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Bei Protesten gegen den ägyptischen Präsidenten Mursi ist es in Kairo zu Ausschreitungen gekommen. Teilnehmer warfen Brandsätze auf Polizisten, die Sicherheitskräfte setzten Tränengas ein. Die Demonstranten werfen Mursi vor, nur seine Interessen zu verfolgen.
Hitzige Diskussionen - und ein Angeklagter, der sich für unschuldig erklärt. Die Neuauflage des Prozesses gegen Ex-Präsident Mubarak und einige Helfer ist nach wenigen Stunden auf Anfang Juni vertagt worden. Es geht um Hunderte Tote während der Revolution.
Ägyptens Ex-Präsident Mubarak muss sich erneut wegen der Toten während der Revolution verantworten. Im Juni war er zu Lebenslang verurteilt worden - das Urteil wurde aber kassiert. Derweil gehen die Behörden gegen Mursi-Gegner vor.
Nach massiver Kritik hat der ägyptische Präsident Mursi neun Minister der Regierung ausgetauscht. Damit gehören der Regierung nun zehn Mitglieder der Muslimbruderschaft an. Die Opposition ist empört.
Der neu aufgerollte Prozess gegen Ägyptens Ex-Präsidenten Mubarak ist schon nach wenigen Minuten wieder zu Ende gegangen. Weil sich der Vorsitzende Richter selbst für befangen erklärte, muss jetzt ein neues Gericht gesucht werden. Angehörige der Opfer sprechen von einer Verschwörung.
Im neu aufgerollten Prozess gegen Ägyptens Ex-Präsidenten Mubarak hat sich der Vorsitzende Richter Abdullah selbst für befangen erklärt. Damit wurde der Prozess wegen des Todes von mehr als 800 Demonstranten bereits wenige Minuten nach Beginn unterbrochen. Jetzt muss ein neues Gericht bestimmt werden.
Nach einer Trauerfeier für vier bei Unruhen getötete Kopten hat es vor einer Kathedrale in Kairo neue Ausschreitungen gegeben. Dabei wurde ein weiterer Christ getötet, mindestens 66 Menschen wurden verletzt. Der ägyptische Präsident Mursi ordnete die Untersuchung der Vorfälle an.
Bei Protesten gegen Ägyptens Präsident Mursi in Kairo hat es Ausschreitungen gegeben. Als Demonstranten staatliche Gebäude stürmen wollten, setzte die Polizei Tränengas ein. Mehrere Menschen wurden verletzt. Zuvor waren bei Zusammenstößen zwischen Kopten und Muslimen fünf Menschen getötet worden.
Bei einem neuen Gewaltausbruch zwischen koptischen Christen und Muslimen sind nahe der ägyptischen Hauptstadt Kairo mindestens fünf Menschen getötet worden. Neun Menschen wurden nach Angaben des Innenministeriums verletzt. Unterdessen gingen erneut Tausende gegen Präsident Mursi auf die Straße.
Weil er sich über Präsident Mursi lustig machte und angeblich den Islam beleidigte, hat die ägyptische Staatsanwaltschaft den beliebten TV-Satiriker Bassem Jussef angeklagt. Kritiker vermuten hinter der Einschüchterung System: Immer häufiger müssen sich Künstler wegen Präsidentenbeleidigung verantworten.