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Nicht nur mit Transall-Maschinen will Deutschland im Mali-Konflikt helfen. Jetzt sagte Außenminister Westerwelle weitere finanzielle Hilfen zu. Über die deutsche Unterstützung wird in Deutschland weiter heftig gestritten. Für Ex-Bundeswehr-Generalinspekteur Kujat ist ein deutscher Kampfeinsatz kein Tabu.
Russland sei eine große Demokratie. Das schreibt der Schauspieler Depardieu in einem offenen Brief, in dem er sich bei Kremlchef Putin für den russischen Pass bedankt. Die Franzosen reagieren mit Befremden. Alle? Nein. Einige verstehen den Frust über die Reichensteuer.
Mehr Waffen - der Vorschlag der US-Waffenlobby zum Schutz vor Amokläufen hat Empörung hervorgerufen. Der Bürgermeister von New York sprach von einer "paranoiden" Vision Amerikas. Auch die Kommentare in der US-Presse waren eindeutig. Kein Kommentar kam hingegen von Obama.
Schweden ist im Pro-Kopf-Vergleich das Land, das für seine Mitgliedschaft in der EU am meisten ausgibt. Und es hätte am meisten zu verlieren, sollte sich der jüngste Kompromissvorschlag für den EU-Haushalt durchsetzen. Das und die geplante Verwendung der Mittel stoßen auf Kritik.
Zum Ende der Haushaltsdebatte im Bundestag haben Regierung und Opposition nochmals ihre Positionen ausgestauscht. Koalitionspolitiker sahen sich angesichts der guten Konjunktur in ihrer Haushaltspolitik bestätigt. Die Opposition sprach von Verschwendung und mahnte strukturelle Änderungen an.
"Wenn wir fleißig arbeiten, wenn wir privat vorsorgen und wenn wir genügend Kinder erziehen", dann ist die Rente "sicher". Mit diesen Worten warb Arbeitsministerin von der Leyen in der Haushaltsdebatte im Bundestag noch einmal für ihre Pläne gegen Altersarmut. Doch von der SPD bekam sie eine klare Abfuhr.
Syrische Oppositionelle wollen heute in Berlin einen Plan für die Zeit nach einem möglichen Sturz von Machthaber Assad vorstellen. Das Papier trägt den Namen "The Day After" - "Der Tag danach". Die USA kritisierten Frankreichs Vorstoß, jetzt bereits eine Übergangsregierung anzuerkennen.
Europa ist in aller Munde - und immer öfter fällt dabei auch das Wort Volksabstimmung. Im Bericht aus Berlin begrüßte Bundestagspräsident Lammert die Debatte, ein Volksentscheid sei aber nicht zwingend - auch wenn mehr nationale Kompetenzen auf EU-Ebene verlagert würden. Für Vereinigte Staaten von Europa plädierte EU-Kommissar Oettinger.
Das Europaparlament will aus Protest gegen den Alleingang der Innenminister beim Schengen-Abkommen mehrere andere Gesetzesvorhaben blockieren. Parlamentspräsident Martin Schulz kündigte in Straßburg an, mehrere Verhandlungen über Gesetze würden ausgesetzt.
Die EU-Parlamentarier haben die EU-Ratspräsidentschaft heftig für den Abbruch der Verhandlungen zur Schengen-Reform kritisiert. Strittig ist vor allem die Frage, wer bestimmt, ob innerhalb des Schengen-Raumes an den Grenzen kontrolliert wird.