Kommentare

Wie...

wenig beruhigend für Denjenigen, der die passenden Fragen stellt:

Es trinken also weniger Jugendliche AKUT derart massiv, dass sie wegen AKUTER Alkoholvergiftung im KH landen.
Soweit so gut.

Wie hoch ist aber die Anzahl der Jugendlichen, die REGELMÄSSIG Alkohol - auch in nicht ungeringen - Mengen zu sich nehmen und wie hoch ist die Anzahl jugendlicher Alkoholiker ? Gleich geblieben, gesunken oder gestiegen ?Wie hoch ist die Anzahl der Jugendlichen, die aufgrund ihres Trinkverhaltens auf dem Weg zum Gewöhnungstrinker sind, und wie ist das Durchschnittsalter dort ?

Nur die Gesamtheit all dieser Zahlen würde ein klares, deutliches Bild ergeben. Die jedoch fehlen. Insofern: Mag sich beruhigend lesen, ist aber nicht wirklich repräsentativ.

16:58 von firefighter1975

Richtig ihr Kommentar. Viele Fragen sind noch
offen. Das Wochenend trinken mancher jungen Menschen kann der erste Schritt in die Alkohol Abhängigkeit werden. Aufklärung
darüber muss schon in den Schulen beginnen.

Vorübergehende Schließung der Kommentarfunktion

Liebe User,

meta.tagesschau.de ist derzeit überlastet. Deshalb kann diese Meldung im Moment nicht kommentiert werden. Wir bitten um Ihr Verständnis.

Mit freundlichen Grüßen
Die Moderation

@schiebaer45 von 17:51h

"Aufklärung" im Bezug auf Suchterkrankungen darf NICHT erst in der Schule beginnen, sie beginnt, wie jegliche Erziehung auch im Elternhaus. Es ist für Erwachsene nichts gegen maßvollen Alkoholgenuß einzuwenden. Das Erlernen des "Mass haltens" ( i.Ü. nicht nur im Bezug auf Alkohol ) beginnt bereits am Vorbild der Eltern und des Umfelds, in dem Kinder geprägt werden. Schulen allein können Erziehung und Gefahrenaufklärung NICHT leisten. Diese Verantwortung von Erwachsenen Kindern gegenüber beginnt schon wesentlich früher.

So lange die Jugendlichen

So lange die Jugendlichen saufen, machen sie wenigstens keine Dummheiten.

Erfreulich

Es ist erfreulich das diese doch sehr traurige, immernoch hohe Zahl zurückgegangen ist. Jetzt stellen sich jedoch einige Fragen. Wie hoch ist der Anteil der Jugentlichen, die schon zum zweiten oder gar zum dritten mal behandelt wurden? Dies dürfte Aufschluss darüber geben, ob es sich nur um einzelne Ausrutscher dieser handelte, oder ob wir tatsächlich vom Alkoholismus sprechen können. Wie viele von uns hatten schon einen totalen Absturz in unserer Jugend und fanden nach einiger Zeit Mäßigung? Und ohnehin finde ich die Debatte über dieses Thema sehr einfältig geführt. Es ist üblich und nicht verwerflich wenn Jugentliche im Alter von 16-21 mehrfach im Monat eine Fete besuchen. Das ist natürlich und gehört auch zum Ausleben der Freiheiten und dem Lernen und Erkennen seiner eigenen Grenzen. Ich würde mich freuen, wenn Debatten hierüber in Zukunft ein wenig nüchterner geführt würden, und ein jeder sich an seine eigene Zeit zurückerinnern würde.

Darstellung: