Kommentare

@fathlandslim: sie wollten quellen?erbitte prüfung

In seinem Buch"Showdown"nennt Dirk Müller(Mr.Dax/Wirtschaftsfachmann) seriöse Quellen(Geolog.Fachgutachten,Artikel SZ,FAZ,Focus,Stlg v.Ministern,Nachweis ü Aufkauf v Ausbeutungsrechten,Nachweis über Unterdrückung v Nachrichten etc)die gewaltige Erdgasvorkommen im Besitz Griechenlands nachweisen.Mit diesem Reichtum könnte man europäische Infrastrukturmassnahmen anschieben und über kleine Änderungen im Anlagerecht die gewaltigen Schulden/Guthabenberge ausgleichen-denn das wird ja gesucht,eine sichere,zinsbringende Anlagemöglichkeit.
Damit könnte möglicherweise die gesamte Eurokrise gelöst werden.
Ich bitte alle im Netz den Quellennachweis von Dirk Müller durchzuarbeiten
Es ist sonderbar,dass die Quellen nicht mal Gegenstand der Diskussion sind.
Zumal ebenfalls nachweisbar ist: das "öffentlich gesagte" wird durch nachprüfbare "Kauf- und Schuldverschreibungsaktivitäten" konterkariert
Ich bitte um ERNSTHAFTE Auseinandersetzung,gerne auch Gegenargumente,die ich prüfen werde.
Danke.

Tsipras: Schuldenschnitt ja, "Grexit" nein

Ach, genau wie ich vermutet und im Debattenportal "Publixphere" beschrieben habe. Es freut mich aber, dass zumindest jetzt endlich auch hier zwischen "Grexit" und "Schuldenschnitt" ordentlich differenziert wird.

Recht haben die Grichen...

... Sie entscheiden alleine welchen Weg sie gehen wollen. Das heißt aber nicht zwangsläufig das andere genauso entscheiden und ggf. müssen die Grichen mit den Konsequenzen ihrer Entscheidung leben.

Tsipras will einen Schuldenschnitt und im Euro bleiben. Das kann er wollen aber wenn alle anderen Länder sagen das beides nicht geht wird er sich wohl entscheiden müssen.

Ziemlich naiv zu glauben das er in Verhandlungen zu 100% seinen Standpunkt durchsetzen wird...

euro(währungs)-gegnerin wagenknecht weiß es besser!

der euro hat die überschuldung zu günstigen zinsen ermöglicht. dann die rezession erwirkt, infolgederer die sinkenden steuereinnahmen, infolgederer die höheren zinsen
.
der euro ist auslöser für die rezession! für sinkende steuereinnahmen. mit euro wird es griechenland niemals schaffen.
.
in deutschland wurden per soli und per länderfinanzausgleich tausende milliarden verschoben. von stark nach schwach. hinzu kamen ohne ende investitionen.
in europa wird derweil austerität gepredigt? um aufschwung zu generieren??
wie passt das zusammen???
.
der euro war und ist das problem. ein gemeinsamer wirtschaftsraum, offene grenzen – die "eg" ist nicht, war nie das problem.
das problem ist der euro und das problem ist die antidemokratische, zentralistische eu, die europa ttip, tisa, ceta etc bescheren will.

@maverick:EuBeitritt Grld nicht erschwindelt?doch!

maverick schreibt:
"Was soll das Griechenland Bashing? Griechenland hat alle Voraussetzungen bezüglich eines EU-BEITRITTS u die Einführung des Euros erfüllt. Deutschland ist nur am meckern!"

Sie belieben zu scherzen.
Nachgewiesenerweise hat Samaras mit Komplizen gemeinsam mit GoldManSachs u angloamerikan.verbandelten Wirtschaftsprüfern Griechenland in den Euro getrickst.
GoldManSachs hat sich selbst sogar öffentlich dafür gelobt u musste sich nachher entschuldigen.(Ein Witz an sich).
Das ist der gleiche Samaras(ehemals GMS,"jetzt"REgierungschef),der so von der EU hoffiert wird.Es ist auch der gleiche Draghi(Ex-GMS jetzt EZB Bürgergeldvernichter),der gleiche Monti(ExGMS,dann Italiens Chef) u auch sonst die immergleichen Verdächtigen.
Da können DeutscheBundesbankChefs schimpfen wie sie wollen-sie werden dann entweder entsorgt o wie gerade, marginalisiert.
Angi u Schäuble schauen dem Treiben zu,wie bei TTip,NSA,NSU,während gleichzeitig die Interessen der Bürger über die Wupper gehen

Raus aus dem Euro?

Natürlich will Tsipras nicht aus dem Euro raus. Wer würde denn sonst noch nach dem Schuldenschnitt bürgen?
Ich kann mir nicht vorstellen das irgendwer noch Kredite an jemanden vergibt der einen einseitigen Schuldenschnitt vornimmt. Bleibt also nur die EZB.

Aufruf an die Presse ... verhallt ungehört

"Der Athener Politikwissenschaftler Dimitris Sotirópoulos meint: 'Je mehr sich Außenstehende, auch aus der EU, hier einmischen, desto stärker wird die griechische Politik polarisiert. Die Lager driften auseinander. Ich denke, es wäre viel klüger, sich mit Bemerkungen zu Griechenland zurückzuhalten, damit die Griechen ihre Probleme allein lösen und zweitens: damit die wirtschaftliche Stabilität Griechenlands und Europas nicht gefährdet wird.' "
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Dieser Aufruf richtet sich ja nicht an die Politiker, sondern an die Medien, die immer wieder nachbohren und dann jede noch so zurückhaltende Aussage der Politiker hochspielen.

Das ist nicht zu ändern, denn daran beteiligt sich nicht mehr nur die Regenbogenpresse, sondern schon lange auch die sogenannten "seriösen" Medien.

Für mich unfassbar, dass trotz dieser offenkundig gewaltigen Macht der Presse immer noch manche "Volksentscheide" fordern.

Wir erinnern uns..

ein Volksentscheid wurde von Merkel un Co. verhindert und damit die ursprüngliche form von demokratie. Dann eine servile technokratische Regierung mit dem Goldman -Sachs Mann Papadimos an der Spitze zu delegieren um mit ihm all diese "Verträge" zu schliessen die das griechsche Volk und öffentliches Eigentum zu verhökern.
Nachdem es den zweck erfüllt hat und nur nach 5 Monaten wurde dann in der Folgewahlen das griechische Volk mit nicht fortzahlung von bereits genehmigten Tranchen erpresst damit Merkels Pudel Samaras bloss an die Macht kommt der eine Irrsinnige Wandlung vom Anti-Memorandum Hetzer zu dessen perfekten Erfüller und Volksverarscher nummer 1 zu werden.
Nochmal verarschen wird er sicherlich keinen mehr und zu hoffen bleicb das endlich ein Mann an die Spitze kommt der die griechischen Bürger in die Freiheit führt.

@kohfeld:fUnrettbar Verloren? NEIN es gibt Lösungen

Sie sagen:unrettbar verschuldet.
ich sage nein.
schulden pro brd bürger:25 000E
guthaben pro brd bürger:60 000E
würde 10Jahre,jeder der mehr als eine Million über hat(ohne immobillienanrechnung!)5% als Ausgleichsabgabe zahlen(das Geld wurde schliesslich seltenst"allein"erwirtschaftet)wäre der staat schuldenfrei u könnte sich wieder seinen aufgaben zu wenden.
rente wäre finanzierbar,problemlos.(ebenso wen ALLE in die Rente einzahlten,norbert blüm hat recht:die rente wäre sicher,der staat hat nur keine lust)
das tollste:es täte sogar niemandem wirklich weh.denn wer eine millionen über hat,verdient in aller regel so viel,so dass er diesen verlust mehr als nur ausgleicht.

aber so was ist ja unmöglich, lieber fahren wir ein ganzes land an die wand!

sind wir eigentlich irre?
die schere zwischen arm und reich geht weiter auf, wir lassen uns wirtschaftl. und kriegerisch erpressen,der staat geht vor den konzernen u steuerflüchtigen in die knie,
aber Vernunft geht nicht?
Es=so widerlich

You can´t have the cake and eat it, too!

Dieses amerikanische Sprichwort ist leider im sozialistischen Europa unbekannt.

Kein Staat kann unbegrenzt Schulden machen.
Griechenland kann nicht erwarten dass die Steuerzahler anderer Staaten für die Schuldenpolitik Griechenlands aufkommen.

Griechenland hat den € haben wollen.
Griechenland muss sich an die €-Spielregeln halten.
Griechenland hat eigentlich von Anfang an nichts im € zu suchen gehabt, aber wer mitspielen will muss wie beim Poker in jeder Runde den Grundeinsatz bringen - sonst heisst es AUSSETZEN bis man sich den Grundeinsatz wieder leisten kann.

Die Troika muss ohne jede Verhandlung sofort den Geldhahn zudrehen sobald Tsipras seine vertraglichen Verpflichtungen nicht mehr einhält.

Wollen wir sehen wie lange Griechenland dann im € bleibt.

GroKo kann an Tsipras zerbrechen

Meine Prognose lautet: Wenn Tsipras die Wahl gewinnt wird die Regierungs-Koalition in Deutschland zerbrechen und Merkel muss gehen. Grund: ein derartiges Scheitern der Europapolitik kommt einem Totalversagen gleich und schon jetzt haben SPD/LINKE/Grüne gemeinsam mehr Sitze im Bundestag als die Neoliberalen.

Anmassung

Ich finde es anmassend von Herrn Tsipras zu fordern, dass Griechenland das Vermoegen was man vorher verbraten hat , jetzt geschenkt bekommt.

Eine voellig falsche Einschaetzung der Lage. Dadurch programmiert er die naechste Pleite vor, und diese ist noch nicht mal bezahlt.

hintergründe @ 13:18 von keinrichtigimfalsch

danke ihnen für ihre aufschlussreichen kommentare und für ihr engagement im interesse europas! ihr engagement im interesse der wahren europäer!

keine Schulden zurückzahlen

keine Schulden zurückzahlen wollen aber sich weiterhin Milliarden leihen und von europäischen Steuerzahlern auch in Zukunft aushalten lassen und Reformen zurückdrehen und im Euro bleiben. Für wie doof hält Tsipras eigentlich die EU Politiker und Bürger ?

13:22 von Fairfax

"...Tsipras will einen Schuldenschnitt und im Euro bleiben. Das kann er wollen aber wenn alle anderen Länder sagen das beides nicht geht wird er sich wohl entscheiden müssen.
Ziemlich naiv zu glauben das er in Verhandlungen zu 100% seinen Standpunkt durchsetzen wird..."
Warum? Rausschmeißen aus dem Euro kann man die Griechen nicht (aus mehreren Gründen übrigens), und ein Schuldenschnitt wird so oder so kommen müssen. Ich gehe sogar davon aus, dass die EU in den nächsten Tagen der jetzigen noch amtierenden Regierung erste Schritte anbieten wird - unter der Maßgabe, dass sie im Amt bleibt... ;-)
Wenn Tsipras also 100% fordert, stellt sich immer zunächst die Frage: 100% von was? Ich bin sicher, man wird sich einigen können letztlich auch mit ihm. Das wird wohl insgesamt teurer für die EU als mit Samaras, aber da muss die EU durch. Ich hoffe nur, dass Tsipras auch mit seinen sozialen Reformvorstellungen bei der Stange bleibt und wirklich die Reichen in die Pflicht nimmt.

217 Mrd für 11 Mio Griechen - wie geht das?

Es lebe das Wuschkonzert in Sachen Geld versickern lassen.

Da haben die Griechen in den letzten Jahren 217 Mrd Hilfe erhalten und stehen immer noch so da wie vorher.

Wenn es darum geht Geld versickern zu lassen sind die Griechen wohl die absoluten Weltmeister.

Man bedenke das es sich hier um ein Volk von 11 Mio. handelt.

Geld verschwindet auch nicht einfach - es wechselt nur den Besitzer. Wer es wohl jetzt haben mag?

den Grexit wünschen sich viele in Europa

Er wird aber nicht kommen, weil man die Griechen nicht dazu zwingen kann. Der Euro wird einfach zu einer butterweichen Währung verkommen bzw. ist es schon.

Sicher ...

" Nur die Griechen entscheiden, nur sie. Die Griechen haben den Schlüssel zu ihrem Land"

Die Griechen entscheiden die Parlamentswahl. Aber weder entscheiden sie, ob Gläubiger einem Schuldenschnitt zustimmen, noch entscheiden sie, ob andere Länder weiterhin Griechenland stützen werden.

Diese kleinen Einschränkungen der Entscheidung sollten schon bewußt sein.

Souveränität Griechenlands betroffen?

Wie kann ein Staat souverän handeln, wenn er fiskalisch quasi pleite ist? Es wird höchste Zeit sich von dem Gedanken zu verabschieden, dass der Schuldner keine Verpflichtungen gegenüber dem Gläubiger hat! Ein "Pleitestaat" muß sich Kritik und Eingriffe von außen - nämlich dem Geldgeber - gefallen lassen.

Eine bedingungslose Unterstützung eines insolventen Bürgers gibt es ja auch nicht! Denn wenn ich nicht gewisse Vorgaben einhalte, wird mir nicht geholfen werden, wieder auf die Beine zu kommen!

Welt verkehrt ... Der Schuldner sagt dem Gläubiger,

wie sich dieser zu verhalten hat.

"Wasch mich" weiter mit...

...krediterschwindelten Steuermilliarden
vorwiegend deutscher Steuerzahler, aber
"mach mich nicht nass" mit Sparmaßnahmen
und Stundungszinsen in Milliardenhöhe...!!
Oder "Was interssieren mich die dummen
vertraglichen Vereinbarungen der bisherigen
VorgängerRegierungen!!!??
Wenn man hier auch nur ein Jota nachgibt,
werden Portugal, Spanien und Italien
so sicher wie das Amen in der Kirche
diesem unerträglichen NEGATIVBEISPIEL
folgen! Warum Herr Hollande hier so
"milde" gestimmt ist, kann man sich
ebenso leicht an 5 Fingern ausrechnen...!!
Wie lange noch, soll die quälende und teure
KONKURSVERSCHLEPPUNG dieses
durch und durch korrupten Bankrottstaates
auf unser aller Kosten weiter gehen??

Der Athener

Der Athener Politikwissenschaftler Dimitris Sotirópoulos meint: "[...] Ich denke, es wäre viel klüger, sich mit Bemerkungen zu Griechenland zurückzuhalten, damit die Griechen ihre Probleme allein lösen und zweitens: damit die wirtschaftliche Stabilität Griechenlands und Europas nicht gefährdet wird."

Die wirtschaftliche Stabilität Europas wird nicht mehr gefährdet, die Zeiten in denen Griechenalnd das gelang sind vorbei. Und zum Probleme alleine lösen: Jeder weiß, dass in Griechenland die notwendigen Schritte bisher nicht oder nur höchst unzureichend gemacht wurden. Irgendwann ist Schluß mit dem Verständnis und das dürfen die Griechen ruhig wissen.

Am 05. Januar 2015 um 13:31 von Maria-José Blumen

"Kein Staat kann unbegrenzt Schulden machen."

Ausser die BRD mit aktuell :

2 Billionen 246 Milliarden 808 Millionen 411.180 Tausend.

und natürlich die USA die darf unendlich Schulden machen und sich von ihren privaten rating Agenturen AAA ausschreiben lassen.

korruption

wir alle wissen nun, dass rüstungskonzerne griechische politdarsteller bestochen hatten. politdarsteller, die ihr volk betrogen haben. ein glück, dass die politdarsteller, goldman-sachs-beraterflankiert – per tricks und euro günstig an geld kamen. denn wo sonst hätten sie das geld hergenommen?
.
und es haben garantiert nicht nur rüstungskonzerne bestochen.
.
das griechische volk wurde betrogen! und wir sollten nicht denjenigen auf den leim gehen, die für das disaster verantwortlich sind:
skrupellose investmentbanker und skrupellose, korrupte politdarsteller!

" ... griechischen Wähler zu terrorisieren ... "

Volle Zustimmung!
Das drückt genau die Haltung und Herangehensweise unserer Kanzlerin und deren Stab aus: Terror am eigenen europäischen Volk.
Er könnte noch den Zusatz bringen:
"Ihre Freunde aus den Bankenvorständen hatten mit und in ihren Banken für die damalige Krise gesorgt und wollen in dem Stil immer fröhlich weiter terrorisieren und sich auf Kosten JEDES Steuerzahlers in ganz Europa bereichern."

Ich wage mal die Prognose,

dass trotz aller "harten" Worte aus Berlin, eine neugewählte linksgerichtete grieschiche Regierung so manches Zugeständnis der EU und Deutschland abringen kann. Nachher werden Merkel, Schäuble und Co. wie immer vor der Kamera stehen, und es dem Steuerzahler als absolut notwendig verkaufen und so tun als ob sie für uns das Beste rausgeholt hätten.

13:24 von MartinBlank

"...Dieser Aufruf richtet sich ja nicht an die Politiker, sondern an die Medien, die immer wieder nachbohren und dann jede noch so zurückhaltende Aussage der Politiker hochspielen."...

Die Medien können aber nur hochspielen, was die Politiker sagen. Und ganz sicher weiß jeder Politiker, was er sagt, wie es in den Medien aufgenommen wird und was dann die sog. "öff. Meinung" daraus macht. Und die Politiker wiederum bedienen ganz bestimmte Interessen. Da ist kaum etwas dem Zufall überlassen...

13:31 von Maria-José Blumen

"" Griechenland hat den € haben wollen.
Griechenland muss sich an die €-Spielregeln halten.
Griechenland hat eigentlich von Anfang an nichts im € zu suchen gehabt, aber wer mitspielen will muss wie beim Poker in jeder Runde den Grundeinsatz bringen - sonst heisst es AUSSETZEN bis man sich den Grundeinsatz wieder leisten kann ""
#
Danke,sehr treffender Kommentar !!

Der neue harte Kurs

Die Einmischung der Bundesregierung in die Griechischen Angelegenheiten wurde im Ton deutlich verschärft. Der Grund dafür ist nicht in Griechenland zu suchen, sondern in Deutschland selbst. Aus Furcht vor stärkerer Popularität von extremen und Europa-feindlichen Gruppen und Parteien muss die Regierung am äußersten rechten Rand auf Stimmenfang gehen. Halb gejagt und halb getrieben wird die "Sache Griechenlands" zu einem Deutschen Politikum.
Völlig irrsinnig, weil weder irgendein Druck auf Griechenland, noch irgendein medialer Krawall in Deutschland zur Lösung der Krise beitragen kann. Geschürt wird dabei nur die Skepsis unter den Euro-Partnern voreinander und die EU-Kritik der üblichen verdächtigen EU-Gegner.

Abwarten

Natürlich dürfen die Griechen wählen wie sie wollen. Aber dummerweise wählen Sie nicht die Troika oder Ihre Gläubiger.

Natürlich kann Griechenland sich weigern Auflagen zu erfüllen. Aber natürlich können die Griechen niemanden zwingen, den maroden Staat zu finanzieren. Und wer sich Geld leiht, geht nunmal Verpflichtungen ein. Wenn man die nicht einhält, leiht einem keiner mehr Geld. Ziemlich simpel. Zumindest nicht, wenn man sich nicht einen anderen Vorteil erhofft.

Es weiss niemand genau, ob ein Ausstieg / Rauswurf gut oder schlecht für Europa oder Griechenland wäre. Die Experten und Politiker können im nachhinein genau sagen, warum sie sich geirrt haben. Im Zweifel lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende....

@. keinrichtigimfalsch

"(Geolog.Fachgutachten,Artikel SZ,FAZ,Focus,Stlg v.Ministern,Nachweis ü Aufkauf v Ausbeutungsrechten,Nachweis über Unterdrückung v Nachrichten etc)die gewaltige Erdgasvorkommen im Besitz Griechenlands nachweisen"

Weshalb verschweigen Sie, dass es völlig um-
stritten ist, dass sich diese Vorkommen auf
dem griechischischen Festlandsockel befinden
.
U. A. beansprucht Israel das Gebiet für sich.
Solange diese Dinge nicht geklärt sind, kann
Griechenland keine Schürfrechte in Anspruch
nehmen.
Auch die Türkei erkennt die Grenzen nicht
an.
So einfach und verknüpft mit herbeigezoge-
nen Verschwörungstheorien wird dort noch
lange weder Erdgas oder Erdöl gefördert.

Lasst die Griechen entscheiden

Deutschland,sowie die ges.EU,sollte sich aus
dem Wahlkampf in Griechenland raushalten.
Es ist einfach nicht angebracht,dass Merkel und Schäuble sich in den Wahlkampf in Griechenland mit etwaigen Drohungen einmischen.Nur die Griechen selber entscheiden,ob sie den Euro behalten wollen,oder ob sie wieder zur Drachme zurückkehren wollen.Das Geklappere in Richtung Athen ist da mit Sicherheit nicht hillfreich.Es konnte in Griechenland nicht so weiter gehen,denn viele Menschen haben nicht mal mehr eine Krankenversicherung.
Die EU kann kein Land ausschliessen,also sollten wir doch alle erst einmal abwarten,
wer in Griechenland in Zukunft das Sagen haben wird.Sollte es Tsipras sein,dann werden wir ja hören,wie er sich einen Verbleib in der EU vorstellt.Fakt ist doch eines.Ein Diktat von Seitens Merkel auf
Tsipras,das wird sie sich bei diesem Griechen abschminken können,denn der ist nicht
Samaras und nicht Papandreo,der ist ein härterer Verhandlungsgegner.Nur die Griechen entscheiden über sich.

Grexit

Natürlich entscheiden die Griechen selbst, aber sie sollten auch wissen, welche europaweiten Auswirkungen ihre Entscheidungen haben. Europa lässt sich von den Griechen nicht an der Nase herumführen. Tsirpas hat jetzt schon kein gutes Standing in Deutschland und anderen Euro-Nationen. Zu glauben, er könne seine Forderungen erfolgreich durchbringen, ist wirklich sehr optimistisch.

13:40 von sk2012

"...Es lebe das Wuschkonzert in Sachen Geld versickern lassen.
Da haben die Griechen in den letzten Jahren 217 Mrd Hilfe erhalten und stehen immer noch so da wie vorher.
Wenn es darum geht Geld versickern zu lassen sind die Griechen wohl die absoluten Weltmeister.
Man bedenke das es sich hier um ein Volk von 11 Mio. handelt.
Geld verschwindet auch nicht einfach - es wechselt nur den Besitzer. Wer es wohl jetzt haben mag?"...

Im Schnitt hat die BRD in der letzten Dekade jährlich weit über 100 Milliarden an Exportüberschüssen eingenommen. Das sind in dieser Zeit also wenigstens 1 Billion Mäuse. Ich hab mal auf mein Konto gesehen - da ist nix davon angekommen... wohin sind die denn versickert?

die korrupten Eliten

wollten den Euro immer haben.
Die Partei von Herrn Tsipras wollte nie in den Euro.
Ausserdem müssten sie folgendes beachten. Die BRD hat durch griechische Kaufkraft vile Jahre von dem Euro in Griechenland profitiert.
Die Griechen z.B haben japanische Modelle gefahren vor dem Euro, danach Deutsche.

Ich wünsche mir auch das die Griechen wieder Japaner fahren und am besten Zölle auf deutsche Güter erheben bei den kommentaren die ich hier so lesen muss.

@Fridolin

"Meine Prognose lautet: Wenn Tsipras die Wahl gewinnt wird die Regierungs-Koalition in Deutschland zerbrechen und Merkel muss gehen."

Da ist wohl eher Ihr Wunsch der Vater der Gedanken... ;-)

Warum finde ich für meine Theorien immer einen Professor?

Horst Seehofer. Zitat: "DIEJENIGEN DIE ENTSCHEIDEN SIND NICHT GEWÄHLT und DIEJENIGEN DIE GEWÄHLT SIND, HABEN NICHTS ZU ENTSCHEIDEN". Zitat Ende! Soviel zur Macht der Politik und der Lobby. Haben wir unsere Autoprämie schon vergessen? Trotz Ermahnung (blauer Brief) aus Brüssel, haben wir unsere lahmende Wirtschaft angekurbelt. Griechenlands Investitionen wurden durch TROIKA eingefroren bzw. stark gekürzt. Das sollte mir jemand als Betriebswirt mal erklären. Jeder der sich mit der Materie auskennt sagt doch, diese Europäische Währungsunion ist zum scheitern verurteilt. Die Schulden können nicht mehr zurückbezahlt werden. Zinses Zins ist hier das Zauberwort. Auch Deutschland wird dies nicht mehr können, wenn nach Griechenland dann Italien, Spanien, Portugal ebenfalls unter der TROIKA zusammenbrechen. Diese Knebelverträge machen jede Volkswirtschaft den gar aus. Eine Entschuldung muss kommen. Aber von den richtigen bezahlt bitte. MfG

Die Syriza sorgt seit Jahren

Die Syriza sorgt seit Jahren dafür, dass es Griechenland weiter dreckig geht und das Elend anhält. Nur sie profitiert davon und das ganze Getue, es ginge der Syriza um die Menschen und das Land, das können nur die Verzweifelsten glauben. Wäre dem so, hätte man die Reformpolitik unterstützt statt gegen eine wirtschaftliche Erholung Griechenlands zu arbeiten.

Es ist ein rücksichtsloser Machtkampf eines rücksichtslosen Politikers dem das Elend nutzt und der hofft von ihm an die Macht gespült zu werden. Man kann Griechenland nur bedauern sollte es dazu kommen, denn Samaras ist ein alter Hase mit enormer Erfahrung auf dem internationalen Parkett, der es mit äußerstem Fingerspitzengefühl geschafft hat, EU und IWF hinzuhalten. Tsipras hat nicht annährend sein Format.

@sk2012

"Da haben die Griechen in den letzten Jahren 217 Mrd Hilfe erhalten und stehen immer noch so da wie vorher.
...
Geld verschwindet auch nicht einfach - es wechselt nur den Besitzer. Wer es wohl jetzt haben mag?"

Mit dem Geld wurden vorwiegend alte Schulden, die Griechenland vornehmlich bei deutschen und französischen Banken hatte und die fällig waren, beglichen. Es fand also nur eine Umschichtung der Schulden statt.

Griechenland hat nicht wirklich über 200 Mrd. erhalten.

@. keinrichtigimfalsch

"Nachgewiesenerweise hat Samaras mit Komplizen gemeinsam mit GoldManSachs u angloamerikan.verbandelten Wirtschaftsprüfern Griechenland in den Euro getrickst."

Griechenland hatte es kaum nötig, sich in
den Euro-Raum hineinzutricksen.
Sämtliche Staaten - auch D. hatten bereits
einstimmig die Aufnahme beschlossen.
Es gab daher kein Zurück mehr.
Übrigens zur Erinnerung:
Auch Deutschland hatte den ersten Anlauf
verpaßt und mußte aufgrund von Bilanz-
fälschungen nachbessern.
Es hat also keinen Grund, den Oberlehrer zu
spielen.

EU-Auflagen vs. staatliche Souveränität

Die Kritiker reden aneinander vorbei.

Solange sich ein Staat am Kapitalmarkt über Anleihen selbständig mit Geld versorgen kann, entscheidet die Regierung souverän über ihren Haushalt (mit gewissen Ausnahmen aufgrund Masstricht). Auf den privaten Bereich übertragen wäre das NICHT Gläubiger/Bank, sondern Unternehmer/Crowdfunding.

Geht das aber nicht mehr, weil nicht mehr genügend Investoren die Anleihen zu den angebotenen, bzw. akzeptablen Bedingungen kaufen und man sucht andere Hilfe, dann ist es mit der Souveränität in gewissem Maße vorbei. Dann sind Auflagen seitens des Gläubigers durchaus legitim und notwendig.

Ist Griechenland souverän?

Ist Griechenland souverän? Oder weiß schon jeder wie es ausgeht und was die Griechen im Parlament entscheiden. Was soll das Getöse?
Hier schreit man herum, als hätten wir Griechenland besetzt. Die BRD ist noch besetzt, vergessen? Wir haben einen Waffenstillstand.
Gibt es keine wichtigere Themen, zum Bleistift:
warum der $ erstarkt und der € weniger wert ist. Das Geschrei ist nicht hilfreich um den Wert des € zu erhalten.
Schuldenschnitt ja und kein Ausstieg aus den €. Vollkommen in Ordnung.
Wer hat profitiert und macht mit Griechenland den Reibach? Der Geldadel. Wer zahlt: der Bürger.
Da ist kein Geld versickert, die Spieler im globalen Finanz Casino haben ihre Einsätze gesetzt und die nächsten Blasen entstehen.
Nochmal: kein Bürger oder kleinere Firmen haben ein Euro gesehen! Die Mittelschicht ist fast nicht mehr vorhanden.
Kredite wurden mit Waffengeschäfte vermischt, sonst kein Kredit!
Noch Fragen Kienzle?

Realitätsverlust?

Man kann genüsslich darüber streiten, ob man bereits heute die Griechen darauf hinweist, was im Falle des Falles geschehen könnte. Unverkennbar könnte dies als Wahlbeeinflussung gesehen werden. Aber soll man nicht versuchen, diese Leute zur Vernunft zu bringen?

Ich kann ja auch nicht ewig Schulden machen, dann mir von meiner Bank Kredite geben lassen damit ich nicht pleite gehe. Anschließend sage ich meiner Bank, ich kann nicht zahlen und will so leben wie vorher. Also liebe Bank verzichtet mal auf 50 % und dann könnt ihr mir ja neue Kredite geben.
Wenn es so einfach wäre, dann könnte ich ganz toll leben.

@Revoluzza2015

"Das sollte mir jemand als Betriebswirt mal erklären. Jeder der sich mit der Materie auskennt sagt doch, diese Europäische Währungsunion ist zum scheitern verurteilt. "

Sie als "Betriebswirt" verkennen hier die Lage. Ein Staat ist kein "Betrieb" und auch kein Privathaushalt. Ein Staat ist eine Volkswirtschaft.

Und wenn Sie da statt "Betriebswirte" mal "Volkswirte" ran lassen, dann können die Ihnen das auch erklären.

@13:31 von Maria-José Blumen

Würde ich auch super finden!

Das heißt dann "Einstellung des Schuldendienstes" (insb. an ausländische Banken). Mal schauen, wer dann alles auf Geld verzichten und welche Volkswirtschaft dann wieder die eigenen Banken auffangen muß.
Hatten wir nicht chon ein paar hundert Milliarden in unsere Banken gesteckt?

Die Griechen haben Geld bekommen,

nicht das Volk der Griechen haben das Geld bekommen, sondern die Banken.
Das Geld hat sich der Staat geliehen, nicht das griechische Volk, und der Staat muß es wieder zurück zahlen. Da er sich das Geld von Banken geliehen hat bekommen auch die Banken das Geld.

@. keinrichtigimfalsch

Ihr Vorschlag ist doch kindisch.
Eine Klage vor dem Bundesverfassungsgericht
würde ihn sofort zunichte machen.
Sicherlich haben Sie das Recht dazu, zu
träumen.
Aber letztendlich werden auch Sie morgens
wach in der Realität eines Rechtsstaats.

Der Kommunismus hat sich aufgrund solcher
Anfangsträume selbst abgeschafft und wir
dürfen heute und morgen noch für seine
verursachten Schulden aufkommen.

re hollowman

"Ich wünsche mir auch das die Griechen wieder Japaner fahren und am besten Zölle auf deutsche Güter erheben"

Naiv.

Wer ist wohl mehr auf was angewiesen: Griechenland auf seine Exporte nach Deutschland oder Deutschland auf seine Exporte nach Griechenland?

Nein...

...liebe Mitdiskutanten und Griechenland-Versteher,
die Schulden, die eine europäische Nation macht, sind ihre eigenen und nicht die von anderen Völkern. Dass die Griechen heute von den anderen Europäern einen Schuldenschnitt fordern und diesen dann von uns bezahlt haben wollen, ist nicht nur den Deutschen, sondern auch den anderen Europäern nicht vermittelbar.
Es ist richtig, dass eine demokratische Gesellschaft dafür sorgt, dass ihre Mitglieder gegen Krankheit versichert, dafür haben die Griechen die Solidarität der anderen Europäer verdient. Genau an dieser Stelle hört diese aber auf. Wir sind mit verantwortlich für die soziale Gerechtigkeit in Europa, aber nicht dafür, dass einzelne Völker über ihre Verhältnisse leben und dann die Folgen anderen überlassen wollen.
Also: Kein Schuldenschnitt zu Lasten von Anderen (der im Übrigen bei uns nicht durch die Banken, sondern von uns allen bezahlt würde), sondern Eigenverantwortung des griechischen Volks.

Griechenland ist ein ineffizienter Staat

und möchte ewig weiter subventioniert werden (so wie Berlin nach der Wiedervereinigung). Keine Partei hat eine Chance auf einen Wahlsieg, die tatsächlich die ineffizienten, korrupten und ungerechten Strukturen abbauen möchte. Alle Griechen haben irgendwie das Gefühl, dass sie sich so besser stehen. Die Griechen können ihre Schulden nicht zurückzahlen, das ist klar. Aber die Frage ist, ob wir einem Schuldenschnitt zustimmen, bevor Griechenland die genannten Strukturen gegen vernünftige ausgetauscht hat, so dass es auf eigenen Füßen stehen kann. Voriges Jahr hätte ein Schuldenschnitt unser Finanzsystem noch in große Probleme gebracht - wir waren durch Griechenland erpressbar. Dieses Jahr könnten wir uns das inzwischen leisten. Und genau das hat Merkel gesagt: Wir sind nicht mehr erpressbar. Wenn Griechenland etwas will, muss es sich endlich reformieren - oder gehen. Ordentliches Steuersystem, ordentliche Administration, gerechte Renten.

Klartext

Natürlich ist ein Staat ein Betrieb. :-) was haben Sie sich bitte gedacht?. Ihre Umschreibung für Gemeinwohl ist hier bei dieser Politik fehl am Platz @Hugomauser. Das Kapital treibt ihre Volkswirte vor sich her. Mit Kapital wird ein Volkswirt eben ein Betriebswirt! Das müssen Sie aber erst erkennen um Ihre eigentlichen Schlussfolgerungen treffen zu können. Das ist ebenfalls ein Problem des ganzen. MfG

@ 14:17 von Hugomauser

ein staat ist ein staat.
und eine ausgeglichener staatshaushalt hat nicht unbedingt einen einfluss auf die realwirtschaft. vor allem dann nicht, wenn er nur deshalb ausgeglichen ist,
.
eine funktionierende wirtschaft mit wenig arbeitslosen und entsprechend hohen steuereinnahmen, wenig (arbeitslosen-)sozialleistungen jedoch generiert einen gesunden staatshaushalt.
.
und genau hier kommt der euro ins spiel. der euro hat die hohe verschuldung erst ermöglicht und dann die wirtschaft ausgetrocknet. das perfekte instrument eine schwache wirtschaft lahmzulegen.

@Hugomauser: Wirtschaft vs. Physik

Dass sich die Grundgedanken von BWL und VWL zuweilen offenbar diametral gegenüberstehen, hat mir auch schon mal jemand erklärt.

Aber vielleicht wäre es hilfreich, wenn mal jemand den Wirtschaftlern aller Art, und vor allem denen in Entscheidungspositionen erklären würde, dass der Energieerhaltungssatz universell gilt.

Selbst wenn etwas aus dem Nichts entsteht (die Quantenphysik kennt tatsächlich solche Phänomene), dann wird es hintenrum durch irgendeinen fiesen Trick der Natur wieder einkassiert.

Natürlich ist ein Staat weder ein Betrieb, noch ein Privathaushalt. Aber auch für ihn gilt: Langfristig kann man nicht mehr ausgeben, als man einnimmt. Denn auch die Bonität beruht auf der optimistischen Einschätzung, dass die getätigten Anleihen irgendwann zurückgezahlt werden.

Wenn ich die zurückliegenden Finanzkatastrophen so anschaue, sieht Wirtschaft eher aus wie ein verlorenes Computerspiel. Zurück auf Null, neue Kampagne. Hoffen wir nur, dass es nicht schon wieder so weit ist.

Grexit= JA, Schuldenschnitt= NEIN!

Weil der Grexit ein vernünftiger Weg aus der Krise ist.

Kein Schuldenschnitt, weil die EU eine rechtsstaatliche Gemeinschaft ist und sonst keine Zukunft hat.
Wer Kredit aufnimmt ohne in der Lage zu sein diesen mit Zins zurückzuzahlen ist ein Kreditbetrüger.
Griechenland hat die Gläubiger des letzten Schuldenschnitts bis auf den letzten Cent zu entschädigen. Wenn nicht, hafteten dafür die Eurostaaten!

Kein seriöser Gläubiger wird einem Tsipras-Griechenland Kredit gewähren. Auch EZB & Co. ist das zu verwehren. Es geht nicht, Sparer und Steuerzahler anderer EURO-Staaten zur Kasse zu bitten. Hier ist nicht nur die Kanzlerin gefragt. Die Pflicht Schaden vom deutschen Volk abzuwehren hat jeder verantwortliche Politiker. Alle haben dafür zu sorgen, dass der Schaden des letzen Schnitts behoben wird. Die getäuschten Gläubiger sind zu entschädigen. Spekulanten hat man ja bis zum Schluss ungestört agieren lassen.
Es ist hohe Zeit für einen Kurswechsel zurück zur Rechtsstaatlichkeit.

@Micha Mars

"Ist Griechenland souverän?"

Hi,Forist,
Sie haben mit Ihrem Kommentar vollkommen ins Schwarze getroffen.Besser kann man so etwas nicht kommentieren.Die meisten Menschen vergessen einfach,dass die einfachen Menschen in Griechenland weder
den Euro wollten,noch die Finanzmisere
verschuldet haben und immer von den Politniks in Griechenland verar..... wurden.
Wir in Deutschland sollten aufpassen,dass uns der Euro nicht selber mal um die Ohren fliegen wird.Warten wir erst einmal ab,was durch
die "Geheimverträge TTIP " dessen Inhalte
nicht mal die Bundesregierung kennt,das ist die Wahrheit,sie kennt die Inhalte noch nicht,was dann noch auf Deutschland zukommt.Alle ,welche jetzt so auf die Griechen einhauen,sollten erst einmal genau wissen,wer das in Griechenland in der Vergangenheit verschuldet hat.Wir Deutschen,haben dieses stolze Volk schon genug gedemütigt in der Vergangenheit,
da sollten wir uns etwas zurückhalten
und den Griechen nicht noch den Untergang
androhen.Wer sind wir denn?

@. MikLondon

"Aus Furcht vor stärkerer Popularität von extremen und Europa-feindlichen Gruppen und Parteien muss die Regierung am äußersten rechten Rand auf Stimmenfang gehen. Halb gejagt und halb getrieben wird die "Sache Griechenlands" zu einem Deutschen Politikum."

Genauso ist es!

@gierde:joohhh, aber eh bissi mehr ,oder ?lb grüsse!

"der euro war u ist das problem.ein gemeinsamer wirtschaftsraum,offene grenzen–die"eg"=nicht,war nie das problem.
das problem ist der euro u das problem ist die antidemokratische, entralistische eu, die europa ttip,tisa,ceta etc bescheren will"

Sie- vergessen diesmal,da gab es doch die"Finanzkrise"mit den US Schrottpapiern,Immobilienblase u so,die bei uns in Europa zu brutalen Problemen führte,weil die Hochfinanzmafia ihren AAAbemäntelten Dreck sogar Kämmerern von Gemeinden u Sparkassenersatzbankdirektoren aufgedrängen konnte.
GoldmanSAchsKonsorten nebst Ratingagenturen u Wirtschaftsprüfern- das sind alles nur verschieden Namen für den selben Club.
Durch die wachsende Schuldenrate haben die Ratingagenturen noch mehr Erpressungsmacht auf Staaten,wenns nicht reicht kommt individuell die NSA hinzu?
Warum gibt es eigentl. keine europ.Ratingagentur(markuskrall googeln!)
Von wem werden die eigentlich geführt?
Oder bedienen die nur symbiontisch gegenseitig Interessen,wie früher der Adel?

@ 13:24 von keinrichtigimfalsch

Welcher Millionär hat denn 5% seines Vermögens in bar übrig rumliegen? Er könnte dem Finanzamt nur Unternehmensanteile geben. Diese könnten mangels Inlandsnachfrage (alle Unternehmen müssten verkaufen) nur im Ausland in Geld umgewandelt werden. Also schulden wir dann dem Ausland nicht Geld sondern Sachwerte, denn auch Unternehmensanteile sind Schuldpapiere. Da haben wir was gewonnen.

Vor dem Dilemma steht Griechenland aber nicht. Es müsste nur in seinem inneren ordentliche Strukturen schaffen, gerechte Steuern, ordentliche Administration (die ist ja noch schlimmer als in Italien) und gerechte Renten. Reformen können nur vermieden werden, wenn im Zeichen eines ewigen Wachstums ständig weiter von außen subventioniert wird. Und hier scheinen die bisherigen Wachstums- und Globalisierungsgegner auf ein mal das ewige Wachstum erfunden zu haben, wenn sie in den Chor "nur ja nicht sparen" einstimmen. Wir alle müssen den Lebensstandard senken, die Griechen ihn nur richtig verteilen ...

14:12 von Phonomatic

"...Die Syriza sorgt seit Jahren dafür, dass es Griechenland weiter dreckig geht und das Elend anhält. Nur sie profitiert davon und das ganze Getue, es ginge der Syriza um die Menschen und das Land, das können nur die Verzweifelsten glauben. (...)
Es ist ein rücksichtsloser Machtkampf eines rücksichtslosen Politikers dem das Elend nutzt und der hofft von ihm an die Macht gespült zu werden. Man kann Griechenland nur bedauern sollte es dazu kommen, denn Samaras ist ein alter Hase mit enormer Erfahrung auf dem internationalen Parkett, der es mit äußerstem Fingerspitzengefühl geschafft hat, EU und IWF hinzuhalten. Tsipras hat nicht annährend sein Format."

Erstaunlich! Ich habe nicht gewusst, dass "Syriza" seit Jahren schon die Regierung in Griechenland stellt! Ich habe auch nicht gewusst, dass die "Reformpolitik" ein solcher Erfolg ist, dass die Griechen vor Samaras und den Seinen auf den Knien liegen vor lauter Dankbarkeit und ihn zum Imperator auf Lebenszeit erhöhen wollen.

14:12 von Hugomauser

"...Mit dem Geld wurden vorwiegend alte Schulden, die Griechenland vornehmlich bei deutschen und französischen Banken hatte und die fällig waren, beglichen. Es fand also nur eine Umschichtung der Schulden statt.
Griechenland hat nicht wirklich über 200 Mrd. erhalten."

Aber es muss dafür Zinsen und Tilgung zahlen...

AfD

Die AfD sollte an die Macht und Lucke sollte Bundeskanzler werden.

@14:22 von europeo

Von welchen Schulden sprechen Sie denn in bezug auf den Kommunismus?

Einmischung aus Deutschland?

Selbstverständlich wählen die Griechen ihren Weg in die Zukunft. Aber die Bundesregierung hat trotzdem das Recht, sich Gedanken zu machen, was passiert, wenn die Griechen die Populisten wählen sollten. Sie hat lediglich klar gemacht, dass es für unser Land und das übrige Europa keine Katastrophe sein wird, wenn Griechenland den bisherigen Weg nicht mehr weitergehen will. Das ist auf die deutschen Bürger hin gesprochen und ich finde das beruhigend. Die Bundesregierung hat aber auch klar ihre Hoffnung zum Ausdruck gebracht, dass Griechenland in der EU bleiben will. Es ist aus meiner Sicht also keine Wahlbeeinflussung.

Dirk Mueller

Wenn es diese lukrativen Gasvorkommen wirklich gibt, warum ist noch kein Investor gefunden diese Auszubeuten?
Wenn dieser reichtum so gross ist wie Dirk Mueller schreibt, muessten doch die Investoren schlange stehen?
Oder benoetigt Griechenland doch erst Strukturelle Reformen um diesen Gewinn zu sichern?
Ich werde sicher keine Quellen eines Dampfplauderers wie Dirk Mueller durchlesen. Da reicht logisches Denken aus um seine thesen in zweifel zu ziehen!

unrettbar verloren

würden Sie mir bitte erklären was Ihr Kommentar mit Griechenland zu tun hat?

@ 14:39 von keinrichtigimfalsch

"Sie- vergessen diesmal,da gab es doch die"Finanzkrise"mit den US Schrottpapiern,Immobilienblase u so,die bei uns in Europa zu brutalen Problemen führte,weil die Hochfinanzmafia ihren AAAbemäntelten Dreck sogar Kämmerern von Gemeinden u Sparkassenersatzbankdirektoren aufgedrängen konnte.
GoldmanSAchsKonsorten nebst Ratingagenturen u Wirtschaftsprüfern- das sind alles nur verschieden Namen für den selben Club."
.
klar da haben sie recht. der schuldenverkauf an europa zugunsten der us-konjunktur ist für mich ein weiterer torpedo, der gegen europa abgefeuert wurde. die einflussnahme der rateagenturen auf die gewünschten zinsen ist mir selbstverständlich auch bekannt.
die frage, die sich mir stellt ist, ob das ziel des wahnsinns (der letztlich ökonomien vernichtet) nicht eigentlich vorrangig die ausdünnung der mittelschicht ist. was wenn das ziel nicht einmal mehr die gewinnmaximierung ist?
denn die wirtschaft wird für generationen keine früchte abwerfen können. auch nicht für die eliten.

Thüringen und Griechenland

Geht es in dieser Debatte eigentlich noch um Griechenland und die EU?

Oder soll wieder einmal durch konservative Kreise vor der Gefahr einer Regierungsübernahme durch eine linke Partei gewarnt, die Bevölkerung verunsichert und für eine konservative Wahl manipuliert werden?

Opposition ist immer schuld

Das gilt besonders, wenn es eine linke Opposition ist, obwohl die noch gar nicht an der Macht war.

Es ist mir völlig unverständlich, wie hier einige noch immer die angebliche "Reformpolitik" verteidigen, obwohl sich deren "Erfolge" nur mit viel Wohlwollen und nur in trickreichen Statistiken abzeichnen.

Auf der anderen Seite stehen horrende Arbeitslosenzahlen, katastrophale Zustände im Gesundheitswesen und Löhne, vor allem in den unteren Einkommensklassen, die sich auf dem Niveau von vor 20 Jahren bewegen und das bei Lebenserhaltungskosten, die sich nur knapp unter den aktuellen deutschen bewegen.

Das Wahlvolk hat den Predigern, die "hart zum Volk" sein wollen nur eine knappe Mehrheit beschert und den Aderlass erduldet.
Die Perspektive, die nächsten 20 Jahre bei Brot und Wasser zu leben, nur um überhaupt wieder das Vorkrisenniveau zu erreichen wird als Strafe empfunden.
Solange aber der Durchschnittsgrieche der einzige ist, der bestraft wird, gibt es dafür kaum Akzeptanz
Verständlich

Keine Einmischung

Die Griechen möchte keine Einmischung durch die Geldgeber. Ist doch verständlich, den größten Teil des Geldes haben sie schon und der ist auch wie bisher in dem riesigen Sumpf von Korruption und Vetternwirtschaft versickert. Da so etwas Staaten mit geregelterem Finanzhaushalt nicht geschafft haben zu ändern, wird es GR garantiert nicht schaffen. Sie wollen keine Einmischung, also auch kein Geld!!

ich drücke "Syriza" die Daumen!

Die sind jedenfalls nicht Schuld an der derzeitigen lage in Griechenland.
Die Szenarien, die jetzt diskutiert werden, halte ich alle für Quatsch.
Wenn Tsipras nicht aus dem Euro austreten will und die Schulden der Griechen nicht zurückzahlt, dann braucht man über grexit nicht zu reden, denn rausschmeißen aus dem Euro kann man die Griechen wohl nur mit deren Zustimmung. Also bleibt der Schuldenschnitt.
Das bedeutet entweder, das Ende des Euros, das will man aber nicht.
Oder der Rest der Euro Länder kommt für die Schulden der griechischen Regierung auf.
Also sind die Griechen fein raus!
Den Griechen jetzt Erpressung vorzuwerfen, halte ich für ungerechtfertigt. Syriza wollte von Anfang an das, was sie jetzt auch noch wollen.

Syriza

erfolgreiche Sparreformen ???Für wen denn ???
Der Bevölkerung geht es schlecht wie nie,aber die Reeder und andere Reiche zahlen immer noch keine Steuern.Wo bleibt denn da die sogenannte Troika ??? Ganz viel Glück und Erfolg für die Griechische Linke - hoffentlich geht es so weiter in den Ländern des Südens.

Warum es nicht gut ist wenn Griechenland geht.

Diese Währungsunion war von den Machern eines vereinigte Länder von Europa nicht so gedacht! Als Schlussstein war die gemeinsame Währung gedacht. Als Grundlage jedes wirtschaftens, geht eine gem. Steuerpolitik und Rechtsgrundlage voraus....... folglich ist dies Währungsunion zum scheitern verurteilt. Ich Stimme vielen zu! Richtig. Diese Währungsunion hat grobe Handwerkliche Fehler. Auch der Profit aus dem EURO für Deutschland bzw. dem Volk, stufe ich als sehr gering ein. Denn der kleine Mann bezahlt die gewaltigen Summen mit Steuern und dies frisst die Gewinne durch diese Währungsunion eben auf. Wenn Griechenland geht, fängt ein natürlicher im System vorgesehener Mechanismus in Gang. Nach Deflation, die gerade durch Niedrig-Zinspolitik der EZB betrieben wird, folgt eine gewaltige Inflation. Dies wird von den Entscheidern gerade hinaus gezögert. Mann bezahlt den Big Bang auch noch an denen, die dies verbrochen haben im übertragenen Sinne. Soviel zur BWL.

@. AK47

"Von welchen Schulden sprechen Sie denn in bezug auf den Kommunismus?"

Von den Kosten für die sog. Wiedervereini-
gung.
Solange die nicht finanziell geschultert ist,
handelt es sich um Schulden.
Von den Lasten aus der westdeutschen So-
zialversicherung ganz zu schweigen.

@ea

"den größten Teil des Geldes haben sie schon und der ist auch wie bisher in dem riesigen Sumpf von Korruption und Vetternwirtschaft versickert. "

Aber sonst haben Sie keine Vorurteile? Der größte Teil des Geldes wurdegleich an die deutschen und französischen Banken weitergereicht, da die entsprechenden Schulverschreibungen des grischischen Staates ausliefen. Es wurden also nur Kredie abgelöst. Die EU hat quasi an sich selbst bezahlt, oder besser an seine banken.

Nichts mmit "Korruption und vetternwirtschaft", wie Sie schreiben.

@AfDwaehlender E...

"Die AfD sollte an die Macht und Lucke sollte Bundeskanzler werden."

In Griechenland????

@Izmi

"Aber es muss dafür Zinsen und Tilgung zahlen..."

Die Zinsen sind den Griechen so gut wie erlassen worden. Die neuen Verträge sehen nur einen Minimalzins vor.

Im Übrigen stammen die Schulden Griechenlands ja eben gerade aus der Zeit von1980 bis 2010. Da haben die die Kredite bei den europäischen banken aufgenommen, nur leider nicht vernünftig investiert, sondern jeweils für Wahlgeschenke verpulvert.

Freundschaft in Europa?

"Syriza-Chef Tsipras versucht, die Wogen zu glätten, und warnt seinerseits vor einer Einmischung aus Deutschland."

Die EU und EZ schaffen keine Freundschadft in Europa sonder schaffen neue Möglichkeiten an zu ecken.

Frechheit!

Solange Griechenland mit unseren über 70 Milliarden Euro spielt, solange werden wir uns dort einmischen müssen. Glaubt man denn tatsächlich dass wir zusehen wie unsere Steuergelder einfach abgeschrieben werden?

@Izmi: Spar-Reformen beenden, Schuldenschnitt und im Eu bleiben:

"Das wird wohl insgesamt teurer für die EU als mit Samaras, aber da muss die EU durch."

Nein, da muss die EU nicht durch, zumal die Mittel für ein Ende der Spar-Reformen (mit Einstellung von noch mehr Staatsbediensteten nach Tsipras-Wahl) und einem Schuldenschnitt zu 80 % den EU-Steuerzahler und nach der Umfinanzierung der letzten Jahre nur 20 % die privaten Kreditgeber treffen würden. Einen solchen Kurs könnte -bei aller Solidarität mit GR- kein Euro-Land vor seinen Wählern vertreten.

Schließlich zeichnen die Euro-Länder als Gläubiger verantwortlich für über 260 Mrd. Euro, die GR zur Umschuldung und für die Reformumsetzungen bekommen hat. Es kann und darf in der EU kein Geld ohne Gegenleistung geben. Das würde Begehrlichkeiten auch bei anderen Euro-Ländern wecken.

Wenn Tsipras meint, vom Konsolidierungskurs abrücken zu müssen, wird die Krise in GR und der EU noch größer. Will sich unter Tsipras GR von angeblich "ruinierenden Reformen" lossagen, trägt es auch die Folgen.

Die Spielgeldeurodämmerung halten weder Ochs noch Esel auf

Manchmal ist der Brüsseler EU-Moloch schon putzig: So behauptet er doch steif und fest, daß es, gemäß den Verträgen zu seiner Aufrichtung, verboten sei, daß vermaledeite Spielgeld Euro wieder abzuschaffen. Wohl mag zwar der Römer Julius Caesar, mit seinen Legionen, den Durchzug der Helvetier durch die römische Provinz verhindern können, aber was will der EU-Moloch tun, wenn Griechenland seine Drachme wiedereinführt, weil es kein weiteres Spielgeld Euro mehr geliehen bekommt? Theoretisch könnte der EU-Moloch zwar Truppen schicken und es dem marxistischen Rußland gleichtun, welches so stets den Abfall seiner Hilfsvölker mit Waffengewalt verhindert hat. Aber noch hat Griechenland selbst eine Armee und ein gebirgiges Land mit 10 Millionen Einwohnern niederzuhalten ist auch keine leichte Aufgabe. Dafür Truppen von den anderen europäischen Ländern zu bekommen ist nicht ganz einfach. Bleibt die Nichtanerkennung der Drachme, aber daran werden sich Länder wie Rußland wohl kaum halten.

@europeo:bitte um die güte,quellen zu liefern

"So einfach uverknüpft mit herbeigezogenen Verschwörungstheorien wird dort noch
lange weder Erdgas o Erdöl gefördert."

Einfach machen Sie es sich:
Während Dirk Müller fundierte Quellen nennt(die sie ja mal so"kurz"anerkennen u floppig dann entwerten)sagen Sie mal einfach:siehe oben.
Vlt machen Sie sich bitte mal die Mühe u überprüfen wer welche Rechte bereits erworben hat u an welchen Rechten dran ist?Welche Verfahren die EU mal einfach zu Gunsten USamerikanischer Konzerne aussetzt?Was die Firmen auf ihren eigenen Seiten so schreiben u in Börsenprospekten ihren Anlegern versprechen?
Bringen Sie bitte Gegenargumente,Quellen die man ebenfalls überprüfen kann.
Dann wägen wir ab,Sie u Ich u die Anderen.Ich möchte einfach,dass die europ.Bürger nicht behandelt werden wie es die Bürger der "3.Welt" erleiden mussten.
Dies=EU 2015!
Die ganz aktuelle Realität spricht für Dirk Müllers Thesen-sie werden heinmlich umgesetzt, bzw. man sichert sich die Rechte um sie zur günstigen Zeit umzusetzen.

@ea

"Keine Einmischung"
Haben Sie schon mal überlegt,um was es sich
in Griechenland handelt?

Tsipras

Sie reden von nem Schuldenschnitt ,sicher fangen wir an bei ihren Staatsausgaben an!! Ihr Land hat es seit 2010 geschafft , diese nochmals um 30% zu erhöhen!Ihr braucht nicht unser Geld! Ihr braucht die Drachme wieder!Dann habt ihr genug Zeit Europa zu zeigen das ihr auch ohne Tricks und Fürsprecher den Euro wert seit!

@gierde zerstört

"und genau hier kommt der euro ins spiel. der euro hat die hohe verschuldung erst ermöglicht und dann die wirtschaft ausgetrocknet. das perfekte instrument eine schwache wirtschaft lahmzulegen."

Das ist Quatsch. Die Lohnzuwächse in Griechenland lagen Jahrelang über dem Produktivitätsfortschritt. Die Wirtschaft wurde mit den Konsumausgaben des ausufernden Staatsektors (25% der Bürger Griechenlands arbeiten beim Staat) von den jeweiligen Regierungen auf Pump am Laufen gehalten, es existiert keine vernünftige Finanzverwaltung. Hinzu kommt eine sehr ausgeprägte Korruption.

Alles zusammen macht die Griechen nun pleite. Ob mit Drachme oder mit EURO.

Tsipras ist ein Populist ...

... und ich hoffe dass er die Wahl nicht gewinnt.

Pauschal zu sagen: wir bezahlen unsere Schulden nicht und möchten trotzdem Mitglied der Euro-Zone bleiben, ist nicht konsequent.
Letzlich stört mich an den Griechen, dass sie immer nur auf ihre angeblich korrupten und unfähigen Politiker schimpfen, andererseits haben sie alle diese Politiker demokratisch gewählt ! Nach wie vor hat Griechenland kein funktionierendes effizientes Steuersytem, und einen völlig aufgeblähten und ineffizienten Staatsapparat. Das muss doch geändert werden, da führt kein Weg daran vorbei.
Wenn Griechenland jetzt nicht einigermaßen seine Verbindlichkeiten bedient, wird es auf viele Jahre international nicht mehr kreditfähig sein. Wer will denn schon einem "Bankrotteur" sein Geld leihen, bzw. wenn, dann nur zu extrem hohen Zinsen.
Ich bin schon Realist genug, zu sehen, dass sicher nicht alle Schulden bezahlt werden können, aber so pauschal und einfach geht das nicht.

Der griechische Staatsbankrott ist überfällig und kein Hexenwerk

So schön es auch ist, wenn Griechenland, mit seinem Staatsbankrott, die Spielgeldeurodämmerung herbeiführen wird, so tut es ein schlichter Staatsbankrott eigentlich auch. Griechenland ist seit mehreren Jahren ohnehin faktisch zahlungsunfähig und wird nur durch immer neue Darlehen über Wasser gehalten. Besser wäre es also die griechischen Staatsschulden zinsfrei zu stellen und deren Rückzahlung von der Kassenlage abhängig zu machen. Dies hätte den Vorteil, daß die Schulden nicht abgeschrieben werden müßten, sondern in den Büchern stehen bleiben würden. Mag man dann auch fortan mit der griechischen Schuldentilgung einen neuen Sankt Nimmerleinstag haben. Dies erlaubt es die griechischen Staatsfinanzen zu ordnen, allerdings nur dann, wenn die Einnahmen zumindest den Ausgaben entsprechen. Andernfalls ist Griechenland nämlich ein Faß ohne Boden, welches immer neue Dumme finden muß, die ihm Geld leihen und diese werden weniger, dank der Alternative FÜR Deutschland und den Wahren Finnen.

Einfach eine andere Partei wählen und sich aus der Verantwortung

... stehlen?
Ich als Privatmann kann, wenn ich hoch verschuldet bin, nicht einfach einen anderen Schuldenberater engagieren, der mich schonender behandelt?

Was geht in den Griechen vor?

@eurupeo

@.AK47
Hi europeo,
in Griechenland geht es nicht um den Kommunismus,oder soll der dort wieder an die Wand gemalt werden?in Deutschland ging es vor 25 Jahren um die Wiedervereinigung
und nicht um Griechenland.
Man sollte eben nicht Äpfel mit Birnen verwechseln.Die Wiedervereinigung hat
mit Griechenland genauso wenig zu tun,wie die jetzige Misere in Griechenland mit den Schulden der Wiedervereinigung in Deutschland zu tun hat.

Offensichtlich ist ein

Offensichtlich ist ein "weiter so" wie es sich die europäischen Konservativen überall wünschen, nicht zielführend, wenn man sich die Ergebnisse der letzten Jahre durch das Spardiktat anschaut. Wenn der Gaul totgeritten ist, sollte man absteigen - Schluss mit dem "alternativlos". Nur mit den Linken (wer kommt eigentlich immer auf das "radikale" Linke?? Die gleichen intellektuell Hochbegabten wie die, die auf das Unwort "Grexit" gekommen sind?) kann Griechenland zu neuen Ufern kommen.

@eurupeo

@.AK47
Hi europeo,
in Griechenland geht es nicht um den Kommunismus,oder soll der dort wieder an die Wand gemalt werden?in Deutschland ging es vor 25 Jahren um die Wiedervereinigung
und nicht um Griechenland.
Man sollte eben nicht Äpfel mit Birnen verwechseln.Die Wiedervereinigung hat
mit Griechenland genauso wenig zu tun,wie die jetzige Misere in Griechenland mit den Schulden der Wiedervereinigung in Deutschland zu tun hat.

lieber europeo, leider nur teilweise richtig,lb.grüsse!

"Weshalb verschweigen Sie,dass es umstritten=dass sich diese Vorkommen aufdem griech. Festlandsockel befindenU. A.beansprucht Israel das Gebiet für sich.Solange diese Dinge nicht geklärt sind,kannGrldkeine Schürfrechte in Anspruch nehmen.Auch die Türkei erkennt die Grenzen nicht an.So einfach u verknüpft mit herbeigezogenen Verschwörungstheorien wird dort noch
lange weder Erdgas od Erdöl gefördert"

Hätten Sie sich mit den Quellen befasst,hätten Sie im Focus die Landkarten mit den geologisch nachgewiesen Feldern gesehen u zuordnen können.
Allein die Felder,die unbestreitbar Griechenland gehören(zB. gewaltige in geringer Tiefe vor Kreta befindliche Erdgasfelder)reichen aus um Europa 20 Jahre mit Energie zu versorgen.
Was nicht sein darf das nicht sein kann,o was?
Natürlich passt es der einen(oder anderen)Weltmacht nicht,wenn Europa erstarkt u seine"Krise"überwindet.
Es geht hier um Geopolitik,knallharte Interessen u Europas Zukunft!?Wirtschaft=Krieg sagen div. Philosophen,siehe Ukraine

@odoaker:warum jetzt erst "verkraftbar"?? hähh???

mitforist odoaker bringt ein wesentliches kriterium auf den punkt in dem er schreibt:

""Im Beitrag heißt es:
"Bundeskanzlerin Angela Merkel und Finanzminister Wolfgang Schäuble (beide CDU) hielten ein Ausscheiden des Krisenlandes aus der Währungsgemeinschaft inzwischen für verkraftbar ..."

Komisch: "Inzwischen verkraftbar"?

Also jetzt, da nicht mehr die Banken die Hauptgläubiger Griechenlands sind, sondern die europäischen Bürger mit den Deutschen an der Spitze die Schulden "besitzen"?

Eine "schöne" Regierung haben wir uns da gewählt ...

Wer weiß, wer noch alles an "montäglichen Spaziergängen" teilnehmen würde, wenn Pediga ("Patriotische Europäer GEGEN die Islamisierung des Abendlandes") sich umorientieren würde, z.B. zu einer PFG ("Patrioten FÜR Gerechtigkeit, Solidarität und Freiheit in Europa")?

Na ja, vielleicht ruft ja demnächst auch die AfD zum "Spazieren" auf ..."""

Touche, volle Zustimmung!

Geld

Die Griechen möchten Geld von uns. Also bestimmen wir unter welchen Bedingungen. Wenn nicht, dann eben nicht!

@Thunderstrorm

"Frechheit"
Solange Griechenland mit unseren Miiliarden Euro spielt,solange werden wir uns dort einmischen müssen".

Da muss ich Ihnen aber widersprechen.Wir haben uns dort in den Wahlkampf überhaupt nicht einzumischen.Wer sind wir denn,dass wir allen Völkern zu erklären haben,was gut für sie ist.Nein,am deutschen Wesen,soll nie wieder die Welt genesen"Wir haben als Deutsche in der Vergangenheit schon zuviel Leid über Griechenland gebracht,so dass wir mal den Ball sehr flach halten sollten.Die Kanzlerin sollte aufhören,sich immer zu weit aus dem Fenster zu lehnen,innerhalb der EU.

14:12 von Phonomatic

>>Die Syriza sorgt seit Jahren dafür, dass es Griechenland weiter dreckig geht und das Elend anhält. Nur sie profitiert davon und das ganze Getue, es ginge der Syriza um die Menschen und das Land, das können nur die Verzweifelsten glauben.<<

Oh, da habe ich wohl etwas missverstanden. Bisher dachte ich daß es den Menschen dort wegen der Sparvorgaben der Troika "dreckig" geht.

Oder aber sie selber haben was missverstanden ...

@ karwandler

" 'Ich wünsche mir auch das die Griechen wieder Japaner fahren und am besten Zölle auf deutsche Güter erheben'
Naiv.
Wer ist wohl mehr auf was angewiesen: Griechenland auf seine Exporte nach Deutschland oder Deutschland auf seine Exporte nach Griechenland?"

Eben deswegen.
Ganze Staaten haben wir unserer Wirtschaft zu Untertan gemacht. Ihre Abhängigkeit ist unsere goldene Kuh und mit unserem Export ergötzen und bereichern wir uns auf Kosten der bedürftigen EU-Länder.
Es ist das Gegenteil von naiv, aber auch das Gegenteil von Bescheidenheit.

@-xam-:"...Schuldenschnitt: Das bedeutet entweder ...

... das Ende des Euro...Oder der Rest der Euro Länder kommt für die Schulden der griechischen Regierung auf."

Dieses Wunschdenken von Tsipras hat mit der Realität nichts zu tun. GR ist zwar bei den Euroländern mit 260 Mrd. in der Schuld (80 % aller Kredite an GR); sollte die neue Regierung den Kapitaldienst für die Kredite einstellen, würde dies keinesfalls zum Ende des Euro oder einer der Schuldenübernahme durch die Euroländer führen.

GR bleibt dann weiterhin der Schuldner aller Kredite, würde aber wohl keine Kreditgeber mehr finden. Das Land müsste dann -bei weiterhin bestehenden Kreditverbindlichkeiten- aus der Eurozone austreten und den Staatsbankrott erklären. Diese Konsequenzen wird sich wohl auch ein Linksbündnis überlegen müssen, käme es denn an die Macht.

@ 15:16 von Hugomauser

"Das ist Quatsch. Die Lohnzuwächse in Griechenland lagen Jahrelang über dem Produktivitätsfortschritt."
.
ja so wie in argentinien, das seinen weichen peso an den harten us-dollar gekoppelt hatte – bevor es zum staatsbankrott kam. zudem sehen sie ja nun, was passiert, wenn eine wenig wettbewerbsfähige wirtschaft zu hohe löhne zahlt. ohne den euro hätten die griechen abwerten können und investoren gelockt. zudem touristen.
.
"Hinzu kommt eine sehr ausgeprägte Korruption."
.
genau diese korruption haben goldman sachs, deutsch bank und andere investmentbänker sowie die waffenindustrie genutzt. eine skrupellose komplizenschaft gegen die menschen. und sie sind über leichen gegangen. wortwörtlich!

Typisch!

Das ist doch typisch für die Linken! Mit dem Geld anderer Leute ein Wolkenkuckucksheim bauen.

@14:35 von gman

Grexit= JA, Schuldenschnitt= NEIN!

Das ist ja nun völlig absurd. Wie soll das gehen?

Eine neue griechische Währung wäre ja in jedem Fall weicher als der Euro (das ist ja der Sinn des ganzen). Da die Schulden in Euro bestehen, würde der Schuldenberg immer weiter anwachsen - und zwar ganz beträchtlich. Zudem müssten zusätzlich Devisen ins Land, nicht nur zur Bedienung der Schulden, sondern auch für Energieimporte, weil ja dann keine Euro innerhalb Griechenlands mehr erwirtschaftet werden würden.

@gierde zerstört

"der euro ist auslöser für die rezession! für sinkende steuereinnahmen. mit euro wird es griechenland niemals schaffen."

Ohne Euro wird Griechenland es genausowenig schaffen, da der Euro damit nichts zu tun hat. Griechenland ging es vorher ohne den Euro nicht besser. Wenn die Probleme an der Währung liegen würden, warum haben andere Euro Länder diese dann nicht? Griechenland hat sich zu viel Geld geliehen und gemessen an seinen Möglichkeiten zu hohe Ausgaben. Das ist alles.

14:35 von gman

>>Wer Kredit aufnimmt ohne in der Lage zu sein diesen mit Zins zurückzuzahlen ist ein Kreditbetrüger.<<

Das mag ja durchaus sein, aber jemand der einem Schuldner der schon über seinem Limit ist, noch weitere Kredite gewährt, ist ein Dummkopf ! Und Dummheit ist zwar nach Deutschem Gesetz nicht strafbar, aber auch kein einklagbares Gut !

Oder wäre es ihnen lieber wenn ich das Wort Dumm mit dem Wort Gierig tauschte ? Es würde am Ergebnis nix ändern.

Deutsche Einmischung

Natürlich kann eine deutsche Einmischung die griechischen Wähler in die Arme der linksextremistischen Syriza treiben.

Aber was solls - Grexit und "good riddance"!

Die Bürger der EU können auf den Euro in Griechenland verzichten. Dann zahlen sie halt mit der "neo drachmi" im Urlaub. Und die Griechen können kräftig abwerten und ihren jahrzehntelang über der Produktivität liegenden Lebensstandard nach unten anpassen und wieder wettbewerbsfähig werden.

Also - esst mehr griechische Oliven und Schafskäse und alles wird gut!

15:06 von Thunderstorm

>>Solange Griechenland mit unseren über 70 Milliarden Euro spielt, solange werden wir uns dort einmischen müssen. Glaubt man denn tatsächlich dass wir zusehen wie unsere Steuergelder einfach abgeschrieben werden?<<

70 Mrd. ? Sie belieben zu scherzen. Allein die Kredite welche im Zug der "Rettung" vergeben wurden, sind jenseits der 200 Mrd.

Suchen sie im Web mal nach TARGET2 ... aber ich warne sie, sie brauchen vorher ein starkes Kreislaufmittel ...

@keinrichtigimfalsch

"Sie sagen:unrettbar verschuldet.
ich sage nein.
schulden pro brd bürger:25 000E
guthaben pro brd bürger:60 000E"

Der Vergleich ist unsinnig, weil Schuldner und Guthabenbesitzer nicht die selben sind.

Ihre Aussage stimmt aber, wenn man die Werte dagegen stellt, die der Staat besitzt und mit den Schulden geschaffen hat. Ausserdem, um es auch mit den Bürgern zu korrelieren:

Kindergeld, welches der Staat für jeden Neubürger ausschütten wird (ohne Berücksichtigung kommender Steigerungen): 41000 EUR pro BRD Bürger...

Dafür werde ich gerne mit 25000 Schulden geboren.

Ruhe bewahren

die Warnung ist raus und nun lasst die Griechen machen.

Allerdings sollte Deutschland nicht vergessen, das es durch die Krise viel Zinsen selber spart und auch bekommt, es mögen 70 brutto sein, was es mal netto wird, wird auf jeden Fall weit weniger.

@ 15:40 von Skywalker

"Ohne Euro wird Griechenland es genausowenig schaffen, da der Euro damit nichts zu tun hat."
.
doch hat er!
.
es ist unbestritten, dass eine dm aufwerten würde und vorübergehend den export deutscher güter in andere währungsräume bremsen würde.
.
spätestens hier dürfte ihnen auffallen, dass im umkehrschluss die mixwährung euro für weniger wettbewerbsfähige wirtschaften zu hart ist. verstehen sie das?

15:07 von Helmut Baltrusch

"...Wenn Tsipras meint, vom Konsolidierungskurs abrücken zu müssen, wird die Krise in GR und der EU noch größer. Will sich unter Tsipras GR von angeblich 'ruinierenden Reformen' lossagen, trägt es auch die Folgen."

Man möchte nachfragen: Und die wären? Rausschmiss aus dem Euro ist nur sehr schwer möglich, dazu kommt das Problem EU. Dann noch die Nato (schon vergessen?).
Und vor allem könnte sich eine europäische Solidaritätswelle formieren, die besonders die anderen "prekären" Staaten auf den selben Weg brächte. Da sind so viele Unwägbarkeiten bei Ihren "Folgen", das Risiko wird kein Politiker eingehen. Wie Sie selbst schreiben: Die Krise in der EU würde noch größer.
Nein - es gibt keine Lösung gegen Griechenland! Und damit gegen Tsipras, vorausgesetzt, er wird gewählt. Aber wenn, wird sich die EU auf ihn einlassen müssen, oder als Konsequenz einer harten Haltung früher oder später zumindest auf Euro-Basis zerbrechen...

Harte Linie? Nicht hart genug

Sicher "entscheiden" nur die Griechen - ob sie ihr Land vertragsbruechig werden lassen wollenn, mit allen Konsequenzen, oder nicht. Worueber sie nicht entscheiden ist das Geld der "Geldgeber". Denn das sind ja andere. Deren Waehler auch gerne gefragt werden moechten.
Harte Linie? Noch lange nicht hart genug, wenn es dort in Athen noch immer weitere Hoffnungen auf Schuldenschnitte gibt.

griechenland unterstützen

sobald griechenland sich von der vernichtungswährung euro verabschiedet, wird die drachme tatsächlich butterweich werden. hier sind echte europäer gefragt. europäer, die nicht banken sondern bürgern zur seite stehen. der übergang wird geld kosten weil der euro die wirtschaft, die jobs dezimiert hat. argentinien hat sich nach der staatspleite 2000 berappelt und, von einem niedrigen niveau ausgehend wieder nach oben gehieft. griechenland wird sich erholen vom euro. und wir alle sollten die griechen dabei unterstützen. das ist dann gelebtes europa. gelebte solidarität.
.
sobald die griechen sich vom euro verabschieden, wird es europäer geben, die das land intensiv unterstützen. und touristen sowie investoren, die von der weichen drachme profitieren (löhne).
.
beendet das kranke euroexperiment. ansonsten wird sich europa erheben. gegen die korrupte regentschaft.

Wenn die Griechen einen Linken waehlen wollen ...

.. lass sie doch machen. Und wenn dieser Linke meint er könne einfach das Geld der anderen europäischen Länder in Griechenland verteilen müssen die Griechen halt lernen dass das nicht so ist. Wird uns ohne Zweifel einiges kosten aber das wird dann hoffentlich eine Lehre an jeden Bürger in Europa sein was passieren kann wenn man Links wählt.

Demokratie? Technokratisches oder solidarisches Europa?

Hatte vor rund sechs Wochen Schäuble noch lobende Worte für den Reformkurs für Griechenlands gefunden, sah dies angesichts der nun wahrscheinlich gewordenen Wahl eines sozialdemokratischen griechischen Regierungschefs Ende Januar schon wieder ganz anders aus. Prompt halluziniert die deutsche Regierung wieder Szenarien, die sie zwar aus ideologischen Gründen für real halten mag, die beim Sieg von Alexis Tsipras so aber nicht eintreten werden. Weiter verarmen würde die griechische Bevölkerung, wenn sie sich weiter am Gängelband der EU-Kommission halten ließe. Es ist Zeit für einen Kurswechsel nicht nur in Griechenland.

Welche Rolle Deuschland bei der Verarmung anderer EU-Staaten und dem Produzieren von Massenarbeitslosigkeit spielt analysiert Prof. Dr. Walter Hanesch anschaulich in einem Vortrag, der anzuhören und gleichzeitig auch als Powerpointpräsentation nachzulesen ist:

http://www.bagw.de/de/tagungen/buta_basis/buta_13/buta_13_vortrag.html

@eupeo:gesunder menschenverstand=kindisch?danke

"Ihr Vorschlag=kindisch.Eine Klage vor dem BVGwürde ihn sofort zunichte machen.
Sicherlich haben Sie das Recht zu
träumen.Aber Sie werden auch morgenswach in der Realität Rechtsstaat.Der KOMUNISMUS hat sich aufgrund solcher Anfangsträume selbst abgeschafft u wirdürfen heute u morgen noch für seine verursachten Schulden aufkommen"

Nette unwahre Zusammenfassung.Hat ausserdem mit meiner Intention nichts zu tun-gleich auch grüsse an hugophonoluxusmatic u die anderen,die sich beständig weigern,gedanken nachzuvollziehen u einfach polemiken in die welt setzen um andere zu diskretitieren.
Mir gehts darum darzustellen,dass die immense vorhandene Produktivität,die immensen vorhandenen Mittel bei einer fairen,durchaus auch leistungsgerechten Verteilung einen guten Wohlstand für Alle begründen könnte.
Über die Instrumente bin ich sicher bereit zu diskutieren,mit Kommunismus habe ich nix am Hut,bin aber gegen T.I.N.A.
T.here I.s N.atürlich A.lternative.
Was Sie betreiben=mglw. Denkverbot?

Nur die Griechen entscheiden, nur sie.

Und die Deutschen Wähler zahlen und zahlen. Nur Sie.
Wo ist da der Unterschied der "Einmischung" in Inneres ?
Pacta sunt servanda. Unabhängig von der politischen Lage.

haben viele vergessen?

Alle Probleme die jetzt die Europäische Union betreffen sind hausgemacht.
1. Die Währungsunion hätte nie ohne ein gemeinsames Steuerrecht und einer gem. Gesetzesgrundlage beginnen dürfen.
2. Nur die private Finanzwirtschaft verdient durch diese Politik.
3. Unsere Vertreter (lt. Herrn Seehofer) sind nicht gewählt und die gewählt sind haben nichts zu entscheiden.
4. Kapital kennt keine soziale Marktwirtschaft, da es global agiert und sich eben ihre Politik diktieren lässt. Siehe Beratungsfunktionen vieler "Ökonomen" in der Regierung.
5. Der Wähler, der Souverän wurde nie gefragt.
6.
7.
8.
usw. die Liste ist endlos. Ein totaler RESET der Geldwirtschaft ist nötig. Wir bezahlen gerade diesen Big Bang ebenfalls in Form der EZB. Wir werden diese Gelder nie zurück und schon gar nicht zurück bezahlen können. Der totale Börsencrash ist vorprogrammiert, wird aber gerade hinausgezögert. Es geht auch nicht um Griechenland persönlich. Aber irgendwann, kracht es gewaltig. Ich bin Realist.

@keinrichtigimfalsch

"würde 10Jahre,jeder der mehr als eine Million über hat(ohne immobillienanrechnung!)5% als Ausgleichsabgabe zahlen(das Geld wurde schliesslich seltenst"allein"erwirtschaftet)wäre der staat schuldenfrei u könnte sich wieder seinen aufgaben zu wenden.
rente wäre finanzierbar,problemlos.(ebenso wen ALLE in die Rente einzahlten,norbert blüm hat recht:die rente wäre sicher,der staat hat nur keine lust)

Wie definieren Sie "über hat"? Und die Aussage das Geld wäre nicht alleine erwirtschaftet worden ist Blödsinn- es wurde evtl. von vielen gemeinschaftlich erwirtschaftet, aber es ist ganz klar arbeitsvertraglich geregelt welche Arbeiten gegen welche Entlohnung geleistet werden müssen. Ergänzungsabgaben auf Zugewinne sind unsinnig, weil genau diese ausreichend besteuert werden.

Und zur Rente: Es bringt überhaupt nichts, wenn es zusätzliche Rentenbeitragszahler gäbe- diese würden dann nämlich auch Rentenansprüche erwerben. Das Problem käme dann noch verstärkt, wenn diese in Rente gehen.

Einfache Frage:

Kann Griechenland ohne Schuldenschnitt jemals gesunden?

@15:50 von Izmi

>>Man möchte nachfragen: Und die wären? Rausschmiss aus dem Euro ist nur sehr schwer möglich, dazu kommt das Problem EU. Dann noch die Nato (schon vergessen?).<<

Ganz einfach, keine neuen Kredite. Da werden Tsipras' Wahlversprechen (also das Geld anderer zu verteilen) ziemlich schnell platzen, alle 'normalen' Wähler werden zur Besinnung kommen und Tsipras aus dem Land jagen.

@Izmi: Will sich unter Tsipras GR von angeblich "ruinierenden ..

... Reformen" lossagen, trägt es auch die Folgen. ... Man möchte nachfragen: Und die wären?"

Schauen Sie bitte auf die Antwort, die ich dem User -xam- zuvor gegeben habe.
Wird Tsipras gewählt, wird sich die EU mit ihm unterhalten, aber nicht einlassen müssen. GR hat die Umschuldungs- und Reformkredite unter Auflagen sowie Treu und Glauben bekommen. Würden diese Bedingungen für eine neue Regierung nicht mehr gelten sollen, trägt das Schuldnerland GR auch die Konsequenzen von Kreditsperren und Staatsbankrott - ohne Aufgabe von Verbindlichkeiten in Euro.

Wie inner Kneipe!

Man kann so viel saufen wie man will, irgendwann kommt die Rechnung! Hat denn irgendjemand wirklich geglaubt, die Billionen in den Badbanks wären "beerdigt"? Und glaubt den irgendjemand, die kaputten Fässer in der Asse kann man einfach vergessen?
.
Dieses ewig gleiche Muster in der Politik, Dinge beiseite zu schieben, bis sie als Lawine durch´s Fenster brechen, ist doch schon in der Bibel beschrieben: die 7 fetten und die 7 mageren Jahre. Und der Mensch glaubt, weil man ihn "homo sapiens" nennt, könne er daran vorbei kommen. Immer immer wieder!

Das wäre ein guter Anfang

"Alexis Tsipras betont in seinem Wahlkampf immer wieder, dass Griechenland lange genug aus Brüssel oder Berlin regiert wurde, damit sei bald Schluss:"

Immerhin; hielte er Wort, würde Griechenland vielleicht wirklich endlich wieder regiert. Bisher haben die griechischen Regierungen lediglich zur Verarmung der Menschen und Plünderung der Staatsressourcen beigetragen.

Ja, die Griechen sollen sich selbst regieren! (Wenn sie nur endlich damit anfingen ;-)

@L.-Ludwig

"Der Euro wird einfach zu einer butterweichen Währung verkommen bzw. ist es schon."

Komisch, weder bei Außenwert-, noch bei Kaufkraftbetrachtungen fällt das auf.

Ich habe in den Niederlanden mal an einem Workshop teilgenommen, da waren Währungsverläufe und Inflationen aller möglichen Währungen (und Zeiträume) graphisch dargestellt, aber eben nicht gekennzeichnet um welche Währungen es ging. Es ging damals auch um Euroskeptiker, die den Euro verteufelt haben und die danach ganz still und kleinlaut waren.

Pacta sunt servanda !

Das = Lateinisch, wurde bereits z.Zt. des antiken Roms als Rechtsgrund-
satz begründet + bedeutet:

1 Vertrag, 1x geschlossen,
muß 1gehalten werden.

Das hat mit dem Rechtsgrundsatz zu tun, daß (auch +gerade bei Verträgen)

V e r t r a u e n

nicht zerstört werden darf, das zB zum Vertragsabschluß führte.

Dieser Grundsatz gilt übrigens in DE, in der gesamten EU, sogar in der gesamten Welt;
es handelt sich um 1en Grundsatz auch des Internationalen Privat- u.
Wirtschaftsrechts !

In GR geht es zudem auch deutlich
spürbar aufwärts:

acKurz vor Weihnachten 2014 wurden
4 (in Worten: V i e r Steuerfahnder)
im Athener Finanzamt eingestellt !

Das läßt begründete Hoffnung ent-
stehen, damit "Fliki-Flaki (1 Art an der Steuer vorbei zu wirtschaften, an der sich alle Griechen beteiligen, weil es dort 1e (Un-)Art "Volkssport =, den Staat zu betrügen.

Kein gr. Haus hat Dachziegel, weil
sonst Grundsteuer fällig würde.
In den Häfen dümpeln die gr. Luxus-
yachten steuerfrei nach wie vor ...
Armut?

autograf 14.40:diskussion o scheindiskussion?

"Welcher Millionär hat 5% seines Vermögens in bar übrig rumliegen?Er könnte dem Finanzamt nur Unternehmensanteile geben..."usw.
Ihr Beitrag in Ehren,aber es hilft nicht,eine allgemeine Betrachtung auf die Einzleargumentebene zu ziehen u dann dort scheinbar hochintelligent u mit fakten,fakten,fakten logisch herumzuatomisieren
Meine Ebene der Behauptung war u ich habe das kurz u vereinfacht an einem Bsp dargestellt:
Es gibt hohe Schulden(staatl),dem stehen noch höhere Guthaben(privat) gegenüber.Ausserdem=unbestreitbar,dass die Vermögensverteilung die letzten Jahre von unten nach oben sich verändert hat.
Auch die Reichen wollen keinen kollabierenden Staat,auch die Reichen wollen nicht in Festungen leben müssen,weil die Armen draussen irgendwann revoltieren(siehe Südamerika)
Also sollten alle eine Lösung,einen Ausgleich wollen -u alle suchen Anlagemöglichkeiten(zb Gas vor Grld,zb.Bereitschaft"Sondersteuer statt Staatszusammenbruch")
Das=die Idee,die im Einzelnen sinnig zu diskutieren wär

Ein wahrhaft Weiser ;-)

" ... sagt ARD-Korrespondent Christian Feld. Das Land würde auch nach Einführung der Drachme seine Kredite in Euro zurückzahlen müssen. Und neues Geld wäre schwer zu bekommen. "

Soso. Neues Geld bekäme Griechenland nur schwer - oder gar nicht.

Wovon sollte es dann seine Schulden bezahlen?

Ist diese Frage zu einfach oder einfach schon zu hoch um sie zu stellen, bevor man sich solche Sätze aus dem Hirn raspelt?

Naturgemäss reagieren 'die

Naturgemäss reagieren 'die Märkte' negativ auf die Aussicht auf eine Linksregierung - wenn sie denn den Eindruck haben, es könnte wirklich eine werden. So what? Man hat den 'Märkten' sprich den Grosskapitalisten, die Macht gegeben. Man kann sie ihnen auch wieder entziehen. Etwas Mut gehört allerdings dazu.

13:24 von MartinBlank

"Für mich unfassbar, dass trotz dieser offenkundig gewaltigen Macht der Presse immer noch manche "Volksentscheide" fordern."
Natürklich haben die Medien eine riesige Macht, und diese Macht wird nicht nur bei Volksentscheiden genutzt, sondern auch bei Wahlen, und dies erst nicht seit gestern. Ihre Argumentation der Pressemacht läuft dann ins Leere, wenn immer weniger die Ö.R. nutzen und auch "Bild" nicht mehr bezahlen.
Das Internet hat zum Schrecken der Medien Oligarchen diese Macht relativert. Und Googel ist schon lange viel Mächtiger als Springer.
Und trotzdem bestehe ich auf Volksabstimmungen, freie Wahlen, aktiv, und passiv.
Die Argumentation, die Medien, das Kapital, oder der Kaiser, haben Macht um gegen VOLKSENTSCHEIDE" zu argumentieren ist vorgeschoben und führt sich Absurdum, nur um Volksdemokratie zuz verhindern.

@montideluxe

Wissen Sie denn, wo die ganzen Milliarden bis jetzt versickert sind???

Und woher wollen Sie wissen, was die Linken in Griechenland wirklich machen werden, sofern sie überhaupt gewinnen?

Immerhin haben die europäischen Konservativen den Karren erst richtig in den Dreck gefahren, z.B. Juncker und Merkel. Und die werden trotz des immer weiter umgreifenden Pauperismus wieder in die höchsten Ämter "gewählt".

eine lehre ... @ 15:53 von montideluxe

"... aber das wird dann hoffentlich eine Lehre an jeden Bürger in Europa sein was passieren kann wenn man Links wählt."
.
äh – haben wir das chaos, das in europa herrscht nun den linken zu verdanken? mitnichten!
.
wir haben das chaos einer korrupten elitendienerschaft in straßburg/brüssel und den eu-hauptstädten zu verdanken.
und genau dieses chaos führt dazu, dass die menschen keine wahl mehr haben als die opposition zu wählen – in diesem fall die linken. und genau diese opposition kann rein gar nichts für die misere, in der wir uns befinden!

13:34macaniel

"Anmassung
Ich finde es anmassend von Herrn Tsipras zu fordern, dass Griechenland das Vermoegen was man vorher verbraten hat , jetzt geschenkt bekommt."
-
Glauben Sie wirklich noch, dass von dem Geld, welches aus Griechenland zurück fließen würde, der kleine Bürger etwas zu Gesicht bekäme?
-
Der kleine Mann aus Deutschland hat nicht dafür bezahlt, das es der Masse der Griechen gut geht, sondern nur um das abzusichern, was Großinvestoren und Banken zur Profitmaximierung dort investierten und was denen drohte, verloren zu gehen!

Griechenland und seine Schulden

Das Selbstbewußtsein dieses Volkes in Ehren:
Sie haben sich selbst in dieses Schuldental begeben, also sollen sie sich auch selbst herausführen.
Da Berater unerwünscht sind, aber zahlen sollen sie, paßt einfach nicht zusammen.
Die Hand, die mich füttert, soll ich nicht beißen.

VKK

Nun haben wir den Salat

Schon vor Jahren habe ich gewarnt, dass die Griechen trotz aller Sparmaßnahmen nicht in der Lage sind, ihre Schulden jemals zu bezahlen. Das müssen wir einsehen und akzeptieren. Was die Griechen brauchen, ist ein Entgegenkommen: ein Schuldenschnitt und nicht allzu harte aufoktroyierte Sparmaßnahmen für ein zukünftig nachhaltiges Wirtschaften. Der Zwang, radikale Sparmaßnahmen zu jedem Preis durchzuführen hat dazu geführt, dass die Rentner ihre Rente, die Arbeitnehmer ihre Arbeit und die Jugend ihre Zukunft los sind und angesichts der prekären persönlichen Verhältnisse radikalisiert sind. Diese Konsequenz kann nicht im Sinne der EU sein. Sparen ja, vernünftig und zukunftsorientiert wirtschaften ja, aber ein radikaler Sparkurs bis zur Privatinsolvenz eines Großteils der Bevölkerung nein. Denn was kann der griechische Arbeitnehmer, der jetzt infolge der Sparmaßnahmen auf der Straße steht, dafür, dass der Staat in der Vergangenheit das Geld zum Fenster rausgeworfen hat?

15:52 von tirilei

>>Worueber sie nicht entscheiden ist das Geld der "Geldgeber". Denn das sind ja andere. Deren Waehler auch gerne gefragt werden moechten.<<

Was die nächste Frage aufwirft. SIND diese denn gefragt worden ? Wenn ich mich recht erinnere wurden unzählige Mrd. in deren Namen "bewegt" ungefragt der tatsache, daß ein Großteil sowohl der Bürger, als auch der Sachverständigen das schon zu Beginn ablehnten.

Und ... WER sind denn diese ominösen "Geldgeber" ? Sind es nicht jene "Investoren" welche man früher "Spekulanten" nannte ?

Für den Wähler interessiert sich doch mittlerweile keiner. Die sind nur nötig eine Legitimation für jene "Repräsentativen" Demokraten zu bilden, wobei die mittlerweile keinen Hehl mehr daraus machen, daß sie nach der Wahl tun und lassen was sie wollen.

Wie lange soll die "Demokratie" das noch dulden ? Ich fände es erfrischend, wenn just aus jenem Land das die Demokratie erfand, jene Impulse kämen um die Demokratie zu erneuern und zu ihrer Wurzel rückzuführen

@14:46 v Reiner160367.nichts prüfen aber komenten

super,da ist sie wieder die grenzenlose Arroganz derer die offen sagen,dass sie sich nicht informieren,da sie es schon vorher besser wissen.sagenhaft!
reiner sagt"Ich werde sicher keine Quellen eines Dampfplauderers wie DMueller durchlesen.Da reicht logisches Denken um seine thesen in zweifel zu ziehen!"

Aha,lassen Sie uns doch bitte teilhaben.
Quellen stammen übrigens aus anerkannten Medien wie FAZ,SZ,Spiegel,Focus- nicht bezweifelten o bezwefelbaren geolog Gutachen.
Sie schreiben weiter"Wenn es diese lukrativen Gasvorkommen wirklich gibt, warum ist noch kein Investor gefunden diese Auszubeuten?Wenn dieser reichtum so gross ist wie Mueller schreibt,muessten doch Investoren schlange stehen?"

Tja,lesen bildet:Es gab ein Aussetzen Europäisch"sonst"bindender Vorschriften bzgl.des Ausschreibungsverfahrens.Es=nachprüfbar wer Rechte erworben hat u wer sich wundersam gar nicht erst beworbenhat,obwohl die eigenen Gutachten hohe Gewinne versprechen.
Gute Frage also.Haben Sie vlt ne Antwort

@14:57 von europeo

Die Kosten der Wiedervereinigung sind durch das Unvermögen der Regierung Kohl entstanden.

Und - oh Wunder - das gleiche (wirtschafts-)politische Unvermögen reißt Griechenland runter.

Scheidung auf griechisch.

Wenn eine Ehe nicht mehr funktioniert, ist eine Scheidung oft der richtige Weg. Mehr oder weniger gut gemeinte Ratschläge von außen, von Politikern, Medien, oder auch hier im Forum, sind da oft nur lästig. Insofern hat Tsipras recht, wenn er sich Einmischungen von außen verbittet und darauf verweist, daß die griechischen Bürger selbst entscheiden werden, wie es weitergeht. Auch sollten wir alle den Griechen die Intelligenz zubilligen, Pro und Contra selbst abzuwägen.
_
Und "Euro"-kritische Fragen betreffen ja beileibe nicht Griechenland allein. Einer der profundesten Kritiker des derzeitigen Finanzsystems und ehemaliger Chefvolkswirt der Deutschen Bank, Thomas Mayer, vertritt dazu die These "Wir brauchen eine Entmachtung der Banken", Und hat dazu ein interessantes Buch verfasst: "Die neue Ordnung des Geldes - warum wir eine Geldreform brauchen".

@15:52 von tirilei

Dann hätten Sie eine Partei wählen sollen, die sich gegen die Vergesellschaftung von Schulden ausspricht.
Aber leider meinte die Mehrheit der Deutschen, daß Frau Merkel kompetent wäre. Damit müssen die Deutschen jetzt leider leben.

ad keinrichtigimfalsch, 13:22; D a n k e ...

...für Ihren Beitrag, der die Wahrheit
beinhaltet, denn genauso, wie Sie es
beschreiben, so = es "gelaufen", bzw.
so = es tatsächlich !

Hierzulande werden "Vertragstrickser"
auch deutlicher und zutreffender als
"Betrüger" (gem. § 263 StGB) bezeich-
net.

Griechenland hat ca. 283 Milliarden € erhalten - 70% a

Geld, das zB in unseren Kitas + Ren-
tenkassen sowie bei den Brücken- +
Straßensanierungsmaßnahmen vorne + hinten fehlt !

Danke, Frau Bundeskanzlerin,
Danke, Herr Schäuble !

Die "Stützung" der maroden gr.
Volkswirtschaft erfolgte des-
wegen, weil die Gefahr bestand,
daß der Euro gänzlich an Wert ver-
lieren würde.

Vielen Dank auch an den größten +
weltweit anerkannten Währungs- +
Wirtschaftsfachmann, einen gewis-
sen Helmut Kohl, der 2002 - gegen die ausdrücklichen Warnungen aller echten Währungs- + VWL-Profes-
soren - den € einführen "mußte", (damit er in die "Gechichtsbücher" 1geht !)

Wie war das: "Der € wird genauso
stabil wie die DM" !?

Weh' dem, der lügt !
(Satire aus!)

Grexit ist rechtlich und politisch nicht möglich

Nach dem Frau Merkel aus den faulen Krediten der Banken, faule Kredite der Steuerzahler gemacht hat will sie Griechenland aus dem Euro werfen. Wenn die Drachme um 70- 80% abgewertet wird vervierfachen sich die griechischen Schulden. 60-70 Mrd. Steuergelder wären dann zum größten Teil verbrannt.

Frankreich und Italien haben bereits die Sparauflagen des Fiskalpaktes gebrochen. Die "automatischen Sanktionen" bleiben aus. Warum soll sich nun Griechenland noch an die Sparauflagen halten. 25% Rezession und explodierende Schulden sind die katastrophalen Folgen der Austerität.

Die EU-Kommission teilte heute mit das die Mitgliedschaft in der EU "unwiderruflich" ist. Die EU-Verträge sehen keinen unfreiwilligen Austritt vor.

Hollande ging heute ebenfalls auf Distanz zu Merkel und sprach sich für demokratische und frei Wahlen in Griechenland aus.

Die Grexit-Debatte ist eine Phantom-Debatte. Merkel kann Sanktionen gegen Defizitsünder nicht durchsetzen. Ein Rausschmiss ist völlig irreal!

@Technocore

"Wirtschaft vs Physik ... Natürlich ist ein Staat weder ein Betrieb, noch ein Privathaushalt. Aber auch für ihn gilt: Langfristig kann man nicht mehr ausgeben, als man einnimmt. Denn auch die Bonität beruht auf der optimistischen Einschätzung, dass die getätigten Anleihen irgendwann zurückgezahlt werden"

Also rein naturwissenschaftlich kann es sehr wohl ein unendliches Wachstum von Schulden und Guthaben geben. Das ist mathematisch überhaupt kein Problem. Dann kostet in 1000 Jahren ein Brötchen halt 10000 EURO und ein normales Monatsgehalt liegt im Bereich 100 Millionen... Wenn dann die Bürger eines 10000 Seelen-Ortes dann pro Jahr 2 Billionen Steuern zahlen, dann klingen die heutigen Staatsschulden ziemlich irrelevant.

Das kann grundsätzlich problemlos so weiter gehen. Man kann ja zwecks einfacherer Handhabung immer wieder ein paar Nullen streichen...

Grexit oder Drachme oder lieber Demokrit?

Wer hat eigentlich das Wort Grexit erfunden?

In der Wikipedia liest man: "Als der Begriff Grexit Anfang 2012 aufkam, trugen zwei Chefanalysten der Citigroup-Bank, die sich zum Ausscheiden Griechenlands aus der Eurozone damals äußerten, zu seinem Bekanntwerden bei."

Nun ja, das klärt zwar nicht die Herkunft, aber die Verwendung. Bankensprache und das hat immer etwas mit lächerlich machen anders denkender zu tun.

Wie wäre es bei einem erfundenen Wort mit: Freiheitsdrachme, Demokrit oder Demokrat?

Würde man gleichzeitig prosaisch den Euro bezeichnen als Bankengeld, Zwangsgeld, Hamstereinheit oder ähnliches (bewußt diffamierendes), würden sich die Artikel echt nett lesen.

Die Tagesschau sollte bei so etwas neutrale Begriffe verwenden. Für rhetorische Spielchen ist die Situation, vor allem die soziale Lage der griechischen Bevölkerung, viel zu ernst.

14:51gierde zerstört:ja,griechenland=bsp/warnung

"der schuldenverkauf an europa zugunsten der uskonjunktur=für mich ein weiterer torpedo,der gegen europa abgefeuert wurde.die einflussnahme der rateagenturen auf die gewünschten zinsen=bekannt.
die frage,die sich mir stellt ist,ob das ziel des wahnsinns(der letztlich ökonomien vernichtet)nicht eigentlich vorrangig die ausdünnung der mittelschicht ist.was wenn das ziel nicht einmal mehr die gewinnmaximierung ist?denn die wirtschaft wird für generationen keine früchte abwerfen können.auch nicht für die eliten"
genau, wie=ihr genialer nick nochmal?
es geht um macht.gier.siehe"great chessboard"geld=endlich,man kann nicht beliebig viel fressen o den tag sich länger kaufen.macht,einfluss,kontrolle.
konzern(führer) gg einzelne/staaten als instrument gg bürger.im prinzip sind wir in einer Art,ZitatPapstFranziskus:"3.Weltkrieg,wir haben nur noch nicht begriffen,dass er uns angeht"
Diese Krieg geht klassisch um Einflussspären,aber neu auch grenzenüberschreitend gg die interessen der weltbürger

Der Schuldenschnitt allein reicht nicht

Solange Griechenland kein funktionierendes Steuern- und Grundbuchsystem hat, wird es schwer die vielen Probleme zu lösen. Die EU hat viel zu lange weggesehen. Nun ist das Kind in den Brunnen gefallen und liegt seit 4 Jahren im Koma. Ich vermute nur ein Schuldenschnitt, die konsequente Bekämpfung der Korruption und die Einführung eines gerechten Steuersystem mit Kontrollfunktion kann Griechenland wieder auf die Füße helfen. Drohungen sind nicht hilfreich sondern kontraproduktiv. Vielleicht sollte Europa die Stunde nutzen und ein einheitliches Steuersystem einführen!

blühende landschaften @ 16:24 von AK47

zustimmung.
.
per soli und länderfinanzausgleich wurden in deutschland tausende milliarden von stark/reich nach schwach/arm gekarrt.
.
und für europa gilt dann gleichzeitig "austerität"? demnach hätten in ostdeutschland alle beamten entlassen werden müssen, die renten um 2/3 gesenkt werden, shculen privatisisetr etc.
.
es ist eine menschenverachtende unverschämtheit uns das "konzept" "austerität" als wirtschaftswunderwaffe verkaufen zu wollen.
.
ich weiß sie sehen das sicher ähnlich – ist mir beim stichwort "kohl" eingefallen ...
.
beste grüße an sie.

@16:17 von muds0r

>>
Wissen Sie denn, wo die ganzen Milliarden bis jetzt versickert sind???
<<

Nein, aber was hat das mit Tsipras zu tun ? Das Problem Korruption ist ein Problem der Macht, nicht der politischen Ideologie. Jeder der eine gewisse Macht bekommt wird mit der Zeit zu einem gewissen Mass korrupt. Manche mehr, manche weniger. Tsipras wird da nicht anders sein.

>>Und woher wollen Sie wissen, was die Linken in Griechenland wirklich machen werden, sofern sie überhaupt gewinnen?<<

Hat Tsipras doch schon gesagt, 'Schluss mit dem Sparen und wir wollen auch die alten Kredite nicht abzahlen".

>>Immerhin haben die europäischen Konservativen den Karren erst richtig in den Dreck gefahren, z.B. Juncker und Merkel. <<

Also ich für meinen Teil muss sagen dass es mir finanziell nie besser ging. Nur weil es rein theoretisch besser sein könnte muss man nicht immer ständig herum jammern. Typisch Deutsch. Ich sehe auch kaum jemanden in meinem Umfeld es heute schlechter ginge als vor ein paar Jahren.

europeo hat den gong nicht gehöhrt,oder?treuhand?

(Griechenlandbezug am Ende)
"Von welchen Schulden sprechen Sie denn in bezug auf den Kommunismus?"wird europeo gefragt.
Antwort:"Von den Kosten für die sog. Wiedervereinigung.Solange die nicht finanziell geschultert=handelt es sich um Schulden.Von den Lasten der westdeutschen Sozialversicherung ganz zu schweigen"
Super"Beuteargumentation"
Schon mal Volker Pispers dazu auf you tube geguckt?Oder mal zum Mord an Rohwedder recherchiert,der als Chef der Treuhand Werte in der EX-DDR verortet hatte u diese auch im Interesse der Ostbürger bewahren wollte?Mal drüber nachgedacht,wer vlt.für die Morde(Rohwedder,Herrhausen(Entschuldungsideen))verantwortlich war?Vlt.lesen Sie mal Wisniewski das"RAF-Phantom"?O das Buch der PontoTocher,dass sie gemeinsam mit der AlbrechtSchwester geschriebenhat.
Nachrecherchieren?Aber gerne.Siehe Gladio,Rote Brigaden usw.......
Siehe Griechenland:die Linken als "unfähige Kommunisten"ins Abseits stellen,aber die brutale Macht der Westinteressen ignorieren.Arm.

Was wollen wir denn eigentlich?

Die Frage ist doch die: kann Griechenland bei einem Schuldenschnitt tatsächlich soviel eigene Wirtschaftsleistung neu erbringen, um den Haushalt in der Waage zu halten und die nun neu aufkommenden Sozialversprechen leisten? Oder benötigt das Land nicht sogar darüber hinaus wirtschaftliche Hilfe, um nach vorne zu kommen?

Doch wer investiert dann noch in einem Land, das eine linksextreme Regierung befürwortet, die ohne Sinn und Verstand nur dann Gemeinschaft einfordert, wenn es dem eigenen, egoistischen Zweck dient, nicht jedoch auch den ungeheuren Leistungen der EU dankbar ist, Griechenland nicht vor die Wand fahren zu lassen.

Die katastrophale Schieflage G begann nicht erst mit der Einführung des Euro! Bereits vorher wurde das Geld extrem großzügig augegeben. Nur hätte G heute nicht den Euro, es wäre wohl kaum so großzügig unterstützt worden. Auch das sollte man nicht vergessen.

Dennoch wäre ein moderater Schuldenschnitt nicht die schlechteste Lösung.

Wegfall der Geschäftsgrundlage

Der Euro heißt "Gemeinschaftswährung". Wenn sich die radikal linke Partei der Solidarität - und ohne eine solche gelingt keine Gemeinschaft - verweigert, kann sie im Ernst nicht darauf hoffen, dass die Arbeitnehmer in anderen Euro-Ländern für die Rente ab 50 usw. in Griechenland schuften. Es wurde schon höchst zutreffend angemerkt: Das ist "politisch nicht vermittelbar.". In der Tat! Die einseitige Aufkündigung eines für eine Gemeinschaft notwendigen solidarischen Handelns befreit die Vertragspartner von ihren Verpflichtungen. Ich erwarte von allen deutschen Bundestagsabgeordneten genau das zu berücksichtigen, um Schaden von meinem Land abzuwenden. / Die radikale Linke in Griechenland darf nicht hoffen, dass sich die Regierungen anderen Staaten total irre verhalten: Dort kommen auch Wahltermine!!! / Die unstreitig von sehr vielen Griechen erbrachten Opfer wären sonst sämtlich auch sinnlos.

Internationale Verträge sind nicht dazu gemacht

nach Wahlen neu verhandelt zu werden. Mit den Vorstellungen eines Herrn Tsipras kann man jegliche Art internationaler Zusammenarbeit ad Acta legen, denn irgendwo ist immer Wahl und dann wird neu verhandelt oder ? Den Gutmenschen, die permanent den Banken die Schuld geben sei gesagt .. jemand hat sich irgendwann das Geld bei Banken gepumpt und damit die Fete finanziert die die Griechen aus der Steinzeit in die Neuzeit bringen sollte und das war der griechische Staat . Das Geld wurde genau auch in die Finazierung des total ineffizienten griechischen Verwaltungssystems gesteckt und hat damit denen, die heute Herrn Tsipras nachlaufen bereits zum Leben gedient . Das scheinen leider viele zu vergessen die heute auf die Mitleidstränendrüse drücken.

Tsipras:"Ich denke, es wäre

Tsipras:"Ich denke, es wäre viel klüger, sich mit Bemerkungen zu Griechenland zurückzuhalten, damit die Griechen ihre Probleme allein lösen..."
Dann sollen die Griechen bitte ihre Probleme alleine lösen, d.h. aber auch ihre Schulden selber zahlen. Ein Schuldenschnitt der Griechenland im Euro halten würde, führt nur zu neuen Schulden, wenn nicht die sicherlich harten Reformen weitergeführt werden.
Mit geschönten Zahlen wurde der Beitritt zum Euroraum erschlichen, dass uns nichts anderes hat zur Überschuldung geführt.

@15.40 Uhr von Xabbu

Sie haben es nicht verstanden. Ich werde diesem Griechenland keinen Cent mehr leihen, egal wie hoch der Zins auch ausgelobt wird. Das "Wort Gierig" trifft es nicht. Griechische Anleihen wurden nach dem Beitritt quasi zu ganz normalen Zinsen als mündelsicher verkauft. Nicht nur Anleger für die Altersvorsorge oder für die Ausbildung der Kinder, auch Banken und Versicherungen haben im Interesse der Politik gekauft und mussten keinen Cent Eigenkapital hinterlegen. Es waren ja sicherer Eurostaatspapiere! Die Eurokriterien gewährleisten die Stabilität. Erinnern Sie sich!
Spekulanten? Ja, die gab es am Ende auch. Die Spekulation wurde schuldhaft zugelassen, auch dafür ist die Politik verantwortlich und mit Schuld an der Aufnahme Griechenlands in den Euro. Die Anleger wurden getäuscht und dann betrogen.
Kredite werden heute von den sogenannten Rettungsschirmen gewährt und die EZB will jetzt €-Staatspapiere aufgekauft. Ja, das ist dumm, sagen Sie das Ihrem Abgeordneten deutlich!

@gierde zerstört

"es ist unbestritten, dass eine dm aufwerten würde und vorübergehend den export deutscher güter in andere währungsräume bremsen würde....spätestens hier dürfte ihnen auffallen, dass im umkehrschluss die mixwährung euro für weniger wettbewerbsfähige wirtschaften zu hart ist. verstehen sie das?"

Denken Sie mal über Ihre eigene Wortwahl "vorübergehend" nach- ich bleibe bis dahin bei meiner Aussage.

Ich habe auch nie behauptet, dass eine harte oder weiche Währung keinerlei Auswirkungen hat. Sowohl positive als auch negative sind unbestritten. Aber der EURO hat trotzdem ursächlich nichts mit den Problemen Griechenlands zu tun (sorgt nur dafür, dass diese sie nicht mit den gleichen Mitteln lösen können wie mit einer eigenen Währung).

Die gemeinsame Währung ist eine Rahmenbedingung, an die die Griechen ihr Verhalten nicht adequat angepasst hatten.

16:24 von Helmut Baltrusch

"...Schauen Sie bitte auf die Antwort, die ich dem User -xam- zuvor gegeben habe."
Das war diese:
"GR bleibt dann weiterhin der Schuldner aller Kredite, würde aber wohl keine Kreditgeber mehr finden. Das Land müsste dann -bei weiterhin bestehenden Kreditverbindlichkeiten- aus der Eurozone austreten und den Staatsbankrott erklären."

Zunächst: Warum sollten die Griechen aus der Eurozone austreten? Das löst für sie kein einziges Problem, da die Schulden bestehen bleiben. Vor allem, da sie selber nicht wollen.
Aber wie wäre es damit: Androhung eines Austrittes aus der Nato bei gleichzeitiger Anfrage um Kredite z.B. in Russland und China. Angebote an Interessenten der Öffnung des Landes für Investoren. Das nur mal als Schreckensbild für alle, die glauben, man könne die griechischen Vorstellungen einfach so beiseite wischen. Dieses Szenario ist sicher noch nicht sehr wahrscheinlich, aber stellt sich die EU stur, könnte auch das passieren. Denn es deutet sich eine Revolution an da unten...

15:46 von Skywalker:danke für den beitrag.

hallo skywalker,

alles richtig,und Sie werden es vlt nicht glauben: ich mag unser land und lebe gerne hier.
und ich will hier bleiben,deswegen tue ich was dafür.

Sie zitieren mich
"Sie sagen:unrettbar verschuldet.
ich sage nein.
schulden pro brd bürger:25 000E
guthaben pro brd bürger:60 000E"
Sie sagen:
"Der Vergleich ist unsinnig, weil Schuldner und Guthabenbesitzer nicht die selben sind."

Schon klar, es geht mir nur darum aufzuzeigen, dass keinesfalls hoffnungslosikeit angesagt ist, das möglichkeiten bestehen die über die unsägliche T.I.N.A. hinausgehen.

Ichhabe 4 Kinder grossgezogen,bei anfänglich kleinem Gehalt, ich bin auch der Meinung,dass bei uns bei weitem nicht alles schlecht ist.

Wir sollten das erhalten und dafür kämpfen,auchfür unsre Enkel und aus Respekt vor der Leistung unserer Vorfahren.

@15.40 Uhr von cowboy8

Grexit= JA, Schuldenschnitt= NEIN! ..., das ist nicht absurd. Griechenland hat genügend Vermögen um die Schulden zu bedienen. Zuerst sollte der griechische Staat angemessene Steuern erheben. Griechen investieren in Europa und der Welt Milliarden an unversteuertem Geld und aus fragwürdigen Quellen. Da kräht kein Hahn und keine Steuerfahndung danach. Das was dem griechischen Staat so im Haushalt und zur Kredittilgung fehlt sollen dann deutsche Sparer und Steuerzahler wieder auffüllen?! Direkte und indirekte schleichende Enteignung ist bereits Realität! So geht das nicht weiter!
Wir sind in Europa, in der EU, im Euroland, das ist keine Gemeinschaft von Bananenrepubliken oder Schurkenstaaten. Ich bleibe dabei, ohne Rechtsstaatlichkeit hat der EURO, die EU und auch Griechenland keine Zukunft.

ad keinrichtigimfalsch, 13:22; D a n k e ...

...für Ihren Beitrag, der die Wahrheit
beinhaltet, denn genauso, wie Sie es
beschreiben, so = es "gelaufen", bzw.
so = es tatsächlich !

Hierzulande werden "Vertragstrickser"
auch deutlicher + zutreffender als
"Betrüger" (gem. § 263 StGB) bezeich-
net.

GR hat ca. 283 Milliarden € erhalten - 70% = Geld aus DE, das zB in unseren Kitas + Rentenkassen sowie bei den Brücken-+ Straßensanierungsmaß-
nahmen vorne + hinten fehlt !

Danke, Frau Bundeskanzlerin,
Danke, Herr Schäuble !

Die "Stützung" der maroden gr.
Volkswirtschaft erfolgte des-
wegen, weil die Gefahr bestand,
daß der Euro gänzlich an Wert ver-
lieren würde.

Vielen Dank auch an den größten +
weltweit anerkannten Währungs- +
Wirtschaftsfachmann, einen gewis-
sen Helmut Kohl, der 2002 - gegen die ausdrücklichen Warnungen aller echten Währungs- + VWL-Profes-
soren - den € einführen "mußte", (damit er in die "Gechichtsbücher" 1geht !)

Wie war das: "Der € wird genauso
stabil wie die DM" !?

Weh' dem, der lügt !
(Satire aus!)

@16:17 von gierde zerstört

>>wir haben das chaos einer korrupten elitendienerschaft in straßburg/brüssel und den eu-hauptstädten zu verdanken.
und genau dieses chaos führt dazu, dass die menschen keine wahl mehr haben als die opposition zu wählen – in diesem fall die linken. und genau diese opposition kann rein gar nichts für die misere, in der wir uns befinden!<<

Griechenlands Probleme kann man wohl mehrheitlich auf die sehr lockere Finanzpolitik und Korruption in den letzten Jahrzehnten schieben. Ist auch ziemlich egal weil es keine wirklich realistische Alternative zu einem rigorosen Sparkurs gibt. Wenn ein Linkspopulist jetzt daherkommt und den Himmel auf Erden verspricht und die Griechen so einem Typen glauben .... das Ergebnis ist absehbar und es wird sicherlich weit von dem entfernt sein was Tsipras da verspricht.

@16:40 von gierde zerstört

... so ähnlich.

Das Problem sowohl damals als auch jetzt ist die Zerstörung von Wirtschaftskreisläufen - noch dazu in einer schwierigen Situation.
Die Finanzierung der dt. Einheit hatten im wesentlichen die Steuerzahler zu tragen, während die Konzerne
a) billigst das Gemeineigentum erwarben
b) Steuervorteile genossen
c) Absatzmärkte und Aufträge geschenkt bekamen

Es ist also eine Umverteilung von arm zu reich mit dem Umweg Ostdeutschland.

So ähnlich sieht es nun in Griechenland aus. Der (u.a. dt.) Steuerzahler zahlt die (u.a. dt.) Banken aus mit dem Umweg Griechenland.
Gewinner sind also wieder die Konzerne, in diesem Fall die Finanzkonzerne. Die Gewinnehaben sie schon eingestrichen, der anstehende Verlust wird auf den Bürger abgewälzt.

17:01 von Elefant

>>Den Gutmenschen, die permanent den Banken die Schuld geben sei gesagt .. jemand hat sich irgendwann das Geld bei Banken gepumpt und damit die Fete finanziert die die Griechen aus der Steinzeit in die Neuzeit bringen sollte und das war der griechische Staat .<<

Ist das so ? War jenes Geld dazu bestimmt das Grichische Volk voran zu bringen, oder war es eher dazu bestimmt Grichische Oligarchen zu fördern. Ich denke sie kennen die Antwort.

>>Das Geld wurde genau auch in die Finazierung des total ineffizienten griechischen Verwaltungssystems gesteckt und hat damit denen, die heute Herrn Tsipras nachlaufen bereits zum Leben gedient .<<

Ist das so ? Ist von den ganzen transferierten Mrd. auch nur ein einziger Cent bei den Bürgern angekommen, oder wurden die sofort umgebucht auf Konten der Europäischen Gläubiger ?

Es mutet also etwas zynisch an, wenn sie jetzt versuchen den Griechischen Wähler allein haftbar zu machen. Was ist mit dem Deutschen Wähler ?

@Karl der Hammer

"Die Spielgeleurodämmerung halten weder Ochs noch Esel auf"
Was also Russland mit der Drachme zu tun haben sollen,dies müssen Sie uns schon mal erklären.Hier mit einer Armee einmarschieren sollen,dies ist doch schon,wie eine "Wetten das Show",meinen Sie nicht auch?

@sk2012 – Sehr fein erkannt

"Geld verschwindet auch nicht einfach - es wechselt nur den Besitzer. Wer es wohl jetzt haben mag?"

Kleiner Tip zur Recherche: GoldmanSachs, Deutsche Bank, die ganze "Alternativlos"-Mafia… Dort finden Sie unter Garantie mehr als 90% der ach so selbstlosen "Rettungs"gelder. Interessant auch, daß die "Elite", für mich der soziale Abschaum Griechenlands, kaum einen Euro zur Stabilisierung der Staatsfinanzen beigetragen hat. Bei der Bevölkerung ist jedenfalls nichts angekommen von den Milliarden-Tranchen. Woher der Wind weht, zeigt auch ein Blick auf den ehemals staatlichen Rundfunk und die TV-Anstalt.

Syriza hat recht mit der Zurückweisung des Meinungsterrors aus Berlin und Brüssel. Zur Antwort auf Pressalien eignen sich hervorragend die Schließung von NATO-Stützpunkten auf Kreta usw. Nicht zu vergessen die Enteignung von Yachten. Sollte durchzusetzen sein mithilfe des Militärs (Stichwort deutsche U-Boote). Dann kriegt auch das endlich mal einen Sinn. Und Steuern für die Bonzen!

16:05 von montideluxe

"...Ganz einfach, keine neuen Kredite. Da werden Tsipras' Wahlversprechen (also das Geld anderer zu verteilen) ziemlich schnell platzen, alle 'normalen' Wähler werden zur Besinnung kommen und Tsipras aus dem Land jagen."

Ich denke, den meisten Griechen wird klar sein, dass sie mit oder ohne neue Kredite bei der alten Linie der Politik vor die Hunde gehen. Und dass sie ihre einzige Chance in einem starken Auftreten ihrer Regierung gegenüber EU und IWF sehen. Und sie haben Recht. Denn mit den alten Kräften werden sie keinen Blumentopf gewinnen und die augenblicklich schon schwere Krise wird sich noch verschärfen. Griechenland i s t pleite, und wer das anerkennt, muss auch eine Streichung der Schulden zu großen Teilen ins Auge fassen. Ohne das geht der Schrecken immer weiter.

EU-Komission sagt: Grexit nicht möglich

Tagesschau scheint nicht auf dem neuesten Stand zu sein. Die EU-Kommission hat heute bestätigt, dass eine Mitliedschaft in der Euro-Zone "unwideruflich" ist: http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/debatte-ueber-grex...

Also liebe CDU-AfD-Anhänger, phantasiert ruhig weiter über den sog. "Grexit". Bitter nur für die steuergeldfinanzierte Falschberichterstattung in der ARD... ;-)

@17:17 von gman

Griechenland hat genügend Vermögen um die Schulden zu bedienen.

Wenn Griechenland JETZT seine Schulden nicht bedienen kann, dass kann es das mit der Drachme erst recht nicht. Was Sie aufzählen sind alles Probleme, die mit dem Euro nichts zu tun haben. MIT Euro bleiben die Bestandsschulden wenigstens konstant und deflationieren nicht ins Unermessliche.

"Grexit" Ja, Schuldenschnitt nein

So und nicht andersherum wird ein Schuh draus.

Greichenland muß aus dem Euro raus. Es zeigt doch, daß es keinen Reformwillen gibt.

"Erlaßt und unsere Schulden, dann leihen wir uns auch neues Geld von euch - ... das wir dann auch nicht zurückzahlen werden"
Es ist erschreckend, solche Unmenschen überhaupt noch Politiker werden dürfen.

Politisch organisierter Diebstahl ist das, sonst nichts.

Die Griechen wollen selbst entscheiden. Ja wo war denn Herr Tsipras, als die Schulden gemacht wurden.

Die Schulden des Staats sind die Schulden der Bevölkerung. Mit diesen Schulden wurden Prämiumlöhne gezahlt, mit diesen Schulden wurden Prämiumrenten gezahlt, mit diesen Schulden wurden Steuerausfälle kompensiert, die die Griechen nicht zahlen wollten.

Aber Kredite sind keine Geschenke und Griechenland ist auch nicht pleite. Die wollen nur nicht zahlen. Weder Steuern noch Schulden.

Soll der Deutsche Arbeitnehmer doch um seine Ersparnisse betrogen werden. Hauptsache den Griechen geht es gut.

17:39 von cowboy8

>> MIT Euro bleiben die Bestandsschulden wenigstens konstant ...<<

Bravo ! Sie sind der erste der es so offen zugibt was des Pudels Kern ist. Es gibt gewisse Kräfte, die WOLLEN daß der Rest der Welt permanent in Schulden ist .. denn Schulden generieren Zinsen ... Zinsen aber ist das Mittel fürstlich zu leben, ohne jemals was produktives getan zu haben.

Gleichzeitig geben sie zu, daß das größtmögliche Übel für jene Kreise wäre, wenn sich GR von allen Schulden lossagen würde. Nicht nur wäre das eingesetzte Kapital flöten, noch könnte man sich in Zukunft auf die Kosten des Griechischen Bürgers einen Wanst ansaufen. Das wäre doch wirklich das Worst-Case ... aus der Sicht eines ... "Investoren" ... oder ?

@Izmi: "Warum sollten die Griechen aus der Eurozone austreten"..

... und "Schreckensbild" bei Ignoranz der griechischen Vorstellungen.

Wenn eine neue griechische Regierung die bisherige Geschäftsgrundlage der Hilfeleistungen des Euroraumes nicht mehr mitträgt, wäre der Grexit nur konsequent, auch wenn die Schulden bestehen blieben.

Mit Erpressungsversuchen ("Nato-Austritt", "Öffnung des Landes für Investoren aus Russland oder China") würde eine Regierung des Linksbündnisses Syriza bald am Ende sein, zumal die Griechen das demokratisch verwerfen würden. Zudem schaut jeder Investor der Welt auf die Bonität des Projektes und des Landes.

"Es deutet sich eine Revolution an da unten..." Nun denn, die Griechen müssen es schon selber richten, wenn sie die Hilfe der EU und des Euroraumes nicht mehr wollen sollten. Es macht wirklich keinen Sinn, gutes Geld dem schlechten nachzuwerfen, wenn die Grundlagen sich verändern. Dafür gibt es genügend Beispiele.

Der griechische Staat hat von der EU ...

...ca. 217 Milliarden € an
Unterstützung erhalten.
Aus Berlin stammen ca. 70 % -
das = ca. 151,9 Milliarden € !

Diese Gelder = als Darlehen gewährt worden.

Irgendwann sind diese Darlehn

z u r ü c k z u z a h l e n .

Rückzahlungsempfänger sind die
Gläubiger des Darlehns.

Schuldner ist der griechische Staat.

Unsere Rentnerinnen und Rentner,
unsere Pfleger, Hebammen, Kranken-
schwestern, unsere Kindergärten,
unsere DNA-Stellen, die im Auftrag
der Staatsanwaltschaften arbeiten,
benötigen mehr Personal und Aus-
stattung, damit mehr Verbrecher
dingfest gemacht werden können,
etc. pp. - alle benötigen dringend
das (leider !) verliehene Geld !

Einen Schuldenschnitt darf es
nicht geben, weil GR beim Eintritt in die EU-Währungsunion

a r g l i s t i g...g e t ä u s c h t

hat !

Verbrechen - auch international -
dürfen sich nicht lohnen !

Auch = nicht einzusehen, daß GR
keine Steuern erhebt, aber in der EU
durch "Schuldenschnitt" sich auf
Kosten der Gemeinschaft "durch-
wursteln" will !

17:29 von AK47:griechenland=wie DDRAbwicklng? Ja!

Hervorragende Teil-Analyse von AK 47:
"Das Problem sowohl damals als auch jetzt ist die Zerstörung von Wirtschaftskreisläufen - noch dazu in einer schwierigen Situation.
Die Finanzierung der dt. Einheit hatten im wesentlichen die Steuerzahler zu tragen, während die Konzerne
a) billigst das Gemeineigentum erwarben
b) Steuervorteile genossen
c) Absatzmärkte und Aufträge geschenkt bekamen

Es ist also eine Umverteilung von arm zu reich mit dem Umweg Ostdeutschland.

So ähnlich sieht es nun in Griechenland aus. Der (u.a. dt.) Steuerzahler zahlt die (u.a. dt.) Banken aus mit dem Umweg Griechenland.
Gewinner sind also wieder die Konzerne, in diesem Fall die Finanzkonzerne. Die Gewinnehaben sie schon eingestrichen, der anstehende Verlust wird auf den Bürger abgewälzt."

Neben anderen Aspekten die natürlich eine _Rolle spielen,stimmt das zweifellos.

Schuldenschnitt muss kommen

Griechenland musste schon zum Zeitpunkt des ersten "Rettungspaket" 10 Jahre um 10% wachsen um die Schulden zurück zu zahlen. Jeder ökonomisch Halbgebildete wusste, das Geld geht durch den Schornstein.

Die gr. Wirtschaft schrumpfte in den letzten 5 Jahren um 25% und die Staatsschulden explodierten. Die Austeritätspolitik Merkels hat katastrophale Auswirkungen. Es sterben Menschen. Das Gesundheitssystem ist kaputt und die Selbstmordrate steigt. Die privaten Gläubiger (Banken) wurden durch staatliche Gläubiger (Steuerzahler) ersetzt. Für Griechen und Europäer ergibt sich ein Lose-lose-Situation.

Ein Schuldenschnitt wird kommen. Ihn hinaus zu zögern bedeutet Leid zu vergrößern.

Ein Grexit ist irreal. Die EU-Kommission erinnert an die EU-Verträge. Ein Grexit ist illegal. Er ist auch politisch nicht durchsetzbar. Holland ging heute auf Distanz und fordert dem. und freie Wahlen. Frankreich hat den Fiskalpakt gebrochen. Selbst Merkels "automatischen Sanktionen" sind nicht durchsetzbar.

in die eurozone gemogelt............

das kommt davon, dass sich griechenland in die eurozone gemogelt hat und unsere spezialisten es nicht gemerkt haben, wie sie belogen wurden.
die verantwortlichen sollten zur rechenschaft gezogen werden, weil sie schlechte arbeit geleistet haben.
wie konnte es auch geschehen, dass die reichsten des landes ihr vermögen rechtzeitig ausser landes gebracht haben ohne dafür zur rechenschaft gezogen worden zu sein?
soll dafür der dumme deutsche zahlmichl die zeche begleichen? wie dumm sind wir eigentlich noch?

18:00 von Helmut Baltrusch

>>Mit Erpressungsversuchen ("Nato-Austritt", "Öffnung des Landes für Investoren aus Russland oder China") würde eine Regierung des Linksbündnisses Syriza bald am Ende sein, zumal die Griechen das demokratisch verwerfen würden.<<

AberAber, Herr Baltrusch. Wir leben in freien, demokratischen, dem Kapitalismus unterworfenen Ländern ... sowohl hier, als auch in Griechenland.

Sollten sich "die Griechen" entscheiden daß "andere Blöcke" mehr bieten für die Militärstützpunkte ... nun ... Angebot und Nachfrage, Herr Baltrusch.

Sie werden doch das Kernthema des Kapitalismus hoffentlich verstanden haben, auch wenn manchen westlichen Staaten mittlerweile die Finanziellen Mittel auszugehen scheinen ...

...obwohl ... warum eigendlich ? Haben die etwa "Über ihre Verhältnisse gelebt" ?

@17:32 von Izmi

>>Ich denke, den meisten Griechen wird klar sein, dass sie mit oder ohne neue Kredite bei der alten Linie der Politik vor die Hunde gehen. <<

Den meisten Griechen scheint es dabei immer noch besser zu gehen als den Menschen in irgendeinem sozialistischem Land. Es geht also um die Wahl zwischen aktueller Situation und Sparkurs oder einer linken Regierung. Ein passender Vergleich ist wohl die Wahl zwischen einer Lungenentzündung (die in der Regel geheilt werden kann wenn man strikte Bettruhe einhält ) und der Pest (die den langsamen aber sicheren Tod bedeutet egal was ich mache).

18:14 von seehecht

>>das kommt davon, dass sich griechenland in die eurozone gemogelt hat und unsere spezialisten es nicht gemerkt haben, wie sie belogen wurden.<<

Das ist nur teilweise richtig. In Wahrheit kommt es davon, daß Goldmann&Sachs nicht nur Überbrückungskredite bereitstellten um den Betrug möglich zu machen, sondern auch an der Bilanzfälschung beteiligt waren.

>>wie konnte es auch geschehen, dass die reichsten des landes ihr vermögen rechtzeitig ausser landes gebracht haben ohne dafür zur rechenschaft gezogen worden zu sein? soll dafür der dumme deutsche zahlmichl die zeche begleichen? wie dumm sind wir eigentlich noch?<<

Zum ersten Teil : Das war wohl politisch so gewollt.
Zum zweiten Teil : So scheint es geplant zu sein.
Zum dritten Teil : Das überlasse ich der Phantasie des Lesers.

@17:39 Uhr von cowboy8

Wenn Griechenland JETZT seine Schulden nicht bedienen kann, dass kann es das mit der Drachme erst recht nicht. Was Sie aufzählen sind alles Probleme, die mit dem Euro nichts zu tun haben. MIT Euro bleiben die Bestandsschulden wenigstens konstant und deflationieren nicht ins Unermessliche.

Sie irren, das Problem hat nicht nur, aber erheblich mit dem Euro zu tun. Ohne den getricksten Eurobeitritt hätte sich Griechenland nicht so hoch und nicht so billig verschulden können. Die Schulden (die Probleme) wachsen ins "Unermessliche", wenn Griechenland weiter diese unseriöse und rechtlose Staatsschuldenpolitik betreibt. Die Rückkehr zur Drachme würde das erheblich erschweren. Die eigene Währung könnte die griechische Regierung dann selbst steuern, das will man doch?! Also schnell raus aus dem und man hat das dann so.

Wer schreibt, das ginge nicht, der irrt ebenfalls. Es gibt immer einen Weg! Wenn nicht Griechenland, dann muß Deutschland raus. So geht es jedenfalls nicht weiter!

@17:31 von gradraus

Iher etwas launig formulierten Meinung (geäußert in Ihrer Antwort an den User @sk2012...sehr fein erkannt...) kann ich mich anschließen (bis auf die Disposition des NATO-Stützpunktes auf Kreta - weil es - noch - nicht um einen EU- bzw. gar NATO-Austritt Griechernlands geht, sondern "nur" um dessen Art der Mitgliedschaft in der Euro-Zone).
_
Hinweisen möchte ich noch auf die Frage, warum GR seinerzeit trotz bekannter "Schwächen" in die Eurozone aufgenommen wurde. Wie übrigens bis heute auch viele weitere EU-Staaten. Beantworten könnten diese Frage gewiß Banken und Konzerne (und pol.Helfer), die Markterweiterungen = Wirtschaftswachstum um JEDEN Preis wollten und nach wie vor wollen. Die aber nun längst "abgesichert" in Deckung sind, wenn jetzt das Pendel mit Wucht zurückschlägt und nur die Normalbürger trifft ... nicht nur in Griechenland.
_
Insofern ist Tsipras nur eine Art "ehrlicher" Finanzbuchhalter, der im Fall seiner Wahl zur Nr.1 in GR zum Konkursverwalter werden könnte...

@17:14 von Izmi

>>Aber wie wäre es damit: Androhung eines Austrittes aus der Nato bei gleichzeitiger Anfrage um Kredite z.B. in Russland und China. Angebote an Interessenten der Öffnung des Landes für Investoren. Das nur mal als Schreckensbild für alle, die glauben, man könne die griechischen Vorstellungen einfach so beiseite wischen. <<

Schreckensbild ? Noe, Griechenland ist ein freies Land. Wenn die Mehrheit der Griechen masochistisch veranlagt ist sollen Sie das tun. Wie bereits gesagt, es würde sicherstellen dass die Linken hier für immer und ewig eine 8.6% Partei bleiben und das ist bei bei der Partei-Ideologie auch gut so.

Es wird aber trotzdem nicht passieren. Russland ist kurz vor der Pleite und der Chinese verleiht nur Geld wenn er sich sicher ist, er bekommt es zurück.

@17:01 von Elefant

Sie schreiben: "Internationale Verträge sind nicht dazu gemacht, nach Wahlen neu verhandelt zu werden".
_
Ganz richtig. ABER - sie sind auch nicht dazu gemacht, von den Beteiligten je nach Kassenlage "modifiziert" zu werden. Ich erinnere hier an die "No-bail-out-Klausel" im Lissabon-Vertragswerk ... ein wesentlicher Vertragsbestandteil = Vertrauensgrundlage zwischen handelnden (gewählten) Politikern und deren Staatsvölkern. Eigentlich ein klassischer Fall für den EuGH oder sogar für den IStGH in DenHaag - wegen anhaltender schwerer Verfehlungen gegen die Verfassungen beteiligter Staaten und der Amtseide div. Politiker, und dies verbunden mit schwerwiegenden Nachteilen zu Lasten aller, insbesondere schwacher Bevölkerungteile.
_
NOCH (!) ist keine Rede von "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" ... und eine "Regierung Tsipras" hätte die Möglichkeit, div. Strippenziehern in der EU nochmal den Hals zu retten ... bevor die Themen "Gerechtigkeit & Verantwortlichkeit" brandheiß werden...

@seehecht

"das kommt davon, dass sich griechenland in die eurozone gemogelt hat"

Und dies mit Hilfe von unseren Freunden aus Übersee.

"wie konnte es auch geschehen, dass die reichsten des landes ihr vermögen rechtzeitig ausser landes gebracht haben ohne dafür zur rechenschaft gezogen worden zu sein?"

Dann richten Sie mal ihre Beschwerde an die deutsche Bundesregierung von damals, den das griechische Parlament wollte eigentlich genau diese Leute stärker besteuern, aber die Troika/Kontrollgremium der EU hat dies untersagt.

Darum wird es Zeit das sich Griechenland von diesem Unterdrückertum entfernt. Es tut dem Land nicht im geringster Weise gut und wir müssen dafür auch noch drauf zahlen.

@17:01 von Elefant Internationale Verträge:

"Am 05. Januar 2015 um 17:01 von Elefant:
Internationale Verträge sind nicht dazu gemacht
nach Wahlen neu verhandelt zu werden."

Wie bitte? Wer gibt einer Regierung die Berechtigung Verträge über die eigene Regierungszeit abzuschliessen?

Dies führt doch letztendlich zur Diktatur der Toten über die Zukunft der Lebenden.

Beispiel: Die Väter des Grundgesetzes haben ein repräsentatives Parteienysystem ohne Volksabstimmung und zusätzlicher 5%-Hürde festgelegt.

Warum gilt das noch heute?

Innerhalb eines derartigen Parteiensystems wird sich dies kaum ändern lassen, zumal Enthaltungen als Zustimmung gewertet werden.

Beispiel: Eine neues Parlament müßte doch in 24 Stunden die Bundeswehr auflösen, aus der Nato austreten, sämtlicher Waffenlieferverträge annulieren und die bisherigen Kriegsbefürworter nach den Haag schicken können.

Oder ist ein neues Parlament an altes gebunden?
Das wäre doch eigentlich anmaßend und lächerlich.

Erinnerung an Artikel 56 und 64 Grundgesetz

@Initiative Neue..., die Griechen sind selbst verantwortlich für den beschriebenen Zustand. Nicht Frau Merkel, nicht die deutsche Politik ist schuld, wenn dort das Gesundheitssystem kaputt ist und die Selbstmordrate steigt.

Reiche Griechen zahlen nach wie vor keine angemessenen Steuern. Der Staatsapparat dient nur bedingt der Verwaltung. Posten werden zur Versorgung und nicht nach Fähigkeiten vergeben, die Korruption blüht etc.pp..

@Xabbu, ja Griechenland hat mit Tarnen und Täuschen auf Pump gelebt, zu Lasten Dritter. Griechenland will seine Schulden nicht zurückzahlen. Das nennt man landläufig Kreditbetrug, das hat nichts mit Kapitalismus zu tun, eher mit Kriminalismus.

Tsipras will nochmal einen Schuldenschnitt durchsetzen. Mario Draghi (EZB-Bad-Bank) will weitere griechische Schuldpapiere aufkaufen, die bereits deutlich unter dem Verdacht eines erneuten Schuldenschnitts stehen. Geht's noch? Artikel 56 und 64 GG! Ja, jetzt ist die Kanzlerin u.a. gefordert!

Es gibt keinen Grexit

Der Grexit wäre das Eingeständnis unserer EU-Politiker, dass sie Staaten (nicht nur GR!!) in die Währungsunion aufgenommen haben, die die Aufnahmekriterien deutlich nicht erfüllt haben. Man hat dabei höchst fahrlässig gehandelt.
Dieses Eingeständnis wird man nicht liefern. Der Nicht-Grexit bedeutet jedoch, dass GR noch jahrzehntelang am Tropf der EU hängen wird.
Eine Sanierung aus eigener Kraft ist angesichts der Summen, um die es hier geht und der geringen Wirtschaftskraft Griechenlands völlig ausgeschlossen, es sei denn, man macht einen Schuldenschnitt. Aber der der damit verbundene Reputationsverlust träfe auch die EU als ganzes, so dass sich dieses Szenario hervorragend als Druckmittel für weitere und nie endende Finanzspritzen eignet.
Seien Sie sich alle dessen bewusst, dass es Ihr Geld war, ist und sein wird, das hier weiterhin vergeudet wird.

@18:30 von cyberhexe123

Sorry wenn ich mich einmische - bzgl. Ihres Beitrags an User @klippsi.
_
Ihr Beitrag ist nicht zielführend i.S. der Gesamtproblematik. Sie schildern Ihr angebl. erlebtes Beispiel eines größerenTavernenbetreibers auf Kreta, der illegale Mitarbeiter beschäftigt, sich freimütig zur Sterhinterziehung bekennt, und sich ansonsten auf seiner Yacht verlustiert... Abgesehen von der Nähe zu populären Vorurteilen will ich Ihre Angaben nicht weiter bewerten.
_
ALLERDINGS verfüge ich als hiesiger mittelständischer Unternehmer über ganz andere Erfahrungen mit ebenfalls griechischen Mittelständlern als Handelspartner (übrigens betreiben wir auch ein eigenes Handelskontor in Athen). Selbstverständlich zahlen griechische Unternehmer Steuern - wenn auch nicht so stringent eingefordert wie in "D". Das kann man verbessern ... und genau das hat Tsipras und die SYRIZA sich auf die Fahnen geschrieben. PLUS den Zugriff auf bisher große Steuervermeider mit Großvermögen in der Banken-EU. Das macht viele nervös.

Das war doch eine glatte Drohung aus Berlin gegen die

Griechen.
Es wird panik geschürt damit die Griechen "richtig" wählen.
Es ist aber auch nicht glaubhaft was Frau Merkel da sagt.
Warum sind in den letzten vier Jahren Mrd in Griechenland gepumpt worden wenn es nunmehr nicht mehr so schlimm ist wenn sie aus dem euro ausscheiden.
Es kommt der verdacht auf dass die mrd die nach GR geflossen sind ihren zweck deutsche und französische Banken nicht in verlegenheit zu bringen und die anderen Anleihezocker aufgegangen ist.
Trotz der Mrd sind die schulden von GR höher als vor der Krise ,die Arbeitslosenzahlen auch.
Was passiert eigentlich wenn Grie aus dem € ausscheidet und sich viel schneller erholt als mit € alimente?
Die Gefahr dass andere länder folgen ist real.
Was macht Deutschland wenn die anderen länder ihre berühmten "Hausaufgaben" machen und Wettbewerbsfähiger werden?
Kommt dann Harz 5.0?
Während die nationalen Währungen Wettbewerbsunterschiede abgefedert haben ,hat der € diese Federung beseitigt mit eben sehenden Konsequenzen.

19:14 von netille "Wie bitte"!

Wie bitte? Wer gibt einer Regierung die Berechtigung Verträge über die eigene Regierungszeit abzuschliessen?
Dies führt doch letztendlich zur Diktatur der Toten über die Zukunft der Lebenden.

Ja, wie bitte!

Da schliesst ein Bürgermeister einer Stadt, nennen wir ihn Samaras, laufend Kreditverträge, weil er mehr ausgibt als er einnimmt. Der Schuldenberg wächst ins uferlose. Dann kommt es zu Neuwahlen und ein Kandidat, nennen wir ihn Tsipras, verspricht, die Kredite werden nicht mehr bedient. Die Verträge sind nichtig, gegebenenfalls verhandelt man über einen Schuldenschnitt.

Sind wir wirklich schon so weit mit der Rechtsstaatlichkeit in Europa und in Deutschland?

Pacta sunt servanda, Verträge sind einzuhalten, ist das Prinzip der Vertragstreue im öffentlichen und privaten Recht. Es handelt sich um den wichtigsten Grundsatz des öffentlichen ebenso wie des privaten Vertragsrechts.
Den € und ganz Europa in die Tonne treten? War es das?

Mechanismus Angst

Aktuell spielt man mit den Griechen das gleiche Spiel wie mit den Schotten.

Schön Angst machen, damit die so wählen, wie man es gerne hätte.

Ich finde das widerlich.

Falls Griechenland den Euro hinter sich lässt, dann sollte es auch die EU hinter sich lassen.

Sich neu orientieren. Russland war bereit Griechenland von den Sanktionen auszunehmen. Und für die Russen und die Griechen wäre es von Vorteil, wenn die Griechen ihre Produkte nach Russland exportieren könnten.

Dann kann Griechenland auch enger mit der Türkei zusammen arbeiten. Z.B. auf dem Energiesektor.

Und schlussendlich: es würden sich sicher ein paar chinesische Investoren finden.

Liebe Griechen: EU Mitgliedschaft ist nicht alternativlos!
Die EU will, dass ihr spart, aber keiner sagt euch wovon.
Befreit euch!

Und wenn das nur offiziell angedroht wird, reicht das schon. Denn bevor die EU das zulässt, wird man euch das Leben erheblich erleichtern. Einfach mal Kante zeigen.

Sinnvoll wäre es, erstmal abzuwarten

Vor den Wahlen in Griechenland über Verbleib oder Ausstieg Griechenlands aus dem Euro-Raum zu spekulieren ist absolute Zeitverschwendung. Zudem ist diese Taktik als billige Propaganda zu leicht zu durchschauen. Nach den Wahlen muss außerdem erfahrungsgemäß erstmal über Koalitionsmöglichkeiten verhandelt, eine neue Regierung gebildet und dann auch noch endlich ein neuer Präsident gewählt werden. Und dann und erst dann lässt sich spekulieren - oder aber noch besser: diskutieren und verhandeln.
Nur mal am Rande: es geht um die Regierung Griechenlands. Die wird vom Griechischen Volk gewählt und nicht etwa von Brüssels oder gar Berlins Gnaden eingesetzt...

@ montideluxe

zitat : "Typisch Deutsch. Ich sehe auch kaum jemanden in meinem Umfeld es heute schlechter ginge als vor ein paar Jahren.".... soso dann sollten sie mal die augen aufmachen und in einer beliebigen stadt auf die öffentlichen papiekörbe achten. dann könnten sie sehen das es menschen gibt die sich aus diesen papierkörben ernähren. aber dazu müsste man aber die augen aufmachen. und ja es war der werte herr kohl der diesen kurs seit 1982 zu verantworten hat, als man zusammen mit der fdp einen kalten staatsstreich inzeniert hat und die soziale markwirktschaft über bord geworfen hat. also in meinem umfeld geht es vielen menschen deutlich schlechter als vor 1982. mfg. joho. p.s. hxxp://www.gold.de/images/infoseiten/staatsverschuldung-deutschland.jpg ... man beachte ab wann es richtig losging. und dawaren komischerweise die "bürgerlichen" am ruder (schröder war und ist in der falschen partei)

18:17 von montideluxe

"...Den meisten Griechen scheint es dabei immer noch besser zu gehen als den Menschen in irgendeinem sozialistischem Land. Es geht also um die Wahl zwischen aktueller Situation und Sparkurs oder einer linken Regierung. Ein passender Vergleich ist wohl die Wahl zwischen einer Lungenentzündung (...) und der Pest (...)."

Jaja, der Sozialismus. Im Zweifel hat man endlich, endlich den wahren Verursacher der Euro-Krise und vor allem den Verantwortlichen für die griechische Misere gefunden. Es ist - wie immer - der Sozialismus. Sobald die bürgerliche Ideologie mit ihren Vorstellungen nicht mehr weiter weiß, wird ein Popanz aufgebaut - das Dräuen eines sozialistischen Monsters. Eigenes Versagen ist unmöglich, dass die eigenen Vorstellungen vielleicht fehlerhaft sind, auch. Da stehen sie nun nun, die Merkel, Samaras, Draghi, Juncker und all die anderen und rufen "haltet den Dieb" und meinen Tsipras. Dieweil die Knete längst in den Händen der eigentlichen Räuber ist.

@Hugomauser

Natürlich haben die Griechen seit der Euro-Einführung mehr erhalten als nur die erwähnten 217 Milliarden. Das sind doch nur die Reparaturkosten für einen Totalschaden.

Und weshalb 11 Millionen Griechen nicht in der Lage sollen, seit der Euroeinführung mehr als 300 Milliarden zu verprassen, verstehe ich nicht:

€300 Mrd. sind 300.000 Millionen Euro dividiert durch 11 (für 11 Millionen Griechen) dividiert durch sagen wir 8 Jahre = 96 Monate macht im Ergebnis €284 pro Grieche und Monat. Wo ist das Problem? Eine einfache dreiköpfige Familie hat also im Mittel €852 pro Monat abgegriffen.

Natürlich ist das meiste Geld nicht in deren Taschen gelandet, sondern andere hilfreiche Griechen bewahren es für sie in der Schweiz auf.

Alle europäischen Politiker wussten davon und tun jetzt erstaunt, weil sie Angst davor, dass man die griechische Krise als ihr Versagen auslegt. Aber machen wir uns nichts vor, genau das ist hier der Fall - ein globales Politik(er)versagen!

Es ist doch klar, dass die

Es ist doch klar, dass die Situation jetzt eine andere ist als noch vor 3 Jahren, weil wir jetzt ganz andere Rettungsmechanismen haben und die eine Ansteckungsgefahr der Eurozone verhindern. Außerdem haben Länder wie Portugal und besonders Irland ihre Hausaufgaben gemacht. Sie beginnen nun langsam ihre Früchte dieser Sparpolitik zu ernten, die nebenbei völlig Richtig war und sie ist es eben auch für Griechenland. Es ist natürlich klar das diese Sparpolitik Hart ist und den Menschen weh tut, doch das ist nur kurzfristig der Fall. Mittel bis Langfristig zahlt sich diese Austeritätspolitik aus wie man jetzt sogar schon in Irland sieht. Dort gibt es nun Wachstum von um 4% und das wird Griechenland auch bald haben wenn es die Sparpolitik fortsetzt. Im nächsten Jahr wird Hellas schon ein Wachstum von 2,5% vorrausgesagt. Griechenland muss den Weg jetzt nur weiter gehen. Wenn nicht soll es bitte die Eurozone verlassen. Da sollte man Tsipras keine Zugeständnisse machen.

18:40 von montideluxe

"...'Aber wie wäre es damit: Androhung eines Austrittes aus der Nato bei gleichzeitiger Anfrage um Kredite z.B. in Russland und China. Angebote an Interessenten der Öffnung des Landes für Investoren. Das nur mal als Schreckensbild für alle, die glauben, man könne die griechischen Vorstellungen einfach so beiseite wischen.'
Schreckensbild ? Noe, Griechenland ist ein freies Land. Wenn die Mehrheit der Griechen masochistisch veranlagt ist sollen Sie das tun. Wie bereits gesagt, es würde sicherstellen dass die Linken hier für immer und ewig eine 8.6% Partei bleiben und das ist bei der Partei-Ideologie auch gut so.
Es wird aber trotzdem nicht passieren. Russland ist kurz vor der Pleite und der Chinese verleiht nur Geld wenn er sich sicher ist, er bekommt es zurück."

Geld stinkt nicht. Und ein paar Milliarden werden selbst die Russen wohl opfern, wenn sie nun der EU auch vors Schienbein treten können, wie es ihnen in der Ukraine geschah. Und Chinesen werden für clever gehalten - abwarten.

20:05 von gman - Pacta sunt servanda ?

Sie versuchen sich hier auf Römisches Recht zu beziehen, aber kennen sie sich damit auch aus ?

der von ihnen zitierte Spruch wurde nicht von den alten Römern zementiert, sondern (*)" erst im Mittelalter entwickelte die Kanonistik aus religiösen Erwägungen den Grundsatz „pacta sunt servanda“."

Davor gab es eine klare Trennung :
pactum - unverbindliche Zusage
contractus - einklagbarer Vertrag

Kommen wir aber zum Kern. Nehmen wir an, jemand hätte sie über den Tisch gezoegen (was sie aber zu dem Zeitpunkt nicht ahnten) und sie hätten einen Pactum abgeschlossen, wie würden sie verfahren, nachdem sie bemerkten daß sie über den Tisch gezogen wurden ?

Wie es die Kirche erfand ? Verträge sind einzuhalten ? Oder würden sie sagen ... der kann mich mal ... dagegen wehre ich mich !

(*)Quelle : Wikipedia

17:02 almani - Tsipras:"Ich denke,es wäre viel klüger,

sich mit Bemerkungen zu Griechenland zurückzuhalten, damit die Griechen ihre Probleme allein lösen..."
-
"Dann sollen die Griechen bitte ihre Probleme alleine lösen, d.h. aber auch ihre Schulden selber zahlen."
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Das könnten sie wahrscheinlich besser, wenn Europa, vor allem Deutschland, die Gelder die von den Profiteuren, den reichsten Familien Griechenlands außer Landes gebracht wurden, einfrieren und dieses Geld dem griechischen Volk zur Verfügung stellen würden!
-
Die Kredite des IWF und Europas könnten dann durch Griechenland selbst, ausreichend bedient werden!
-
Nur, das ist nicht die Philosophie des Kapitals und der Politiker Europas!
-
Da bleibt die Devise, Vorteile und maximale Gewinne privatisieren, Lasten und Schulden sozialisieren!

@17:33 von Fridolin

>EU-Komission sagt: Grexit nicht möglich. Tagesschau scheint nicht auf dem neuesten Stand zu sein. Die EU-Kommission hat heute bestätigt, dass eine Mitliedschaft in der Euro-Zone "unwideruflich" ist: http://www.faz.net/aktuell/politik/europaeische-union/debatte-ueber-grex...<
_
>> Wie traurig ist das denn...?? Sie glauben noch an "unwiderrufliche" Vertragstreue? So, wie angeblich seriöse Politiker bzgl. des Lissabon-Vertragswerks und speziell der "No-bailout-Klausel"? Herrjeh...!
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Und schon sind neue "unwiderrufliche" - und gegenüber allen EU-Bürgern "top-geheime" - Verträge auf dem Weg ... Stichworte Freihandelsabkommen, TTIP und CETA etc... Die übrigens auch das EU-Mitglied Griechenland betreffen würden/werden... Oliven, Olivenöl, Ziegenkäse sowie Weine und Schnäpse aus Griechenland werden/würden nahezu verschwinden unter dem Druck US-amerikanischer Industrieprodukte, weil auch bisher geschützte Herkunftsbezeichnungen obsolet werden sollen.
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Deshalb Tsipras ... der neue Weg !

@20:24 von Izmi

>>Jaja, der Sozialismus. Im Zweifel hat man endlich, endlich den wahren Verursacher der Euro-Krise und vor allem den Verantwortlichen für die griechische Misere gefunden. Es ist - wie immer - der Sozialismus. Sobald die bürgerliche Ideologie mit ihren Vorstellungen nicht mehr weiter weiß, wird ein Popanz aufgebaut - das Dräuen eines sozialistischen Monsters. Eigenes Versagen ist unmöglich, dass die eigenen Vorstellungen vielleicht fehlerhaft sind, auch. Da stehen sie nun nun, die Merkel, Samaras, Draghi, Juncker und all die anderen und rufen "haltet den Dieb" und meinen Tsipras. <<

Dann lesen Sie meinen Kommentar bitte nochmal. Genau das habe ich nämlich nicht gesagt. Ich habe gesagt dass ein Tsipras der jetzt großzügige Geschenke auf Kosten der anderen Euroländer machen will garantiert nicht die Lösung ist. Das sollte selbst Tsipras einleuchten aber scheinbar weiß er auch dass man ihn ohne diese Versprechungen niemals wählen würde.

@ Selbstaufklärer

"Das könnten sie wahrscheinlich besser, wenn Europa, vor allem Deutschland, die Gelder die von den Profiteuren, den reichsten Familien Griechenlands außer Landes gebracht wurden, einfrieren und ..."

Sind große Vermögen denn prinzipiell illegal erwirtschaftet?

Richtungsentscheidung...

Habe mir (zusätzlich zum Tagesgeschäft) die Mühe gemacht, alle Beiträge dieses und vorheriger Blogs zu verfolgen. 1.) = Weil es mich als mittelständischen Unternehmer mit Handelsverbindungen nach Griechenland auch selbst betrifft, ist Information alles, und insofern auch die Meinungsäußerungen im ts-Forum. 2.) = Weil ich als deutscher Linksdemokrat (natürlich "sozial links" der sPD) die Ansinnen des griechischen Wahlanwärters auf die Nr.1 = Tsipras gut und richtig finde.
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Manche meinen, als hiesiger Mittelständler mit Verantwortung für über hundert MA sollte ich eher auf Merkelkurs sein. Gegenfrage: Warum sollte ich als gelernter Volks-u.Betriebswirt meinen Verstand, meine Erfahrungen, und noch dazu mein soziales Gewissen ausschalten..?!
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Der Euro (gute Idee = schlecht gemacht) ist technisch und politisch eine Katastrophe - nicht nur für Griechenland, auch für Deutschland... was schon heute für viele deutlich spürbar ist!
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Die Wahl lautet jetzt leider: Tsipras oder Rechtsparteien.

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