Ihre Meinung zu: Überraschend schwaches Wachstum in Deutschland

13. Mai 2015 - 10:53 Uhr

Die Deutsche Wirtschaft ist im ersten Quartal 2015 überraschend schwach gewachsen. Von Januar bis März legte sie gerade einmal um 0,3 Prozent zu. Schuld ist der schwächelnde Export. Besser machten es die Franzosen.

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Kommentare

Frankreich BIP - so lala!

Das starke Wachstum in Frankreich wurde vor allem vom Konsum getrieben und hier waren es in erster Linie die Mehrausgaben für Energie die "positiv" zu Buche geschlagen haben. Investitionen und Aussenhandel waren hingegen schwach. Dies dürfte die Euphorie etwas dämpfen

wachstum

nanu kann der Kapitalismus nicht mehr mit billigen Menschen das beste material liefern dann noch auf pump wie bei den Griechen wo ja nichts zurückkommt. meine Herren wirtschaftsweisen geben sie dem Volke das Geld mit der Auflage es sehr schnell zu verbrauchen und die Wirtschaft läuft. warum wurde denn nach dem zerfall der DDR das Sparguthaben der Bürger eins zu eins umgerechnet? es gab nichts zu kaufen für das Geld und nun gab es alles. sie wissen also wie es geht. schreiben sie mit dem Volks Kugelschreiber etwas auf und die Wirtschaft läuft .

Hurra!

Wir sollten frohlocken. Weniger Wachstum bedeutet doch vor allem es wird weniger Dreck produziert. Also weiter so!
Wachstum bedeutet zwangsläufig mehr und mehr CO² Belastung.

Dankbar sein für die Inflation ?

MIt übrigens dem gleichen Bild zu Beginn des Berichts hieß es noch vor 5(!) Tagen:

"Monatsrekord im Außenhandel - Noch nie haben deutsche Unternehmen so viele Waren exportiert wie im März dieses Jahres [...]Das war bereits der zweite Anstieg in Folge."

Und heute ist die Begründung für den "Kriechgang" in gerade diesem ersten Quartal: "Schuld ist der schwächelnde Export" ??

Was hat uns also die massive Euro-Abwertung durch die EZB gebracht, die eine Quasi-Parität zum Dollar herstellte?

Der Wirtschaft scheint das kaum geholfen zu haben, die Produktion ging um 0,5% zurück, nur die Inflation wächst, gerade in den bereichen Mieten, Lebensmittel und Energie.
Das ist sehr wohl ein "Beinbruch", nämlich für alle diejenigen, in deren Monatsbudget diese Ausgaben die größten Posten darstellen, also alle Geringverdiener.

Und das dürfte im Lauf des Jahres auch den Binnenkonsum schwächen, der "mitlerweile die Stütze der Konjunktur" ist.

Der "Erfolg" ist also lediglich die Inflation?

0,3 % Wachstum ein schwaches Quartal?

Na ja, wenn man angesichts der letzten 15 Jahre ein Quartal mit 0,3% Wachstum als "schwaches Quartal" bezeichnet geht es uns ja wohl relativ gut. Natürlich war das Quartal davor mit 0,7% Wachstum stärker aber das ist wohl der typische Zyklus in der Wirstchaft. Dort läuft es nie konstant gleichmäßig!
Außerdem war es das Winterquartal welches wohl meist etwas schwächer läuft!
Alle Zeichen deuten auf ein wirklich gutes Jahr für Unternehmen und Arbeitnehmer!
Und außer in Griechenland wächst ja wohl die Wirtschaft aktuell in der ganzen EU und das ist gut so!

Russland

Dem Bürger wurde doch erklärt dass Russland für uns wirtschaftlich unbedeutend ist.

glaskugel

wissenschaftliche voraussagen sind immer verhersagen anhand der glaskugel.

auch wenn sich wirtschaftswissenschaft als wissenschaft versteht: sie weiss nichts und kann nur bereits geschehenes reflektieren, die zukunft der wirtschaftlichen entwicklung lässt sich niemals vorhersagen oder berechnen!

@ Xandora

Überraschend schwaches Wachstum in Deutschland

Genau DAS ist mir auch schon aufgefallen ;-)
Aber wahrscheinlich ist wird es auf die Streiks bei der DB geschoben ;-)

Auf und Ab - Doch Rettung naht!

Schwaches Wachstun? Muss ja so sein! - Denn Siemens schmeißt die Leute zu tausenden raus, Karstadt ebenfalls und bald laufen sicher andere Branchen dem Trend hinher und tun es ebenso.
Nur gut, das die von Wirtschaft und Politik viel beschworenen "Fachkräfte aus dem Ausland" in Europa täglich zu tausenden anlanden - so kann es wirtschaftlich und gesellschaftlich nur noch aufwärts gehen!
Da die Neubürger bedeutend weniger kosten als bisher die heimischen Rationalsierungsreserven - lassen sich sicher wieder massenhaft Arbeitsplätze schaffen - fast zum Nulltarif versteht sich!
Wie anders könnte man sich ansonsten auch sein Hobby finanzieren und hunderte von Millionen für ein Bild oder eine Statur aus der Portokasse zahlen?
So überraschend ist das also gar nicht mit dem "schächeln", denn nur so kann der Druck auf die aufbegehrende Masse erhöht werden! Und falls sie kein Brot mehr haben, können sie ja Kuchen essen - oder?

@ AlterSimpel

Die günstigen Energiepreise für Heizöl und Benzin hatten die Wirtschaft und die Binnenkonjunktur angekurbelt. Das ist nämlich das beste Konjunkturprogramm. Doch mittlerweile zahle ich für E10 schon wieder im Schnitt 1,39/Liter, am Wochenende lag er sogar schon bei mal bei 1,50 Euro. Wenn sich also diese Preise wieder erhöhen, geht es mit der Wirtschaft auch wieder bergab. Da hilft auch Draghis dicke Berta nicht, weil diese Gelder hauptsächlich nur bei der Börse und den Spekulanten landen.
Wenn die Inflation bei 2% liegt, kauft die Masse noch weniger.

Was für ein Widerspruch - auf der einen Seite hebt man den Konsum im Inland als Stütze hervor, auf der anderen Seite soll man wohl froh über eine Inflationsrate von 2% sein ?
Wenn die Inflation steigt, aber der Guthaben-Zins _nicht_ steigt, ist genau das der Grund, warum Deutschland demnächst in eine neue Krise gerät. Und diese wird genau die Bürger treffen, die weiterhin unserer Rauten-Kanzlerin unterstützen.

Na und?

Nun geht es angesichts der Lohnforderungen der Arbeitnehmer der Wirtschaft wiedermal schlecht.
Aber ist das interessant??? Entscheidend ist doch nur, was den Arbeitnehmern von ihrer Arbeit als Lohn/Gehalt bleibt! Und da sieht es schlecht aus. Trotz angeblich boomender Wirtschaft.
Die Vermögen der Reichen explodieren - man braucht sich nur die Entwicklung der Vermögensverteilung in Deutschland ansehen. Gleichzeitig haben die, die alles erarbeiten immer weniger. Denn die Abgaben Gesundheit/Rente usw. steigen schneller als die mikrigen Einkommen.
Aber solange die Bürger noch schimpfen, wenn die GDL diesen Teufelskreis durchbrechen will, geht es dem Volk noch gut genug!

Wachstum

Wachstum!
Wachstum ist, so scheint's, das Maß aller Dinge.
Haltet mich ruhig für naiv: die große Depression in den USA endete U.A. auch durch den Beginn des II.Wk und das dadurch bedingte Wachstum.
Bei und boomt es hier u.a. an den unsinnigen SUV und Luxuskarossen der Automobielindustrie.
Da wachsen also neben Krisen und Kriegen auch die Umweltschäden als Belastungen für künftige Generationen.
Gibt es nicht etwas Vernünftigeres als diesen Aberglauben "Wachstum"!

@tilli

Sie schreiben da so einiges, was für einen Ökonomen kaum verständlich beziehungsweise schlichtweg falsch erscheint.
Nur kurz: Niemand "verbraucht" Geld. Geld ist nur Zahlungsmittel. Verbraucht werden reale Güter und die kann niemand einfach so herbeizaubern um sie Leuten "zu geben".
Kapitalismus bedeutet Wohlstand durch die Akkumulation von Kapital, also produktiven Maschinen, Konzepten, Ausrüstungen und gutausgebildeten Menschen. Nicht mehr und nicht weniger.
Und: Durch Konsumieren ist noch niemand wohlhabend geworden.

@Reiner Sauer

Sie schreiben: "Wachstum bedeutet zwangsläufig mehr und mehr CO² Belastung."

Das stimmt so nicht. BIP und Umweltverschmutzung sind negativ korreliert. D.h. niedriges BIP (geringer Wohlstand) geht mit hoher Umweltverschmutzung einher und umgekehrt. Man muss reich sein, um sich eine saubere Umwelt leisten zu können.
Ausnahme: man lebt wie ein Naturvolk im Einklang mit der Natur (und akzeptiert dabei geringe Lebenserwartung, hohe Kindersterblichkeit und dergleichen mehr)

Wann hört man auch mal bei

Wann hört man auch mal bei der Tagesschau auf das Wachstum zu preisen? Berichtet mal lieber davon was unser Export so alles an Wirtschaft in anderen Ländern kleinbügelt ... denn wenn wir mehr exportieren, dann wird woanders mehr importiert ... und dort muß dieses "Mehr" dann bezahlt werden. Wir saugen mit dem Exportüberschuß anderen Staaten also das Blut aus.

Ich wollt, ich wär...

Ich wäre gern Ökonom da muss ich nichts können, nur so tun als ob und alle müssten mir glauben.

Alle 3 Monate das Wachstum in Prozent(nicht die Größe der Wirtschaft) zu berechnen ist ungefähr so sinnvoll wie alle 2 Minuten das "Fieber" eines gesunden zu Messen und aus den minimalen Differenzen Wachstumsraten zu berechnen und Prognosen für den Rest des Tages zu machen und je nach Lage den Tod durch Fieber oder Erfrieren vorherzusagen.

Das BIP in Frankreich lag bei 2,8 Bill. USD in Deutschland bei 3,7 Bill.

Davon 0,6 bzw. 0,3% sind jeweils (F)16,8 Mrd. bzw. (D)11,1 Mrd. Wachstum. Bei der Rate müssen wir echt aufpassen das uns die Franzosen nicht in den nächsten 200 Jahren überholen.
Und als wäre das eine Aussage für irgendetwas. Ich kann mich nicht errinnern daran gestorben zu sein als Chinas Wirtschaft schneller und auch Absolut größer wurde als die Deutsche.

Wie ist das zu verstehen uns geht es schlechter den Franzosen besser, weil?! hmm.?! da wetz ich doch schon mal die Messer?!

Viel wichtiger als irgendwelche Wachstumszahlen ...

... sind die Arbeitslosenraten.
Ungewollte Arbeitslosigkeit ist für mich das wirtschaftliche Hauptproblem.
Wenn Vollbeschäftigung bestünde, kann ruhig Nullwachstum herrschen. Die rein ökonomischen Wachstumszahlen bilden das reale Wachstum einer Gesellschaft nur ganz ungenügend ab. Man müsste eher das ökologisch sinnvolle und "nachhaltige" Wachstum messen, das ist zukunftstträchtig und bringt die Gesellschaft voran. Außerdem gibt es ganz viele Freiwilligenarbeiten, die überhaupt nicht im Bruttoinlandsprodukt auftauchen, aber für die Gesellschaft sehr wertvoll sind. Das ist aber natürlich ganz schwierig zu messen. Desegen muss man aber diese Wachstumsraten cum grano salis nehmen, nicht zu sehr jubeln wenn sie hoch sind und nicht zu sehr betrübt sein, wenn sie niedrig ausfallen.

13:43 von Economist70

"...Kapitalismus bedeutet Wohlstand durch die Akkumulation von Kapital, also produktiven Maschinen, Konzepten, Ausrüstungen und gutausgebildeten Menschen. Nicht mehr und nicht weniger. ..."

Das wäre schön, wenn dieses vom Kapital entworfene Bild wirklich stimmen würde. Denn Ihr doppelter Trugschluss lässt sich leicht nachweisen:
Wenn die Akkumulation von Kapital wirklich Wohlstand bedeutet, dürfte es in Deutschland keine Armut geben, erst recht kein immer weiteres Auseinanderklaffen der Reichtums-Armut-Schere. Und wenn dieses Kapital tatsächlich in produktive Maschinen etc. gesteckt würde, gäbe es einen inländischen Auftragsboom nach Investitionsgütern ohnegleichen. Es gäbe bestens ausgerüstete Schulen mit vielen Lehrern, und keine Ausfallzeiten wegen Lehrermangel oder verfallende Schulgebäude.
Da wären noch eine Vielzahl weiterer Beispiele, dass Kapitalakkumulation nicht unbedingt positiv ist. Nämlich dann nicht, wenn ganz privat über den Einsatz dieses Kapitals entschieden wird.

12:15 von AlterSimpel

Der Wirtschaft scheint das kaum geholfen zu haben, die Produktion ging um 0,5% zurück, nur die Inflation wächst, gerade in den bereichen Mieten, Lebensmittel und Energie.
Wenn man nun von diesem ,,Wachstum" steigende Mieten,nicht zu vergessen ständig steigende Kommunalabgaben,
Lebensmittelpreise,Energiepreise,beim tanken sind
wir schon fast wieder auf das alte Niveau angekommen,
wie hoch ist dieses Wachstum denn tatsächlich?
Mein persönliches Einkaufsverhalten, der Not als Rentner gehorchend,hat sich auch verändert. Statt Einzelhandel,Karstadt,Wochenmarkt nun Lidl und Co und Amazon.
In meinem Bekanntenkreis erleb ich ähnliches.
Zu DM Zeiten ,von 2000 DM Rente konnte man gut leben.
Heute mit knapp 1000€ ist man,wenn man kein Eigenheim besitzt, ein armes Schwein.

@Economist70

"Nur kurz: Niemand "verbraucht" Geld. Geld ist nur Zahlungsmittel."

Deshalb ist es ja so unsinnig, daß sich immer mehr privater Reichtum bei ganz wenigen konzentriert.
Denn dieser Reichtum wird schon lange nicht mehr als Zahlungsmittel für den Konsum eingesetzt.

Eine gleichmäßigere Verteilung des Wohlstands in der Gesellschaft ist volkswirtschaftlich wünschenswert.

Es ist Zeit für eine Neue Hymne, als Vorschlag:

Das Wachstum, das Wachstum,
Es hat immer recht
Und Lohnabhängiger es bleibe dabei,
Wer da kämpft fuer den Profit,
Der hat immer recht
Gegen Arme und Ausgleichende Gerechtigkeit.
Wer die Wirtschaft beleidigt,
Ist dumm oder schlecht,
Wer die Konzerne verteidigt,
Hat immer recht.
So aus Smith'schen Geist
Wird von Milton Friedman geschweisst
Das Wachstum, das Wachstum, das Wachstum.

Aber mal im Ernst wir haben "Wachstumsraten" die unter der Rate der Geldentwertung liegen, dazu eine Lohnzurückhaltung seit Jahrzehnten. Der Anteil vom Kuchen den die Menschen welche ihn durch Taten und nicht durch Zahlen erschaffen haben wird für die meisten immer kleiner. Da Wirtschaftswachstum zu sagen, Wohlstandsausweitung zu meinen ist schon ein starkes Stück während fast gar nix wächst außer der Geldmenge.

12:31 von hofer andreas

Russland mag vielleicht im Grossen gesehen,
wirtschaftlich nicht gravierend zu sein.
Nur das sollten sie das mal einem deutschen Mittelständler und seinen Mitarbeitern erklären,der auf Lieferungen in die RF angewiesen ist.
Insbesonders die Grünen,meistens wohlversorgt im Staatsdienst,haben damit nicht das geringste Problem.
Da gibt es genug Aussagen, die das bestätigen.
Noch gravierender ist allerdings, hat man einen Kunden erst einmal verloren,ist es ziemlich schwierig
Neue zu gewinnen,oder den Alten wiederzugewinnen.

schwächelt?

Zum Glück entwickelt sich die Vermögensverteilung bei uns weiter so, dass die Reichen noch nicht darben.

Immer mehr Nachrichten in der Manier eines Vexierbildes

Ein Vexierbild ist ein Bild, in dem sich ein anderes verbirgt. Und je nachdem, wie man es betrachtet, sieht man das eine oder das andere.
.
Gerade hat doch die Bundesregierung die Wachstumsprognose angehoben und die Steuerschätzung ein rosiges Bild für die nächsten Jahre entworfen. Klar, da muss jetzt eine Gegenmeldung her, damit die Menschen immer im Unklaren und verunsichert sind.
.
Ganz ehrlich gesagt geht mir das ständige Hin- und Herspringen bei ALLEN Nachrichten langsam auf den Nerv. Es scheint aber so, als wenn kaum jemand das bemerkt. Das hat wohl etwas mit dem durch Mediengerbauch immer stärker abnehmenden Langzeitgedächtnis zu tun. So wie die Wirtschaft durch die Quartalszahlen immer mehr ins Eiern kommt - früher plante man für Jahre, so scheint mir auch das Bewusstsein total flatterhaft. Es herrschen schon die Algorhythmen, der Rest ist Theater.

Hab auch schon über 100 Kilo!

Guten Tag!

Ich nehm ja auch schon seit Jahren jeweils paar Prozent zu. Hab nun über 100 Kilo. Mir fällt es immer schwerer mich zu bewegen, sogar das Atmen wird schwieriger, ich schau aus, wie ein alter deutsches Wirtschaftswunderfettsack, es fällt mir schwer die Treppe hoch zu kommen.
Das wohl auch das Problem mit der deutschen Witschaft bzw. das der sog. multinationalen globalen Märkte sein - Fressen bis zum geht nicht mehr, und dann platzt die Blase und die Luft geht aus.

@15:09 von DeHahn

"Immer mehr Nachrichten in der Manier eines Vexierbildes"

Ich verstehe Ihre Einlassung. Sie wissen sicher, dass kurzfristiges Denken das Handeln des Menschen bestimmt. Wäre es das langfristige Denken, hätten wir eine andere Welt.

Liebe Kritiker: Ohne Wachstum keine Arbeitsplätze!

Ich wundere mich immer wieder über die Kommentatoren die es kritisieren wenn Wachstum positiv gesehen wird.
Bitte mal etwas nachdenken:
Es gibt auf dieser Welt Milliarden Menschen die hungern und die keine Arbeit und kein Einkommen haben.
Um auch in diesen Ländern mittel- bis langfristig etwas mehr Wohlstand zu erreichen muss man dort investieren und Infrastruktur schaffen sonst gibt es Kriege darum.
Das geht aber nur mit Technik und Hilfen aus den reichen Ländern wie Deutschland.
Und das geht NUR wenn es auf dieser Erde Wachstum gibt denn nur dann kann es zusätzlichen Bedarf an Arbeit und Arbeitskräften auch in diesen Ländern geben.
Aber wer denkt schon an diese Menschen die ja weit weg von uns sind??
*
Aber auch wenn man nur an Deutschland und die direkte Umgebung denkt:
Ohne Wachstum würde es bei der sich weiter entwickelnden Technisierung und Produktivität bei gleicher Nachfrage immer weniger Arbeitskräfte geben.
Aber wer einen Job hat denkt vielleicht nicht so weit?

Überraschend weniger Wachtum.

Hat jemand das Gegenteil erwartet??

@ Bernd1

Wir brauchen nicht mehr Wachstum, sondern eine gerechtere Verteilung. Letzteres ist das Problem.
Es nützt nichts, wenn von diesem Wachstum wieder nur eine kleine Minderheit profitiert.
Solange es hochkorrupte Regierungen in den armen Ländern gibt, hilft auch keine neue Technik.

@ 16:16 von Bernd1

Letztendlich bedeutet das scheinbar immerwährende Wachstum

- immer mehr Landverbrauch mit immer mehr Düngung und immer mehr Gifteinsatz
- immer mehr Wasserverbrauch mit immer mehr Grundwaserabsenkung und Wasserversalzung
- immer mehr Abholzung mit immer mehr Bodenerosion

- immer mehr Gewinne für Spekulaten und Konzerne, Milliardäre und Oligarchen
- immer mehr Arme, ausgebeutete und besitzlose

Eine Spirale des scheinbaren Wohlstandes - die Reichen werden immer reicher, die Armen werden immer ärmer und bleiben auch arm

Selbst das scheinbar endlose Älterwerden der Menschen wird sich umkehren aufgrund der aktuellen Lebensumstände, die nur scheinbaren Fortschritt belegen.

@ 16:52 von ladycat

Sorry, aber auch bei einer "gerechteren Verteilung" ändert sich nichts an dem Prinzip dass durch technische Weiterentwicklung und wachsende Produktivität die Menge an Arbeit (und somit an Wertschöpfung die ein Einkommen ermöglicht) weniger wird OHNE Wachstum.
Sie können nur einmal die Verteilung ändern, die langfristige Entwicklung ändert das nicht. Aber das ist ein Problem dass scheinbar viele linke Verteilungspopulisten leider nicht erkennen können oder wollen!
Außerdem ist es nun einmal so dass die Menschen mit ihren angeborenen Egoismus für die von Ihnen gewünschte "gerechte sozialistische Welt" grundsätzlich nicht geeignet sind. Es gibt leider auf dieser Erde kein Land und kein Volk welches dieses bisher auch nur in Ansätzen geschafft hat. Daher empfehle ich etwas realistischeres Denken bei dieser Problematik, sonst wird es wohl auf dieser Erde leider bald zu den von mir angedeuteten Verteilungskriegen aus den armen Ländern kommen.

@ 17:18 von Marmolada

Sie schreiben:
"Letztendlich bedeutet das scheinbar immerwährende Wachstum
- immer mehr Landverbrauch mit immer mehr Düngung und immer mehr Gifteinsatz
- immer mehr Wasserverbrauch mit immer mehr Grundwaserabsenkung und ...."
*
Das alles muss nicht sein wenn die moderne Forschung andere Alternativen bietet. Und das ist der Fall auch wenn dazu noch ein Umdenken in einigen Köpfen notwendig ist um dafür richtig zu investieren.
Aber was ist die Alternative dazu?
Millionen (oder Milliarden) Menschen verhungern weiter auf dieser Erde?
Ist Ihnen diese Alternative lieber?
Wer Umverteilungskriege aus den Ländern in denen die Menschen hungern verhindern will muss sich damit abfinden dass weiteres Wachstum die einzige Chance ist um ein Mindestmaß an Wohlstandsgerechtigkeit auf dieser Erde herzustellen.

@Reiner Sauer

"Wachstum bedeutet zwangsläufig mehr und mehr CO² Belastung."

Das ist ja nun mal wirklich Blödsinn. Dazu müssten Sie sich doch ansehen, in welchen Bereichen das Wachstum entstanden ist.

...

"Wenn man die diesbezüglichen Schlagzeilen z. B. der letzten 36 Monate hernimmt, dann erkennt man, dass die diesbezüglichen Berichte ständig wechseln."

Das wir dieser Logik nicht folgen können, liegt daran das diese Nachrichten nicht für uns gemacht sind, sondern für Investoren und Spekulanten...

@ofer andreas

"Dem Bürger wurde doch erklärt dass Russland für uns wirtschaftlich unbedeutend ist."

Etwa 2% unseres Exportes gingen nach Russland. Durch die unsichere Lage und durch die politische Großwetterlage (NICHT durch Sanktionen) sin die Exporte hierhin geschrumpft. Das kann dann schon mal 0,1-0,2 %-Punkte ausmachen.

Wir reden ja hier nur von graduellen Unterschieden: 0,7% Wachstum zu 0,3%. Also gerade mal eine Differenz von 0,4%.

@windsbraut123.

"Gibt es nicht etwas Vernünftigeres als diesen Aberglauben "Wachstum"!"

Nein. Gibt es nicht. Der Wohlstand der Menschen ist in Summe IMMER gewachsen, auch wen es dann und wann Rückschläge gab. Der Trent aber ist ganz klar.

Und in Deutschland ging das Wachstum -dank fortschrittlicher Technik- in Summe auch mit weniger Emmissionen einher, also weniger Umweltschäden.

Der Mensch wird sich weiter entwickeln, neue Technologien entwickeln, also Wachstum generieren.

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