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Nach dem angekündigten Ende der Bochumer Autoproduktion hoffen die Mitarbeiter weiter auf Zugeständnisse des Konzerns. Derweil kracht es innerhalb der Betriebsräte. Vor allem der Vorwurf aus Bochum, nicht solidarisch zu sein, stößt den anderen Standorten übel auf.
Hin und Her bei Opel in Bochum: Ende April verkündete der Autobauer, an dem Standort in NRW auch das Warenverteilzentrum mit 430 Arbeitsplätzen Ende 2014 zu schließen. Nun rudert der Konzern zurück. Das Lager solle bis 2016 bleiben.
Erneute Hiobsbotschaft für den Opel-Standort Bochum: Das Unternehmen will Ende 2014 dort nicht nur die Autoproduktion einstellen, sondern auch das Zentrallager dichtmachen. Das Aus für das Lager sei Folge des Neins der Bochumer Beschäftigten zum Sanierungsplan, teilte der Konzern mit.
Wie erwartet hat der Aufsichtsrat das vorzeitige Aus der Opel-Produktion in Bochum zum Jahresende 2014 beschlossen. Die ursprünglich geplante Fertigung bis 2016 war an die Zustimmung der Mitarbeiter zum Sanierungsplan geknüpft. Diesen hatte die Bochumer Opel-Belegschaft aber abgelehnt.
Nach monatelangen Verhandlungen gibt es doch noch eine Einigung bei Opel: Noch bis mindestens 2016 sollen im Bochumer Werk Autos vom Band laufen, teilte die IG Metall mit. Eine vierstellige Anzahl Arbeitsplätze bleibe erhalten, 700 Mitarbeiter sollen allerdings ihren Job verlieren.
Nach monatelangen Verhandlungen gibt es offenbar kurz vor Ablauf des Ultimatums eine Einigung bei Opel: Noch bis mindestens 2016 sollen im Bochumer Werk Autos vom Band laufen, teilte die IG Metall mit. Doch die Stimmen vom Verhandlungstisch sind weiter widersprüchlich.
Opel hat der Belegschaft ein Ultimatum gesetzt: Die Tarifpartner sollen bis Ende Februar einem Sanierungsplan für das angeschlagene Werk zustimmen, sonst schließt Opel das Werk in Bochum bereits Ende 2014. Der Betriebsrat wertete dies als "Kriegserklärung". Bislang war geplant, das Werk 2016 zu schließen.
Nach der Ankündigung, dass im Bochumer Opel-Werk ab 2016 keine Autos mehr gefertigt werden, wird die Kritik am US-Mutterunternehmen General Motors lauter. Wirtschaftsminister Rösler wirft der Konzernführung schwere Managementfehler vor. Und auch von Insidern aus den USA gibt es solche Stimmen.
Die Spekulationen über Opel in Bochum hielten sich lange, nun haben die Beschäftigten traurige Gewissheit: 2016 wird der letzte komplette Opel das Werk verlassen. Während die Bundesregierung staatliche Hilfen ablehnt, stellt NRW-Wirtschaftsminister Duin sie unter Bedingungen in Aussicht.
Traurige Gewissheit für die Bochumer Opelaner: 2016 wird die Produktion von kompletten Fahrzeugen eingestellt, bis zu 3000 Arbeitsplätze sind gefährdet. Lediglich Komponenten sollen künftig noch in Bochum gefertigt werden, auch das Logistikzentrum bleibt wohl erhalten. Das Aus für die Fahrzeugproduktion war seit längerem erwartet worden.