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Militärpolizei oder Rotation?

Solange das Drogengeschäft blüht, wird man den Polizisten finanziell immer weit mehr bieten können als der Staat. Weil an das Appellieren an die Moral und das Verantwortungsgefühl wahrscheinlich keinen Sinn hat, muss man überdenken, Militärpolizei einzusetzen, um solchen Gräueltaten vorzubeugen. Man könnte die zivilen Beamten doch auch rotieren lassen - so geht es auf jeden Fall nicht weiter.

Die armen Eltern. Ich wöllte

Die armen Eltern. Ich wöllte auch Gewissheit was mit meinen Kindern passiert ist. Ich denke aber mal, dass alle Tod sind. Die einzigen die vielleicht noch leben könnten wären, wenn sie es bei den 43 Studenten gab, Frauen, welche dann für Sex herhalten müssten. Ich finde es schockierend diese Vernetzung von Politik, Polizei und Mafia. Vor allem angesichts der Unzähligen Todesopfer. Und der Grausamkeit und Abgebrühtheit der Morde und Täter. Ich hoffe die Leute protestieren weiter und ändern endlich mal was damit.

@ ThePhlogistinator

@P: Das Militär ist konkret involviert in die Vorfälle, also keine Lösung. Schlecht bezahlte Polizisten wie auch Militärs sind empfänglich für "Nebeneinnahmen", das ist Teil des Problems. Die "Käuflichkeit" ist in allen Ebenen und Institutionen präsent.
Rotation - finden Sie mal Familienväter (und das sind ziemlich alle, reproduziert wird sich im Schnitt sehr jung ), die einer permanenten Abwesenheit von Zuhause oder ständigen Umzügen zuzustimmen bereit sind.

Gruß aus Mx

@FreidenkerAD1

@FAD1: Ja, die Eltern..., ich bin ihnen begegnet im Wissen, dass deutsche Waffen an der Ermordung ihrer Kinder beteiligt waren :(.
Die Studenten waren ausnahmslos männlich. Außer den Angehörigen glaubt niemand ernsthaft an ein mögliches Überleben :(. Die Regierungspartei ist aktiv beteiligt an der Erhaltung der mafiösen Strukturen, Korruption, Schutz der Narcos etc. Der Sohn des Bürgermeisters von Iguala, der beschuldigt wird den Mord an den Studenten in Auftrag gegeben zu haben, soll jetzt Bürgermeister von Acapulco werden. Es wird aktuell zum Wahlboykott aufgerufen.

Die Brutalität dient, Ängste zu schüren.

Im Dez war es recht ruhig (Ferien der Universitäten), heute gab es erneut eine völlig gewaltfreie Großdemo in MC, exakt 4 Monate nach der Entführung/Ermordung. Dennoch sieht es so aus, als sei etwas "die Luft raus". Den Menschen steht die Situation in ihrem Land bis Oberkante Unterlippe, aber gleichzeitig sind sie desillusioniert und hoffnungslos bezüglich einer Änderung.

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