Kommentare

Geschmäckle

Nüchtern betrachtet ist eine Offensive der Boko Haram fehlgeschlagen.

Wer hier agiert und wer nur reagiert ist klar.

Es ist zwar positiv das die Stellungen hier gehalten worden sind aber eigt sollte das Kräfteverhältnis "Jäger und Gejagter" zwischen einer Miliz und einer Armee andersherum sein.

@12:44 von Aokiji18

Was erwarten Sie? Soll die Armee von Kamerun als "Jäger" nach Nigeria einmarschieren (wie weit?) oder was?

Das Problem der Milizen besteht grenzüberschreitend und wenn Kamerun dafür sorgt, dass die eigenen Gebiete frei bleiben, dann ist das alles was man erwarten kann. Für die Probleme außerhalb Kameruns braucht es auch eine übergreifende Lösung.

Details möglicherweise verdreht?

Mir scheint es schwer vorstellbar, dass sich die Boko Haram taktisch derart ungeschickt anstellt. Normalerweise greift man einen Gegners nur an, wenn man auch mit einem Sieg rechnet. Bei dem Verlustverhältnis 143 zu 1 würde ich eher vermuten, dass die Armee den Angriff ausführte.

Das würde auch besser zum Einsatz der schweren Artillerie passen. Diese eignet sich hervorragend, gegnerische Stellungen über große Entfernungen anzugreifen. Bei der Nahverteidigung gegen sehr bewegliche Angreifer dürfte die Artillerie eher nutzlos sein.

Unabhängig davon ist es natürlich kein Verlust, wenn die Zahl irgendwelcher radikalen Fanatiker reduziert wird.

Sonderbar

Die nigerianische Armee ist größer und besser bewaffnet als die Armee Kameruns und trotzdem gelang der Armee Kameruns bei der Verteidigung ein grandioser Sieg gegen die Terroristen von Boko Haram.

Vielleicht ist wirklich etwas an der These dran, dass einige einflussreiche Persönlichkeiten in der nigerianischen Armee und der Politik die effektive Bekämpfung von Boko Haram verhindern, um weiterhin einen steten Geldfluß zur "Terrorbekämpfung" zu haben. Irgendetwas ist da faul!

Endlich mal eine positive

Endlich mal eine positive Nachricht ueber den Kampf gegen Boko Haram. Vielleicht ist die kamerunische Armee besser motiviert und ausgeruestet als die nigerianische, die von ihrer Regierung weitgehend im Stich gelassen zu werden scheint.

Keine Veränderung.

Es ist ein taktischer Sieg ,

aber Kein strategischer ,

insofern, Keine Veränderung a.d. Schlachtfeld !

@Don-Corleone

Das stimmt, allerdings ist es primäres Ziel von Kamerun, die eigenen Grenzen zu sichern. Angesichts solcher Erfolge werden sich die Irren von der Boko-Haram zwei Mal überlegen, ob sie Mensch und Material für nichts riskieren wollen. Die Verlustquote macht mich etwas stutzig: Gab es diese in einem direkten Feuergefecht oder wurde ein gegnerisches Lager beschossen? Denn die Armee von Kamerun (kameruanische, kamerunische, ...?) ist von Ausrüstung, Ausbildung und medizinischer Versorgung nicht unbedingt Weltmeister...
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Dennoch Glückwunsch für den Sieg, das ist ein Moralboost für die Truppen und ein weiteres Zeichen, dass Boko Haram nur schafft, wehrlose Zivilisten zusammenzuschießen und sonst nichts.

Warum Islamisten, nicht Terroristen?

Die aktuelle öffentliche Diskussion versucht klar zu machen, dass Menschen islamischen Glaubens nicht pauschal Terroristen sind. Ich denke, dass Meldungen wie diese nicht ".... aus Furcht vor den Islamisten ..." sondern "... aus Furcht vor den Terroristen ..." sagen sollten. Das wäre ein erster Schritt in die richtige Richtung, um den Islam als Glauben von Terrorismus zu distanzieren.

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