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Der Weckruf

Der Weckruf lautet, keine Unterstützung der Schlepper! (nicht verwechseln mit Fluchthelfer, denn es ist nicht, mit der DDR zu vergleichen, hier wurden Flüchtlinge erschossen!)!Das Land das die Fluchtwelle verursacht hat, ist zu annektieren, um neue Hoffnung zum Bleiben für Fluchtwillige zu schaffen.Desweiteren, ist diesem Land mittzuteilen, das alle verursachten Kosten die den Aufnahmeländern entstehen, ohne Verjährungsfristen wieder eingefordert werden egal welche Regierungsform sich etablieren wird !Das muß der Weckruf für Europa sein !!Keine Weichgespülte Bestürzungspolitik sondern klare Ansage.
Das wäre eine klare verständliche Politik, die jeder Bürger der Pflichten und Rechte kennt, als klare Europäische Politik verstehen würde.

falsche Signale?

sendet man den nicht falsche Signale, wenn man mehr Geld und mehr Personal bereit stellt um Leute aus dem Meer zu fischen? Damit spielt man den Schleusern doch in die Hände oder nicht? Wäre es nicht sinnvoller den Start der Boote bereits zu verhindern?
Die EU kann nunmal nicht alle Menschen aufnehmen und versorgen. Das wird nicht funktionieren. Es muss doch Möglichkeiten geben um die Flüchtlinge aufzuklären, welches Risiko sie eingehen und das sie hier nicht das Paradies auf Erden erwartet....

@statistikskeptiker

"Das Land das die Fluchtwelle verursacht hat, ist zu annektieren, um neue Hoffnung zum Bleiben für Fluchtwillige zu schaffen."

Annektieren?

Die Statistik zeigt das hier sehr viele Menschen dabei sterben würden. Ich bin da sehr Skeptisch über ihren, in meinen Augen äusserst Zynischen, Vorschlag

Wenn ich die Wahl habe für eine Generalmobilmachung der Bundesweghr um z.b. Syrien zu erobern - oh ich meine natürlich Annektieren - stehe, nehme ich lieber einen Syrischen Flüchtling bei mir zur Hause zur untermiete auf.

Und ich denke, spätestens dann sehen sehr viel Leute ein das dies keine so tolle Lösung ist, solange die Soldaten welche so eine Anektierung durchführen - unsere sind.

@statistikskeptiker

Die Schlepper werden ja nur indirekt unterstützt, indem die EU versäumt, die Flüchtlinge selbst nach Europa einzuschiffen.

Ich bin mir nicht sicher, wie Sie sich das mit der Annexion vorstellen. Daher verzichte ich hier mal auf einen Kommentar.

Und der Kostenpunkt wird wohl niemanden in besagten Ländern interessieren. Die Kämpfe würden nicht gestoppt werden, weil man plötzlich überlegt: "Oh, wenn wir gewinnen müssen wir auch irgendwann der EU was zahlen."
Zudem ist es sehr zweifelhaft, ob ein solches Diktat der EU von den betroffenen künftigen Regierungen überhaupt anerkannt werden würde.

@mr.heater

Den Flüchtlingen wird es relativ egal sein, welche Signale die EU sendet (wahrscheinlich bekommen die davon auch gar nix mit).

Die Flüchtlinge wollen in erster Linie überleben. Dabei geht es nicht darum, "das Paradies auf Erden" zu finden, sondern einfach nur um ein klein wenig Sicherheit.

Den Start der Boote zu verhindern würde eines humanitären Verbrechens gleichkommen. Zivilisten, die sich nach Frieden sehnen, würden damit in Kriegsregionen quasi eingesperrt werden.
Ich könnte soetwas nicht mit meinem Gewissen vereinbaren.

Daher halte ich es für Sinnvoll, dass sich die EU selbst um den Weg der Flüchtlinge kümmert und diese gerecht in den beteiligten Ländern der EU verteilt. Neue Gesetze müssen her!

Signale

Ich denke, es ist durchaus möglich, sämtliche Flüchtlinge aufzunehmen. Unsere Gesellschaft hier hat reichlich Geldmittel zur Verfügung.
Oder haben wir alle zuviel Angst, dass wir persönlich was abgeben müssen?
Wenn ich Sie persönlich einlade und sie möchten zu mir kommen, dann brauchen Sie keine Unsummen für Schleuser auszugeben, sie können einfach kommen. Ähnlich wird es bei den Flüchtlingen sein. Nur wir laden Sie nicht ein, nein, wir sagen:"Bleibt mal schön da und krepiert zu Hause!" Ist ja auch sauberer, dann muss ich mir das "Elend" nicht direkt vor meiner Nase ansehen.

Traurig

Mussten Sie schon mal fliehen? Um Ihr Leben rennen?
Ich nicht, dafür bin ich dankbar.

Was passiert ist, ist

Was passiert ist, ist traurig.
Allerdings beschäftigt mich vor allem eine Frage: warum ist Deutschland und Europa r qualifizierte potenzielle Einwanderer, wie z.B. Aus China, Indien etc. scheinbar vollkommen uninteressant, andererseits werden wir von Menschen, die leider hier das nicht finden werden, was sie sich wünschen, nämlich einen auskömmlichen Arbeitsplatz, förmlich überrollt.
Vielleicht sollte man die Menschen dort auch darüber aufklären, das Europa nicht das Schlaraffenland ist, wo man ohne Schulbildung, die Sprache und irgendeine Qualifikation nicht glücklich werden wird ?
Die, die schlicht um Leib und Leben fürchten, sollte man Möglichkeiten eröffnen, das sie sicher nach Europa kommen können.

Mittelmeer Fluechtlinge

EU bekaempft nur die Folgen,nicht die Ursachen dieser Katastrophen.
Ursache der Odyssee v Fluechtlingen nach Europa=die verwerfliche NatoPolitik.Wenn man betrachtet dass Natolaender m ihren Kriegen+schmutzige Politik schon ueber 20 mio Opfer verursacht haben im NahOst an Toten,Verwundeten,Fluechtlingen+viele Laender+Regionen verwuestet haben,dann=es ein Wunder das sowenige Fluechtlinge EUGrenzen stuermen.Auch Hunger=ein wichtiger Grund,BioOel+landwirtschaftliche EUPolitik haben Hunderte Milionen v Menschen inden Hunger getrieben,davon viele unweit v Europa.Das EU sich so abschottet v dem Elend das v ihr verursacht wurde=sehr heuchlerisch+wurde auch v PapstFranziskus als sehr niedriger Moral angemahnt.Fuer diese Politik bekam EU 2012 den NobelFriedensPreis der seit Obama nur noch den Wert eines KarnavalOrdens hat.Hoechste Zeit die Nato in eine EUOrganisation zu aendern um von den,Desaster bringenden, Kriegstreibern wie USA loszukommen

@ statistikskeptiker 15.57

Leider ist das Thema nun wirklich zu ernst für Ihre Witze !
Ist Ihnen vielleicht bekannt, dass in den Kriegen, vor denen Viele flüchten, ebenfalls Menschen erschossen werden und noch viel elender zu Tode kommen ?!
Und haben Sie sich das WIRKLICH gut überlegt, mit dem "Annektieren" der VERURSACHER-Länder ?!
Wo wollen Sie denn da anfangen ?
Na denn man zu .. "Europa zeigt klare Kante" - und "annektiert" ... WEN ? U.a. sich selbst ?

@ Schlafmütze

Das ist ja das Problem das ich sehe. Mit Geld alleine ist es nicht getan. Es geht auch um ein bisschen Logistik dahinter. Ausserdem halte ich es für sinnvoller in den jeweiligen Ländern anzusetzen. Dort die Gegebenheiten ändern und den Menschen ermöglichen in ihrer heimat zu bleiben oder zumindest schnellstmöglich dort hin zurück kehren zu können. Mir geht es keineswegs darum hilfsbedürftige abzuweisen. Ganz im Gegenteil. Allerdings kann es nicht Sinn und Zweck sein alle Menschen in die EU zu holen.

Flüchtlingshilfe ist ehrenhaft

Nichts ändern am Zustand ist zynisch und keine wirkliche Hilfe für das verlassen seines Kulturkreises.Es ist aller viel komplizierter als sich mancher gutmeinender Helfer vorstellen kann.Natürlich können wir unsere Zukunft anhalten, ohne zu wissen wie diese dann aussehen wird.Es darf trotzdem jeder nach der Zukunft anderer fragen,wenn die eigene nicht so wichtig ist.Ich war selbst Flüchtlingskind und weis wie unendlich schwer eine Zukunft aufgebaut ist.Man ist dann leider zu alt um noch etwas davon zu haben.Besonders wenn andere dies egal ist.

Konkretes

Also ich könnte der EU Konkretes vorschlagen um den Massenansturm an unsere Küsten zu stoppen.

Jedes Boot das die Afrikanische Küste verlässt wird sobald es mehr als Drei Meilen auf See ist zurückgedrängt.

Bootsinsassen die an dieser Sperrlinie vorbei gekommen sind und an unserer Küste landen werden in den nächsten Flieger zurück nach Afrika geschickt.

Auf Notrufe wird nur noch reagiert um die Armutseinwanderer sofort wieder am nächsten Afrikanische Strand abzusetzen.

Das Ganze wird in ganz Afrika per Infosendungen verbreitet wie es Australien in Asien mit Erfolg tut.

Jeder der glaubt dem Problem der Armutsmasseneinwanderung aus Afrika mit Humanität begegnen zu können macht die Augen vor der Realität zu. Nach einer Gallupumfrage würden gerne 500 Millionen Afrikaner den Kontinent in Richtung Europa verlassen. Selbst wenn das nur 1% in die Tat umsetzt würde uns das in Europa unseren sozial Frieden kosten und damit unseren Wohlstand.

@18:02 mr.heater

"Mir geht es keineswegs darum hilfsbedürftige abzuweisen. Ganz im Gegenteil. Allerdings kann es nicht Sinn und Zweck sein alle Menschen in die EU zu holen."

Boah ey, wer will das denn? Im Grunde ist es doch ganz einfach: So lange wir weltweit nichts gegen die schreiend ungerechte und ungleiche Verteilung des Reichtums unternehmen, werden die Armen dieser Welt kommen um sich irgendwie einen Anteil dieses Reichtums zu holen, ob uns das gefällt oder nicht. Und dann können wir uns entscheiden sie ertrinken zu lassen oder - humaner - gleich auf sie zu schießen oder aber, damit zu leben, daß wir die, die es bis zu uns geschafft haben, aufnehmen. Ich bin gegen ertrinken lassen und gegen schießen, denn wir können uns das problemlos leisten, wenn wir anfangen, die finanziellen Lasten gerechter zu verteilen. Und wenn keiner mehr kommt, weil mit unserer Hilfe die schlimmsten Ungerechtigkeiten verschwunden sind, umso besser.

Bitte, was unternehmen eigentlich ...

.
...die gesamten afrikanischen Staaten
gegen dieses Phänomen ?

Ist die Ursache nicht primär ein afrika-
nisches Problem oder gar eine Ange-
legenheit der ehemaligen Kolonial-
herren-Länder ?
Wieso hört, liest und sieht man(n)/frau
von denen nichts ?

Warum gibt es keine Flüchtlingsströme
auf dem sichereren Landweg, etwa
nach Ägypten oder in andere Staaten ?

Kann es sein, daß es sich ausnahms-
los oder überwiegend um Wirtschafts
-flüchtlinge handelt, weil die afrikani-
schen Staaten, aus denen die Flücht-
linge stammen, wirtschaftlich ver-
sagt haben ?

Oder worin genau ist die Ursache
dieser "Art Völkerwanderung" zu
sehen ?

Warum wird dies weder untersucht,
noch darüber berichtet ?

Wo sind denn die Grenzen

für die Aufnahme von Asylbewerbern? Sollten die europäischen Länder nicht lieber alles unternehmen um vor Ort in Kriegsgebieten und Armutsregionen zu helfen?Es ist auch eine Frage des Geldes. Eine Hilfe vor Ort ist sicherlich billiger und käme mehr Menschen zu Gute, vor Allem auch den ganz Armen denen sowieso das Geld für eine Flucht fehlt.
Bei all den Kriesen auf der Welt die Herr Türk genannt hat, wie z. Bsp sogar dem Jemen, sind wir bald am Ende unserer finanziellen Möglichkeiten. Auch für eine gute Integration braucht es Zeit und Geld. Bei über 2 Billionen Euro Schulden der öffentlichen Haushalte in Deutschl. müssen wir mal wieder vernünftig werden.

Der Grund für die Flüchtlingsströme

Die einen sagen, die Amis sind schuld, die anderen sagen, die Flüchtlinge wollen nur anstrengungslosem Wohlstand, wieder andere meinen, es läge am Islam.

Alles am Thema vorbei.

Der Grund für die Flüchtlingsmisere liegt darin, dass 1% der Weltbevölkerung über 50% des Weltvermögens besitzen und 20% der Weltbevölkerung 99% des Weltvermögens besitzen.

Wir haben ein massives Verteilungsproblem, welches seinen Grund in unserem Wirtschaftssystem, dem Kapitalismus, hat. Es ist genügend auf unserer Erde vorhanden, um jeden Menschen satt zu machen. Das geht aber nicht, wenn wenigen alles gehört.

@ fathaland slim

Sorry, bin schlecht in Mathe und brauche Aufklärung.

Nach Ihren Ausführungen besitzen 21% der Weltbevölkerung 149% oder mehr des Weltvermögens. Bleiben für die restlichen 79% nur Schulden übrig. Oder wie ist die seltsame Statistik gemeint?

20:23 h von fathaland slim

Sie schrieben:
"Der Grund für die Flüchtlingsmisere liegt darin, dass 1% der Weltbevölkerung über 50% des Weltvermögens besitzen und 20% der Weltbevölkerung 99% des Weltvermögens besitzen.Wir haben ein massives Verteilungsproblem, welches seinen Grund in unserem Wirtschaftssystem, dem Kapitalismus, hat. Es ist genügend auf unserer Erde vorhanden, um jeden Menschen satt zu machen. Das geht aber nicht, wenn wenigen alles gehört."

Danke, das Sie wieder einmal das Kind beim Namen nennen, auch wenn diese Wahrheit offenbar reichlich "unpopulär" ist und von Vielen am liebsten schlicht ignoriert wird.

Vielen Dank für Ihre andauernden Bemühungen zu diesem wichtigen Thema.

Ich für meinen Teil schätze Ihre Beiträge dazu.

@ Jonas Hamilton

"Nach einer Gallupumfrage würden gerne 500 Millionen Afrikaner den Kontinent in Richtung Europa verlassen."'

Ich würde auch gerne mal in die Antarktis, zu Pferd die Anden überqueren....
Wenn man mich denn fragte, was ich gerne wollte. Unabhängig von der Realisierbarkeit.

In Umfragen (deren Wortlaut ich nicht kenne) wird gerne nach "was wäre wenn gefragt".

Für seriös halte ich diese Zahl nicht, denn wer hatte bitte Mittel und Wege, 500 Mio Personen zu befragen - zuzüglich derer, die vielleicht mit "nein" geantwortet haben?

Mhh?

@fathaland slim

Ihre Aussagen sind natürlich richtig.

Aber wie bringt man die 20% dazu, für die restlichen 80 einzustehen, den eigenen Reichtum einzuschränken und die Welt für alle zu einem lebenswerten Ort zu machen ?

Allein schon das Wahlverhalten der Deutschen zeigt deutlich, wie weit die meisten von einer solidarischen Welt entfernt sind.

20:43 h von grottenolm

fathaland slim schrieb:

" ...dass 1% der Weltbevölkerung über 50% des Weltvermögens besitzen und 20% der Weltbevölkerung 99% des Weltvermögens besitzen"

Sie gaben an, die "seltsame Statistik" nicht nachvollziehen zu können:

Tatsächlich handelt es sich um 2 nachfolgend in einem Satz aufgezählte Statistiken:

1) 1 % ( von 100% ) der Weltgesamtbevölkerung besitzt 50 % des verfügbaren Weltvermögens. (Im Vergleich zu den übrigen 99%, die sich die restlichen 50 % des verfügbaren Vermögens teilen )

2) 20 % der Weltgesamtbevölkerung (von insgesamt 100 %) besitzen gemeinsam
insgesamt 99% des verfügbaren Weltvermögens ( da sind dann die 1 % Superreichen mit drin), während sich dann die übrigen 80 % der Weltgesamtbevölkerung das übrige 1 % des Weltgesamtvermögens
gnädigerweise auch noch teilen DARF.

Da wird das Verteilungsproblem dann
drastisch sichtbar. Würde ich meinen.

Verständlicher geworden ?

@ garden.of.delight

Ich fürchte, da hilft nur, selbst als gutes Beispiel voranzugehen.

Und zu hoffen, dass es Kreise zieht, wie der ins Wasser geworfene Stein.

PS: Sry, ich glaube, Sie haben früher am Tag stellvertretend "Schelte" einstecken müssen, weil Sie etwas kopiert haben, das von mir stammte :(

Gruß

20:43, grottenolm

Dann möchte ich es Ihnen noch einmal erklären. 20% der Weltbevölkerung besitzen 99% des Vermögens, das ist leicht zu verstehen, oder?

Innerhalb dieser reichsten 20% gibt es eine kleine Gruppe, die wiederum 1% der Gesamtweltbevölkerung ausmacht, und dieser Gruppe gehört mehr als die Hälfte dessen, was den besagten 20%, von denen sie Teil sind, gehört. Das 1%, welches den übrigen 80% der Menschen gehört, kann man getrost vernachlässigen.

Sie dürfen natürlich die 99% und die mehr als 50% nicht addieren, denn die mehr als 50% sind Teil der 99%.

Etwas anschaulicher: wenn uns beiden 9 Äpfel gehören, der restlichen Menschheit 1 Apfel und Ihnen gehören 6 Äpfel, dann gehören Ihnen 60% und uns beiden 90% der Weltäpfel.

Das macht zusammen nicht 150%.

@ firefighter1975

Vielen Dank für die Aufklärung.

Und weil das so ist und ich auch nur zu den (für Deutschland) relativ Armen gehöre, fühle ich mich auch kein Stück schuldig an der Misere der anderen und lasse mir kein schlechtes Gewissen einreden.

Echte Kriegsflüchtlinge und Verfolgte müssen auf jeden Fall Aufnahme finden. Aber alle anderen müssen ihr Glück über reguläre Einwanderung versuchen. Ich kann auch nicht einfach in ein Land gehen und verlangen, dass mich die dortige Bevölkerung durchfüttert.

Zumal ich auf legalem Wege keine tausende Dollar auftreiben könnte, um "geschleust" zu werden.

Aber vor allem nehmen diejenigen ohne Asylgrund den echten Berechtigten die Plätze weg.

@ fathaland slim

Auch Ihnen vielen Dank für die Erläuterungen.

Aber mit einer Masseneinwanderung nach Europa in den nächsten Jahrzehnten werden die Superreichen sich nicht dazu bewegen lassen davon etwas abzugeben.

Es wird die Aufnahmeländer schrittweise überfordern, allen Armut und Aggressionen bringen.

@ ff/fathaland

Das für mich Beklemmende bezüglich dieser Zahlen ist, dass sich nahezu jeder in zB Deutschland über diese ungerechte Verteilung (auch zurecht) aufregt.

DAS IST NICHT FAIR!

Wenn es aber darum geht anzuerkennen, dass wir als Gesamtheit (Deutschland) zu der Schnittmenge der 20% zählen, die gemeinsam 99% besitzen...

verteidigen wir dies gerne gegenüber den restlichen 80%, für die dann eben noch das 1 Prozent verbleibt...

als absolut berechtigt, vertretbar und fair.

Grüße an Sie beide!

21:30, grottenolm

Ja, um Himmels Willen, warum sollten Sie denn ein schlechtes Gewissen haben? Die Armen der Welt wollen Ihnen gewiss nichts wegnehmen. Diejenigen, die ein schlechtes Gewissen haben sollten, reden aber Leuten wie Ihnen ein, Ihr minimales bisschen Wohlstand wäre durch die noch Ärmeren bedroht.

Da sitzen ein Hartzer, ein Flüchtling und ein Reicher am Tisch. Auf dem Tisch liegen 10 Kekse. Der Reiche nimmt sich neun davon und sagt zum Hartzer: "Achtung! Der Flüchtling will dir deinen Keks wegnehmen!"

ja, lasst sie alle rein....

......Armutsflüchtlinge aus allen Ländern brauchen Hilfe! Deutschland geht's doch sehr, sehr gut. Solange, bis Deutschland selbst am Boden liegt. Dann ist das Geschrei wieder gross.

21:10, garden.of.delight..

"Aber wie bringt man die 20% dazu, für die restlichen 80 einzustehen, den eigenen Reichtum einzuschränken und die Welt für alle zu einem lebenswerten Ort zu machen ?"

Es geht vor allem erst mal um das eine Prozent, dem mehr als die Hälfte gehört. Das könnte abgeben ohne Ende, ohne sich groß einzuschränken. Es gilt auch hier: wer viel hat, kann auch viel abgeben. Ein Armer in Deutschland braucht gar nichts abzugeben, er ist ja selbst arm. Wobei die Armen generell wesentlich gebefreudiger sind als diejenigen, die zu einem bescheidenen Wohlstand gekommen sind.

In unserem Grundgesetz ist die Sozialbindung des Eigentums festgeschrieben.
Es wäre schön, wenn dies im Rest der Welt auch Gültigkeit hätte.

Es ist nämlich wirklich genug für alle auf dieser Erde vorhanden.

Es ist ein Verteilungsproblem.

Der durchschnittliche Bundesbürger wird seinen Lebensstandard nicht spürbar senken müssen, wenn die Ärmsten der Welt genug zu essen haben sollen.

Die obszön Reichen sind vorrangig gefragt.

@ fathaland slim

"Diejenigen, die ein schlechtes Gewissen haben sollten, reden aber Leuten wie Ihnen ein, Ihr minimales bisschen Wohlstand wäre durch die noch Ärmeren bedroht."

Das Hauptproblem ist aber, dass die meisten die Schuldigen eben bei jenen suchen, denen es noch schlechter geht. Die Globalisierung kann nicht gestoppt werden. Das Geld können die meisten direkt nach "oben" durchreichen, denn da kommt es über kurz oder lang sowieso an.

Die Afrikaner benötigen Bildung und den Aufbau einer Art Altersversorgung, damit die Überbevölkerung eingedämmt werden kann. Wo versickern unsere Millionen (Milliarden?) Entwicklungshilfe?

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