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Die FDP will sich auf ihrem Parteitag in Nürnberg auf die entscheidenden Monate vor der Bundestagswahl einstimmen. Dazu hat sie den Kampfschlager der letzten Wahl wieder aufgelegt: Steuern. Die Pläne von Rot-Grün für Steuererhöhungen sollen unzufriedene Bürger der FDP zuführen.
Die FDP hat sich auf ihrem Parteitag zu einem behutsamen Kurswechsel durchgerungen. Nach lebhafter Debatte stimmten 57 Prozent der Delegierten dafür, Lohnuntergrenzen in einzelnen Branchen und Regionen auszuweiten. Heute geht's ums Wahlprogramm.
Angriffslustig und mit gewagten Vergleichen hat FDP-Chef Rösler auf dem Sonderparteitag in Nürnberg den Wahlkampf eröffnet. Dabei schimpfte er vor allem gegen die Steuerpläne der Grünen und gegen den SPD-Kanzlerkandidaten Steinbrück.
In einer kämpferischen Rede hat FDP-Chef Rösler auf dem Sonderparteitag in Nürnberg den Wahlkampf für eröffnet erklärt. Die Partei solle nun gezielt um die Stimmen der Grünen werben. Morgen will die FDP ihr Wahlprogramm verabschieden.
Die FDP will an diesem Wochenende beim Sonderparteitag in Nürnberg ihr Wahlprogramm beschließen. Werden die Liberalen die Steuerpolitik von SPD und Grünen als Steilvorlage nutzen können - oder dominiert der Streit über den Mindestlohn?
Mit einem Streit um die Steuerbelastung gingen die Grünen in ihren Wahlparteitag. Dann aber spielte der Dissens kaum noch eine Rolle, die Gegner höherer Abgaben übten sich am Ende in Selbstkritik. Silke Engel meint: Die fahrlässige Debatte schadet den Grünen dreifach.
Mit einem Streit um die Steuerbelastung gingen die Grünen in ihren Wahlparteitag. Dann aber spielte der Dissens kaum noch eine Rolle. Am Ende übten sich die Gegner in Selbstkritik. Silke Engel meint: Die fahrlässige Debatte schadet den Grünen gleich dreifach.
Vor ihrem Wahlparteitag steckt die SPD im Stimmungstief. "Doch die Partei kann das Ruder noch herumreißen", meint Politologe Timo Grunden. Im Interview mit tagesschau.de analysiert er das Dilemma der Sozialdemokraten und erklärt, wie Kanzlerkandidat Steinbrück bei den Wählern punkten könnte.
Die FDP will das Thema Finanzen in den Mittelpunkt ihres Bundestagswahlkampfs stellen. Einerseits geht es ihr um solide Staatsfinanzen, andererseits will sie auch die Bürger steuerlich entlasten. Das geht aus dem Entwurf des Wahlprogramms hervor. Bis 2019 solle der "Soli" komplett auslaufen.
SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück hat im Interview mit den Tagesthemen das Wahlprogramm seiner Partei verteidigt. Er bestritt auch, selbst einen Schwenk nach links gemacht zu haben. Gleichzeitig attestierte Steinbrück der Union "Anpassungsbewegungen" - etwa bei der Lohnuntergrenze und der Homo-Ehe.