Kommentare

Mietpreisbremse hin oder her,

Mietpreisbremse hin oder her, sie betrifft meines Erachtens ohnehin zu wenige Menschen und ist in meinen Augen auch nicht der richtige Weg.

Richtig und gut jedoch finde ich das Bestsellerprinzip bei Maklern. Das war längst überfällig. Die bisherige Praktik, dass der Vermieter die Arbeit die Wohnung zu präsentieren und Mieter zu suchen einfach abgibt und diesen Service dann vom Mieter bezahlen lässt ist einfach daneben. Anders sieht es natürlich aus, wenn ein Mieter einen Makler beauftragt eine Wohnung zu finden. Mit dem Abwälzen der Kosten ist damit bald hoffentlich Schluss.

Möchte der Vermieter sich diese in Zukunft ersparen, kann man selbst für die Anzeige der Wohnung und die Mieterauswahl sorgen oder eben den georderten Service auch vernünftig selbst bezahlen. Richtig so.

was bringt das??

eine Wohnung in einer guten Gegend, in einer kleinen Wohneinheit, kann sich nicht jeder leisten.Also bekommen sie wieder nur die solventen Kunden mit einer guten Schufa.Die freuen sich darüber, dass sie nur 10% Erhöhung bekommen. Die weniger solventen werden diese Wohnungen nicht bekommen.Und durch diese MIetbremse, wird keine einzige Wohnung mehr, zur Verfügung stehen.Eher weniger.Denn erwirtschaftet man keinen GEwinn, vermietet man nicht.Mit dieser Mietpreisbremse, ändert sich Nichts. Und die Maklerkosten, gut gedacht. Nur ist einer drunter, der sagt, ich bezahle Sie, der Vermieter muss es nicht, bekommt er die Wohnung.Und die anderen ,haben das Nachsehen.ES WIRD SICH NICHTS ÄNDERN

Die richtige Antwort

auf steigende Mietpreise wäre mehr billige Wohnungen zu bauen. Stattdessen werden sowohl bei Neu- als auch bei Altbauten MRD in sinnlose Wärmedämmung gesteckt. Die Eigentümer legen diese Kosten logischerweise und völlig zurecht auf die Mieten um.
Einzig Erfreuliches hier ist, dass die Vermieter jetzt selbst die Markler zahlen müssen. Ist ohnedies unverständlich warum es in Zeiten von Immoscout etc. dieses Gewerbe überhaupt noch gibt.

Rumdoktorn an Symtomen

Die Mietpreisbremse entschärft in keiner Weise die Wohnungssytuation in den Ballungsräumen Allenfalls wird da und dort der Mietpreisanstieg nicht ganz so hoch ausfallen. Nicht eine einzige Wohnung mehr wird es dadurch geben.

Was wir brauchen ist endlich wieder ein nennenswerter Sozialbau von Seiten der Kommunen. Hier muss SOFORT Geld umgeschichtet oder es müssen entsprechende Kredite aufgenommen werden und das in Angriff genommen werden.

Da selbst der soziale Wohnungsbau kein Zuschussgeschäft ist und eine kleine, aber langfristige Rendite abwirft und natürlich die errichteten Bauten einen Gegenwert darstellen, ist es unproblematisch, hier die Investitionen durch Kedite zu finanzieren.

Der Staat darf sich nicht länger aus der Verantwortung stehlen und warten, bis nur noch Besserverdienende in den Kernstädten wohnen und die Mittel- und Unterschicht vollends an den Rand der Städte getrieben ist.

Es muss SOFORT etwas geschehen!

OK aber trotzdem sinnlos!

Das Gesetz ist OK. Nicht mehr und nicht weniger!

Hohe Mieten bleiben weiterhin hoch!
Die Mietpreiserhöhungen werden lediglich verlangsamt.
Wenn man 2000 Euro Kaltmiete zahlen muss und bei einer Neuvermietung kommen dann "nur noch" 2200 Euro auf einen zu, hat kein Normalverdiener oder Geringverdiener etwas davon.

Das ganze ist auch nur in Großstädten interessant.

Aber aller Anfang ist schwer. Mal gucken, ob wie es in den nächsten Jahren weitergeht.

Dass der Vermieter den Makler zahlt ist eigentlich eine Selbstverständlichkeit. OK, offenbar erst ab jetzt.

Weg damit

Diese Mietpreisbremse ist auch zum Verabschieden, nämlich weitgehend wirkungslos.

Keine große Wirkung

Die Bremse gilt doch sicher nicht, wenn Sanierungsmaßnahmen durchgeführt werden?
Und gerade mit den Luxussanierungen werden ja diejenigen vertrieben, die eben nicht das nötige "Kleingeld" haben.
Abgesehen davon ist das ja wirklich nur ein "Bremschen", denn der Durchschnitt steigt ja, und es geht die Spirale weiter hinauf. Nur vielleicht ein kleines bisschen langsamer.

Was ist eigentlich mit den stark steigenden Grundstückspreisen? Die erreichen selbst nur in der Nähe mancher Städte schwindelerregende Höhen.

Und was die Maklercourtage betrifft: Die bezahlt letztlich doch der Mieter/Käufer. Die Vermieter/Verkäufer werden diese vorher in den Preis einkalkulieren.
Also, nichts als Augenwischerei.

Wahrlich nur ein Bremschen!

Ich wohne jetzt seit 35 Jahren in meiner Wohnung. Glücklicherweise habe ich einen humanen Vermieter.
Seit 20 Jahren beobachte ich, dass Immobilienhaie im Viertel Häuser aufkaufen, ein bischen aufhübschen, die Mitwohnungen in Eigentumswohnungen umgewandeln und wie dadurch und durch kräftige Mietsteigerungen viele alte Mieter verdrängt worden sind.
Wenn bei Neuvermietung die Miete um 10% über dem Mietspiegel liegen darf, ist das mehr als genug (wohlgemerkt "über dem Mietspiegel" und nicht "über der bisherigen Miete", wie manch einer missverstanden hat).

Gegen die Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen müssten mehr Bremsen eingebaut werden, denn dadurch wird das Mietwohnungsangebot kleiner. Wenn z.B. "Immobilienfritzen" ein Haus kaufen und in Eigentumswohnungen umwandeln, könnte ein Teil des damit erzielten Veräußerungsgewinnes abgeschöpft werden für den sozialen Wohnungsbau.

welch Freudentag

Mietpreisbremse hin oder her - das eigentlich erfreuliche sind die Regelungen zu den Maklern.

Endlich wird diesen Abzockern das Handwerk gelegt! In keiner anderen Berufsgruppe war es so gut möglich, sich so zu bereichern wie hier: Wohnungsnot als Strategie, um Menschen für quasi nicht vorhandene Leistungen tausende Euros abzukassieren - ohne Möglichkeit sich zu wehren oder zu entkommen. Was habe ich die Maklerbüros in Studentenstädten mit ihren Ferraris und Porsches auf den Parkplätzen gehasst, wo selbst für übelste Kaschemmen mit breitem Grinsen Maximalcourtagen verlangt wurden. Da wurden sich die Stadtteile auf mafiöse Art und Weise aufgeteilt.

Angebot, Nachfrage und Leistungsprinzip - so wie es sich gehört meine Herren (und Damen)! Die fetten Jahre sind ein für alle Mal vorbei!

gut und schlecht

Die Regelung zu den Maklern finde ich sehr richtig. Wer die Musik bestellt, soll sie auch bezahlen.
Die Mietpreisbremse allerdings wird das Gegenteil bewirken. Es werden nicht plötzlich mehr Wohnungen in den gefragten Gebieten gebaut, im Gegenteil. Überregulierung schreckt Investoren eher ab. Also muss der Staat nochmal eingreifen, und Wohnungen subventionieren. Und so wird der Filz im Wohnungsmarkt immer dichter.
Damit die Leute nicht auf Eigentumswohnungen ausweichen, sollte der Staat als nächstes dringend die Grundsteuer und die Grunderwerbssteuer erhöhen...

Nicht durchführbar

So, jetzt schaue ich als Besitzer einer Altbauwohnung in die Röhre, weil Neubauten davon ausgenommen werden, weil man die Zahl der Neubauten nicht reduzieren möchte. Ist das gerecht? Ich denke nicht.

Wenn ich nun also eine attraktive Wohnung habe, vermiete ich diese dann an einen Fremden oder gebe ich Sie unter der Hand einem Bekannten, der bereit ist den tatsächlichen, durch die Nachfrage festgelegten Marktpreis zu bezahlen? Ich denke, die Frage kann sich jeder selber beantworten.

Mir vorschreiben zu wollen, wie ich meinen Besitz - für den ich mich selber krummlegen muss - zu verwalten habe, grenzt an Kommunismus. Wie der endet ist hinlänglich bekannt. Und die Sozialneider, die sich hier jetzt gleich wieder echauffieren: stellt ihr erstmal euer Auto mit Zündschlüssel auf die Straße und teilt so, wie ihr es von anderen gerne erwartet. Dann reden wir weiter.

Zu wenig, zu spät.

Die Regierung hat sich mit diesem Gesetz ziemlich Zeit gelassen. In Berlin ist die Gentrifizierung und die Ghettoisierung bereits voll im Gange und das ist nicht in Ordnung. Der aktuelle Wohnungsmarkt begünstigt Herausbildung von Parallelgesellschaften und was noch schlimmer ist - er beeinflusst unmittelbar die Entscheidung vieler Menschen, ob sie Kinder haben werden oder nicht, weil der Job nun mal im Ballungsgebiet liegt und nicht im Dorf hinterm Berg. Die steigenden Mieten beeinflussen somit negativ die Kindergeburtenrate, die man an anderen Stellen doch überall versucht anzukurbeln.
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Der Staat hat seine Aufgabe, Regeln für den Markt zu schaffen, völlig verschlafen. Und wie man sieht, gehen viele Vermieter schon bei diesem für die Betroffenen recht unbedeutendem Gesetz auf die Barrikaden, obwohl sie in letzten Jahren an der Situation viel Geld verdient haben. Ich sehe schon Makler- und Vermieterstreiks auf uns zukommen, oh weh.

was heißt hier Mietpreisbremse

Die Regierung reklamiert es bereits als Erfolg, wenn denn Mieten nicht mehr exobitant steigen. Sämtliche Gesetze, die angeblich als Mietpreisbremsen fungieren, sind bloße Augenwischerei. Nun-ja, der Staat bläst sich wieder mal auf, mehr ist es nicht.

Die Mietpreisbremse wird so

Die Mietpreisbremse wird so funktionieren wie alle sozialistischen Lenkungsversuche.

Was allerdings überfällig war, ist die Änderung der Maklergebühren- der Besteller zahlt. Allerdings warum nicht auch gleich bei Verkäufen? Weil das keine armen Mieter sondern hart arbeitender Mittelstand sind?

Mietpreisbremse - die andere Seite

Gut gemeint, nur nicht zu Ende gedacht.
Ein typisches Gesetz der Berliner Republik.
.
Der Staat reguliert gern dort, wo es ihn nichts kostet.
Das er an den Preisen nicht ganz unschuldig ist zeigt ein
Blick auf die Kosten für Energetische Sanierungen von
Gebäuden durch Wärmedämmung und neue Heizanlagen,
deren Austausch z.T. gesetzlich erzwungen wird.
.
Wo es den Staat oder die Kommunen was kostet, bei
den Müll-/Straßenreinigungsgebühren, Grundsteuer oder
einer Straßensanierung wird fröhlich zugelangt.
Im Gegensatz zu kleinen Gebieten, für die eine Mietpreisbremse
gilt, kassiert der Staat flächendeckend ungeniert ab.
.
Bei uns im zentralen Ruhrgebiet sind die Mieten seit
fast 2 Jahrzehnten unter 5€/qm stagnierend, gefragte Außnahme-
und "In"- Viertel unberücksichtigt, während die Nebenkosten im
Vergleichzeitraum um bis zu 70% stiegen.
Noch Fragen ?
.
Das ist dieses Gesetz so ganz alleine eine Mogelpackung.

@13:58 von heute journal - "Sozialneid und Kommunismus"

Wenn Leute nicht durch Mietsteigerungen, die weit über den allgemeinen Preissteigerungen liegen, aus ihrem Zuhause vertrieben werden wollen, hat das nichts mit Sozialneid und Kommunismus zu tun, wie Sie unterstellen.
Vermieter, denen Mieten, die 10% über dem Mietspiegelwert liegen, nicht genug sind, sind in meinen Augen raffgierig.
Schlimmer noch sind allerdings die Miethaie, siehe mein Beitrag von 13:28 Uhr.
Wenn durch Umwandlung von Miet- in Eigentumswohnungen das Angebot von Mietwohnungen verknappt wird, kann man es sozial nicht mehr verantworten, die Miethöhen nur durch Angebot und Nachfrage zu regeln.

Am 05. März 2015 um 13:58 von heute journal

"...Und die Sozialneider...."
Und damit haben Sie sich von der eigentlich interessanten Diskussion durch Disqualifizierung verabschiedet.

Es wäre nämlich sehr interessant gewesen zu fragen, wie man als Hausbesitzer gegängelt wird.. aber direkt eine Neiddebatte aufmachen zu wollen ist schwachsinnig.

Wie soll das ganze eigentlich helfen?

Wenn ich auf der Suche nach einer Wohnung wäre, was ich zur zeit glücklicherweise nicht bin, dann würde ich doch als einzigen Vorteil sehen, dass ich keinen Makler bezahlen müsste... obwohl ich mir gut vorstellen kann, dass sowas bei Gesprächen mit den Vermietern sicher auch geklärt würde: "Aber sie beteiligen sich doch sicher.."

Also wem nützt das ganze? Meine derzeitige Miete darf nicht exorbitant steigen.. ok, es sei denn es wird massiv in die Wohnung investiert. Finde ich ja auch gut - aber wie und wo wird geregelt ab wann eine exorbitante Steigerung wieder zulässig ist? Ich erahne schon BGH Klagen für die nächsten 10 Jahre kommen...
Aber die Wohnungsknappheit wird damit in keinster Weise geheilt.. nicht einmal im Ansatz..

Das wird ein Schuss

in den Ofen. Den freien Markt und somit Angebot und Nachfrage regulieren zu wollen schafft Grauzonen.
** Die Wohnung bekommt sowieso nur der Interessent mit der besten Bonität.
**Und wie der Mietzins geregelt wird wenn jemand die Wohnung unbedingt mieten will ...hmm da wird sich zwischen Vermieter und Mieter schon eine passende Lösung finden...!
Und zu den Maklergebühren meine ich das auch bisher genügend Wohnungen ohne Makler angeboten werden. Makler beschäftigen sich vorwiegend mit dem Verkauf. Natürlich steigt jetzt die Gefahr für den Vermieter sich einen Mietnomaden einzuhandeln wenn die professionelle Bonitätsprüfung entfällt.

Bestellerprinzip

Das Bestellerprinzip hätte schon lange umgesetzt werden müssen.

Spätestens nach der Einführung wird man merken, wie sehr sich der Markt verändert. Gute Makler bleiben gute Makler und werden weiterhin gefragt sein. Die schwarzen Schafe werden verschwinden.

Es ist einfach nur absurd, dass man als Mieter oder Käufer den Makler direkt zahlen muss, wenn man ihn nicht mal bestellt hat (interessant vor allem beim Hauskauf). In England gilt das Bestellerprinzip schon eh und je. Der Vermieter zahlt den Makler. Aber für den Mieter wird es dadurch trotzdem nicht billiger.

Dennoch: wer bestellt, soll auch bezahlen.

Antworten

Zitat:
"Also bekommen sie wieder nur die solventen Kunden mit einer guten Schufa.Die freuen sich darüber, dass sie nur 10% Erhöhung bekommen. Die weniger solventen werden diese Wohnungen nicht bekommen."

Bin Vermieter und Sie haben vollkommen recht!
Meine Frau u. ich haben diverse Wohnungen zur Altersicherung und sind somit seit Jahren Vermieter.
Probleme mit der Mietzinszahlung hatten wir nur mit finazschwache Mieter.
Gründe: Arbeitslosigkeit, Trennung & Alleinerziehend etc.
Des weiteren waren die Wohnungen nach dem Auszug IMMER in einem erheblich schlechteren Zustand als von solventen Mietern.
So hatten wir eine all.erz. mit 2 Kinder die über 14 Monate KEINE Miete & NK zahlte.
Es war unglaublich schwierig einen Räumungstitel zu bekommen wg. den kleinen Kindern.
Bad&Küche waren in einem desolaten Zustand und mussten kernsaniert werden.

==> hochwertige Sanierung und ausschließlich an Gutverdiener mit einwandfreier Schufaauskunft vermietet unabh. von der Miethöhe!

Maklerkosten - Bestellerprinzip???

Verstehe ich da jetzt was falsch? Bis jetzt haben die Vermieter ihre Wohnungen zur Verfügung gestellt und der Makler musste nur ein paar Bilder machen, wenn überhaupt.

Die Mieter haben den Makler in Anspruch genommen, um die passende Wohnung zu finden. Die Makler müssen dem Suchenden mehrere Wohnungen zeigen, was mehr Aufwand und Zeit für diesen bedeutet.

Wer hat und wird auch in Zukunft die Makler mehr in Anspruch nehmen? Die Besteller, nämlich die suchenden Mieter!

Das ist wieder mal große Politik...es gibt halt einfach mal mehr Mieter in Deutschland, damit mehr potenzielle Wähler. Im Endeffekt wird alles beim Alten bleiben.

Ich werde meine Wohnungen dem Makler anbieten, er kann diese dann suchenden Mietern zeigen, wenn diese bereit sind, für diese Informationen und die Besichtigungstermine zu zahlen. Ansonsten sollen die Mieter doch mal schauen, wie sie in manchen Städten freie Wohnungen finden wollen...Mieter finden sich immer, Wohnungen nicht...das nennt sich Marktwirtschaft.

Suggestiver Zusammenschnitt liebe Tagesschau

Im Filmbeitrag kommt die CDU mit ihrer Ausnahme von Neubauten groß zu Wort, nur, um danach Caren Lay von den Linken fälschlich so dazuzuschneiden, als wäre das ihr zentraler Kritikpunkt.
Was Lay vor allem kritisiert, ist aber die weitere Ausnahme von "modernisierten" Wohnungen von der Mietpreisbremse.
Diese Ausnahme hat sich die Immob.lobby extra ins Gesetz schreiben lassen, um die Mietpreisbremse zu konterkarieren. Es soll nämlich auch für Wohnungen, die zwischen Auszug u Neuvermietung modernisiert werden, die Mietpreisbremse im Umfang der Modernisierung nicht gelten.
Das bedeutet aber, dass der neue Mieter die zulässige Miethöhe (10% über Mietspiegel+Modernisierg.) kaum mehr ermitteln kann, weil er ja dazu wissen muss, welche Kosten für die - angebliche - Modernisierung zusätzlich angefallen sind. Und welche Instandhaltungskosten sich der Vermieter durch die Modernisierung erspart hat - die müsste er sich eigentlich wieder anrechenen lassen - wird der neue Mieter kaum je erfahren.

Bremse?

Die Gretchenfrage ist doch: Wer legt die ortsüblichen Vergleichsmieten fest?
Ich möchte dafür wetten, dass die Vermietervereinigungen schon herausgetüftelt haben, wie man das Ganze gewinnorientiert weiterhin im Griff behält und der Staat nicht sein Gesicht verliert!
Wer in der Stadt sein Heil sucht, muss halt dafür zahlen.
Stadtluft macht nur dann frei, wenn das Einkommen so hoch ist, dass es Freiheit zuläßt.
Bremsen kann man nur, wenn man es dem Markt überläßt!
Das bedeutet aber auch, dass man den Vermietern keinerlei steuerlichen Erleichterungen mehr zukommen läßt, insbesondere wenn sie leerstehen lassen um Verlustzuweisungen zu kassieren -also wirklich das unternehmerische Risiko tragen! Bisher werden Verluste stets sozialisiert und Gewinne privatisiert - wer wird da nicht Millionär?!
Der Markt regelt alles! - Für den Spruch gab's doch 'nen Nobelpreis - also probierts doch mal!

Möglicherweise...

wäre die Situation bezüglich des Mangels an bezahlbaren Mietwohnungen heute gar nicht derart dramatisch, wenn sich "Vater Staat" nicht nahezu völlig aus dem sogenannten " sozialen Wohnungsbau" verabschiedet hätte ?

Eine Frage, die gestellt werden darf, oder ?

@heute journal

"Mir vorschreiben zu wollen, wie ich meinen Besitz - für den ich mich selber krummlegen muss - zu verwalten habe, grenzt an Kommunismus"

Nein. das ist ein Gebot unseres Grundgesetzes: "Eigentum verpflichtet".

Sie könnten sich ja auch mit einer moderaten Rendite zufriedengeben.

Am 05. März 2015 um 14:55 von Schwarzmelder

"Das giltet auch ob ich in Ostfriesland oder in München meine Heimat habe, darf es keine Benachteiligung oder Bevorzugung geben."

Das hat wenig mit dem GG zu tun. Das ist dem Föderalismus geschuldet.

Mietpreisbremse und Bestellerprinzip

Vorweg, ich bin als Makler tätig. Zur Mietpreisbremse will ich mich nur in soweit äußern, dass diese bereits bevor Sie in Kraft gesetzt wurde, ausgehebelt ist.
Im Gesetzt gibt es keine Regelung dazu, was Bsp. ein Tiefgaragenstelllatz kosten darf. Also werde ich zukünftig mich streng an die ortsübliche Vergleichsmiete halte und einen Zuschlag für Bsp. die zweite Person die mit einzieht erheben (Zulässig). Weiterhin muss ich ja den TG-Stellplatz nicht für 50,- € vermieten. Ich kann auch 100,- € nehmen. Gerade in Märkten wo ein erhöhte Nachfrage vorhanden ist, wird das ohne Problem akzeptiert werden.

Nun zu meinem eigentlichen Aufregen = das Bestellerprinzip.
Mit Verlaub, ich bin sogar Parteimitglied einer der beiden großen Parteien. Das ist der größte Schwachsinn, den man in den letzten 10 Jahren auf den Weg gebracht hat. Hier wird ausdrücklich eine Neid-Diskussion geführt. Viele haben schlechte Erfahrungen mit Berufskollegen gemacht. Warum ist das so?

TEIL 1

@julesv

"Wärmedämmung gesteckt. Die Eigentümer legen diese Kosten logischerweise und völlig zurecht auf die Mieten um."

das Problem ist nur, dass sie die Kosten auch dann noch weiter "umlegen" dürfen, wenn die Kosten samt Zinsen längst durch die Umlage finanziert worden sind.

Das weiter Problem ist, dass sich eben nicht jeder ne teure Wärmedämmung leisten kann. Vom Finanziellen Aspekt her rechnet sich das mit den Einsparungen leider nicht.

Ich lasse mein haus auch nicht Wärmedämmen. Ich hätte in ca. 25 jahren (bei gleichbleibenden Preissteigerungen) das Geld gerade mal wieder raus. Dann muss wahrscheinlich wieder renauviert werden. Das ganze zahle ich dann mit Konsumverzicht und Absenkung des jetzigen lebensstandarts ohne zu wissen, ob ich in 25 Jahren noch lebe?

Diese Wärmedämmungen lohnen sich nur für Vermieter, da sie das Geld in zehn Jahren wieder drin haben und anschließend damit einen ordentlichen Reibach machen.

@ Null komma Einstein

Haben sie schon von Immoscout oder ähnlichen online Angeboten gehört? Wieso sollte ein Wohnungssuchender einen Markler beauftragen der auch nichts anderes macht als in Immoscout zu schaun?

Also - los dann..!

Politisch quasi-dirigistische Eingriffe wie die "Mietpreisbremse" halte ich generell für den falschen Weg. Hier werden nur massive politische Versäumnisse "verschlimmbessert", um politischen Stümpern den Kopf zu retten.
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Denn in Wahrheit zeigt sich auf dem Wohnungsmarkt längst die böse Fratze der politisch gewollten Privatisierung von Kommunaleigentum = Niedergang des kommunalen Wohnungsbaus.
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Aus meiner Sicht kann eine faire Lösung nur darin bestehen, sofort (schnellstmöglich) bundesweit ein massives Milliardenprogramm zum Bau von Sozialwohnungen zu starten, um dem (mietpreislich) ausufernden privaten Wohnungsmarkt ein Regulativ in Form von "mietpreisgünstigen Wohnungen" entgegenzusetzen („Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.“ / GG: Art. 20 Abs. 1).
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Gewiß kann "D" außer Containern auch heute noch kostengünstige Sozialwohnungen bauen! Allerdings nur gegen gewisse Lobbyinteressen.
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Hinzu käme der konjunkturpolitische Schub. Also - los..!

Die Miete ist schon zu hoch zum Bremsen

Die Mieten sind in den letzten Jahren schon allgemein sehr angestiegen. Wo soll da noch gebremst werden und 10% ist auch sehr hoch. Nun, was die Maklergebuehren angehen, da wird dann gesagt, "Wenn sie die Wohnung haben wollen, muessen sie die 13. Monatsmiete hinterlegen, da der Vermieter ja auch Ausgaben hatte."

Die Mietpreisbremse ist billig fuer die Politiker. Stattdessen haetten Gelder fuer neue Sozialbauwohnungen bewilligt werden sollen. Und Bauten, die dem Staat gehoeren, sollten in guenstige Mietwohnungen umfunktioniert werden: vom Staat, statt sie Immobilien haien in den Rachen zu werfen.

Wie immer schon seit Laengerem, wird eine unternhmerfreundliche und buergerfeindliche Politik betrieben, um seine speziellen Klientel zu befriedigen.

Viel Lärm um nichts...

Nichts anderes!
Eine Mietpreisbremse für Wohnungen in bestehenden Gebäuden gibt es schon lange; Stichwort "Wesentlichkeitsgrenze". Diese beginnt bereits ab 21 % über der ortsüblichen Vergleichsmiete.
Diejenigen, die bis heute mehr als 20 % der ortsüblichen Vergleichsmiete bezahlt haben, hatten drei Gründe:
1. Unwissenheit.
2. Scheu vor der Auseinandersetzung mit den Vermietern.
3. Rechtsbezirke, die eine höhere Wesentlichkeitsgrenze als zulässig erachteten.
O.k., jetzt sind es eben 11 %. Hinsichtlich der Wesentlichkeitsgrenze herrscht jetzt wenigstens für einige regionale Lagen Rechtssicherheit. Die Scheu bleibt!
Das Bestellerprinzip macht Sinn, wenn es denn ein echtes wäre. Leider können Makler den Wohnungssuchenden (als Auftraggeber) keine Wohnung anbieten, die sie bereits einmal ohne Erfolg einen Auftrageber angeboten haben, ohne die (zu Recht verdiente) Provison zu gefährden. Suchaufträge werden daher gemieden, das werden Wohnungssuchende leider deutlich zu spüren bekommen.

Viele Seiten

Kann mir, wie viele hier, auch nicht vorstellen dass das einen Unterschied macht oder zu mehr Gerechtigkeit fuehrt. In Deutschland wuerde ich schon deshalb gar nicht Vermieter sein wollen, weil es so schwer ist Mieter wieder loszuwerden. Andererseits bin ich in einer Mietwohnung aufgewachsen und weiss wie es ist, wenn man immer die Sorge hat was ist wenn man irgendwann eine andere Wohnung suchen muss und das Geld dafuer nicht hat. Dass der "Staerkere" sich das bessere Plaetzchen zum Leben erwirbt wird immer so sein. Vielleicht wuerde es helfen, auf den Bau auch kleiner Wohnungen und unterschiedlicher Haeuser hinzuwirken, wo Mieter und Vermieter (wie im Ort meiner Kindheit) im selben Haus wohnen? In USA vermiete ich heute ein kleines Haus, aber das wuerde ich nicht direkt machen (zu viel Risiko mit schlechten Mietern) sondern nur durch eine Managementfirma. Zahlt einer nicht mehr, kann man innerhalb von 3 Wochen einen Gerichtsbeschluss kriegen und den Sheriff schicken.

@Adolf Schön

Ihre Szenarien halte ich für abwegig. Warum sollte ein Vermieter seine (gute) Wohnung nicht in Immoscout anbieten, sondern stattdessen einem Makler davon erzählen, der seinerseits aber nur von einem verschwindend kleinen Bruchteil der Wohungssuchenden kontaktieren werden wird? Das wäre so als würde eine Firma extra versuchen so wenig wie möglich Werbung für ihre Produkte zu machen.

wenn der Vermieter dem Makler einen Tipp gibt

wer mir das bezahlt, bekommt die Wohnung, wird der Makler von Mieter das Geld bekommen. Oder der Vermieter wird irgendeine Abstandzahlung nehmen, für die Wohnung.WEnn es 30 Interessenten für eine Wohnung gibt, muss Vermieter nichts bezahlen. DA gibt es Umschlag so einfach in die Jacke

ach nee??Also wird der STaat dem Vermieter klarmachen

dass er seine Wohnung billig vermieten soll?Am Besten noch draufzahlen soll??Es ist mein Privateigentum, und mit dem mache ich was ich will.Und sobald ich VErluste mache, wird nicht mehr vermietet, oder es wird verkauft.

Symptome werden verboten

Hier wird von Staats wegen die Vertragsfreiheit eingeschränkt. Und warum? Weil man, wie in letzter Zeit üblich, nicht mehr Ursachen bekämpft, sondern nur noch Symptome verbietet. Findet man überall: Schüler zu schlecht?: Sitzenbleiben wird verboten (abgeschafft). Zu wenig Frauen in den Vorständen?: Männer werden verboten (bzw. Frauenquote Gesetz). Atom8unfall in Fukushima?: Atomkraftwerke werden verboten. Energy Drinks verbieten, E-Zigaretten verbieten, Mietverträge vorschreiben, und und und, am besten alles verbieten. Wenn ich noch 5 Minuten nachdenke, fallen mir locker noch 10-20 weitere aus den letzten Monaten ein.
Wo bleibt der Staat als Gestalter von Möglichkeiten und Freiheit? Die Verbieterei ist doch keine Leistung, damit entsteht nichts, überhaupt kein Mehrwert.
Ich bin wirklich enttäuscht, und zwar sehr.

und wenn es eine schöne Wohnung ist, die viele haben wollen?

und der Vermieter lässt durchblicken, dass er gerne hätte, dass sich der Mieter an der Provision beteiligt. Will der Mieter diese Wohnung haben, wird er sich beteiligen. Bei Wohnungen, die nicht gefragt sind, ist es anders.

nee, warum??

es ist mein Eigentum.Mit dem will ich so richtig Geld machen. Hab auch bestimmt keine Lust die Arbeit des STaates zu verrichten.Billigen Wohnraum anzubieten.Also, nur weil ich was besitze, soll ich es hergeben?Für die, die einfach gelebt haben ,nicht gespart haben usw.?? Nee. Wir haben unsere Wohnung verkauft. Von Anfang an, sagte ich, MIeter, nee??WArum soll ich mich rumärgern, somit haben die Mieter das Nachsehen.Eine Wohnung weniger.

es sit so, die Makler haben die schönsten Wohnungen

und bei Immo usw. gibt es soviel Interessenten, dass man echt Glück hat, was zu bekommen.

ich bin der Meinung, hätte Staat genug bezahlbaren Wohnraum

gebaut, würde jeder Vermieter für einen Mieter dankbar sein . So???Als ich Wohnung für meinen Sohnemann gesucht habe, war es grausam. Etwas preiswertes, eine Kolonne Menschen, die sie auch wollten.

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