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Bei Anschlägen auf Sunniten sind im Irak mindestens 76 Menschen getötet worden - das sind die meisten Toten an einem Tag seit mehr als acht Monaten. Es wird befürchtet, dass das Land jetzt vor einer neuen Welle religiös motivierter Gewalt stehen könnte.
Bei einem Bombenanschlag im Irak sind mindestens 26 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Die Detonationen ereigneten sich nach den Freitagsgebeten nahe einer sunnitischen Moschee. Zuvor hatte es Anschläge auf schiitische Einrichtungen gegeben.
Beim schwersten Anschlag in Afghanistans Hauptstadt Kabul seit zwei Monaten sind mindestens 16 Menschen getötet worden. Unter den Opfern sollen sechs Angehörige der ISAF-Truppe sein. Zu dem Anschlag bekannte sich die radikalislamische Hesb-i-Islami-Miliz.
Eine Woche vor der Parlamentswahl in Pakistan nehmen Gewalt und politische Attentate zu. Bei zwei Bombenanschlägen in Karatschi kamen drei Menschen ums Leben. Die Explosionen ereigneten sich nahe des Büros der säkularen Vereinigten Volksbewegung.
Die US-Regierung will ausländische Studenten, die ins Land wollen, ab sofort stärker kontrollieren. Der Hintergrund: Einer der mutmaßlichen Helfer der Tatverdächtigen des Boston-Anschlags war ohne gültiges Studentenvisum in die USA eingereist.
Im April sind im Irak mehr als 700 Menschen Anschlägen zum Opfer gefallen. Damit ist der Monat der tödlichste seit fünf Jahren. Verantwortlich sind laut UN vor allem radikale Islamisten. Aber auch religiöse Spannungen kosten immer wieder Menschenleben.
Die drei Männer, die US-Ermittler im Zusammenhang mit den Anschlägen in Boston festgenommen haben, streiten jede Schuld ab. Sie bleiben aber in Untersuchungshaft. Die Studenten werden verdächtigt, Spuren verwischt zu haben.
Die drei Männer, die US-Ermittler im Zusammenhang mit den Anschlägen auf den Boston-Marathon festgenommen haben, hatten offenbar nichts mit der Planung des Attentats zu tun. Sie sollen aber Beweismittel vernichtet und den Hauptverdächtigen gedeckt haben.
Im Zusammenhang mit den Anschlägen auf den Boston-Marathon hat die Polizei drei weitere Verdächtige festgenommen. Zwei sollen Studienfreunde von einem der mutmaßlichen Attentäter sein. Bei dem Bombenattentat Mitte April waren drei Menschen getötet und mehr als 250 weitere verletzt worden.
Auf den Konvoi des syrischen Ministerpräsidenten hat es nach Angaben syrischer Medien einen Anschlag gegeben. Premier Al-Haliki blieb den Angaben zufolge unverletzt. Mehrere Menschen wurden getötet, darunter auch ein Leibwächter Halikis.