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Eines hat die Sicherheitskonferenz in München sehr deutlich gemacht: Russland klammert sich an seinen Status als Supermacht. Koste es, was es wolle. Gleichzeitig wollen die USA nicht mehr "Weltpolizist" sein - sehr zur Freude des Iran. Schon deshalb müssen die USA und Russland aufeinander zugehen, meint Clemens Verenkotte.
Syrien ist eines der beherrschenden Themen auf der Münchner Sicherheitskonferenz. Die Fronten zwischen Russland und den USA bleiben verhärtet. Doch es gab auch ein positives Signal: Erstmals traf sich der russische Außenminister mit dem Chef der syrischen Opposition.
US-Vizepräsident Biden hat auf der Sicherheitskonferenz die transatlantische Partnerschaft gelobt - und eine Freihandelszone gefordert. Zu Irans Atomprogramm sagte er: Noch sei Zeit für Diplomatie. Auch Syrien ist in München ein Thema - aus Russland gibt es aber keinen neuen Töne.
Mit scharfen Worten will US-Vizepräsident Biden die Regierung in Teheran im Streit um deren Atomprogramm wieder an den Verhandlungstisch zurückrufen. Das Zeitfenster für Diplomatie werde nicht unbegrenzt offen stehen, warnte er. Biden wird heute von Kanzlerin Merkel in Berlin empfangen.
Mali und Syrien stehen im Zentrum der heute beginnenden Münchner Sicherheitskonferenz. Laut Organisator Ischinger haben beide Krisen Auswirkungen auf deutsche Sicherheitsinteressen. Die Eurokrise dagegen rückt bei der hochkarätig besetzten Tagung in den Hintergrund.
Amerikas Wähler bemerkten es zuerst, dann die US-Medien, nun die Konservativen selbst: Der Erfolg der Teaparty war gar keiner. Dank US-Präsident Obama löst sich Republikanerchef Boehner vom Gängelband der Ultrarechten. Beide können nun wieder ihre Aufgabe angehen - wie einst an Loch 18.
Nach der Vorstellung seiner Pläne zum verschärften Waffenrecht muss US-Präsident Obama eine Mehrheit im Kongress organisieren. Unter den Gegnern sind nicht nur Republikaner, sondern auch einflussreiche Demokraten.
Einen Monat nach dem Amoklauf in Newtown präsentiert US-Vizepräsident Biden seine Vorschläge für neue Waffengesetze in den USA. Die noch frische Erinnerung an die Opfer und das Konzept "Prüfen und Heilen" sollen den Durchbruch bringen. Doch auch Präsident Obama scheint skeptisch.
Die Regierung Obama verschärft den Ton gegenüber der US-Waffenlobby. Vizepräsident Biden kündigte bei einem Treffen mit Angehörigen und Überlebenden von Massakern ein Dekret zum Waffenbesitz an. Das ist verfassungsrechtlich heikel - doch die Regierung scheint fest entschlossen.
US-Präsident Obama macht Druck: Bis Ende Januar soll eine Kommission unter Vize-Präsident Biden Vorschläge zur Reform des Waffenrechts vorlegen. Dabei liegt ein konkreter Plan schon seit zwei Jahren in der Schublade. Aber vor der Wahl wollte die Regierung davon nichts wissen.