Kommentare

So schnell...

... kommt die Ernüchterung auf den sozialistischen Höhenflug.

Halten die Banken durch?

Das ist doch mal eine interessante Frage.
Viel interessanter ist aber die Frage:
Welche Nachteile haben die griechischen Bürger, wenn die Banken nicht durchhalten?

Laßt die Banken doch endlich mal den Bach runtergehen.
Sie sind nicht allmächtig, sondern Dienstleister in Abhängigkeit vom Volk.

und pfändet bitteschön auch gleich den Vorständen, Geschäftsführern und sonstigen Taschenvollstopfern der Bankenclique das Privatvermögen weg, wenn ihre Unternehmen die Liquiditätsgrenze erreicht haben.
Dann wird ein Schuh draus.

Wunsch und Wirklichkeit

Es wäre schon mal viel geholfen, wenn Tsipras das Problem verstünde.

Erst denken, dann reden.

Daran hätte sich der neue, ach so wortgewaltige griechische Finanzminister halten sollen. Ich hoffe, es hilft ihm keiner, damit die Griechen erkennen, was für Leute sie gewählt haben!

Europa braucht eine Veränderung

Also ich finde, dass es nicht Griechenlands Schuld ist, dass die Lage bedrohlich bleibt. Die Haushaltslöcher sind sicher durch Lügen und Missmanagement entstanden, dieser aber sind und waren nur entstanden, weil Griechenland von der EU in den Euro gelockt wurde.

Die extravagante Ausweitung Europas, im Einbezug der sogenannten Südländer, hat ein Ganzes geschaffen, das instabil wurde. Es wurde auf Wachstum gesetzt, mit dem Maßstab der Industrienationen, in Ländern, die industriell nicht mithalten können. Aber selbst Frankreich hat Probleme.

Möglicherweise würden diese Länder heute ebenfalls Probleme haben, ohne Euro. Das ändert nichts daran, dass der Euro nun ein Problem hat.

Eine Neuordnung, und Abkehr vom Euro dürfte auf mittlere Sicht nicht zu vermeiden sein, und es wäre gut das zu planen, eine geordnete Umgestaltung zu machen. Aber davor haben alle Angst, weil die Aktienmärkte "reagieren" würden, was wiederum beispeilhaft ist, in welchem seltsamen System wir leben.

Nur Geduld

Auch dieses Problem wird Herr Tsipras souverän lösen. Es scheint ja fast so, als warten gewisse Kräfte auf eine Situation, an der er scheitert. Das wird aber nicht passieren.

Erstaunlich

10 Milliarden Euro wurden im Januar abgezogen. Wem das viele Geld wohl gehört? Bestimmt nicht den Griechen, die auf den Straßen gegen die Sparpolitik demonstrieren.

Das ist das Problem wenn man Leute an die Macht laesst ....

... die Ideologie über Logik und die historischen Gesetze des Finanzmarkts setzen.

Raus as dem Euro!

"Tsipras' drängendstes Problem sind nicht die Staatsfinanzen - sondern die Banken. Denn die werden von Sparern bedrängt, von Investoren gemieden und..."

Und gerage deswegen u.A. muss Griechenland jetzt as dem Euro austreten. Dann werden die Sparer nicht den gleichen Anreiz habe ihr Geld in Schweizer Franken umzutauschen. Jetzt "wissen" sie, daß wenn sie dies tun der Euro oder der Nacheuro entwerten wird.

Welcher Investor würde sein Geld auf eine griechische Bank tun, wenn er ganz genau "weis" daß in Kürze das Geld entwertet wird oder die Bank pleite machen wird?

nun ja da praktiziert jemand

nun ja da praktiziert jemand Spieltheorie im Alltag. Problem dabei nur- es sind sehr viele Spieler involviert und da stösst die Theorie an ihre Grenzen.
Aber wenn die Griechen endlich mal richtig auf die Nase fallen wollen, sollte man sie es auch mal tun lassen- das ist wie mit dem Kind und dem Feuer....

AfD in Hamburg

Die AfD in Hamburg sollte jetzt Wahlplakate heraus bringen auf denen steht, daß Griechenland aus dem Euro soll.

Experten bei der AfD

Wenn die Journalisten der ARD ihre Hausaufgaben richtig machen würden dann würden sie herausfinden, daß viele dieser Probleme von Experten, die jetzt bei der AfD sind, vorausgesagt wurden.

@14:00 von Thomas Wohlzufrieden

>>
Auch dieses Problem wird Herr Tsipras souverän lösen. Es scheint ja fast so, als warten gewisse Kräfte auf eine Situation, an der er scheitert. Das wird aber nicht passieren.
<<

Oh, Sie verstehen das völlig falsch. Es gibt wohl niemanden hier der Griechenland etwas böses wünscht. Ist immerhin ein schönes Land mit viel Historie. Ich denke mal einfach die meisten hier sind geschockt durch den Auftritt der Regierung Tsipras in den ersten Wochen. Etwas dermaßen unzivilisiertes und unverschämtes Verhalten hat man wohl in Europa lange nicht mehr gesehen. Zumal die Phrasen wie aus dem Buch "Der kleine Karl-Marx" klingen. Und das derartige Versuche in der Vergangenheit immer kläglich gescheitert sind, kann man in jedem Geschichtsbuch nachlesen.
Nein, niemand wünscht Tsipras dass er versagt, er wird es aber trotzdem tun.

Bankenrettung durch Tsipras?

Vielleicht wird es Tsipras so ergehen wie Herrn Gysi. Denn schon fast vergessen ist, dass auch Gysi schonmal eine Bank rettete. Als Finanzsenator von Berlin, Stichwort Berliner Bankenskandal.

Es ist eben schnell möglich, mit der berechtigten Kritik gegenüber Bankmanagern und Superreichen Stimmen zu gewinnen. Vor allem wenn die Bankenrettungsprogramme durch einen enormen Wohlstandsverlust der Bevölkerung bezahlt werden müssen und die meisten bisherigen Regierungen in Euroland diesen Umstand ggü den Bevölkerungen verschleiern möchten.

Es ist aber eine andere Sache, der Bevölkerung deutlich zu machen, dass durch einen herbeigeführten Tod der Banken ebenfalls (!) ein Wohlstandsverlust der Bevölkerung droht. Die griechischen Sparer haben die Botschaft verstanden und stimmen mit den Füßen ab. Man kann nur hoffen, dass diese Erkenntnis auch zu der frisch gewählten Regierung in Athen durchdringt.

Ich hoffe auf einen sachlichen Dialog in Euroland, jenseits von Scharfmacherei.

@Thomas Wohlzufrieden um 14.00

Wieder einmal zeigen Sie, dass Sie vor allem ideologisch motivierte Kommentare abgeben. Bis jetzt hat Tzipras überhaupt noch nichts "souverän" gelöst. Kaum eine Woche im Amt, hat er (oder haben seine diversen Minister) fast täglich andere Dinge behauptet.

Geld aber folgt nicht ideologischem Geschwätz; Anleger (kleine wie etwa ich oder die großen institutionellen) folgen nur den Möglichkeiten Rendite zu erzielen. Und jetzt bedeutet eine Geldanlage in Griechenland soviel wie das Verbrennen von Geld.

Aber Ihnen steht es natürlich frei, eine solidarische Investition in Griechenland zu tätigen...

re thomas wohlzufrieden

"Auch dieses Problem wird Herr Tsipras souverän lösen."

Auch?

Welches hat er denn bisher gelöst?

Verlässlichkeit muss her

Das Grundproblem ist mangelndes Vertrauen. Fast alle Volkswirtschaften leben über ihre Verhältnisse, auch die deutsche. Aber so lange Vertrauen vorhanden ist, spielt es keine Rolle, wie hoch ein Schuldenberg ist. Dann geht es einfach weiter.

Griechenlands Regierung spielt mit dem Feuer, indem sie an einem Tag die Kooperation mit Kreditgebern quasi aufkündigt und am anderen Tag behauptet, alle Verpflichtungen bedienen zu wollen. Das kann man mit EU-Politikern schon machen, aber nicht mit den knallharten Gesetzen der Finanzmärkte.

Griechenland wird pleite gehen und so neue Lektionen der Volkswirtschaftsgeschichtslehre schreiben. Die Frage, die niemand so genau beantworten kann, ist, inwieweit ganz Europa hinterherschlittern und ebenfalls pleite gehen wird.

Ja natürlich und morgen kommt die Meldung Herr Tsipras kann

über Wasser laufen. Die Griechen sind doch nicht so dumm und glauben den Lügen der eigenen Regierung. Da würde ich auch lieber meine Euros abheben, statt auf den Crash zu warten. Und wenn der Crash nicht kommt auch gut, meine Euros sind dann in Sicherheit.
Und verstehe ich jetzt gar nicht, wo sind die Jubelschreie der Sozialisten und Kommunisten, die seit Monaten fordern, das die Banken doch endlich zusammenbrechen sollen? Ist das plötzlich doch ein Problem, wenn man keine Banken mehr hat und keinen Zugang zum Geldkreislauf? Dann müssen die Banken wohl den Wünschen der Griechen und Kommunisten nachkommen und die Banken schließen, dann kann man wieder wie in der Steinzeit und im Kommunismus/Sozialismus üblich mit Tauschgeschäften arbeiten. Und Streßtest hin oder her, ist doch klar wenn alle ihre Einlagen abziehen ist eine Bank kaputt, ich weiß gar nicht was hier für Helden posten? Eine Bank kann doch nicht das doppelte oder dreifache der eigenen Einlagen als Bargeld vorhalten.

"Allein vorige Woche krachten

"Allein vorige Woche krachten Bankaktien um 40 Prozent ein" ... ist ein Zeichen dafür, dass es in unserer kapitalistischen Wirtschaft viel zu sehr um das Image und nicht die Substanz geht.

Das wird hier wohl eine "sich selbst erfüllende Prophezeiung" werden.
Alle sagen dass Griechenland pleite ist ... also ziehen alle ihr Geld ab. Resultat: Griechenland IST pleite.

Ich rate den Griechen einen "Parallelhandel" einzuführen, der ohne Geld abläuft. So wird man zumindest auf dem Land das Leben aufrechterhalten können.

@13:52 von klippsi

Was soll denn ein Stresstest wert sein, der schon nach 3 Monaten schon wieder Makulatur ist? Vor 3 Monaten war auch schon klar, dass in Griechenland gewählt wird und die Bürger zu den bisherigen Parteien wenig Vertrauen haben.

Nicht ganz. Das gewählt werden musste, war erst Mitte Dezember klar, also vor sechs Wochen. Und daß jetzt ein Bankenrun einsetzt zeigt auch, wie viel Vertrauen die Griechen in die Geldpolitik der griechischen Regierung haben...

Man redet herbei

was man sich wünscht. Es geht hier auch um Umverteilung, und das wollen unsere Geldeliten und deren Erfuellunggehilfen in der Politik weder hoeren noch wissen. Die griechische Politik muss deshalb scheitern, koste es, was es wolle. Wo kommen wir hin, wenn sozialistische Experimente in der EU Erfolg hätten? Geht doch nicht. Koennte Vorbildwirkung haben. Man darf es nicht zulassen, dass den Raubtierkapitalisten das Weltbild zerstört wird.

Tja nur ist das alles reine Absicht!

Wer glaubt das die griechische Regierung dies alles nicht wusste der irrt. Es ist Absicht! Der griechische Finanzminister ist kein Niemand, er war schon Berater am Anfang der Krise, und schon damals war er für eine Staatspleite. Weil das für Griechenland schnell und schmerzlos vorüber ginge. Und genau das passiert jetzt. Die Griechen steuern auf die Staatspleite zu und Länder wie Deutschland müssen dann einspringen ob wir wollen oder nicht.

Ja jetzt zetern sie die

Ja jetzt zetern sie die EU-Banken .
Wenn man sich schon bei der €-Einführung an die seinerzeit in Maastricht ausgehandelten Kriterien gehalten hätte dann hätte Griechenland keinen € und alle anderen EU-Länder damit kein Problem.
Oder wie war das ? kein €-Land wird für ein anderes in Haftung genommen ,auch diese Regel wurde sehr schnell gekippt. Nun wo das Kind im Brunnen liegt braucht niemand mehr einen Deckel drauf legen sondern man muss sehen wie noch zu retten ist was da ist, aber ohne noch die Wurst nach dem Schinken zu werfen.

Ja jetzt zetern sie die

Ja jetzt zetern sie die EU-Banken .
Wenn man sich schon bei der €-Einführung an die seinerzeit in Maastricht ausgehandelten Kriterien gehalten hätte dann hätte Griechenland keinen € und alle anderen EU-Länder damit kein Problem.
Oder wie war das ? kein €-Land wird für ein anderes in Haftung genommen ,auch diese Regel wurde sehr schnell gekippt. Nun wo das Kind im Brunnen liegt braucht niemand mehr einen Deckel drauf legen sondern man muss sehen wie noch zu retten ist was da ist, aber ohne noch die Wurst nach dem Schinken zu werfen.

Bankenunion

Was ist mit der Ende letzten Jahres beschlossenen Bankenunion? Sie schont den Steuerzahler bei der nächsten Bankenpleite. Die Banken zahlen in einen Abwicklungsfounds ein. Es werden 55 Milliarden in wenigen Jahren eingezahlt. In diesem Founds befinden sich bereits Milliarden. Dieser zentrale Aspekt fehlt in dem Kommentar!

Billigste Panikmache!

Die Ueberschrift dieses Artikels spricht Baende: "Wie lange halten Athens Banken durch?" Eine Frage als Ueberschrift? Wie waers mit ner Antwort, die Lust aufs Weiterlesen macht? Im Text dann noch mehr Fragen, die alle mit haette, koennte usw. zusammen haengen und auf das deutsche "Haetten-die-mal-auf-uns-gehoert!" hinaus laeuft. "In den nächsten Tagen werden die Banken kaum in eine Notlage geraten. Aber vielleicht in den nächsten Wochen."=> Vielleicht auch nicht! Wer weiss das schon! Aber vielleicht koennte sich die Tagesschau in Zukunft mehr auf Fakten als auf Spekulationen spezialisieren?
Jede Regierung sollte erst nach hundert Tagen im Amt zerrissen werden. Diese hatte sieben soweit!
Also ein wenig Geduld beim Messer wetzen, ja?

Ist doch klar

das jetzt jedes Krümel gesucht wird um der neuen Regierung ans Bein zu p....... ;-).
Und mit Sozialismus hat das auch nichts zu tun wie Monti meint ;-),Griechenland ist ein rein Kapitalistischer Staat da geht Sozialismus nicht mehr.
Sie können versuchen es etwas Sozialer zu gestalten,das geht aber nicht weil das Geld dann in die falschen Hände kommt.

Abgesehen davon ist mir lieber mein Geld geht zur Rettung nach Griechenland als in die Ukraine,das nur mal nebenbei.
Aber bei beiden sind wir Kleinen nicht gefragt worden und werden das auch nie.

Und stellt euch mal vor es gäbe die Richtigen Zahlen der Menschen die keine Arbeit haben in Deutschland und irgend etwas bekommen.
Dann sähe die Welt bei uns auch nicht ganz so rosig aus und wenn jetzt Alle sich mal beim Konsum zurückhalten würden und dafür aber mal eine etwas größere Summe vom gesparten holen.

Dann würde es auch etwas Stress geben ;-) und Schlagzeilen die gewaltig sind.

Abwarten ist jetzt die Devise,die EU zahlt schon ;-).

Geld ins und aus dem Nichts - seit wann ein Problem?

Unter der Kapitalverkehrsfreiheit in Europa kann jeder sein (legale)Geld hinbringen wo er will. Käme eine abgewertete Drachme - was für ein Gewinn von unter der Matratze oder aus dem sicheren Ausland! Selbst bei Negativzins wegen Euroüberflutung für Frischfranken oder NOR-Krönchen.

Kommt aber nicht. Nicht ohne vorher vollen Schuldenschnitt oder sinnlos verschleppten Staatsbankrott. Da ist Mutti vor, die sonst 78 Mrd. € Wählergunst verliert. Und die Deutsche Bank mit 15 Mrd. € Privatkrediten im Inselvolk (dem Staat traute sie ja nicht mehr und überließ das Eintreibgeschäft Qualifizierteren - wie dem europäischen und globalen Steuerzahler) ist auch mehr an Wachstum für Tilgung als Arbeit für Armut interessiert.

Juncker ist daher auch schon auf Anti-Troika-Kurs u. bald auf Tsipras' Gläubigerkonferenz, die Stunde der Wahrheit rückt näher. Draghis 60 Mrd. QE pro Monat bis Sankt Nimmerlein werden noch zum Segen für ELAs Athene.
Tsipras' good job wird schon die Banken beglücken.

>>Auch dieses Problem wird

>>Auch dieses Problem wird Herr Tsipras souverän lösen. Es scheint ja fast so, als warten gewisse Kräfte auf eine Situation, an der er scheitert. Das wird aber nicht passieren.<<

Nicht, dass Sie nicht genau darauf warten nur betreffend Frau Merkel und Herrn Obama ;)

@14:05 von AfDwaehlender E...

Und gerage deswegen u.A. muss Griechenland jetzt as dem Euro austreten. Dann werden die Sparer nicht den gleichen Anreiz habe ihr Geld in Schweizer Franken umzutauschen. Jetzt "wissen" sie, daß wenn sie dies tun der Euro oder der Nacheuro entwerten wird.

Ja und? Sobald ich mein Geld in SFR getauscht habe, ist mir völlig egal, ob und wie tief die Neo-Drachme gegen den Franken oder Euro abgewertet wird. Im Gegenteil, in diesem Moment freue ich micht sogar, sofern die Inflation geringer ist, als die Abwertung.
So geht es im Moment den Schweizern im grenznahen Raum. Der Franken ist plötzlich 20 Prozent mehr wert und weil die Preise in Deutschland gleichzeitig stabil geblieben sind, bekommt man beim Einkauf in Konstanz für den gleichen Frankenschein plötzlich einen 20% volleren Einkaufswagen.

@Thomas Wohlzufrieden

"Auch dieses Problem wird Herr Tsipras souverän lösen. Es scheint ja fast so, als warten gewisse Kräfte auf eine Situation, an der er scheitert. Das wird aber nicht passieren."

Welches Problem hat er den bisher souverän gelöst?

Ich meine er hat bisher nur rumgepoltert,... Leute verärgert mit denen er zusammen arbeiten muss. Wir werden jedenfalls unsere Leute die nächsten Monate nicht austauschen, also gibt es nur diese Leute.

Oder ist das langsame zurückrudern das was sie als Souverän bezeichnen?

Nun, man wird ihm etwas entgegenkommen, aber nicht um jeden Preis. Wenn er will kann er sein Land in den Abgrund fahren, die Weichen dafür hat die Bevölkerung schon vor Jahren selbst gestellt.

Es kann mir jedenfalls immer noch niemand glaubhaft versichern niemand hätte dort von der desatriösen Schieflage gewust. Irgendwann einmal kommt es zum Knall, besser man geht vorher auf die Strasse, schon in den Jahren in denen es einem gut geht - aber das ist nicht passiert.

Am 02. Februar 2015 um 13:58 von Gandhismus

"Also ich finde, dass es nicht Griechenlands Schuld ist,...weil Griechenland von der EU in den Euro gelockt wurde."

Erinnere mich nicht, dass man die Griechen mit falschen Versprechungen zum Bilanzfälschen verführt hätte. Genausowenig hat man sie gezwungen, ungezügelt günstige €-Kredite (im Gegensatz zur Drahme) in Anspruch zu nehmen, um auf Pump den Lebensstandart zu erhöhen. Korruption, Wahlgeschenke, Steuerverweigerung und Selbstbedienung sind Probleme, die es in GR schon laaange vor dem bösen € gab, dies war den Griechen auch bewußt. Nur diesmal gibt es keinen geopolitischen Sponsor oder die Möglichkeit abzuwerten, diesmal müssen wir für diese Verfehlungen blechen und die Geber fordern Veränderung, das ist der Unterschied. Mit Ihrem Kommentar könnte man meinen, dass die Griechen wie Kinder zu behandeln sind. Die Vorteile haben sie genossen, nun müssen sie den Schaden tragen und können froh sein, dass es Länder wie D gibt, sonst wäre die Lage schon längst deutlich schlimmer.

Eines ist doch wie immer sicher,

das nächste Geld, bzw. der Rest des noch ausstehendes Geld an die Griechen geht alleine an die Banken, nicht dahin wo es gehen sollte, an die Bürgerinnen und Bürger von Griechenland.
Ich habe abolutes Verständnis für die Griechen endlich wieder ein sozialer Staat zu werden und das Geld endlich da ankommt, wo es hin gehört, aber nicht zu den "Zocker-Banken"!
Hoffe, dass auch Deutschland endlich aufwacht und Merkel so wie Schäuble mal die "rote Karte" zeigt mit immer wieder unsäglichen "Sparen" auf Kosten der kleinen Leute! Wann endlich Luxemburg die rote Karte gezeigt wird, dem Land, das Steuerhinterziehung staatlich fördert!
Aber noch schlimmer ist für mich, dass Merkel immer noch ganz oben steht in der Beliebtheitsscala der deutschen Politiker. Die Regierungsarbeit ist nicht oben, doch Frau Merkel obwohl sie nichts, aber auch nichts sagt außer: ALTERNATIVLOS!

Die griechischen Banken müssen gerettet werden!

Es kann schließlich nicht angehen, dass angelsächsische Speku... äh... Investoren ihren Einsatz verlieren, statt ihn zuzüglich 22% Zinsen pro Jahr in zwei Jahren neu investieren zu können.

P.S.
Bevor die Frage kommt: Ja, der Beitrag könnte Ironie beinhalten. Er soll im wesentlichen verdeutlichen, wer oder vielmehr was da eigentlich "gerettet" wird.

Gebt Tsipras eine Chance

Eigentlich sollte man froh sein, dass die oligarchenfreundliche, unfähige Regierung weg vom Fenster ist und nun eine wesentlich jüngere, unabhängige Führungsriege dran ist. Die alte Regierung hatte die Troika-Auflagen zwar akzeptiert, aber auch bloß nicht umgesetzt. Es kann also mit Tsipras nicht viel schlimmer kommen. Der lotet immerhin die Grenzen aus, was von seinen Wahlversprechen sich gegen die Troika wirklich umsetzen lässt. (Da sind unsere Politiker wesentlich schneller im Vergessen ihrer Wahlversprechen.) Anstatt ihn gnadenlos auflaufen zu lassen, was niemandem hilft, sollte sich die EU flexibel zeigen und neue Möglichkeiten diskutieren. Interessante Ideen vieler Finanzexperten sind dieser Tage zu vernehmen, finden aber beim unflexiblen Schäuble kein Gehör. Die EU hat seinerzeit Griechenland in den Euro gelockt und sich vertrauensvoll bescheißen lassen. Jetzt aber stellt sie sich hin und meint, alternativlose Bedingungen diktieren zu dürfen.

Ich denke

in Griechenland herrschen keine deutschen Pleitebank- Verhältnisse. In so fern , glaube ich, wird nicht viel passieren. Zur Not helfen mächtige Privatiers aus....

Und noch was.

Die derzeitige Börsenblase beim DAX, wird sehr schnell platzen, dann wird das Gejammer der Banken und Anleger groß sein und wieder mal der Staat, also Steuerzahler dafür gerade stehen.
Ich hoffe nur, dass ich wenigstens noch einen Teil meiner Rente jeden Monat bekomme. Aber diese gebe ich nicht in Deutschland aus, sondern in meiner neuen Wahlheimat. Ne, nicht die Schweiz, Luxemburg oder Monaco, dazu ist meine Rente zu gering!

Wer laut tönt, trifft nicht unbedingt auf Solidarität

um 14:00 von Thomas Wohlzufrieden:
"Es scheint ja fast so, als warten gewisse Kräfte auf eine Situation, an der er scheitert. Das wird aber nicht passieren."

Abwarten.
Etwas Entgegenkommen müsste Tsipras aber schon zeigen. Solidarität schimpft man nicht herbei.

Neuwahl

Wenn die neue Links-Rechts-Regierung unter Tsipras die Banken in den Konkurs schliddern lässt, war das die kürzeste Amtszeit ever.

@thomas Wohlzufrieden - 14:00 Uhr

Zitat:"Auch dieses Problem wird Herr Tsipras souverän lösen. Es scheint ja fast so, als warten gewisse Kräfte auf eine Situation, an der er scheitert."

Ob Herr Zsirpas das Problem souverän löst, wage ich zu bezweifeln. Bei dem 2.Punkt gebe ich Ihnen allerdings recht: Das nun von allen Seiten mögliche Untergangsszenarien heraufbeschworen werden und im Hintergrund hämisch darauf gewartet wird, das ein Volk, welches sich dem Diktat der EU entgegenstellt, grandios scheitert, ist schon widerlich.
Nein, nicht die Banken sollten oberste Priorität haben, sondern die Menschen, die die Suppe auslöffeln, welche ihnen die Großkapitalisten und die Banken eingebrockt haben.
Gruß rambospike

Es geht um die Existenz der Menschen

@ 4WD um 13:30
"Viel interessanter ist aber die Frage:
Welche Nachteile haben die griechischen Bürger, wenn die Banken nicht durchhalten?"

Das hängt stark davon ab, ob der betreffende griechische Bürger sein Geld schon abgehoben hat, oder noch nicht. Im letzteren Fall sind alle Ersparnisse futsch.

@ 4WD: "Laßt die Banken doch endlich mal den Bach runtergehen."

Man merkt, dass es nicht um Ihr Geld und um Ihre Existenz geht.

Jammern auf hohem Niveau

@ Wundertüte um 14:02
"Erstaunlich 10 Milliarden Euro wurden im Januar abgezogen. Wem das viele Geld wohl gehört? Bestimmt nicht den Griechen, die auf den Straßen gegen die Sparpolitik demonstrieren."

Oh doch!
Das Durchschnittseinkommen von Arbeitnehmern ist in Griechenland etwa doppelt so hoch, wie in manch anderen EU-Ländern in Osteuropa.

@14:29 von Rhinus1956

>>
Seit wann verfügt der Finanzmarkt wieder über Logik, wie kommen Sie darauf............?
<<

Wieder so ein Beispiel von 'Worte in den Mund legen'.
Ich habe gesagt "...über Logik und die historischen Gesetze des Finanzmarkts...". Das sind zwei Dinge die zusammengehören können aber nicht unbedingt müssen.

Mit 'Logik' hatte ich gemeint dass es z.B. jedes Kleinkind erkennt wie dumm es ist, bei sowieso schon knapper Kasse Geld nach dem Gießkannenprinzip zu verteilen (wie z.B. Beamte einzustellen für die es überhaupt keine Aufgaben mehr gibt).
Und die Finanzmärkte haben nun mal ihre historischen Gesetze. Kann man in jedem Geschichtsbuch nachlesen dass sozialistische Ideen in der Regel scheitern, da nur sehr wenig Werte produziert werden.

@ montideluxe

Nicht ganz richtig. Das Problem ist, dass auf den entfesselten Finanzmärkten gegen alles gewettet werden darf, was nicht niet und nagelfest ist, inklusive ganzer Staaten, Gesellschaften, Lebensmittel und so weiter.

Man sieht es doch neuerdings wieder: Da geben Ratingagenturen wieder völlig ungefragte Statements ab, und schon steigen die Kreditzinsen derart an, dass GR nicht mehr anders kann, als zu kollabieren. Anstatt erst einmal abzuwarten, was die neue Regierung vielleicht noch in Angriff nimmt...zumal vielleicht erst einmal schauen, ob es vielleicht sogar wirkt... nein, die Geduld...die Zeit hat man nicht, weil der Profit "at once" auf den Tisch kommen muss: Wer nicht prompt liefert, wird gnadenlos abgestraft! "Langfristigkeit" ist unter WiWi-Leuten ein Schimpfwort!

Das System ist von grundauf krank & sollte schleunigst auf den Müllhaufen der Geschichte entsorgt werden. Ich will in so einer Welt nicht mehr leben! Ich will eine echte Alternative zum Veitstanz um das Golden Kalb.

Nur mal so ’ne Idee

Die griechischen Sparer wollen ihre Bankvermögen in Sicherheit bringen – kann man verstehen. Die Reeder und anderen Superreichen haben ihr Geld wahrscheinlich längst in die Schweiz oder auf die Kaimaninseln transferiert. Von einer linken Regierung könnte man nun erwarten, dass das entgangene besteuerbare Vermögen ermittelt und im Zuge eines patriotischen Gesetzes bis zu einer gewissen Höhe zurückgefordert wird, um es anstelle der EU-Zahlungen einzusetzen. Darauf sollte die Troika drängen und eine Frist dafür setzen. Sollte sich nichts bewegen, müsste die Troika legitimiert werden, alles greifbare Vermögen inkl. Reedereien und Immobilien zu beschlagnahmen. Die Legitimation ergäbe sich aus den Maastrichtverträgen. Das wäre doch mal eine Lösung nach dem Verursacherprinzip, aber wahrscheinlich nichts mehr als ein süßer Traum ...

Geld als Droge

Wenn ein Drgenabhängiger einen Vormund bekommt, kann man den Vormund nicht für die Drogensucht verantwortlich machen. Ein Entzug ist dann eben schmerzlich, aber richtig.

Ebenso kann man einer neue Regierung nicht die Hinterlassenschaften der alten Regierung vorwerfen. Die Gesundung ist ebenso schmerzlich, aber es gibt hier wirklich keine Alternative.

Nur gut, das in Griechenland die Regierung aus Fachleuten und nicht aus Parteiklüngel besteht.

Übrigens: Die Polizei jagt stets die Dealer. Entsprechend sollten in Griechenland die Oligarchen und Banken zum Schadenersatz herangezogen werden.

@13:30 von 4WD

Welche Nachteile haben die griechischen Bürger, wenn die Banken nicht durchhalten?

Dann fehlen Kredite für die griechische Wirtschaft. Ohne die muss Geld, das ausgegeben wird, vorher eingenommen werden. Dies führt mindestens zu einer Verlangsamung des Wachstums, das Tsipras dringend braucht. Vermutlich führt es auch zu einem Verlust von Arbeitsplätzen.

Geht eine Bank bankrott, werden natürlich auch die von ihr gehaltenen Sicherheiten herangezogen (z.B. Hypotheken, KFZ-Briefe, etc.). Möglicherweise werden vergebene Kredite sofort fällig. Ganz doof für den Bürger.

das System ist korrupt

es gibt ein Krankenhaus in Griechenland, das 18 Gärtner bezahlt aber nicht beschäftigt, weil das Krankenhaus keinen Garten hat.

Da fängt das Sparen an.

Zudem hat Griechenland den zweithöchsten Wehretat der EU mit 10 Mrd. € im Haushalt stehen.

Da könnte man locker noch mal 5 Mrd. € einsparen, aber das käme den Zulieferen in Deutschland nicht angenehm zu Ohren.

Sparen, und trotzdem die Kreditgeber nicht zu verärgern verträgt sich nicht.
Besonders unsere Kanzlerin nicht.

Dass sie auf Seiten des Kapitals steht ist unumstritten, helfen will sie nur wenn es sich für Deutschlands Industrie lohnt.

Zuerst muss in den Finanzämtern in Griechenland Gerechtigkeit einziehen, damit endlich die Millionäre und Milliardäre zur Kasse gebeten werden.

Ich denke hierbei auch an die Dynastie Onassis.
Wenn die Erben endlich mal Steuern zahlen müssten, wäre eine Tranche der Geldgeber überflüssig.

"Wie lange halten die

"Wie lange halten die griechischen Banken noch durch?"

Tja das sind eben die Freuden die so ein fraktionales (Pleite-)Bankensystem mit sich bringt.

um 13:30 von 4WD

ZITAT: "Laßt die Banken doch endlich mal den Bach runtergehen.
Sie sind nicht allmächtig, sondern Dienstleister in Abhängigkeit vom Volk." TATIZ

Unfug!

Banken sind Dienstleister. Aber nicht sozialromantisch "in Abhängigkeit vom Volk". Das ist nicht einmal die Kreissparkase in Hintertupfingen.

Zum anderen: Offenbar ist einigen "Banken-müssen-zerstört-werden"-Predigern entgangen, dass Banken auch Sparguthaben der sogenannten "kleinen Leute" beherbergen, Pensionsfonds für Betriebs- und Zusatzrenten sowie etliche Bausparverträge und Co.

Das alles soll also der linken Ideologie geopfert werden?

ZITAT: "und pfändet bitteschön auch gleich den Vorständen, Geschäftsführern und sonstigen Taschenvollstopfern der Bankenclique das Privatvermögen weg" TATIZ

Auf welcher rechtlichen Grundlage?

die mehrheit der Griechen

wird es wenig treffen. Im Gegenteil wenn die Banken "draufgehen" werden ihre Schulden an den Banken nicht mehr existieren und sie können Haus und Hoff behalten.

Die Finanzjongleure wird es treffen und damit wird es den richtigen treffen ! Die normalen Griechen waren erfinderisch in der Krise und haben Formen von Subsidenzwirtschaft und Genossenschaften geschaffen.

Der Minister der Finanzen Griechenlands hat ausserdem ein neues ideal für Griechen ausgegeben das er soger vorlebt "Einfaches Leben in Würde". Sein Beispiel "Niemand braucht ein Porsche zum Leben".

Ein Finanzsystem vor dem Zusammenbruch ist ...

... ein Paradies für Zocker und Hasardeure! Auf der Strecke bleiben die einfachen Sparer und diejenigen, die ihr Geld mit ehrlicher Arbeit verdienen. So ist es eigentlich alternativlos, mit Griechenland und anderen überschuldeten Staaten eine vernünftige Übereinkunft zu finden. Es führt kein Weg mehr vorbei an einer europäischen Schuldenunion. Man muss sich ein Beispiel an den USA nehmen. Dort sind einige Bundesstaaten sehr viel schlimmer als Griechenland verschuldet. Gleichwohl tut das dem Dollar gar nichts, denn niemand käme auf die Idee, deswegen einen Verbleib in der Staaten- und Währungsunion in Frage zu stellen. Es gibt dort ganz selbstverständlich Bundesanleihen, die von der Zentralregierung genutzt werden, um klammen Staaten unter die Arme zu greifen, ohne sie aus ihrer Eigenverantwortung zu entlassen. Es gibt sicher eine ähnliche Lösung für Griechenland.

Keine Handbreit Platz für Hasardeure bitte!

@AfDwaehlender E... um 14:05

>> Und gerage deswegen u.A. muss Griechenland jetzt aus dem Euro austreten. <<

Die Griechische Regierung will den Euro behalten und Niemand wird etwas dagegen tun können!

Ich sehe ja ein, daß sich das einige Leute wünschen, aber der Wunsch ist unrealistisch. Griechenland wird den Euro behalten.

Prinzip des Rechtsstaates

@ netille um 15:22
"Entsprechend sollten in Griechenland die Oligarchen und Banken zum Schadenersatz herangezogen werden."

Auch dann, wenn sie sich korrekt an bestehendes Recht gehalten haben?

ZITAT: "10 Milliarden Euro

ZITAT: "10 Milliarden Euro wurden im Januar abgezogen. Wem das viele Geld wohl gehört? Bestimmt nicht den Griechen, die auf den Straßen gegen die Sparpolitik demonstrieren." TATIZ

Doch. Genau denen.

Das Durchschnittseinkommen in GR ist höher als in etlichen hart arbeitenden Euro-Ländern.

Von den Beamten in GR mit Mehrfachgehältern, vollen Pensionen ab 50 sowie diesen Pensionsempfängern wie ledigen Töchtern von Offizieren gar nicht zu reden.

Und viele von denen heben all ihre Ersparnisse ab und verlassen das Land.

Falsche Vorstellung von Konkurs

um 15:42 von Hollowman:
"die mehrheit der Griechen wird es wenig treffen. Im Gegenteil wenn die Banken "draufgehen" werden ihre Schulden an den Banken nicht mehr existieren und sie können Haus und Hoff behalten."

Das ist falsch. Der Konkursverwalter ist vom Gesetz her verpflichtet, die ausstehenden Zahlungen mit allen Mitteln, die ihm das Recht bietet, einzutreiben, um den Gläubigern zu ihrem Geld zu verhelfen.

Wer redet von den Menschen?

Die Situation in Griechenland ist katastrophal. Das kann so nicht weitergehen. Selbst der amerikanische Präsident hat das erkannt.

Die ganze Austeritätspolitik ist gescheitert!

Das Gesundheitswesen liegt am Boden. Wenn beispielsweise in einem Münchner Krankenhaus sich täglich im Schnitt etwa 70 Personen melden, sind es in Athen bis zu 1.500! Die können kaum versorgt werden.

Um die Menschen hat sich in den vergangenen Jahren keiner Gedanken gemacht. Die Troika hat sich nur in Luxushotels oder Konferenzsälen aufgehalten. Die Quittung kommt nun.

In der Hinsicht ist Griechenland nur der Anfang. Auch in den anderen südeuropäischen Ländern wird sich noch ähnliches abspielen.

Wer in Europa nur eine Politik für die Wirtschaft und gegen die Menschen macht, wird scheitern.

Deutschlands Europa Rolle

1. Das Land das am meisten vom Euro profitiert ist Deutschland. Per Saldo verdient die deutsche Wirtschaft weit mehr daran als wir Bürger einzahlen. Wenn sich die EU nicht mehr lohnen würde, gäbe es sie nicht mehr und Deutschland wäre als erstes draußen.

2. Griechenland hat Geld bekommen, dass sie NIE bekommen hätten dürfen. Die Banken und Investoren sind gierig und tun für Zinsen ALLES.

3. Die Eu lässt das griechische Volk leiden anstatt mitzuhelfen den Reichen beizukommen oder ein gescheites Steuersystem aufzubauen und Wirtschaftsförderung. Das würde viel mehr helfen als Geld.

6. Tspiras & Co: Nur weil jemand seine Meinung sagt in unserem ach so demokratischen Europa werden sie angegriffen. Sie haben den Mut Dinge auch MIßstände in der EU anzusprechen! Und viele in der EU stimmen ihnen zu!

7. Wenn die reichen Länder nicht aufpassen gibt es einen Aufstand der armen... ich möchte nicht wissen wie es mit der EU dann weitergeht...

==> Also redet miteinander und bleibt zusammen !

Lektionen

Ist doch vielleicht ganz gut wenn all denen die immer davon reden dass das EU Geld ja nur den Banken und nicht der Bevoelkerung zugute gekommen sei mal sehen, wieso "Bankenrettung" gemacht wurde und was die Konsequenz ist wenn dies nicht geschieht. Lehnen wir uns also zurueck und schauen zu....

Moderne Politiker-Ideale

um 15:42 von Hollowman:
"Der Minister der Finanzen Griechenlands hat ausserdem ein neues ideal für Griechen ausgegeben das er soger vorlebt "Einfaches Leben in Würde". Sein Beispiel "Niemand braucht ein Porsche zum Leben".

Bevor wir in Ehrfurcht vor diesem modernen Helden verblassen: Vielleicht braucht man zum einfachen Leben ja auch keinen Beamtenappart, der ungefähr doppelt so groß dimensioniert ist, wie in den meisten anderen EU-Ländern.

Warten wir mal ab, wie viel der ideale Finanzminister von dem hält, was er verspricht.

@4WD

"Welche Nachteile haben die griechischen Bürger, wenn die Banken nicht durchhalten?"

Die verlieren bloß das darauf verbliebene Geld. Die Spargroschen sind dann halt futsch, Firmen gehen Pleite, weil auch die nicht mehr ans Geld kommen, Löhne können nicht ausgezahlt werden, die Arbeitslosigkeit wird weiter steigen....

"Also ich finde, dass es

"Also ich finde, dass es nicht Griechenlands Schuld ist, dass die Lage bedrohlich bleibt. Die Haushaltslöcher sind ...nur entstanden, weil Griechenland von der EU in den Euro gelockt wurde."

Das ist doch nun wirklich Quatsch. Die haben über Jahre auf Pump gelebt, immer wieder Wahlgeschenke mit gepumptem Geld eingelöst und den Beamtenapperar auf sage und schreibe 30% Staatsbediensteter aufgebläht. Das hat doch nichts mit der Währung zu tun.

Falschmeldung

Woher haben die Banken das Geld?
Doch von den Sparern, oder?

Irgendwie interessant. Da

Irgendwie interessant. Da wählen die Griechen eine radikal Linke Partei und dann schaffen sie schnell ihr Geld in Sicherheit.

Bankentod?

Was würde Alexis Sorbas sagen?
ich habe in meinem Leben noch nie etwas so schön zusammnbrechen gesehen.
Laßt uns tanzen.

@Thomas Anderson um 15:44

Danke! Aber ... :-)

>> Es führt kein Weg mehr vorbei an einer europäischen Schuldenunion. <<

Das kann nur mit einer gemeinsamen Politik funktionieren. Aber nicht so, wie das das im Moment funktioniert.

Vorgaben aus Brüssel, welche Gesetze die Nationalstaaten zu erlassen haben hebeln die Unabhängigkeit von Abgeordneten aus, das ist undemokratisch.

Eine Währungs und Schuldenunion kann nur mit Europäischen Gesetzen funktionieren, die über nationalem Recht stehen. Gesetze, die in Brüssel erlassen werden müssen nicht 'scheindemokratisch' in nationales Recht umgesetzt werden. Es darf nur kein nationales Recht geben, das gegen europäisches Recht verstößt.

Dafür brauchen wir eine 'echte' europäische Regierung und eine Gesetzgebungskompetenz für das europäische Parlament.

Da nehme ich gern eine Anleihe bei Ihnen auf. Europa braucht auch einen direkt gewählten Präsidenten, wie die USA und 'Bundesgesetze'.

Die Schreckkampagne geht

Die Schreckkampagne geht weiter...
Abgesehen davon; dann gingen sie eben pleite, so what? Das ist Unternehmerrisiko.

Bemerkeswert ist,

dass einige Foristen noch gern von ihren Steuern reden, die Griechenland anvertraut wurden.
Erstens ist eine Steuer eine Geldleistung die ohne Anspruch auf individuelle Gegenleistung die an den Staat gezahlt wird. Über die Verwendung entscheidet allein der Hoheitsträger und nicht der Steuerzahler. Wenn ihr jetzt dem schönen Geld nachtrauert, ist der richtige Adressat für die Tränen die von uns gewählte Volksvertretung und nicht Griechenland.
Zweitens diente die Entlastung der Banken von den faulen griechischen Krediten dazu einer weiteren Bankenkrise vorzubeugen. Eine solche hätte bestimmt auch die deutsche Wirtschaft und damit den deutschen Steuerzahler betroffen.

Fazit: Das Geld war gut angelegt.

ach...und drittens wird die EU Griechenland unter keinen Umständen aus ihrem elitären Klub entlassen, ob mit oder ohne Herrn Tsipras.

Warten wir mal auf Italien. Da sind es nicht 300 Milliarden, sondern über 2000.

@15:15 von RoyalTramp

>>
Nicht ganz richtig. Das Problem ist, dass auf den entfesselten Finanzmärkten gegen alles gewettet werden darf, was nicht niet und nagelfest ist, inklusive ganzer Staaten, Gesellschaften, Lebensmittel und so weiter.
<<

Ich bin der letzte der gegen eine gewisse Regulierung oder Überwachung der Kapitalmaerkte ist. Aber alles in einer Form die Investition nicht unterbindet. Der Investor kommt nur wenn die Möglichkeit einer Rendite besteht. Sprüche wie "wir müssen die Großkapitalisten endlich richtig ausnehmen" sind vielleicht populistisch aber de facto extrem kontraproduktiv.

>>
..Man sieht es doch neuerdings wieder: Da geben Ratingagenturen wieder völlig ungefragte Statements ab...
<<

Das ist der Job von Ratingagenturen. Wenn die Schufa jeden Eintrag 6 Monate zurückhalten würde, wäre sie überflüssig, oder ? Oder brauchen wir keine Schufa mehr und wer irgendjemandem Geld leiht und das nicht zurückbekommt hat halt Pech gehabt ?

@immerwieder

"das nächste Geld, bzw. der Rest des noch ausstehendes Geld an die Griechen geht alleine an die Banken, nicht dahin wo es gehen sollte, an die Bürgerinnen und Bürger von Griechenland."

An die Bürger verteilt würde es ja auch in einem kurzen Konsumaufschwung verpuffen.

@Economist70

"Irgendwie interessant. Da wählen die Griechen eine radikal Linke Partei und dann schaffen sie schnell ihr Geld in Sicherheit."

Na ja. Es haben ja nur 36% die Partei gewählt. Bleiben ja noch 64% der Griechen, die die Partei eben NICHT gewählt haben.

Zukunft

und so entsteht ein neuer Staat, der dann hoffentlich haushalten kann.

Erneuerung tut weh. Aber unerläßlich.

@Lebessoph

"Die Banken und Investoren sind gierig und tun für Zinsen ALLES."

Was ist das denn für eine pauschale Null-Aussage? Griechenland wollte Geld. Griechenland hat dafür einen Zins angeboten. Einige haben zu dem Zins gekauft, andere nicht. Das ist ganz normales Geschäft.

weiter:

"Die Eu lässt das griechische Volk leiden anstatt mitzuhelfen den Reichen beizukommen oder ein gescheites Steuersystem aufzubauen ..."

Na ja, die Leute, die das mit organisieren sollten, wurden ja gerade rausgeschmissen....

weiter:

"Wenn die reichen Länder nicht aufpassen gibt es einen Aufstand der armen... "

Das wird den Reichen völlig egal sein. Kapital wandert innerhalb von Millisekunden über den ganzen Globus. Zurück bleiben dann eben die Armen.

@ Der Mahner um 15:55

"Um die Menschen hat sich in den vergangenen Jahren keiner Gedanken gemacht. Die Troika hat sich nur in Luxushotels oder Konferenzsälen aufgehalten. Die Quittung kommt nun."

Was haben Sie für eine Vorstellung von Luxushotels? Wenn ich geschäftlich auswärts übernachten muss, mutet mir meine Firma auch keine Jugendherberge zu.

@Hugomauser um 16:33

>> Na ja. Es haben ja nur 36% die Partei gewählt. <<

Nein, weniger. Nur 36% der Wähler. Bei einer Wahlbeteiligung von rund 64% kommen noch die 36% Nichtwähler dazu, die sie ebenfalls nicht gewählt haben.

Nur 23% der Griechen haben Syriza gewählt.

um 15:56 von Lebessoph

ZITAT: "Die Eu lässt das griechische Volk leiden anstatt mitzuhelfen den Reichen beizukommen oder ein gescheites Steuersystem aufzubauen und Wirtschaftsförderung." TATIZ

Unfug! "Die EU lässt das griechische Volk leiden" ist die Unwahrheit.

Die EU hat dafür gesorgt, dass Verwaltung mit Polizei, Feuerwehr und Krankenhäusern überhaupt weiterarbeiten konnte.

"den Reichen beizukommen" - wie soll das denn bitte dei EU leisten? Das ist Sache griechischer Gesetze und griechischer Justiz sowie griechischer Steuerbehörden. Die Eu hat kein Spezial-Finnazamt für griechische Steuerhinterzieher.

"ein gescheites Steuersystem aufzubauen" - ist allein Sache der Griechen. Und diejenigen, die sie dabei beraten wollten, hat Varoufakis gerade aus dem Land geworfen.

"Wirtschaftsförderung" - kann allein nur Griechenland machen. Ungebundene Subventionen der EU kann und darf es nicht geben.

ZITAT: "die mehrheit der

ZITAT: "die mehrheit der Griechen wird es wenig treffen. Im Gegenteil wenn die Banken "draufgehen" werden ihre Schulden an den Banken nicht mehr existieren und sie können Haus und Hoff behalten. " TATIZ

Ganz im Gegenteil! Dann sind ihre Spareinlagen und ihr möglicher Anteil an einem Pensionsfond weg. Aber nach Konkursrecht werden die Konkursabwickler alle offenstehenden Schulden eintreiben müssen.

ZITAT: " Sein Beispiel "Niemand braucht ein Porsche zum Leben".TATIZ

Sagt sich bei ihm sehr einfach.

Unsinn

Griechenland ist pleite und braucht Geld, sonst bricht alles zusammen.
Woher soll das Geld kommen?
Aus der Lotterie?
Die Frage ist nur, wie lange der totkranke noch lebt?
Da hilft kein Doktor Finanzminister.

die brüskierung der deutschen............

wer so auftritt wie der neue regierungschef, der sollte sich dann selbst um die griech. banken kümmern, deutschland hat seine pflicht getan und die anderen eu-länder auch.
die betroffenen banken sollen einfach pleite gehen, was sonst!
er sollte nun sagen, wer die geliehenen
280 milliarden zurückzahlt und wann.........
der deutsche zahlmichl hat die nase voll !

Griechenland sollte die Zwangsanleihe zurückverlangen

1942 haben die Nazis den Griechen eine Zwangsanleihe abverlangt von über 470 Mio. Reichsmark, was heute über 40 Mrd. Euro wären. Diese ist bis heute nie zurückgezahlt worden. Sie war auch nicht Bestandteil des Schuldenschnitts von Februar 1953, als Griechenland neben 70 anderen Ländern auf die Hälfte der Forderungen an Deutschland verzichtet hat.

Nur mal so als Anregung für den neuen griechischen Finanzminister!

Es wird zwar juristisch keinen Erfolg haben, bringt aber vielleicht den einen oder anderen Deutschen auf den Boden zurück!

@ immerwieder um 14:46

"Eines ist doch wie immer sicher, das nächste Geld, bzw. der Rest des noch ausstehendes Geld an die Griechen geht alleine an die Banken, nicht dahin wo es gehen sollte, an die Bürgerinnen und Bürger von Griechenland."

Die Banken müssen mit Liquidität (im Extremfall zinslos) versorgt werden, sonst bricht die gesamte griechische Wirtschaft zusammen. Nur weil nicht alle diese Zusammenhänge kennen, heißt das ja nicht, dass es sie nicht gibt.

Aber warum um alles in der Welt sollte Geld von deutschen, lettischen, portugiesischen, ... Steuerzahlern an griechische Steuerzahler verschenkt werden? Dafür gibt es jetzt aber gar keinen Grund.

@15:42 von Hollowman

Im Gegenteil wenn die Banken "draufgehen" werden ihre Schulden an den Banken nicht mehr existieren und sie können Haus und Hoff behalten.

Da irren Sie. Die Bank ist doch nicht einfach weg. Bankrott bedeutet, dass sie ihren Verpflichtungen nicht mehr nachkommen kann. D.h. kann sie z.T. dann schon und zwar mit Hypotheken, KFZ-Briefen und was sie sonst noch Verwertbares besitzt.

Banken wie immer

im Blickfeld!
Haben die nicht das ganze Dilemma ausgelöst?
Dann lasst sie endlich den Bach runter gehen.
Es kann ja nicht sein das die Menschen die der Euro-Zone angehören immer weiter für die aufkommen.

@Lara Domscheit-Berg 16:51 h

Mein Vorwurf geht dahin, dass sich diese Herren keinen Deut mit den Lebensverhältnissen der Menschen beschäftigt haben. Der Begriff "Luxushotel" sollte das nur provokativ unterstreichen!

@ Der Mahner um 17:00

"Es wird zwar juristisch keinen Erfolg haben, bringt aber vielleicht den einen oder anderen Deutschen auf den Boden zurück!"

Ich bin schon auf dem Boden, danke. Die Reichsmark gibt es nicht mehr. Und so lange es juristisch nicht geklärt ist, würde ich selbstverständlich keine Schulden des Dritten Reiches zahlen.

um 14:32 von Wegelagerer34

Ich bin völlig Ihrer Meinung. Gruß.

@seehecht

"der deutsche zahlmichl hat die nase voll !"

Ich erinnere Sie daran, dass 1952 die BRD ihre Auslandsschulden nicht mehr bedienen konnte. Auch Griechenland hat dann einem Schuldenschnitt zugestimmt. Ohne diesen Schuldenerlass wäre das sogenannte Wirtschaftswunder anschließend gar nicht möglich gewesen! Damals hat man begriffen, dass der junge deutsche Staat sich nicht kaputtsparen kann! Von Brüskierung der Deutschen sollten Sie daher nicht sprechen!

@17:00 von Der Mahner

>>
Griechenland sollte die Zwangsanleihe zurückverlangen

1942 haben die Nazis den Griechen eine Zwangsanleihe abverlangt ....

Nur mal so als Anregung für den neuen griechischen Finanzminister!

Es wird zwar juristisch keinen Erfolg haben, bringt aber vielleicht den einen oder anderen Deutschen auf den Boden zurück!
<<

Aha, vor ein paar Tagen haben zumindest einige linke Foristen hier noch argumentiert, der Schuldenschnitt wäre allein schon deshalb berechtigt weil der Vorgängerregierung diese Kredite aufgenommen hat. Und jetzt müssen 70 Jahre alte Geschichten herhalten ? Das ist ziemlich lächerlich, meinen Sie nicht auch ?

@Lara Domscheit-Berg 17:00 h

"Und so lange es juristisch nicht geklärt ist, würde ich selbstverständlich keine Schulden des Dritten Reiches zahlen."

Es gibt auch immer eine moralische Verantwortung. Nicht alles, was legal ist, ist auch legitim! Dieses Vermögen ist den Griechen gestohlen worden. Deutsche tragen dafür die Verantwortung. Von unserer Generation trägt daran keiner die Schuld, aber es liegt an uns, wie man damit umgeht.

Mir muss erst kein Richter klarmachen, dass das ein Verbrechen war!

griech. Finanzämter und Oligarchen

1. Herr Schäuble hat schon vor längerer Zeit der griech. Regierung angeboten, Fachleute zur effektiven Verwaltungsorganisation der Finanzverwaltung zu vermitteln. Bis auf einzelne deutsche Aushilfsfinanzbeamte wurde das Angebot aber nicht angenommen. Und die paar kamen wohl reichlich desillusioniert zurück - Hilfe war schlicht sinnlos.
2. Die Steuerfreiheit der Reeder wurde zu Onassis Zeiten in die griech. Verfassung aufgenommen - damals wohl als persönliche Steuerfreiheit - um die marktbeherrschende Stellung zu sichern. Denke nicht, dass Syriza die Mehrheit hat, um eine Verfassungsänderung durchzubekommen.
Heute gilt diese Steuerfreiheit für alles, was mit Reedereigeschäften zu tun hat - vom Maklerwesen über den Schiffbau, schiffahrtsbezogene Aktien(spekulationen) bis hin zur Hafenwirtschaft und Ölversorgung der Schiffe. Die Steuerfreiheit ist aber nicht auf Geschäfte in Griechenland beschränkt, sondern gilt für weltweite Geschäfte. Und die Reeder habe ihre Flotten längst ausgeflaggt.

Böse Banken - diesmal zum Forumsthema

Die auch bei uns verteufelten Banken sind die getriebenen der Politik. Für immer schnellere Neuverschuldung für Zukunftsvisionen mussten sie Lösungen finden.

Die konnten sie aber nur finden, weil es Anleger gab die nur "hochprozentige" aber mündelsichere Anlagen suchten.

Wer die nicht geboten hätte wäre zwar "edel" gewesen aber schnell pleite.

Schlimme Banken waren nur das Ergebnis schlimmer Anleger.

Aber die schlimmsten sind die verschwenderischen Verwaltungen mit Ihren politischen Galionsfiguren.

In Griechenland holen jetzt selbst Tsipraswähler Ihr Geld nach Hause. "Vorsichtshalber Mündelsicher"

ZITAT: "1942 haben die Nazis

ZITAT: "1942 haben die Nazis den Griechen eine Zwangsanleihe abverlangt von über 470 Mio. Reichsmark, was heute über 40 Mrd. Euro wären." TATIZ

Wie oft soll diese Unwahrheit aus rechtsnationalistischen griechischen Kreisen eigentlich noch hier publiziert werden?

@18:14 von Der Mahner

Es gibt auch immer eine moralische Verantwortung. Nicht alles, was legal ist, ist auch legitim!

Irgendwann muss auch mal wieder Rechtsfrieden herrschen. Wir können nochmal drüber reden, wenn die Italiener die moralische Verantwortung für die Römer übernehmen.

Zu Ihrer Beruhigung: Wir haben erst kürzlich einem Schuldenschnitt von 100 Mrd. zugestimmt und bürgen derzeit für ca. 80 Mrd.

Kuehler Kopf, moderater Ton,

angemessene Worte und tragfaehige Loesungen sind notwendig.

Ich denke, das wird sich finden. Man hat bereits dazugelernt, insbesondere auch von griechischer Seite.

Gut, dass so mancher Hitzkopf jetzt nicht am Verhandlungstisch sitzt.

um 18:14 von Der Mahner

ZITAT: "Es gibt auch immer eine moralische Verantwortung. Nicht alles, was legal ist, ist auch legitim! " TATIZ

Das ist aber juristisch völlig irrelevanter Unfug.

ZITAT: "Dieses Vermögen ist den Griechen gestohlen worden. Deutsche tragen dafür die Verantwortung.TATIZ

Auch das ist völlig irrelevant. Die Dänen haben im 30jährigen Krieg zusammen mit den Schweden ganz Norddeutschland ausgeplündert. Wollen Sie das jetzt auch einfordern? Nach krummer Rechnung wären das so an die 660 Milliarden Euro.

Am 02. Februar 2015 um 17:04 von Lara Domscheit-Berg

"Aber warum um alles in der Welt sollte Geld von deutschen, lettischen, portugiesischen, ... Steuerzahlern an griechische Steuerzahler verschenkt werden? Dafür gibt es jetzt aber gar keinen Grund."

Von welchen Steuergelder sprechen Sie, die an welche normalle griechischen Bürgern angekommen sind ?
Bedient werden doch nur die Banken.
Ausserdem was glauben Sie warum hat der griechische Staat Kredite aufnehmen müssen und sich verschulden müssen ? Damit auch deutsche Unternehmen gefüllte Auftragsbücher haben, und diese haben deutschen Arbeiternehmern den Lohn bezahlt von dem diese wiederum steuern zahlen die sie jetzt den "Griechen nicht geben wollen", während ihre Chefs und Manager diese in Juhnkers Steuerparadies schön versteckt haben.

@montideluxe 18:04 h

Ob man es als 70 Jahre alte Geschichte abtut oder nicht. Es bleibt trotzdem Diebstahl, der nie ersetzt wurde.

Was daran lächerlich sein soll, erschließt sich mir nicht.

Banken

Was die Fähigkeit der Banken zum Durchhalten der Geldflucht von Ihren Konten mit einer Zwangsanleihe der Nazis zutun haben soll,erschließt sich mir nicht.

Nur der erste EU Schuldenschnitt für Griechenland, aber nicht der für die Bundesreprublik soll Bestand haben?

Dann könnte man die Posten mit dem deutschen Anteil der in 20 Jahren fälligen Gr.-Rückzahlung verrechnen.

Bei den bisher publizierten "Verbesserungen" der Zahlungsfähigkeit Griechenlands müssen die Optimisten sicherlich noch länger warten.

@JWW

"Wie oft soll diese Unwahrheit aus rechtsnationalistischen griechischen Kreisen eigentlich noch hier publiziert werden?"

Manche können die Wahrheit nicht vertragen. Aber jeder kann sich selbst darüber informieren. Lesen bildet!

@19:17 von Der Mahner

>>
Ob man es als 70 Jahre alte Geschichte abtut oder nicht. Es bleibt trotzdem Diebstahl, der nie ersetzt wurde.

Was daran lächerlich sein soll, erschließt sich mir nicht.
<<

Lächerlich ist, Verantwortung für die eigene, direkte Vorgängerregierung ablehnen zu wollen und im nächsten Satz von anderen Verantwortung für Dinge einfordern die 70 Jahre zurück liegen.

@JWW 19:01 h

"Wollen Sie das jetzt auch einfordern? Nach krummer Rechnung wären das so an die 660 Milliarden Euro."

Ich will gar nichts einfordern. Mir ging es in meinem Kommentar um unser Verhalten gegenüber den Griechen. Denn natürlich gibt es noch griechische Rentner, die zum Zeitpunkt dieser Zwangsanleihe schon auf der Welt waren. Ihnen gegenüber haben wir eine moralische Verantwortung. Wenn Sie es leugnen, sei es Ihnen unbenommen. Ich sehe es nun mal anders!

Es wurde eben nicht sparsam gewirtschaftet

@ Hollowman um 19:04
"Von welchen Steuergelder sprechen Sie, die an welche normalle griechischen Bürgern angekommen sind?"

Ich habe nur gesagt, dass es unverständlich wäre, wenn wir die griechischen Otto-Normal-Bürger subventionieren würden.

"Bedient werden doch nur die Banken.
Ausserdem was glauben Sie warum hat der griechische Staat Kredite aufnehmen müssen und sich verschulden müssen ?"

Was Sie dann anführen ist nicht ganz falsch, aber auch nicht vollständig. Denn der griechische Staat hat auf Kredit z.B. auch den aufgebl... Beamtenapparat der ganzen EU finanziert.

um 20:02 von Der Mahner

ZITAT: "Manche können die Wahrheit nicht vertragen. Aber jeder kann sich selbst darüber informieren. Lesen bildet!" TATIZ

1. ALLE Schulden aus dem 2. Weltkrieg hat Deutschland nachgewiesernerweise im Jahre 1988 mit der letzten Rate getilgt.

2. Die Forderungen aus der griechischen rechtsextremen Ecke sind nicht "die Wahrheit".

3. Erstaunlich, dass seit der Regierungsbildung aus Links- und Rechtsextremisten in Athen die deutsche Linke sich dortige rechtsextremistische Wahlslogans zueigen macht.

4 "Lesen bildet!" --- Dann nur zu!

@ Der Mahner um 17:00

"Griechenland sollte die Zwangsanleihe zurückverlangen
1942 haben die Nazis den Griechen eine Zwangsanleihe abverlangt von über 470 Mio. Reichsmark, was heute über 40 Mrd. Euro wären."

Wikipedia weiß es möglicherweise besser:
"1942 wurde die Bank von Griechenland vom Deutschen Reich gezwungen, ihre Devisenreserven in Form einer Zwangsanleihe abzugeben, deren Höhe bei Kriegsende 476 Millionen Reichsmark betrug. Inflationsbereinigt entspricht dies einem heutigen Wert von 1,79 Mrd. Euro."
https://de.wikipedia.org/wiki/Bank_von_Griechenland#Die_Besatzungszeit

Ich sage nicht, dass es richtig ist. Aber dass in besetzen Ländern Vermögenswerte einfach genommen wurden, ist leider nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Viele Länder haben unter deutscher Besatzung gelitten, die griechischen Devisenreserven waren dabei wahrscheinlich eher ein keineres Problem.

Darstellung: