Kommentare

Bevor ...

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...hier wieder irgendwelche "politischen
Begehrlichkeiten" aus der unchristlichen
Taufe gehoben werden, ist dringend
anzuraten, daß

das Geld insgesamt dazu verwendet
wird,

die Schulden des Bundes und der
Länder zurückzufahren.

Wer Näheres wissen möchte, der
kann sich ja zB beim Bund der
Steuerzahler Deutschlands e.V.
(ja, die haben eine Homepage)
auch über die "Bundesschuldenuhr"
zB über den

s e k ü n d l i c h e n....A n s t i e g

dieser

S c h u l d e n..der...ö f f t l. Haushalte

informieren.
(Vorsicht: Es besteht Herzinfarkt-
gefahr für den geneigten Leser !)

Ansonsten fressen die Sollzinsen
unserer Kinder- und Enkelgeneration
noch die Haare vom Kopf !

Denk ich an Deutschland in der Nacht,
frag' ich: Wer hat das Schuldenloch
so riesengroß gemacht ?

(frei nach Heinrich Heine's Nachtge-
danken, 1844)

Der Mittelstand wird geplündert

indem man seit Jahren keine Anpassung der Steuerprogression vornimmt. Dies ist der eigentlich Grund, warum man aus der Lohnsteuer höhere Einnahmen generiert. Und das daraus gewonnene Geld wird dann nicht in die zerfallende Infrastruktur oder in die Renovierung von Schulen gesteckt. Nein, wir finanzieren damit Hoteliers, machen eine Herdprämie und überweisen kontinuierlich mehr Geld für fragwürdige Projekte und Bankenrettungen an Europa. Leider reicht die Anzal der Zeichen hier nicht aus, um jede Geldverschwendung und Subvention von lobbygetriebenen Unternehmen aufzuzählen.

Bezahlen muss das Ganze aber der Deutsche Michel, dessen Sparguthaben mit Niedrigzinsen aufgeschmolzen wird. Dessen Rentenkasse mit "Mütterrenten"geplündert wird und dem man demnächst über die Maut weiter in die Tasche greift.

Die Bundesregierung lobt sich.

Das muss berichten, wer die Bundesrgierung loben will.

Notwendig

Es kann nicht sein, dass die Staatsverschuldung ständig steigt und die Ruhrgebietsstädte fast alle Not-Haushalte fahren.

Jetzt nach Steuersenkungen zu rufen ist unverantwortlich. Wir können nunmal nicht über unseren Verhältnissen leben... das haben wir schon zu lange gemacht und nur deswegen haben wir diese Misere. Rein theoretisch geht es uns nicht viel besser als Griechenland oder Italien, also wenn man sich die Staatsverschuldung ansieht.

Wie sagte Dieter Nuhr das so schön: Wir (und viele andere Staaten) sind genau so pleite wie Griechenland. Der Unterschied ist, bei Griechenland hat es jemand bemerkt.

Keine Steuersenkung!

Deutschland hat einen massiven Investitionsstau, Straßen, Brücken usw.. Aber auch Themen die nichts mit dem Verkehr zu tun haben, wie überlastete Gerichte zum Beispiel. Die Bildung und Ausbildung darf auch nicht vergessen werden. In all diesen Bereichen die Probleme zu beheben würde der Wirtschaft viel mehr nützen als die paar Prozent Steuersenkung.

ad dummschwaetzer, 07:56 ; D a n k e ...

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...für Ihren Beitrag, der die Auswirkung-
en "unserer Steuerrechtslage" treffend
widergibt !

Ich darf mich Ihren Ausführungen daher
expressis verbis inhaltlich anschließen.

Besonders blamabel ist, daß alle unse-
re Regierungen, die wir uns bisher ge-
halten haben, nichts dagegen unter-
nommen haben, den in Europa

höchsten Steuersatz

für Gewerbetreibende und Bürger
endlich zu reduzieren. Bei einer Steu-
erlast von bis zu 50 % (ich bin kein
Zahnarzt !) kommen mir Sprüche wie
zB:

"Leistung muß sich wieder lohnen"

wie glatter Hohn vor !

Dafür sorgt die Politiker-Kaste, daß
jeder Bundestags-Abgeordneter rund
10.000 Euro (das waren mal
20.000 DM (West) monatlich von
unseren sauer verdienten Steuern
sich auf sein Konto schiebt (ein Groß-
teil davon ist auch noch steuerfrei !)

Steuerliche Gerechtigkeit - eine Farce!

Steuermehreinnahmen

Die Mehreinnahmen sind sehr erfreulich. Aber es sollte niemals vergessen werden, dass jede Boomphase irgendwann endet. Die Älteren wissen das aus eigener Erfahrung. Das heißt auch, dass Projekte nicht so geplant werden dürfen, als wären die jetzigen Einnahmen ewig verfügbar.

So sicher wie ein Hund keinen

So sicher wie ein Hund keinen Wurstvorrat anlegen wird, genauso sicher ist das die Politik nichts Sinnvolles mit diesen Mehreinnahmen anfangen wird.

Wem nützt es ?

Höhere Steuereinnahmen in Deutschland: Toll, dann können wir ja bald noch mehr Milliarden an die Pleitestaaten im Süden überweisen.
Kaum ein Mensch hat hier noch die Hoffnung, dass dieses Geld für unsere eigenen Interessen eingesetzt werden könnte.

Direkt von der EZB?

Schön Deutschland bekommt mehr Euro in die Kasse. Etwa 30 Prozent Kaufkraftverlust für den Währungstausch außerhalb der Eurozone gleichen die paar müden Euro nicht aus.

Andererseits, irgendwo muss das frisch gedruckte Geld der EZB ja hin.

Das etwas davon den Mehreinnahmen zurück an die Bürger geht, werden die Politiker schon verhindern ...

Zynismus Ende

@ dummschwaetzer um 07:56

Sie schreiben: "...dessen Sparguthaben mit Niedrigzinsen aufgeschmolzen wird."

Erklären Sie mir bitte mal, wie meine 100€ Sparguthaben durch Niedrigzinsen aufgeschmolzen werden können. Das sind heute 100€ und mit aller größter Wahrscheinlichkeit auch morgen noch mindestens 100€.
Ist es nicht eher so, dass viele Sparer wie im Casino, auf hohe Zinsen spekulierend, leistungsloses Einkommen generieren wollen? Das ist Kapitalismus in Reinform.

Steuereinnahmen

Die Tatsache, daß immer mehr Steuereinnahmen, also der Staat finanziell sehr gut da steht, ist lobenswert!!!! Warum läßt man da nicht die Personen davon teilhaben, die dafür sorgen? NEIN, das ist unser sozialer Beitrag für die ganzen UNNÜTZEN Ausgaben bzw. VERSCHWENDUNGEN, die unsere Politiker so machen! Anstatt, daß man das Mindeste tut, die kalte Progression abschaffen, das unsere Wirtschaftsjurioren schon lange fordern NEIN, das ist ein Geld, das wir einfach so mitnehmen. Ich kann nur sagen, selbst bei uns wird demnächst wieder gewählt und da dürfen sich unsere Politiker warm anziehen, denn, daß sich das die Bevölkerung nicht mehr gefallen läßt, ist amtlich. Momentan haben wir keine Möglichkeit, dies kund zu tun ABER die nächste Wahl kommt bestimmt!!! Da gibt es dann lange Gesichter! Dieses Periodendenken jeden Politiker, kann ihm sein Amt kosten, weil sie zu feige sind selbst UNSEREN eigenen Leuten einmal zu unterstützen, denn wir stehen schon lange nicht mehr so gut da, wie uns su

Gutes Wirtschaften?

Neulich entnahm ich unserer Tageszeitung, dass bei Amtsantritt von Frau Merkel der Bundeshaushalt über 400 Mrd. € betrug, dieses Jahr über 600 Mrd. €. Trotz dieser Steigerung um rund 50% in wenigen Jahren fehlt Geld an allen Ecken und Enden (Straßen, Bundeswehr, Kinderbetreuung) und es werden auch keine Schulden zurückgezahlt. In dieser Zeit wurden gleichzeitig die Zuschüsse für die Kranken- und die Arbeitslosenversicherung reduziert.

Ich fand das erschreckend. Anscheinend kann man Steuern zahlen, so viel man will; das Geld "verdunstet" irgendwie.

Sag´ noch einer, die Konservativen können besser mit dem Geld umgehen als die Sozis (gibt´s die noch?). Die verbrennen es nur für andere Dinge.

Deutschland geht es gut ??!

Manche Statistiker sind auch der Meinung, daß auf dem Mars ganz wohnliche Durchschnittstemperaturen herrschen.

Fakt ist aber, daß 12-15 Millionen Leute unter der Armutsgrenze leben und selbst viele Leute, die voll arbeiten ihre ganz normalen Lebenshaltungskosten kaum decken können (an Urlaub ist gar nicht zu denken). Und daran ändern in vielen Bereichen (z.B. Taxi-Branche) auch Mindestlohngesetze nichts, weil Unternehmer schließlich nicht höhere Löhne zahlen können, als sie überhaupt pro Stunde einnehmen.

Ärgerlich werde ich, wenn ich höre, daß Deutschland angeblich der größte Profiteur der EU ist, weil es zwar der größte Einzahler, aber auch der größte Zahlungsempfänger ist. Denn die Zahlungen werden von den kleinen Leuten erbracht, aber die Subventionen werden von Reichen und Super-Reichen eingestrichen. Das alles ist nichts weiter als eine gigantische Umverteilung von unten nach oben, um nicht zu sagen: ein gigantischer Raub.

@07:16 von Cicero-secundus

...ist dringend
anzuraten, daß
das Geld insgesamt dazu verwendet
wird,
die Schulden des Bundes und der
Länder zurückzufahren.

Das passiert automatisch. Da ständig Anleihen auslaufen, werden sie zurückgezahlt und durch neue ersetzt. Geliehen wird aber nur so viel, wie zur Refinanzierung und nach Haushalt gebraucht wird. Wird mehr eingenommen als prognostiziert, sinkt der Finanzierungsbedarf und damit die Schuld automatisch, weil ohne Nachtragshaushalt nicht mehr Geld ausgegeben werden darf als veranschlagt.

Wer Näheres wissen möchte, der
kann sich ja zB beim Bund der
Steuerzahler Deutschlands e.V.
(...)
auch über die "Bundesschuldenuhr"
(...)
informieren.

Diese "Uhr" läuft nachweislich falsch, zumindest was die Bundesschuld angeht.

Wir hatten 2014 keine Neuverschuldung und 2013 auch nicht. Sie müsste also still stehen oder inflationsbereinigt rückwärts laufen. Zinsen laufen auch nicht auf, weil die jährlich ausbezahlt werden (s. Haushalt, Pos. "Bundesschuld").

um 09:42 von Weitsicht

"Höhere Steuereinnahmen in Deutschland: Toll, dann können wir ja bald noch mehr Milliarden an die Pleitestaaten im Süden überweisen.
Kaum ein Mensch hat hier noch die Hoffnung, dass dieses Geld für unsere eigenen Interessen eingesetzt werden könnte."
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Immer dran denken - kein Staat hat so sehr vom EURO profitiert wie Deutschland. Es ist ein bisschen albern, sich darüber aufzuregen, wenn ein Teil der enormen Gewinne dann zur Stützung der EURO-Zone eingesetzt wird.

Wirklich unverschämt ist nur, dass die Gewinne ausschließlich an die Reichsten in Deutschland gegangen sind, während nun plötzlich alle für die Stützung bezahlen sollen.

Die mangelhafte Umverteilung ist in Deutschland noch nicht so schlimm wie in den USA, aber auch nicht so gut, wie sie sein könnte.

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