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Die Bombe, die am 10. Dezember am Bonner Hauptbahnhof abgestellt wurde, war angeblich nicht zündfähig. Einem Zeitungsbericht zufolge fehlte der Zünder. Schon unmittelbar nach dem Bombenfund hatte es dazu widersprüchliche Informationen gegeben. Inzwischen gibt es eine mögliche Spur zum Bombenleger.
"Jetzt muss gehandelt werden" oder "Alles kann bleiben wie es ist"? Nach dem versuchten Bombenanschlag im Bonner Hauptbahnhof ist eine Debatte über Videoüberwachung entbrannt. Dabei geht es nicht so sehr um neue Gesetze, sondern darum, wie die aktuellen anzuwenden sind.
Nach dem versuchten Bombenanschlag im Bonner Hauptbahnhof ist eine Debatte über Videoüberwachung entbrannt. Innenpolitiker der Union forderten, die Aufzeichnung auszuweiten. SPD und Grüne wiesen dies als Reflex zurück, und auch der Koalitionspartner FDP will von dem Vorstoß nichts wissen.
Die Bundesanwaltschaft ermittelt nach dem Bonner Anschlagsversuch inzwischen laut dem Magazin "Der Spiegel" gegen drei Salafisten. Nach Informationen des WDR hat einer der Verdächtigen Verbindungen zu Al Kaida. Wegen der fehlenden Videobilder vom Bahnhof gibt es derweil Streit.
Bei den Ermittlungen zum Bombenfund in Bonn sind offenbar zwei Tatverdächtige identifziert. Laut WDR stammt der erste aus dem Rheinland und hat Verbindungen zu Al Kaida. Abgelegt hat die Bombe nach einem Bericht der "Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung" ein aus Somalia stammender Extremist.
Bei den Ermittlungen zum Bombenfund im Bonner Hauptbahnhof sind die Ermittler offenbar einen Schritt weitergekommen. Wie der WDR aus Sicherheitskreisen erfuhr, wurde einer der Tatverdächtigen identifiziert. Der Mann aus Langenfeld gelte als Verbindungsmann zum Terrornetzwerk Al Kaida.
Nach dem Bombenfund im Bonner Hauptbahnhof hat die Bundesanwaltschaft die Ermittlungen übernommen. Es lägen jetzt tatsächliche Anhaltspunkte dafür vor, dass es sich um einen versuchten Sprengstoffanschlag einer terroristischen Vereinigung radikal-islamistischer Prägung handelt, sagte ein Sprecher.