Detail Navigation:
Nach den Ausschreitungen in Myanmar mit offiziell 32 Toten bemühen sich alle Beteiligten, für Ruhe zu sorgen. Bei den Straßenschlachten zwischen Buddhisten und Muslimen in Meiktila waren ganze Stadtviertel niedergebrannt worden. Der UN-Sondergesandte Nambiar machte sich vor Ort ein Bild über die Lage.
Trotz eingeleiteter politischer Reformen in Myanmar flammt ein alter Konflikt immer wieder auf: Bei Auseinandersetzungen zwischen Buddhisten und Muslimen in Meiktila wurden mehrere Menschen getötet. Um der Gewalt Einhalt zu gebieten, entsandte der Präsident jetzt die Armee in die Stadt.
Im ägyptischen Port Said haben Demonstranten den Sitz der Sicherheitskräfte in Brand gesteckt. Bei Krawallen wurden sechs Menschen getötet, fast 600 wurden verletzt. Die Proteste stehen offenbar in Zusammenhang mit den schweren Ausschreitungen nach einem Fußballspiel im vergangenen Jahr.
Die griechische Regierung geht massiv gegen die Fortsetzung der Streiks im Nahverkehr vor: Nachdem sich U-Bahn-Arbeiter in Athen trotz Anordnung weigern, wieder an die Arbeit zu gehen, stürmten Polizisten ein besetztes Depot. Der öffentliche Nahverkehr liegt weiter zum großen Teil lahm.
Die sechste Nacht in Folge hat es in Belfast Zusammenstöße zwischen pro-britischen Demonstranten und der Polizei gegeben. Diese scheint die Lage aber unter Kontrolle zu bekommen. Die Demonstranten wollen, dass die britische Flagge wieder jeden Tag über dem Rathaus weht.
Mit Steinen, Brandsätzen und Farbbomben attackieren pro-britische Demonstranten Polizisten in Belfast. Seit fünf Nächten protestieren sie so gegen die Entscheidung, die britische Flagge seltener zu hissen. Londons Politiker verurteilen die Gewalt und wünschen sich einen Dialog.
Im nordirischen Belfast ist es in der vierten Nacht in Folge zu gewaltsamen Ausschreitungen zwischen der Polizei und pro-britischen Bürgern gekommen. Grund für die Gewalt ist eine Entscheidung der Stadtverwaltung, die britische Flagge nur noch selten auf öffentlichen Gebäuden zu hissen.
In der nordirischen Hauptstadt Belfast ist es in der Nacht erneut zu Ausschreitungen gekommen. Bei Zusammenstößen zwischen Polizisten und pro-britischen Demonstranten wurden nach Polizeiangaben mindestens acht Beamte verletzt. Auslöser der Proteste ist ein Streit um die britische Flagge.
Bei europaweiten Protesten gegen die Sparpolitik ist es in Italien, Spanien und Portugal zu Ausschreitungen gekommen. In Madrid und Barcelona gab es zahlreiche Verletzte. In Lissabon wurden Polizisten mit Steinen und Flaschen beworfen. Ähnlich war die Situation in Rom und Mailand.