den Mutterkonzern Deutsche Bahn schon seit Jahren. Nun reicht das Unternehmen Klage gegen den Zughersteller Bombardier ein. Wegen technischer Mängel an den Fahrzeugen soll er 350 Millionen Euro Schadensersatz zahlen. Bombardier protestierte prompt.
Die Deutsche Bahn hat vor dem Europäischen Gerichtshof einen wichtigen Rechtsstreit für sich entschieden: Sie muss sich nicht von ihrem Schienennetz trennen, das innerhalb des Konzerns von einem eigenen Unternehmen betrieben wird. Die EU sah in der Konstruktion einen Verstoß gegen EU-Recht.
Möglicherweise sind bei "Stuttgart 21" mehr Subventionen aus Brüssel geflossen als zulässig: Nach Informationen des SWR liegt der Staatsanwaltschaft Berlin eine entsprechende Strafanzeige vor. Demnach soll sich die Bundesregierung bei der EU Zuschüsse in Höhe von 114 Millionen Euro erschlichen haben.
Die Deutsche Bahn geht gerichtlich gegen den kanadischen Zughersteller Bombardier vor. Grund sind die anhaltenden Probleme bei Regional- und S-Bahn-Zügen mit Neigetechnik, Achsen und Bremssystem. Laut "Süddeutscher Zeitung" klagt die Bahn auf 160 Millionen Euro Schadensersatz
"Stuttgart 21" erweist sich für die Deutsche Bahn immer mehr als Kostenfalle: Rund 1,1 Milliarden Euro mehr werden mittlerweile veranschlagt. Damit steigen die Gesamtkosten auf 5,6 Mrd. Euro. Die Neukalkulation des Bahn-Vorstands liegt jetzt beim Aufsichtsrat - und der will sich erst einmal Zeit lassen.