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Bundesverteidigungsminister de Maizière hat sich pessimistisch über Einflussmöglichkeiten von außen auf die Lösung des Syrien-Konfliktes gezeigt. Ein militärisches Eingreifen wäre sehr aufwendig und verlustreich, warnte er im "Bericht aus Berlin".
Der Besuch der Kanzlerin bei den Bundeswehrsoldaten in Afghanistan ist auch für die Regierung dort eine Überraschung gewesen. Ein Berater von Präsident Karsai bezeichnete dies als "respektlos". Merkel gedachte am Ehrenhain der gefallenen Soldaten.
Knapp eine Woche nach dem Tod eines deutschen Elitesoldaten in Afghanistan hat Kanzlerin Merkel überraschend die deutschen Truppen besucht. Am Ehrenhain gedachte sie der gefallenen Soldaten und forderte weitere Reformen von der afghanischen Regierung.
Kanzlerin Merkel ist zu einem Truppenbesuch in Afghanistan eingetroffen. Sie landete gemeinsam mit Verteidigungsminister de Maizière im Bundeswehr-Hauptquartier in Masar-i-Scharif. Erst vor einer Woche war ein deutscher Elitesoldat von Taliban getötet worden.
Bis Ende 2014 will die NATO aus Afghanistan abziehen - die Verantwortung für die Sicherheit im Land soll dann ganz in den Händen der Afghanen liegen. Viele einheimische Mitarbeiter der internationalen Schutztruppe fürchten dann die Rache der Taliban. tagesschau.de gibt einen Überblick darüber, was der Abzug für die Helfer der einzelnen Armeen bedeutet.
2014 zieht die Bundeswehr aus Afghanistan ab. Was geschieht dann mit ihren afghanischen Mitarbeitern? Einige von ihnen fürchten die Rache der Taliban. Doch ob sie in Deutschland aufgenommen werden, wird im Einzelfall entschieden.
600 Afghanen arbeiten für die britischen Truppen in Afghanistan. 20 von ihnen wurden von den Taliban bereits getötet. Die Gefahr wird größer, wenn die Briten das Land verlassen. Doch die Regierung will kein Asyl gewähren.
Die französische Armee zahlt ihren afghanischen Mitarbeitern Geld: Wer bedroht sein könnte, erhält mehr, um in eine andere Region ziehen zu können. Nur wer nachweislich in großer Gefahr ist, darf unter Umständen nach Frankreich ausreisen.
Es klingt nach einem guten Programm: Afghanen, die in ihrer Heimat für die US-Truppen arbeiteten, können sich um eines von 7500 US-Visa bewerben. Der Haken: Die Vergabe dauert sehr lang, Tausende Bewerber warten seit Jahren auf Antwort.
In Afghanistan sind sieben US-Soldaten bei zwei verschiedenen Angriffen getötet worden. Fünf Soldaten starben laut NATO bei einem Bombenanschlag in der Provinz Kandahar. Bei einem Angriff in der Provinz Farah wurden zwei weitere US-Soldaten getötet.