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Defekte Klimaanlagen, kälteempfindliche Züge - seit Jahren hoffen Kunden und Bahn-Manager auf Verbesserungen. Aber die kommen nicht so schnell wie erhofft: Neue Züge für rund eine Milliarde Euro stehen auf Abstellgleisen.
Zum ersten Mal seit drei Jahren haben die deutschen Nordischen Kombinierer wieder ein Weltcup-Staffelrennen gewonnen. Das Quartett des Deutschen Skiverbandes hatte nach dem Langlauf im Ziel 2,7 Sekunden Vorsprung vor der Mannschaft aus Frankreich. Rang drei sicherte sich Österreich.
Die Deutsche Bank hat im letzten Quartal 2012 tiefrote Zahlen geschrieben. Die größte deutsche Bank teilte einen Verlust von 2,15 Milliarden Euro mit. Experten hatten zwar mit einem Minus gerechnet, die Höhe übersteigt die Erwartung aber überraschend deutlich. Auch im Gesamtjahr brach der Gewinn ein.
Die EU kommt der Deutschen Bahn im Streit um ihr Schienennetz entgegen. Ein Vorschlag von EU-Verkehrskommissar Kallas sieht vor, dass die Bahn das Schiennentz neben dem Fahrbetrieb betreiben kann, beide Bereiche aber streng getrennt werden müssen. Aus Deutschland kam Kritik an dem Reformvorschlag.
Die Bundeswehr hat ihren Mali-Einsatz begonnen. Zwei Transall-Transportmaschinen starteten vom Flugplatz Hohn in Schleswig-Holstein aus. Nach einem Zwischenstopp in Frankreich sollen die Flugzeuge Soldaten der westafrikanischen Staatengemeinschaft ECOWAS nach Mali bringen.
Es sollte ein Milliarden-Deal werden: Mit der Übernahme seines niederländischen Wettbewerbers TNT wollte der Paketzusteller UPS die Post-Tochter DHL angreifen und selbst zum Weltmarktführer aufsteigen. Doch die EU hatte wettbewerbsrechtliche Bedenken. Deshalb will UPS sein Angebot zurückziehen.
Das Debakel um die Lieferung neuer ICE-Züge an die Deutsche Bahn wird teuer für Siemens. Allein im laufenden Quartal liegen die Belastungen bei bis zu 100 Millionen Euro, berichtet die "Financial Times Deutschland" in ihrer letzten Ausgabe. Die Kosten könnten angeblich die Jahresprognose gefährden.
Das Megaprojekt Stuttgart 21 wird offenbar wesentlich teurer als geplant. Doch die Bundesregierung will kein zusätzliches Geld zuschießen. Sollten Mehrkosten für den Umbau des Stuttgarter Hauptbahnhofes entstehen, seien die Deutsche Bahn, Baden-Württemberg und Stuttgart verantwortlich.
Die Deutsche Post will ab nächstem Jahr das Porto auf Briefe erhöhen. Standardbriefe bis 20 Gramm sollen dann im nationalen Versand 58 Cent kosten, bislang sind es 55 Cent. Schwere Briefe bis ein Kilogramm sollen um 20 Cent teurer werden. Dem muss die Bundesnetzagentur zustimmen.
Die Deutschen verbringen immer mehr freie Zeit im Haus - vor dem Fernseher oder dem Computer. Das ist das Ergebnis einer Studie zum Freizeitverhalten der Bürger. Der "Freizeitmonitor 2012" zeigt allerdings auch: Wer sich wofür interessiert, hängt immer noch vor allem vom Bildungsstand ab.