Kommentare

All das ...

...ist b a r b a r i s c h !!

Mexiko - ein Rechtsstaat ?

Einen Rechtsstaat stelle ich mir völlig anders vor ! Es ist die absolute Pflicht
des Staates, Menschen zu schützen,
keinesfalls aktiv zu töten ! Dies ist
im Menschenbild des Bonner Grund-
gesetzes (insbes. in Art. 1 GG) realisiert!

Vergleichbare Verbrechen gab es zB im antiken Rom oder im Mittelalter !

Wieder einmal ein äußerst unrühmliches
Beispiel dafür, daß es sehr starke Zweifel gibt, humanoide Wesen als
"Krone der Schöpfung" zu bezeichnen !!

Der Staat Mexiko sollte deshalb aus der UN ausgeschlossen werden !

Drogenanbau, -verkauf und ein korrup-
tes System in der öffentlichen Hand müssen als Ursachen dauerhaft abgeschafft werden !

Damit ist das Problem nicht

Damit ist das Problem nicht behoben oder gelöst. Die Polizei muß ja wohl immer noch von Korruption befreit werden ... und wenn die Gesetzeshüter betroffen sind, dann gibt es wohl überall bestechliche Beamte in Behörden. Das wird mindestens LANGE dauern, aber ich hoffe man hat dort den entsprechenden Atem.

Drogenkartellentwicklung in Deutschland im Auge behalten !

Mit Blick auf Mexico sollte man sich nun etwas mehr auf die Entwicklung in Deutschland konzentrieren. Gerade in den Ballungszentren haben sich doch bereits entsprechende Grundstrukturen entwickelt. Wird nur selten oder unwillig berichtet, weil man mit Berichten über die Realitäten schnell feststellt, das die deutsche Einwanderungspolitik gleichbedeutend ist mit der systematischen Integration organisierter Kriminalität auf Staatskosten. Aber Mexico ist ja so weit weg. Kommen Sie mal ind die Stadt Essen und berichten sie anschließend mal in diesem Forum z.B. über sympatische libanesische Großfamilien, die das Leben hier wirklich bereichern.

Und das alles ...

... in einem Land, dass sich marktwirtschaftlich, demokratisch und westlich orientiert nennt.
Wo sind jetzt die kritischen Stimmen aus den USA, CDU/CSU, Kirche, Bild, Welt etc. ?
Na ja, es geht ja schließlich nicht um Venezuela!

Drogenkartelle

Diese wird man schwer bekämpfen können solange Politiker in solche miesen Geschäfte verstrickt sind.
Ich stimme dem zu das in einigen Städten Deutschlands die Einwanderungspolitik der organisierten Kriminalität Tür und Tor öffnet was diese Großfamilien betrifft. Leider wird derjenige der darauf hinweist oft mundtot gemacht mit der Begründung ausländerfeindlich zu sein. Die Polizei hat den Kampf gegen Drogen eh verloren. Und das nicht nur hier sondern weltweit.

Was in Mexiko passierte

ist UNGLAUBLICH. Unvorstellbar, dass Polizei Menschen zur Toetung an Drogenbanden uebergibt.

Man muss davon ausgehen, dass es einen grossen Kreis von Duldern und Mitwissern gibt. Ansonsten waeren die Skrupel zu solchem Verhalten zu gross.

Glaube nicht, dass Mexiko die Kraft hat diesen Sumpf trockenzulegen.

Nicht vergessen, das dies

Nicht vergessen, das dies eine Kurzschluss Reaktion einer völlig in den Drogensumpf hineingeraten Polizeieinheit sein kann. Anhand der bereits veröffentlichen Aussagen gehe ich davon aus das einige der Studenten bei Auseinandersetzungen oder "Verhören" mit dieser Einheit zu Tode gekommen sind. Um dieses Verbrechen zu vertuschen, die Zeugen zu beseitigen und auch um wahrscheinlich das ganze als Verbrechen der Drogenschmuggler auszugeben wurden diese dann an das Kartell übergeben. Die Polizei in Mexiko ist sicher nicht mit der in Deutschland vergleichbar, aber ich denke nicht das die Polizei dort allgemein so tief gesunken ist.

@jupiter8

Ach was. Drogenkartelle sind hier in Deutschland wesentlich weniger Schädlich als die Seilschaften der Politik, die unsere gesamte Wirtschaft durchdringen. Da werden unnütze Posten geschaffen (die dann die Bahnkunden bezahlen müssen), um einem unfähigen Politiker ein ruhiges Plätzchen zu verschaffen. Genauso bekommt die CDU eine Spende in Millionenhöhe, nachdem sie schärfere EU-Abgasnormen vereitelt hat. Drogenkartelle sind doch wirklich nur ein kleines Problem dagegen UND es wird etwas dagegen getan. Das was die Politiker tun ist legal ...

Ein Ruck

Hoffentlich wird jetzt ein Ruck durch das Land gehen, damit es sich von der Kriminalität und der Korruption reinigen kann.

Sprachlosigkeit

Diese Vorgänge in einem ja eigentlich ur-katholischen Land sind nicht in Worte zu fassen. Da ist es umso unglaublicher, das in den USA, dem Vatikan und dem Rest der westlichen Welt totale Funkstille zu diesen ungeheuerlichen Vorgängen herrscht.

@Jupiter8 & Weitreisender

OK ( organisierte Kriminalität ) in Deutschland ? Eindeutiges Ja. Gibt es.
Ich weise allerdings - unter Einbeziehung der
Kriminalitätsstatistik - darauf hin, dass sich in diesen Vereinigungen nicht NUR ( Zitat von Ihnen ) " libanesische Großfamilien" oder salopp "Nicht-deutsche Staatsbürger" tummeln. Bevor man also mit "Schmutz " generalisiert auf Andere wirft, sollte man vor der eigenen Haustüre kehren. Bitte Fakten statt Polemik. Die findet man schon zuhauf anderweitig.

Danke.

@Thomas Wohlzufrieden

Also ehrlich: Irgendwie weiß man aber auch nicht was man eigentlich will, außer den Westen und die USA immer irgendwie mit reinziehen: Üblicherweise beschwert man sich darüber, dass sich die USA und der Westen überall einmischen und wenn nicht, ist das auch nicht ok. Was denn nun?

So beseitigt man

Oppositionelle - weltweit.
Studenten gehören nicht gerade zu den Dummen, sie demonstrieren und werden 'entsorgt'.

Ein Muster institutioneller Gewalt und deren Handlanger bzw. Helfer.
Ein grausames Beispiel.

Das hätte ich nie gedacht

das solche schreckliche Tat in einem Land wie
Mexiko geschehen ist. Das muss lückenlos aufgeklärt werden wer die Täter sind . Ich kann nur hoffen das es den Spezialisten gelingt die noch bestehenden Spuren einem Opfer zu zuordnen damit Gewissheit entsteht.

Was können wir tun?

diese Mordorgien finden schon seit fast 10 Jahren statt. Vor kurzem: man sucht das Massengrab der Verschwundenen und findet Massengräber Anderer. Mexiko ist ein verlorener Staat. Es gibt mit Sicherheit kein Patentrezept, aber was ernährt diese Schlangen: Geld, Geld und nochmals Geld. Dies wird über nationale und internationale Banken abgewickelt. Geld gibt es im Überfluss, und wird mit Sicherheit in der legalen Wirtschaft ständig neu aufbereitet. Der reichste Mann der Welt kommt aus (Slim) Mexiko und hat sich gerade die Telekom Austria (A1) gekauft.
Der Immobilienmarkt in Texas ist ein ständiger Geldverschiebemarkt für Geld aus Mexiko.
Ein erster Schritt wäre ein international
abgestimmtes Vorgehen gegen mex. Staatsbürger mit Konten und Aktienbeteiligungen im Ausland. Man nennt dies in der Regel Sanktionen!
Aber sie (Krähen) werden sich kein Auge aushacken. Wenn der Staatsapparat nur noch Handlanger von Verbrechern ist, muss er bekämpft werden, dies nennt man in der Regel Revolution

Rolle Argentiniens bei der Ermittlung

BBC berichtet, daß Spezialisten aus Argentinien die Ermittlungen durchführen; die Eltern der Studenten würden nur den Argentinischen Experten trauen.
Auch variieren Details.
www.bbc.com/news/world-latin-america-29963387

@schiebaer45

Wie, Sie hätten nie gedacht, dass das in einem Land wie Mexiko geschehen ist? Mexiko ist bekannt dafür, von Kriminellen beherrscht zu werden. Das Land ist hoffnungslos verloren. Korruption und Kriminalität haben dort gewonnen, und zwar seit Jahrzehnten.

Wir hören nur wenig darüber.

Mexiko

In Teilen des Landes ein gescheiterter Staat.

07:23, Weitreisender

"Ich stimme dem zu das in einigen Städten Deutschlands die Einwanderungspolitik der organisierten Kriminalität Tür und Tor öffnet was diese Großfamilien betrifft. Leider wird derjenige der darauf hinweist oft mundtot gemacht mit der Begründung ausländerfeindlich zu sein."

Ich lese immer wieder Kommentare hier, wo gesagt wird, daß wir keine Probleme mit Kriminalität, Sozialabbau, Wohnungsnot etc. hätten, wenn es die Ausländer nicht gäbe, und dann wird behauptet, man würde mundtot gemacht, wenn man so was sagen würde.

Fällt Ihnen der Widerspruch nicht auf?

Noch eine Verfahrensfrage: Wie macht man jemanden mundtot, in einem Land, das die Meinungsfreiheit garantiert?

"Die Polizei hat den Kampf gegen Drogen eh verloren. Und das nicht nur hier sondern weltweit."

Da haben Sie Recht. Prohibition funktioniert einfach nicht. Die Geschichte der amerikanischen Alkoholprohibition sollte uns allen eine Warnung sein. Sie hat die Mafia erst richtig groß gemacht. Es ist zu viel Geld im Spiel.

Mexikanische Gesellschaft am Ende!

Wenn eine Gesellschaft sich der Gewalt und Kriminalität wie in Mexiko de facto ergeben hat, ist sie streng genommen am Ende angekommen!

Man kann jetzt so viel wie man will an den guten Menschenwillen appellieren, hier hilft doch nur noch Gewalt des Militärs.
Das klingt jetzt sehr brutal. Aber wie brutal kann es denn da noch werden?

Für 10 Jahre sollte der Ausnahmezustand und das Kriegsrecht verhängt werden.
In dieser Zeit sollte dann der Versuch unternommen werden eine Zivilgesellschaft aufzubauen.
Ja, womöglich auch mit Hilfe der Kirche. Wenn es den Menschen schlecht geht so kann der Glaube helfen.

Mit guten Worten, Appellen an die Menschlichkeit und den Anstand kommt man in Mexiko nicht mehr weiter.

Da helfen keine Wahlen, da helfen keine Friedenstauben und da hilft keine Debattenkultur.

11:37, DagX

"Es gibt mit Sicherheit kein Patentrezept, aber was ernährt diese Schlangen: Geld, Geld und nochmals Geld. Dies wird über nationale und internationale Banken abgewickelt."

Sie haben schon recht, es geht um Geld, und ohne Geld wäre Ruhe.

Dieses Geld ist Drogengeld. Das wird meist in bar abgewickelt und nicht über nationale und internationale Banken, da wird es höchstens gewaschen.

Da die Herstellung und der Verkauf von Drogen illegal sind, aber eine große Nachfrage besteht, entwickelt sich nach den Gesetzen der Marktwirtschaft eben ein illegaler Markt. Dieser ist, dank der großen Nachfrage, überaus umsatzstark. Das Geschäftsvolumen des Drogenhandels entspricht ungefähr dem des Waffenhandels, und zwischen diesen beiden Geschäftssparten gibt es Querverbindungen. Exemplarisch sichtbar wurde das in der so genannten Iran-Contra-Affäre.

Mit so viel Geld lässt sich vieles kaufen, auch Politiker und Beamte.

Die Prohibition hat auf ganzer Linie versagt, neue Ansätze sind gefragt.

Vermutungen

@ Thomas Wohlzufrieden:
Da ist es umso unglaublicher, das in den USA, dem Vatikan und dem Rest der westlichen Welt totale Funkstille zu diesen ungeheuerlichen Vorgängen herrscht.

Wie kommen Sie darauf? Das ist doch nur eine Vermutung. In den USA wird sehr viel über den Fall diskutiert. Und in der westlichen Welt auch, womöglich nicht weniger, als in der östlichen.

Ich kann die Eltern ja schon

Ich kann die Eltern ja schon verstehen, aber für mich gibt es keinen Zweifel, daß die Studenten tot sind.
43 Menschen irgendwo verstecken, festhalten und seit Wochen mit Nahrung etc versorgen?
Glaube nicht, daß diese Bande so etwas macht.
Und wenn einzelne dem Massaker entkommen wären, hätten die sicher schon Verwandte kontaktiert.

Es gibt momentan eine Welle der Empörung und die Ermittlungsbehörden zeigen sich bemüht, aber ich fürchte das wird gegen die Verfilzung der letzten Jahrzehnte nicht viel ausrichten, vor allem nicht auf Dauer.

Gewalt ohne Ziel

@ HMBMaD:
"Man kann jetzt so viel wie man will an den guten Menschenwillen appellieren, hier hilft doch nur noch Gewalt des Militärs.
Das klingt jetzt sehr brutal. Aber wie brutal kann es denn da noch werden?"

Mir ist nicht klar, welches Ziel die Gewalt haben soll, die Sie vorschlagen.

@ HMBMaD:
"Für 10 Jahre sollte der Ausnahmezustand und das Kriegsrecht verhängt werden. In dieser Zeit sollte dann der Versuch unternommen werden eine Zivilgesellschaft aufzubauen."

Ich halte es für schlechterdings unmöglich, unter Kriegsrecht eine Zivilgesellschaft aufzubauen. Demokratische Traditionen können nicht unter der Diktatur wachsen.

12:44, HMBMaD

"Für 10 Jahre sollte der Ausnahmezustand und das Kriegsrecht verhängt werden.
In dieser Zeit sollte dann der Versuch unternommen werden eine Zivilgesellschaft aufzubauen.
Ja, womöglich auch mit Hilfe der Kirche. Wenn es den Menschen schlecht geht so kann der Glaube helfen.
....
Da helfen keine Wahlen, da helfen keine Friedenstauben und da hilft keine Debattenkultur."

Das Militär und die katholische Kirche werden aber auch nicht helfen. Wie wollen Sie denn mit einem Militärputsch eine Zivilgesellschaft aufbauen?

Das Problem ist ein geschäftliches. Drogenhandel ist einfach zu lukrativ, und das Militär und die Kirche sind natürlich auch käuflich, wie jede Institution, in der Menschen arbeiten.

Das einzige, was helfen würde, wäre, die Drogenpolitik auf ganz andere Beine zu stellen und erst einmal die unselige Prohibition aufheben, also das Drogengeschäft kontrolliert zu legalisieren.

Anders wird es nicht gehen, denn die Nachfrage ist zu groß. Jawohl, auch bei uns hier.

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