Kommentare

Camerons Punkt (siehe unten) muss geändert werden

Zu diesem Punkt von Cameron:

Seine Regierung sieht eine Reihe von Bedingungen vor: So sollen Einwanderer aus EU-Ländern erst nach vier Jahren Anspruch auf Wohngeld, Kindergeld und andere Wohlfahrtsleistungen in Großbritannien erhalten. Der Nachzug von Familienangehörigen soll stark reglementiert werden. Wer nach sechs Monaten keinen Job gefunden, soll zurückgeschickt werden können.

sag eich mal: das ist zu starkes Extrem und ist so nicht in Ordnung. Hier gehört einiges geändert!

Hier mal Änderungen, die ich für nötig halte:

1. Frist mit Anspruch auf Leistungen mit 4 Jahren ist zu lang!!
So sollen Einwanderer aus EU-Ländern erst nach vier Jahren Anspruch auf Wohngeld, Kindergeld und andere Wohlfahrtsleistungen in Großbritannien erhalten.

Diese Frist ist zu lang! Das muss auf ein Jahr zurückgefahren werden. Ansonsten wird die Chancengleichheit mit Füßen getreten!

ups

Wer nach sechs Monaten keinen Job gefunden, soll zurückgeschickt werden können.

Dem Satz fehlt ein '"hat".

Wenn das die einzigen Forderungen sind...

...dann sollte man sie gewähren lassen. Aber wenn GB mal wieder Milliarden-Rückzahlungen aus dem EU-Topf will, dann sollte man GB ziehen lassen. Sie werden dann schon sehen, was sie davon haben.

Hier ist was los

Da stellt London jetzt Bedingungen. Und ich dachte immer die EU sei von allen (zumindest allen Politikern) gewollt.

Und wenn ich mir die Bedingungen so ansehe, scheint es in GB ähnliche Probleme bzgl. Freizügigkeit zu geben, wie wir sie auch in Deutschland haben.

Ich frage mich nur, warum werden erst solche Gesetze gemacht?

Camerons Weg mit dem Kopf durch die Wand funktioniert nicht

Wir sehen also:

Cameron will mit seinem Verhalten - dass man geruhsam als die Methode "mit dem Kopf durch die Wand" bezeichnen darf - nur von innerbritischen Problemen ablenken und alles wieder auf die Flüchtlinge schieben.

Denn in Wahrheit sind Camerons Probleme nämlich hausgemacht und haben mit den Flüchtlingen nichts zu tun. Die Flüchtlinge sind nicht an den Problemen in GB schuld.

Fazit: Camerons Weg "mit dem Kopf durch die Wand" funktioniert nicht.

Dann soll er doch gehen....

UKIP(Afd/NPD/FN/Goldene Morgenröte...)-Vorderungen sind KEINE Grundlage für eine weitere Zusammenarbeit.
Nur damit er Zuhause seine Wiederwahl sichern kann muss er nicht den Geist Europas vollständig zerstören - das schafft Brüssel zur Zeit selbst schon..

Weg mit dem Klotz

Ich verstehe Camerons persönliche politische Lage, aber: von mir aus können die Briten ruhig gehen!

Das Projekt EU wird an ihnen nicht scheitern. Und die Finanzradikalen in London sind eher ein Klotz am Bein.

Auf Wiedersehen Großbritanien!

So langsam führt die ewige Außenseiterrolle mit Sonderrechten und Sonderforderungen aus England dazu dass niemand mehr diese nervigen Insulaner in der EU haben will.
Da kann man nur sagen:
Entweder fügt sich England den Mehrheiten in der EU oder verabschiedet sich wirklich endgültig nach den vielen Ausstiegsdrohungend der letzten Jahre!
Mit den Sonderrechten für den Londoner Finanzplatz und der Sondernachlässen bei den EU-Beiträgen Englands sollte endlich Schluss sein.
Entweder gleiches Recht für ALLE EU-Mitgliedsstaaten oder:
Bye bye England!

EU-Verbleib

Hier zeigt sich einfach wieder, dass sich Europa zu schnell vergrössert hat. In Wirklichkeit sind einige EU-Länder nicht bereit die sich daraus ergebenden Belastungen zu tragen.
Auch wenn England immer Sonderregelungen in Anspruch nehmen konnte, halte ich die Forderungen von Cameron, in aber abgeschwächter Form, für richtig. Auch eine striktere Haushaltsdisziplin der EU wäre notwendig. Zu viel Geld wird verschwendet und versickert in dubiosen Kanälen.
So wie Europa derzeit aufgestellt ist, hat es sowieso keinen dauerhaften Bestand.
Ryder

Adieu

Warum läßt man die Briten nicht ziehen?
Mal abgesehen von dieser unverschämten Forderung und vielen Alleingängen sowie der Blockadehaltung bei der Kontrolle der Finanzmärkte, verfolge man mal das Verhalten britischer EU Abgeordneter.
England ist nicht reif für die EU!

Bedingungen

Dass Cameron der EU Bedingungen stellt, ist nicht akzeptabel. Ein zweites britisches "I want my money back" können wir nicht hinnehmen.

EIn Austritt Großbritanniens wäre für die EU durchaus auch eine Chance, weil damit der größte Entscheidungsblockierer die Union verlassen würde.

Rein inhaltlich finde ich Camerons Forderungen allerdings durchaus konsensfähig. Egal ob Sozialschmarotzertum tatsächlich ein nennenswertes Problem darstellt oder nicht: Es nach Möglichkeit zu unterbinden, kann nicht falsch sein.

Insofern kann man durchaus auch darüber nachdenken, Großbritannien hier entgegenzukommen, wenn das Königreich sich bei seinem Wunsch nicht im Ton vergreift.

Die Briten machen es genau

Die Briten machen es genau richtig. Sagen das, was wir Deutschen nur im stillen Kämmerlein uns trauen zu sagen!!

Auch gut

Wenn England meint, es wäre ausgeschlossen von der EU besser dran, sollen sie es ausprobieren.
Allerdings frage ich mich: Welches Land stellt sich besser, indem es die politischen und und wirtschaftlichen Beziehungen zu einer Weltmacht aufgibt?
Die EU als Gemeinschaft hat sicher noch viel Verbesserungspotenzial, aber sie ist auch ein junges Staatenbündnis und bringt ihren Mitgliedern schon jetzt mehr als genügend Vorteile. Wer das nicht einsehen möchte, dem sei es gegönnt... sprechen wir uns wieder, wenn die englische Wirtschaft einbricht (sofern Camerons Forderungen nicht akzeptiert werden und Großbritannien die EU verlässt, was ich vermute).

Wave goodbye, Mr. Cameron

Entweder verlässt Großbritannien die EU oder Cameron wird bei nächster Gelegenheit abgewählt, weil auch seine Wähler Kopien (der UKIP) nicht goutieren und lieber gleich das Original wählen.

Egal wie: Reisende soll man nicht aufhalten. Möglicherweise ist der Austritt GBs für die EU ein Verlust, der aber wahrscheinlich auf lange Sicht zu verschmerzen sein wird, den größeren Schiffbruch wird allerdings GB erleiden. Aber wer nicht hören will...

Ich persönlich trauere prinzipiell Leuten, die immer nur maulen und meckern und immer nur das Haar in der Suppe suchen und, wenn sie es denn gefunden haben, zu 150 % ausschlachten und Mitleid heischen, keine einzige Träne nach.

Und tschüssssss!!!!

Nicht nur bei der Spionage,

auch in vielen anderen Dingen sehe ich das UK eher als 51.US-Bundesstaat. Die Wetten gegen den Euro während der Eurokrise kamen ebenfalls vom londoner Parkett.

Sonderrabatte und -rechte gehen auch zu Lasten einer europäischen Solidarität: lasst doch die Deutschen zahlen.

Brauchen wir das in der EU, oder täte ein Austritt nicht allen besser?

Nachvollziehbare Entscheidung durch Cameron

Ich bin ein absoluter Befürworter der EU, jedoch laufen seit langer Zeit viele Dinge aus dem Ruder.
Die Schaffung einheitlicher Rechte für alle in der EU, muss dann auch die Wahrnehmung aller Pflichten beinhalten (Bsp. Steueroasen).

Im Hinblick auf die Asyl/Flüchtlingspolitik werden wir derzeit gerade durchgehend damit überflutet, wie positiv sich eine Zuwanderung für unser Land ausnimmt. Hierbei fehlt es aber auch weiterhin an bundesweit einheitlich klaren Regeln und Konzepten, sowie der Frage im Umgang mit Straftätern und dem Bleiberecht.
Parallelgesellschaften sind ein Fakt und in vielen Städten unseres Landes ist der Drogenhandel feste in der Hand von Migranten. Zuzug hat viele Vorteile, aber hierbei müssen wir auch über die andere Seite der Medaille sprechen. Das ist ehrlich.
Die Demonstrationen der Flüchtlinge in München sind in Form und Umfang auch falsch, wir haben klare Regeln für eine Aufnahme und diese dürfen durch Sonderwünsche einzelner nicht außer Kraft gesetzt werden.

Reglemtiertzügigkeit?

Bitte, bitte liebe Regierung, nur einmal Wort halten und sich nicht darauf einlassen! Man darf sich nicht darin erpressen lassen seine Grundrechte, das Fundament auf dem das so oft propagierte "freie" Europa ruht, abzutragen. Wenn auf diese Erpressung eingegangen wird, schafft sich die EU endgültig ab, oder schlimmer noch, sie transformiert sich in eine unfreie, vielleicht sogar autokratische Richtung, immerhin gibt Cameron den Druck von rechten Parteien und Wählern nach.

Die EU muss den Spieß umdrehen und GB sagen, wenn ihr in der EU bleiben wollt, dann Schluss mit allen Sonderbehandlungen. GB hat ja nichtmal den Euro, also was soll's?

Ich hoffe darum Merkel hält diesmal ihr Wort und gibt GB auf und hält somit an den Grundwerten der EU fest.

Soll er doch gehen!

GB hat schon genug Privilegien von der EU bekommen. Langsam ist es auch genug. Wenn er nicht will, braucht er nicht mitmachen. Dann wünsche ich viel Erfolg alleine auf der Insel.

Seine ultrakonservativen "Vorschläge" gegen die Freizügigkeit allen Ländern der EU aufzudrücken, geht entschieden zu weit!

re resistance1405

"Denn in Wahrheit sind Camerons Probleme nämlich hausgemacht und haben mit den Flüchtlingen nichts zu tun."

Haben Sie mal wieder den Artikel nicht gelesen?

Camerons Forderungen beziehen sich auf die Freizügigkeit von EU-Bürgern. Keine Rede von Flüchtlingen.

Migration in soziale Netze

Das Thema Migration in soziale Netze besteht, auch wenn es gerne verleugnet wird.

Damit die Herkunftsländer nicht völlig ausbluten, müssen Maßnahmen ergriffen werden, die das Gleichgewicht in Europa wiederherstellen.

So gesehen ist der Vorstoß Großbritanniens kein falscher Schritt, er muss aber von gezielten positiven Impulsen der EU für die Emigrationsländer begleitet werden.

Richtiger Ansatz

Genauso muß es kommen und nicht nur mit Wirkung für Großbritannien sondern für jedes Land in der EU. Ganz besonders natürlich auch für uns in Deutschland. Leute geht auf Eure Abgeordneten los und fordert sie auf, dies in die Tat umzusetzen.

Sorry Herr Cameron: Rosinen aus dem Kuchen picken ist nicht

Daher:

es geht einfach nicht, dass Cameron - solange er die eigenen hausgemachten Probleme nicht löst - hier erneut Bedingungen stellt und sich erneut die Rosinen aus dem Kuchen picken will.

Nein Herr Cameron, diese Methode "mit dem Kopf durch die Wand" wird scheitern. Führen Sie bitte erst mal zu Hause Reformen in Ihrem Wirtschaftssystem durch:

-> Schließen von Steuerschlupflöchern
-> Bekämpfung von Steuervermeidung und der damit verbundenen Vermeidung von Sozialbeiträgen daraus
-> Aufbau on Arbeitsplätzen
-> Mindestlohn
-> bedinungsloses Grundgehalt (brauchen auch wir hier in Deutschland dringend)
-> Beendigung des Helfer-Seins bei der globalen Spionage durch die USA

Angebote statt Bedingungen

UK sollte lieber mal überlegen was sie der EU anbieten können, damit wir sie nicht rauswerfen. Ich schon lange dafür den Spieß umzudrehen. Wenn sich ein Land nicht für die Gemeinschaft einsetzt, dann gehört es rausgeworfen. Dann muss Cameron etwas anbieten, damit sie drin bleiben dürfen. Die EU kommt sicher ganz gut ohne die Geldhaie in London aus. Andersrum sieht es sicher nicht so gut aus wenn sie erstmal VOR den Schranken der EU stehen und vom freien Handel ausgeschlossen sind. Leider wird eine solche Androhung von Seiten der anderen Mitglieder nicht erwogen um die EU nicht zu "beschädigen".

Die EU ist ein freiwilliger!

Die EU ist ein freiwilliger! Zusammenschluss. Wenn GB in der EU nicht glücklich ist, sollten wir sie nicht zwingen unglücklich zu bleiben. Natürlich macht "Erpressung" die anderen Mitglieder nicht eben Glücklich.

Wenn wir schon nicht vereint sein können, dann sollten wir uns das Leben nicht gegenseitig schwer machen.

Ich für meinen Teil wünsche GB auf seinem weiteren Lebensweg viel Glück und wenn einmal die Zeit kommt in der sie wieder zurückkommen wollen, dann sollte man sie mit offenen Armen empfangen.....

Wie wäre es mit einem europaweit einheitlichen Sozialsystem?

Und diesen Punkt von Cameron:

David Cameron will Großbritannien für Zuwanderer aus der EU weniger attraktiv machen. Er will den Zugang zu britischen Sozialleistungen erschweren. Er will, dass die Zuwanderer nicht alle Steuervergünstigungen in Anspruch nehmen können und er will ihnen kein Kindergeld zahlen, wenn die Kinder nicht in Großbritannien leben. Unter dem Strich: Für Zuwanderer soll es sich weniger lohnen, nach Großbritannien zu kommen.

könnte man durch den Aufbau eines europaweit einheitlichen Sozialsystems ganz leicht ändern. Warum können wir in unserem Schengen-Gebiet kein europaweit einheitliches Sozialversicherungssystem (also Krankenversicherung, Rentenversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung) aufbauen?? Dann hätte man dieses Problem gelöst. Ein weiterer Beitrag zur Lösung dieses Problems könnte auch das bedingungslose Grundgehalt sein, dass durchaus finanzierbar wäre.

@Laureat

@Laureat: Ihnen kann ich auch nur sagen, was karwandler schon zu restistance gesagt hat. Im Artikel steht 10x EU, 5x Freizügigkeit und 0x Flüchtlinge. Es geht hier ausschließlich (!) um EU-Bürger, nicht um Flüchtlinge!

keine bedingungen

wo käme die eu hin, wenn jeder bedingungen stellen wollte...
die briten haben wohl vergessen, dass sie das sogenannte "fair-play" für sich in anspruch nehmen.
und einwanderung: was sollen italien, griechenland und spanien da erst sagen ??!!

keine bedingungen für cameron !!!

Nachgedacht ?

ich sehe einige die so auf dem Herrn Cameron rumhacken haben vor ihren Kommentaren nicht wirklich nachgedacht. GB ist nach uns der größte Nettoeinzahler. So wird uns GB sehr fehlen in der EU und eine extreme Mehrbelastung für Deutschland bedeuten.

Ist hier jemand kommunalpolitisch aktiv ?

Jeder der in einer Stadt- / Gemeinde - oder Kreisvertretung sitzt wird wissen wieviele Aufwendungen auf diesen Ebenen für die Asylpolitik ausgegeben wird. Der Bund macht nur die Gesetze , die finanziellen Mittel muss dann die Kommunale- und die Kreisebene bereit stellen. Ich unterschreibe die Forderungen von Herrn Cameron zu 100 % und würde mir diesen Mut von Frau Merkel wünschen.

Deutschland ist ein Einwanderungsland , aber bitte nur nach klaren Regeln die konsequent umgesetzt werden.

Dann wird auch die Akzeptanz in der Bevölkerung für die EU steigen.

niemand...

braucht GB....und tschüß...haben wir mehr ruhe in europa...

Wie dem auch sei

Reisende soll man nicht aufhalten.

Mir war diese ständige britische Sonderrolle in der EG/EU schon immer suspekt. Sollen sie doch ihr Glück außerhalb der EU suchen. Viel Spass dabei.

So unverständlich sind die Forderungen ja nicht

Alles eine Folge der überhasteten Erweiterung der EU. Zwar wurde für eine Übergangszeit die Freizügigkeit eingeschränkt, diese war jedoch angesichts des Wohlstandgefälles viel zu kurz.

GB leidet noch mehr als D unter einem massiven Zuzug aus Osteuropa. Dabei haben die schon genug Probleme, die Einwanderung aus dem ehemaligen Empire zu bewältigen. Und selbstverständlich gibt es dort wie hier auch eine Einwanderung in die Sozialsysteme - auch wenn das von interessierter Seite immer negiert wird.

Die Politk hier wird nicht müde, die Vorteile der Einwanderung (dringend benötigte Arbeitskräfte, etc) zu predigen. Die Probleme bleiben leider unerwähnt. Beispielsweise, dass die Chancen der schlecht ausgebildeten, eher armen Bevölkerungsschicht auf dem Arbeits- und Mietmarkt massiv sinken. Für GB kommt noch hinzu, dass dort die Sozialsystem nicht so relativ komfortabel ausgestattet sind, wie hierzulande.

Ich kann die Forderungen von GB verstehen und die EU sollte sie ernst nehmen.

An einigen "Forderungen ist was dran"

Auch wenn einige mich jetzt in die rechte Ecke stecken.
Viele in Deutschland Denken ähnlich. Im allgemeinen müssen die Gesetze der EU korrigiert werden.
Da wird im EU Gericht verhandelt das eine Person Sozialhilf bekommt will abwohl sie nicht mal die Absicht hat in Deutschland zu arbeiten.
Alleine hier ran erkennt selbst der Laie das die Gesetze nicht ausreichend erarbeitet werden um Misbrauch zu vermeiden. 4 Jahre Arbeiten um Ansprüche stellen zu können halte ich auch für zu viel, aber warum nicht Allgemein mindestens 1 Jahr und zwar in der gesamten EU.
Sicherlich will der Cameron sich seine Wähler sichern, aber über den einen oder anderen seiner Denkansätze (Forderungen) könnten unsere Politiker auch mal nachdenken.

Meinungsvielfalt erlaubt

Ob Großbritannien die EU verlässt oder nicht - und ob das für die EU gut ist oder nicht - dazu kann man viele Meinungen haben. Allerdings wäre es interessant, zu sehen, was sich nach einem Austritt der Briten in der EU verändert. Ein starkes und m.E. auch notwendiges und sinnvolles Bündnis wie die EU sollte durch diesen Schritt eher gestärkt werden. Wir sagen doch bei vielen Gelegenheiten "Reisende soll man ziehen lassen" und wenn in GB für den Austritt entschieden wird, dann ist es klug, die Energie nicht auf das "Halten in der EU" sondern stattdessen auf die EU und ihre aktiven, positiven und konstruktiv-kritischen Mitglieder zu fokussieren. Wenn der Ärmelkanal im Nebel liegt, dann sagt man in England "der Kontinent ist isoliert bzw. abgeschnitten". Nun denn, lassen wir es doch einfach auf uns zukommen, der Schaden wird begrenzt sein (in der EU).

Ein formatloser Politikerdarsteller

heult mit den Rechten aus Angst vor dem Verlust des eigenen Freßplatzes.

Das ist so durchaus üblich; auch bei uns.

Neu ist, daß er 'Forderungen' aufstellt, die ich hier in der BRD problemlos mittragen würde.

braucht die florierende britische Wirtschaft

keine Fachkräfte?
Können die allen Bedarf aus den britischen Reihen decken?

Schwer zu glauben, das die das Problem nicht haben.

Vor dem Hintergrund ist Mr. Camerons Vorstoß doch ein Tritt ans eigene Schienbein?

Der Benefit durch anhaltendes Wirtschaftswachstum mit ausreichend Fachkräften dürfte größer sein als der Mißbrauch der Sozialleistungen.

Und nach GB kommen sicher nicht nur niedrig qualifizierte Einwanderer.

Erinnerung

Ich kann mich noch an die Zeit vor 1973 erinnern, als die Briten noch nicht in der EU waren. Ich hätte nichts dagegen, diesen Zustand wiederherzustellen. Notfalls auch gegen Camerons Willen.

Reisende soll man nicht aufhalten

allerdings: ein paar der Ideen finde ich gar nicht so übel, z. B. das Kindergeld nur zu zahlen, wenn die Kinder auch im Land leben.

Muss man UK mit allen Mitteln halten?

Wir sollten den Spieß umdrehen und an England Forderungen erstellen, die sie erfüllen müssen, dass wir sie drin behalten wollen.

Es kommt einem immer so vor, als ob die Britten so gnädig zu uns sind in der EU mitzumachen. Dieser Mentalität muss man vielleicht einmal etwas entgegen setzen. Sie sind kein Ehrengast sondern ein normales Mitglied. Und wenn ihnen die Bedingungen nicht gefallen, dann ist die Frage, ob sie noch dazu passen durchaus berechtigt. Nur sollten die anderen Mitgliedsländer grundlegende Bestandteile nicht einfach aufgeben, nur weil ein Mitgliedsland sie nicht länger haben möchte.

Tschüss GB

Drohgebärden und Erpressungsversuche haben in der EU nichts verloren. Camerons Vorstoß ist DIE Gelegenheit Großbritannien endlich loszuwerden. Einfach nicht auf seine Bedingungen eingehen. Die EU hat nichts zu verlieren wenn GB sie verlässt. Im Gegenteil, ohne GB wäre die EU eine bessere EU.

@Azubi2006

Hallo,

aber falls es dir entgangen sein sollte, geht es in dem Bericht nicht um Asylsuchende sondern um Bürger anderer EU Mitgliedsstaaten.

@Cameron:

Sollen sie das Vereinigte Königreich doch in die Freiheit entlassen - mit allen Konsequenzen.

Zollschranken - Ob Herr Cameron diese haben möchte, bzw. die Unternehmen auf der Insel.

Keine Freizügigkeit mehr und Visumspflicht.

Ein Versinken in der Bedeutungslosigkeit.

Mir tut es nur um die Schotten leid, die wohl zu einem großen Teil gerne in der Eu verblieben wären.

Erstmals verstehe ich ihn, zumindest teilweise

Was die Einwanderungspolitik betrifft stimme ich ihm größtenteils zu.

Seine Forderungen sind gerecht, denn Kindergeld zu zahlen für Kinder die in anderen Ländern leben ist eigentlich falsch.

Aber was seine andere Meinungen betrifft, er kann mit GB die EU verlassen.

Niemand wird GB vermissen, zu lange sind es schon Schmarotzer durch die vielen Sonderrechte.

Dazu Datenlieferant Nr. 1 für die USA, besonders deutsche Daten

Aber die EU wird wie immer vor ihm kuschen, bitten und betteln das GB in der EU bleibt

Das ist eigentlich eine Schande.

re azubi

"Jeder der in einer Stadt- / Gemeinde - oder Kreisvertretung sitzt wird wissen wieviele Aufwendungen auf diesen Ebenen für die Asylpolitik ausgegeben wird."

Hoffentlich sitzen Sie in keiner Stadt- / Gemeinde - oder Kreisvertretung. Ich möchte da niemanden haben, der mit Asylpolitik daherkommt wenn einer was über die Freizügigkeit von EU-Bürgern gesagt hat.

Minimale Kompetenz welches Thema wann dran ist!

Flüchtlinge, Asylanten, Migranten, EU-Zuwanderer...

Leider scheinen viele Kommentatoren hier alles in einen Topf zu werfen: Flüchtlinge, Asylanten, Migranten, EU-Zuwanderer... Es geht bei Camerons Forderungen aber einzig und allein um letztere, also beispielsweise auch uns Deutsche, wenn wir zum Leben und Arbeiten nach Großbritannien gehen wollen.

Kein Kindergeld, wenn die Kinder nicht mit in UK leben - ok, das kann ich vielleicht noch nachvollziehen. Aber kein Zugang zu Sozialleistungen und Steuererleichterungen für vier Jahre, selbst wenn man einen Job im Land hat? Das ist wohl kaum verständlich oder gerecht.

Kurz und schmerzlos

Man sollte GB von Europas Seite aus Europa hinauswerfen. Verbunden mit allem was einem dann an Zöllen für diese Nation dann einfällt. Vor allem eine Totalüberwachung des Finanzmarktes London und entsprechender Geschäfte mit deren Banken und dem gesamten Finanzsektor aus GB.

Das Getue um diese Monarchie geht mir schon lange auf die Nerven. Die sind mehr Hemmschuh als das sie positives für Europa beitragen.

Für die Bürger müsste dann auch Visa Pflicht und erschwerte Arbeitserlaubnisse in der EU gelten. Nicht nur erpressen lassen, auch mal zurückschlagen ist angesagt. Klingt martialisch, ist aber leider langsam notwendig geworden.

Flucht nach vorn

Der werte Herr Cameron setzt, wie in letzter Zeit gehäuft, auf Populismus.

Da UKiP und andere eurokritische Parteien ihm daheim den Rang aublaufen, denk er sich wohl es ist besser die Flucht nach vor anzutreten um sich daheim eine letzte Chance auf Wiederwahl zu erhalten.

Da die unverschämten Forderungen von GB bisher meistens Erfolg hatten ist das nur ein logischer Schluss.

Ich glaube die EU wird wieder nachgeben und GB seine Extrawurst bekommen.

Daheim wird Cameron seine Position gegen UKIP gehalten haben und die EU wird sich selbst beweihräuchern, weil sie den Eurokritikern auf der Insel ein Schnippchen geschlagenen hat indem sie den Austritt von UK verhinderte.

Zuzug aus EU-Länder

Die Freizügigkeit des Wohnortes innerhalb der EU sollte so bestehen bleiben. Was geändert werden sollte: Kindergeld zahlt der Staat, wo die Kinder leben. Sozialleistungen werden erst gezahlt, wenn ins System vorher eingezahlt wurde, sprich vorher im Land sozialabgabenpflichtig gearbeitet wurde. Prekärbeschäftigung muß bekämpft werden, das geht nur wenn man Wohngeld und sonstige Zuschüsse für Arbeitnehmer streicht, nur Rentner sollten sie erhalten. Die Arbeitgeber verlassen sich auf die Unterstützung des Staates, was der Staat zahlt brauchen sie nicht bezahlen.

Das Problem ist doch die Europhile S/W Einteilung.

Die Eurokraten gehen doch schon seit einer Weile so vor, als ob nur mehr EU gut sein kann, und zwar in allen Bereichen.
Es ist ein Sakrileg gegen „mehr Einwanderer“ zu sprechen – denn die EU Regeln EU-Weit zurückzufahren wäre ja schon ein
Verstoß gegen eine andere heilige, bereits erwähnte „nur mehr EU kann gut sein“-Kuh.
Wenn aber „nur“ etwas gut sein kann, ist alles was es nicht ist natürlich schlecht.
Somit wird das EU Monstrum zu ewiger
Aufblähung verdammt- sobald es aufhört zu fressen, stirbt es.
In eingen Ländern versucht es gerade jetzt so viel wie möglich zu Fressen, weil die Europhorie dort stark nachgelassen hat und man natürlich so viele Tatsachen schaffen will wie es nur geht.

Ich hoffe England zieht es durch und zeigt auch anderen Unentschlossenen, dass die Nibelungentreue zu der EU doch nicht alternativlos ist

Ist doch ok.

Ich wünschte unsere Regierung würde die selben Bedingungen stellen!

Beste Mann!

Gleich vorab, der Betreff ist natürlich ironisch gemeint.
Ich finde es sehr bedauerlich, dass ständig diese Art von Politik gefahren wird. Aber seisdrum. Wenn Herr Cameron dies so aushandeln möchte, dann würde ich sagen, dass auch Bürgern des UKs innerhalb der EU-Staaten die selben Rechte versagt bleiben. Das wäre dann nur fair.

Nicht schon wieder

Ich habe von Cameron und der UK langsam wirklich die Schnauze voll, zumal mich solche Forderungen als in Portugal lebender Deutscher indirekt auch betreffen. Als meine Freundin nachgezogen ist, hat sie dank der EU in Portugal kurzfristiges Arbeitslosengeld bekommen, das hat uns sehr geholfen und sie hat auch sehr schnell (<1 Monat) Arbeit gefunden. Ich verstehe nicht, wieso Cameron so was nicht auch für Engländer gutheißt, bzw. wie ein Politiker es verantworten kann, vollkommen unsolidarisch die Fahne immer bloß danach zu richten, woher gerade der Wind weht - d.h. in diesem Fall nach den aktuellen Zahlen und der dümmlichen Anti-EU Stimmung. Irgendwann braucht die UK dann dringend Einwanderer und sie kommen nicht mehr.

Meinetwegen hätte man die UK schon in den frühen 90ern rauswerfen sollen, weil sie nämlich immer nur gegen die EU agiert haben (es sei denn, es hat ihnen gerade mal genützt in der Gemeinschaft zu sein). Sollen sie doch als 51. Staat den USA beitreten.

Kindergeld

Auch wenn ich die GB-Extrawurst noch nie leiden konnte und mir der Premier auch nicht sehr sympathisch ist – die Sache mit dem Kindergeld finde ich durchaus verständlich.

Kinder sollten generell von dem Land unterstützt werden, in dem sie wohnen, wo sie zur Schule gehen – wo die Kosten anfallen.

Immerhin geht es hier ausnahmslos um EU-Länder.

Herr Cameron wird getrieben...

...von der innenpolitischen Sitauation in GB.

Ich sehe viele Aussagen von ihm als kritisch an.

Aber insgesamt denke ich das wir GB in der EU brauchen.

Zudem finde ich sympatisch wie er gegen Juncker wettert! Macht leider niemand.

Und zum Thema Extrawürste:
Die haben so ziemlich alle Länder.

Freizügigkeit

Die Freizügigkeit - und dazu gehört es auch, dass EU-Bürger keine Nachteile ggü. eigenen Bürgern genießen, ist elemantar für die EU. Dies einzuschränken sollte zu einem Rauswurf aus der EU führen. Für alle außer GB wäre das nur von Vorteil. GB blockiert häufig EU-Entscheidungen, gerade im Finanzsektor. Und wenn man das konsequent macht, d.h. GB auch vom europäischen Markt zu trennen, Grenzkontrollen einführt, Zölle erhebt usw., dann können alle beobachten, was passieren wird und im Rest Europas würden europa-kritische Parteien schnell zur Randerscheinung werden.
Und allen, die die Meinung Cameron teilen oder verstehen, denen kann ich nur sagen: Herzlichen Glückwunsch, Sie sind auf den Populismus der rechten Parteien reingefallen. Natürlich gibt es in Europa auch Probleme, aber mit den Ideen von Cameron lassen die sich nicht lösen.

Lasst ihn doch endlich ziehen,

schon sein Gesicht zeigt, dass er auf Krawall gebürstet ist. Aber vorher muss er seine 2,1 Mia. zahlen.
Das Gewicht der Eu verschiebt sich zwar nach Osten, und da wird es leichter, aber dort kommt ohnehin Putin ins Geschäft, Bulgarien und Rumänien. Dann balanciert sich das wieder aus.

Es gibt in der EU eben entwickelte und unterentwickelte Länder

Aber das war ja kein(!) Kriterium für die EU-Aufnahme, sondern man wollte einen Machtkoloß.Und das bringt mit der Freizügigkeit nun Probleme.
Deshalb hat Cameron vollkommen recht und besonders wir sollten uns seinen Forderungen anschließen.
Erst die EU hat durch ihren politisch gewollten EU-Größenwahn vor allem Deutschlands unter identitätsloser Selbstaufgabe dem Lotterleben erst Rückhalt gegeben.Das zahlungskräftige Deutschland war als ausnutzbare Führermelkkuh von den Änderungsunwilligen gern gesehen. England ging zurecht früh auf Distanz. Der Euro war mit gleichem Motiv (und Mißerfolg) in das politische System des Übels eingeplant.
Die EU muß reformiert oder besser noch zur EWG reduziert werden.
Damit haben nämlich ALLE sehr gut gelebt!
Cameron führt hoffentlich zu einem "Ruck" im Denken der selbstgefälligen EU-Gesellschaft,die aus politischer Verblendung gerne die Augen bewußt vor Problemen schließt: Die Hoffnung Zeit soll alles richten. Hauptsache,das stillträge Volk merkts nicht!

Ob sich die Briten veräppeln lassen?

Wäre ich Brite, würde ich nicht die Kopie, sondern das Original wählen ; UKIP.

Cameron schaut nach vorne...

...bei den Gedanken das die Ukraine und Albanien doch in der EU sehr bald "integriert" werden... will die Englische Regierung sich aus dem raushalten...darum stellen die für uns fast unmögliche Bedingungen vor um sich damit einen Abgang rechtfertigen zu können. Ist doch OK! Die denken sich was dabei und vor allem längerfristig die sicher antreffenden Problemen aus dem Weg zu gehen.

Erschreckend

Ich lebe seit 2008 in Großbritannien, bin also einer der EU Einwanderer die Herrn Cameron ein Dorn im Auge ist.
Persönlich hoffe ich das David Cameron diesem Land nach der nächsten Wahl erspart bleibt, halte nichts von seiner Politik.
Ich bitte hier von Generalisierungen 'Die Engländer' und 'Die Briten' abzusehen. Herr Cameron hat eine Aussage gemacht, weder die Briten noch die Engländer haben hier gesprochen. Wenn ich mir die AfD Wahlergebinsse anschaue stelle ich mich ja auch nicht in Speakers Corner und verkünde das die Deutschen zu blöd zum wählen sind.
Grundsätzlich - und ich mag Herrn Cameron noch viel weniger weil mir diese Worte schwer fallen - hat der Mann ja Recht. Die Art und Weise wie er das ankündigt ist mal wieder sehr Cameron, aber gut.
Wieso sollte der britische Steuerzahler Kindergeld zahlen für Kinder die nicht einmal im Land wohnen? Oder warum sollte der französische Steuerzahler das, oder der deutsche? Die EU muss reformiert werden um es für alle fairer zu machen.

Wer Sozialstaat und Wirtschafterfolg als

nicht vereinbar findet, sollte mal etwas Geschichtsunterricht nehmen.
Wer nun ankommt mit der DDR oder dem ehemaligem Ostblock, der sollte nicht vergessen, das dies kein Sozialstaat war sondern ein Experiment das nur schiefgehen konnte.

Immer wenn es schlecht ging, wurde vorher der Sozialstaat mit Füssen getreten und nicht nachher.

Wer gegen die EU ist,

ist heutzutage selber Schuld! Deutschland und der Rest der EU kann ruhig auf GB verzichten, wenn sie nicht mit uns gleichwertig kooperieren möchten.

@Am 28. November 2014 um 13:40 von Siegmar Weegen

richtig, immer das Ziel vor Augen.
Ein weiterer wichtiger Punkt ist auch die Signalwirkung auf andere Länder. der Austritt aus der EU ist zwar wenig realistisch, allerdings ist es unklug, ständige Austritssdrohungen Schule machen zu lassen. Die EU, die nicht an einem Strang zieht, ist bereits gescheitert. Lasst sie ziehen, lasst sie scheitern und macht ihnen den Wiedereintritt so leicht wie möglich.
Eine teure Lektion für GB und auch für den Rest Europas, aber anbetracht der Tendenzen in ALLEN europäischen Ländern vielleicht eine nötige Investition....

Der

Brite hat recht. Nur wenn es dem einheimischen Volk gut geht kann man auch etwas ABGEBEN.
Ich lebe als Auswanderer nun auch in einem Land das die Messlatte hoch gelegt hat für die Flüchtlingseinwanderung.
Einerseits braucht die EU GB nicht wirklich, auf der anderen Seite wird auch GB ohne die EU zurecht kommen.
Es geht auch ohne diese Brüsseler Gängelung ganz gut.
Greeting from ICELAND

naja ist GB überhaupt

jemals in der EU richtig angekommen, oder haben die damen und herren von der insel nicht oft versucht eine extrawurst abzustauben?

das problem nationale interessen zu betonen sollte man herrn Cameron aber nicht zum vorwurf machen, das zeichnet hin und wieder nationale regierungen aus ;)

Ansatz ist nicht verkehrt

Das Einwanderer nicht den vollen Bonus am Anfang bekommen wie Menschen die von Anfang an in dem Land leben finde ich korrekt.
Die Leute müssen sich intergrieren und auch wirklich was tun dafür. Wir müssen auch hart arbeiten für unser Geld und das Sozialprogramm, was der Steuerzahler mit finanziert.

Doch 4 Jahre scheint mir doch was lang. So einen Drang nach Arbeiter hat GB wohl auch nicht.
Das mit dem Kindergeld ist doch wohl klar . Kann doch nicht Geld für Kinder beantragen die ganz woanders wohnen.

Wie gesagt: Ansatz ist nicht verkehrt!

Detail

Man bekommt als EU-Bürger Kindergeld, wenn die Kinder gar nicht in dem betreffenden Land leben?
Das bedeutet schlicht, dass ein Arzt in Rumänien weniger verdient als in Deutschland das monatliche Kindergeld für drei Kinder beträgt.
Ich kenne die Regelsätze in Großbritannien nicht, aber so etwas finde ich, mit Verlaub, grotesk.

Muss man jetzt Camerons Vorschlag aus political correctness schlecht finden?

Wie auch immer, das 'divide et impera' aus Angst vor der EU als konkurrierendem Machtblock scheint ja zu funktionieren.
Die 'Bild'-würdigen Dann-geh-doch-Kommentare hier im Forum müssen den USA, China und Russland doch wunderbar in den Ohren klingen ...

Freizügigkeit!

zu den diversen Stellungnahmen, dass Cameron vom Prinzip her recht habe:
Bei uns ist gerade erst höchstrichterlich festgestellt worden, dass ein nicht deutscher EU Bürger in Deutschland keine Grundsicherung bekommt, wenn er nicht nachweislich ernsthaft sich um Arbeit bemüht hat. Mehr braucht es nicht!
Sinnvollere wäre es da schon Polizei und Zoll bessere Möglichkeite zu geben die schwarze Beschäftigung von EU Bürgern durch deutsche Unternehmen einzudämmen. In meiner Stadt gibt es einen sogenannten "Arbeiterstri.....". Wenn dort morgens ein Baustellenbus sich Leute abholt darf Polizei und Zoll den nicht verfolgen. Wenn auf einer Baustelle kontrolliert wird, dann ist derjeneige nur einen Tag zum Probearbeiten da, am nächsten Tag kommt dann ein anderer. Es sind deutsche Unternehmen, die hier die größten Sauereien produzieren und Politik schaut bewußt weg!

Cameron hat recht

Wäre schön, wenn unsere Regierung auf diesen Zug aufspringen würde. Laut Focus vom 14.5.14 kosten die Zuwanderer aus der EU 5,6 Milliarden im Jahr an Sozialleistungen. Ich denke, mit diesem Geld läßt sich vor Ort mehr organisieren und für die Leute sinnvoller umsetzen.

Cameron hat Recht

1., Die Freizügigkeit wird nicht dadurch einbgeschränkt in dem eine Wanderrung in die Sozialsysteme eingeschränkt wird.
2. Statten Sie dem Jobcenter einen Besuch ab,
vlt. werden Sie bemerken das sehr viele Kunden nicht einmal richtig der Deutschen Sprache mächtig sind.
3. Die EU muß früher oder Später auch zur Sozialunion umgebaut werden. Solange können sich alle EU Staaten mit Cameron einigen.
4. Den Rechtspopulistischen Parteien in der EU wird etwas Wind aus Ihren Segel genohmen.
5. Länder wie Rumänien die Ihre Verpflichtungen nicht nachkommen und Nationale Rassenpolitik fahren gehören nicht in die EU.

irgendwann ist auch mal gut.

Es tut zwar weh, das sagen zu müssen, aber: lasst ihn eben gehen!

Sein einziges "Argument", das die Forderungen unterstützt, ist die Bedeutung des UK für Europa. Das ist vielleicht nicht wenig, aber mir ist eine Europäische Union ohne UK lieber als die komplette Abschaffung selbiger. Dafür kann kein Mitgliedsstaat wichtig genug sein!

Die UK ist ein Land, das sich (historisch) komplett aus Einwanderern zusammensetzt, "knowledge economy" ist ohne Migration nicht möglich. Erschreckend, was ein paar Rechtsradikale erreichen können...

Ich bin ein Befürworter der EU, befürworte aber nicht

jeden Schwachsinn, der von Brüssel verabschiedet wird. Im Bereich der Migrationspolitik ist nicht alles Gold wie gerne dargestellt, die Schattenseiten überwiegen zwar nicht, doch es gibt sie und ich kann Cameron verstehen.

Wenn müssen damit aufhören, jeden der auch die negativen Auswirkungen benennt
als Rassisten zu bezeichnen, hier gibt es nämliche eine Vielzahl unerledigter Hausaufgaben seitens unserer Regierung.

Derzeit so hat es den Anschein braucht unser Land keinen
Artikel 16a GG
(1) Politisch Verfolgte genießen Asylrecht

weil nach gängiger Praxis alle kommen und wie wir heute sehen derzeit auch fast alle bleiben können. Wir schaffen uns eigene Engpässe, weil ungerechtfertigte Ansprüche nur unzureichend zu einer Ausweisung führen.

Die Freizügigkeit in der EU ist in heutiger Form falsch geregelt, weil sie nicht für alle einen gleichen Nutzen mit sich bringt und auch unterschiedliche Gesetze keine Gleichheit schaffen.
Nehmen und Geben sind in der EU definitiv unausgeglichen

Will man die Englaender ueberhaupt in der EU???

Wenn die Insel nicht mehr zur EU gehoert werden sie sang und klanglos untergehen.
Man braucht auch die Anderen die einem die Produkte abkaufen koennen und wenn man andere Laender nicht unterstuetzt geht der Schuss nach hinten los.
Auf der Insel wuerde es etwas aermer werden, das was Cameron wieder besseren Wissens macht, ist reine Angst, dass er politisch nicht ueberlebt

Wenngleich die Mitgliedschaft Englands in der EU problematisch i

... (Viel abstauben, NICHTS selbst tun)

... muss ich ihm hier recht geben

Der europäische Gedanke

Der europäische Gedanke unserer Politiker..... EU nur dann, wenn es passt, nur Verpflichtungen aber bitte keine Rechte!

Sorry...

...ich kann nichts Falsches daran erkennen: "David Cameron will Großbritannien für Zuwanderer aus der EU weniger attraktiv machen. Er will den Zugang zu britischen Sozialleistungen erschweren. Er will, dass die Zuwanderer nicht alle Steuervergünstigungen in Anspruch nehmen können und er will ihnen kein Kindergeld zahlen, wenn die Kinder nicht in Großbritannien leben. Unter dem Strich: Für Zuwanderer soll es sich weniger lohnen, nach Großbritannien zu kommen."
_
Ich meine, dies wäre ein richtiger Ansatz auch für Deutschland. Und NEIN - ich bin nicht rechtslastig (mancher weiß vielleicht bereits, daß ich kommunalpolitisch "links" aktiv bin). Vielleicht gerade deshalb arbeite ich zugunsten unserer deutschen (von 'großer Politik' oft vernachlässigten) einheimischen Normalbürger, deren Rechte auf ein bürgerlich würdiges Leben immer weiter geschmälert werden - und zwar begünstigt von Eliten und "Politikern", die jetzt gegen (den von der UKIP getriebenen) Cameron opponieren...

England nicht weiter unterstuetzen

Seit Jahren wird der EU von England die Pistole auf die Brust gelegt, um immer mehr Sonderregelungen und Ausnahmen fuer England rauszuschlagen. Ich denke, dass es an der Zeit ist zu sagen " so geht es nicht weiter". Entweder sie wollen EU oder sie wollen keine EU. Und wenn man sie will sollte man nicht immer alleine nur fuer sich Dinge in Anspruch nehmen. Da sollte die EU endlich mal konsequent durchgreifen und den Englaendern sagen, dass es auch ohne sie geht. Grade bei solchen rechtspopulistischen Themen sollte die EU hart bleiben und sie nicht unterstuetzen. Die einzelnen Laender in der EU driften schon genug nach rechts ab, ohne das die EU sie auch noch dabei unterstuetzt!

Und es wird ihm nicht helfen

so gerne er sich auch als EU-Kritiker profilieren möchte. Da hat Großbritannien ein original zu bieten.

Und wie schon richtig angemerkt wurde: GB braucht die ganzen Verschärfungen nicht, es reicht wenn festgestellt wird dass ein EU-Bürger nicht zum arbeiten gekommen ist. Dann braucht es auch keine Sozialleistungen. Und GB hat eine natürliche Grenze, die man nicht einfach so mal überschreiten kann....

Davon abgesehen schneidet er sich mit seinen Äußerungen ins eigene Fleisch. GB ist hochqualifizierte Zuwanderer ein begehrtes Land, weil die Sprache recht einfach zu erlernen und weiter auchin den USA oder anderen interressanten Ländern eine perspektive bietet. Mehr als Deutsch oder Französisch jedenfalls.
Damit wir es ja auch für britische Unternehmen schwieriger oder teuerer, hochqualifzierte aus der EU anzuwerben.

Er ist halt nur auf Meinungsmache aus, und das merken die Bürger von GB schon lange. Deswegen laufen die Wähler weg, und ein paar markige Sprüche machen das nicht wett...

was für Steuervergünstigungen?

Ich hab keine. Es gibt Mindestlohn, £10, 000 Freibetrag jährlich, darüber 20% Steuern und 12% Sozialabgaben. Arbeitslosengeld erst nach 2 Jahren Einzahlung. Keinerlei Ehegattensplitting.

er sollte sich kundig machen

Bis man die Residence card bekommt, vergeht ein halbes Jahr, und in dieser Zeit darf man garnicht arbeiten.

Ein STAR u.d. Blinden ...........

So liebe ich ihn wieder ,
den Cameron, wie er auf d. tisch
in brüssel haut !

Beispielhaft für Deutschland u. d. merkel/regierung ! .
Nur so kann man sich a.d. Sumpf
d. überbordenden Ansprüche ziehen .

Cameron stellt Ultimaten ...............

Das stünde merkel/cdu in brüssel auch Gut zu Gesicht ....
Aber merkel hat es mehr m.d. Anbiederung zu tun,
das ist aber Keine souveräne
Kanzlerschaft, sondern Unterwürfigkeit u. Anbiederung .

Was das ü.d.Charakter aussagt,
weiß jeder gebildete Mensch !

Ich beneide d. engländer um d. Cameron ,
auch d. Schweizer ,m ihrem
ECOPOP-Referendum :
STOPP d. zügellosen Einwanderung !
Diese Länder sehen d. heraufbrausende Gefahr f.d.sozialen Frieden schon kommen.
merkel / cdu negiert diese Warnungen ............
WIE lange noch ???????????

Wann platzt d. soziale BALLON ?

@ tütü72 15:26

Leider würde das Geld aber nicht für Investitionen verwendet um das Land aufzubauen, sondern verschwindet in den dunklen Kanälen der staatlichen Korruption. Siehe UK. Und private Investoren? Wie hieß doch der Handyhersteller der viel billiger in einem Land auf demBalkan produzieren ließ, und als die Fördergelder ausgelaufen waren sich wieder zurüchgezogen hat? Wem war da geholfen? Warum müssen die Steuerzahler für alles aufkommen, mit dem Geld wäre aber auch die Diskussion um die Mütterrente wahrscheinlich nicht erfoderlich. Warum ist die Situation in diesen Länder nach 25 Jahren Befreiung vom Kommunismus in der nun ach so freien Gesellschaft immer noch so wie sie ist?

15:26, tütü72

"Laut Focus vom 14.5.14 kosten die Zuwanderer aus der EU 5,6 Milliarden im Jahr an Sozialleistungen. Ich denke, mit diesem Geld läßt sich vor Ort mehr organisieren und für die Leute sinnvoller umsetzen."

Ja, ja, der Focus vom Mai. Haben die da alle Ausgaben zusammengezählt und die Einnahmen unberücksichtigt gelassen?

Denn heute las ich im Tagesspiegel über eine Studie der Bertelsmann-Stiftung, die zu dem Ergebnis kommt, dass jeder Zuwanderer in Deutschland 2000€ mehr pro Jahr in die Sozialsysteme einzahlt, als er kostet. Im Durchschnitt aller Zuwanderer natürlich.

Mit anderen Worten: Zuwanderung entlastet die deutschen Sozialkassen.

Das hören die üblichen Verdächtigen natürlich nicht gerne, denn es nimmt ihnen das nationalistische Gebläse aus den Segeln.

Populismus

Es ist wieder einmal typisch für die Briten. Ihre Problem mit der Einwanderung rühren doch nicht aus den paar Europäern aus Osteuropa. Sie sind doch in erster Linie eine Folge der Einwanderung aus dem Commonwealth. Aber so hat man eben eine Ursache vorgeschoben. Man kann nicht immer überall die Vorteile haben wollen. Aber mit populistischen Reden, dass die Ausländer aus Osteuropa die Insel zum Untergehen bringen, kann man immer punkten. In der Geschichte der Menschen hat es immer geklappt, die eine Gruppe gegen die andere aufzuhetzen. Hauptsache das Kapitaal bleibt dabei ungeschoren.

Er ist zwar ein getriebener....

....durch die UKIP.

Aber generell is es OK, was er da sagt.

Die Frage ist aber, ob er ernst macht...

Wie dem auch sei :

Die ungeregelte Zuwanderung - auch hier in D - hat bedingt durch das erhebliche Wohlstandsgefaelle zwischen Westeuropa und Osteuropa ein Ausmass erreicht, das schon etwas beaengstigend ist.

Hierdurch soziale Verwerfungen zu generieren mag im Interesse weniger sein, die dadurch Druck auf die Arbeitsmaerkte und die Loehne der Westeuropaeischen Laender ausueben wollen.

Im Interesse des sozialen Friedens, der Bevoelkerung dieser Laender, sowie eines guten Verhaeltnisses zwischen den Europaern ist es aber keinesfalls.

Es ist noch nicht einmal im Interesse der Osteuropaeischen Laender, deren Arbeitsmaerkte hierdurch gepluendert werden.

@ Schwarzseher - Deutschland ein Land ohne Pflichten

"Der europäische Gedanke
Der europäische Gedanke unserer Politiker..... EU nur dann, wenn es passt, nur Verpflichtungen aber bitte keine Rechte!"

Es kann doch nicht sein, dass einige wenige EU Länder alleine die Hauptlasten übernehmen und andere sich vollkommen bedeckt halten.

Hinzu kommt, dass Länder wie Bulgarien und Rumänien viel zu früh aufgenommen wurden wegen einer Expansionsgeilheit der Politik, die Quantität vor Qualität stellt.
Ungarn schert auch aus.

Eine EU ohne England ist für mich nicht denkbar. Denkbar aber ist eine EU ohne Serbien und die Türkei. Wer also seitens der Politik heute auch nur ansatzweise Länder wie die Türkei weiterhin für einen Beitritt hofiert, der hat den europäischen Gedanken nicht verstanden, sondern verrät ihn. Edogan schürt Hass, ist kein Demokrat und sieht Frauen nur als Gebärmaschinen.

In Deutschland sehe ich nur noch Rechte für alle die kommen, der Staat setzt keine Pflichten mehr durch.

Cameron zeigt hier längst überfällige Grenzen auf.

17:57, Laureat

"Eine EU ohne England ist für mich nicht denkbar. Denkbar aber ist eine EU ohne Serbien und die Türkei. Wer also seitens der Politik heute auch nur ansatzweise Länder wie die Türkei weiterhin für einen Beitritt hofiert, der hat den europäischen Gedanken nicht verstanden, sondern verrät ihn. Edogan schürt Hass, ist kein Demokrat und sieht Frauen nur als Gebärmaschinen."

Ist denn Herr Erdogan die Türkei?

Soviel ich weiß, gehören der EU Länder an, nicht Politiker.

Sonst wäre das Problem mit Ungarn ja keins. Wir schmeißen einfach Orban aus der EU!

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