Kommentare

Endlich

... greifen die Maßnahmen der EU. War ja auch zu erwarten.

Und wie viele ....

von den ehemaligen Arbeitslosen arbeiten mittlerweile hier in der BRD als ach so dringend benötigte (Billig)facharbeiter?

@ Forengedöns

Endlich
... greifen die Maßnahmen der EU. War ja auch zu erwarten."

Oder sind ist doch die Werbung der deutschen Industrie um Billigfacharbeiter aus dem Ausland, weil hier keiner der Arbeitslosen bereit ist für einen Appel und nen Ei (=Aufstocken) um 5Uhr morgens aus der "sozialen Hängematte" zu klettern? (Was ich durchaus verstehe und auch nicht tun würde)

Spanien: So wenige Arbeitslose wie lange nicht mehr

So kann man auch Stimmung erzeugen.

Warum lautet die Schlagzeile nicht: Spaniens Arbeitslosigkeit bleibt auf sehr hohem Niveau?

Waren da etwa

die "Rechenkünstler" der Agentur für Arbeit aus Deutschland zu Hilfe geeilt??

Rückgang

Zitat von JonasundderWal um 12:03
So kann man auch Stimmung erzeugen. Warum lautet die Schlagzeile nicht: Spaniens Arbeitslosigkeit bleibt auf sehr hohem Niveau?

Weil das nicht richtig wäre.

Und das obwohl

Spanien auch in jeder Jahreszeit Wetter hat, das bei uns in den amtlichen Verlautbarungen immer der Hauptfeind der Beschäftigung ist.

11:46Forengedöns

"Endlich
... greifen die Maßnahmen der EU. War ja auch zu erwarten."
-
Wir in Deutschland haben ja Erfahrung, mit Herausrechnung von Arbeitslosen und dem zurechtbiegen von Statistik!
-
Von der Regierung in Spanien ist auch nichts anderes zu erwarten, wenn man sich die Regierung in Spanien vergegenwärtigt!
-
Statistische Wetterprognose:
Schönwetter verbreiten und die tatsächliche Kälte, auch mithilfe der Medien, verschweigen!

Nach wie vor hohe Arbeitslosigkeit

Spanien hat immer noch eine sehr hohe Arbeitslosigkeit, auch wenn sie etwas abgenommen hat. Und wie viele dieser arbeitenden Spanier sich in prekären Arbeitsverhältnissen befinden, darüber sagt diese Statistik auch nichts aus. Arbeit alleine nutzt gar nichts, der Mensch muss davon auch leben können.

soziale Hängematte

Ihr Zynismus in Ehren aber der Begriff "soziale Hängematte"ist falsch.Es hies einmal "soziales Netz" für den Fall eines sozialen Absturzes.Der SPD Minister Clement unter Mitwirkung der Mainstreampresse hat diese kleine Nuance geprägt. So kann man als Wolf im Schafpelz seine neoliberale Ansichten unters Volk bringen.

Die europäische Kommision

Schlagzeile:

Die Europäische Kommission hat beschlossen, die Arbeitslosenzahl zu halbieren.

Künftig wird sie daher nur noch "osenzahl" heissen.

@ Klabautermann

Ob sich ein Facharbeiter sich als "Billigfacharbeiter" fühlen muss, hängt zu einem vermutlich nicht geringen Teil auch von seinen Leistungen ab.

aufgehübscht

Auf Grund des guten Abschneidens der sich formierenden neuen Partei (Podemos)in Spanien müssen jetzt auf Teufel komm raus geschönten Nachrichten lanciert werden. Diese Taktik kennen wir aus Griechenland,Portugal,Zypern u.u....

@JonasundderWal

"So kann man auch Stimmung erzeugen.

Warum lautet die Schlagzeile nicht: Spaniens Arbeitslosigkeit bleibt auf sehr hohem Niveau?
"

Weil es nicht stimmt. Kernaussage ist die Dynamik von minus 5%. Alle Fakten stehen im Text.

@Thomas Wohlzufrieden

"Arbeit alleine nutzt gar nichts, der Mensch muss davon auch leben können."

Mit wenig schlecht bezahlter Arbeit kann man aber besser leben als ohne irgendeine Bezahlung. Nicht jedes Sozialsystem alimentiert so gründlich wie das Deutsche.

Schlagzeilen hin oder her

Wenn sich etwas zum Besseren wendet, dann kann man das auch ruhig so sagen. Das die Arbeitslosigkeit immer noch hoch ist weiß jeder, es geht doch darum, das sich was bessert und es aufwärts geht. Und wenn jetzt Millionen EU Bürger hier arbeiten, was gibt es da schon wieder zu nörgeln? Sollen die zu Hause rumhängen, schlecht drauf kommen und dann lieber krumme Dinger drehen?
Das es für viele EU Staaten noch ein langer harter Weg aus der Krise ist, ist jedem außer den Franzosen bewust. Die wollen gar keine Reformen machen un sich auch nicht an die Defizitregeln halten, das sollen nur andere.
Das wird einen schlimmen Absturz geben.

Also ein permanentes Genörgel wieder, es gibt keine Meldung hier die nicht noch ins absurd Negative gedreht werden kann.

@Forengeschwätz

"Weil das nicht richtig wäre."
.
Spaniens Arbeitslosigkeit ist eine sehr hohe Arbeitslosigkeit. Man kann die Schönfärberei wie in der DDR sicher begrüßen. Aber zu behaupten dies wäre keine hohe Arbeitslosigkeit ist der Neusprech einer Wirtschaftspolitik in der nicht mehr Leistung zählt sondern der Verkauf des Versagens.

@Thomas Wohlzufrieden

"Arbeit alleine nutzt gar nichts, der Mensch muss davon auch leben können."

Das ist ja wohl zunächst mal von den Ansprüchen abhängig.

Spanien steht nach wie vor am Rande des totalen Kollapses

Wer das Land ein wenig kennt, der weiß, dass die sinkenden Arbeitslosenzahlen zum Teil durch die Abwanderung ausländischer Arbeitskräfte aus Südosteuropa und Süd- und Lateinamerika zu erklären sind.

Weiterhin ist es unseriös, das dritte Quartal als Vergleichswert zu nehmen, denn da ist dank der Sommersaison die Arbeitslosigkeit in Spanien tendenziell am niedrigsten.

Wenn die Zahlen also eines aussagen, dann nicht, dass es Spaniens Wirtschaft gut geht, sondern, dass die Deutschen 2014 wieder mehr Urlaub auf Malle gemacht haben als 2013.

Das kann man natürlich nicht gut verkaufen, schließlich muss die Bundesregierung die Milliardenhilfen jetzt endlich irgendwie mit vermeintlichen Erfolgen rechtfertigen, und die PP in Spanien erzählt eh schon seit Jahren die alte Leier von der sich erholenden Wirtschaft und der durchschrittenen Talsohle.

Insgesamt ist diese Nachricht also eine Luftnummer. Spanien steht wegen unsinniger Sparmaßnahmen nach wie vor am Rande des totalen Kollapses.

@vanPaten

Sie vermischen die fundamentalen und sie saisonalen Schwankungen der Arbeitslosigkeit.

@Klabautermann 08

"Und wie viele ....
von den ehemaligen Arbeitslosen arbeiten mittlerweile hier in der BRD als ach so dringend benötigte (Billig)facharbeiter?"

es sind nicht wiklich so viele. Und "Billigfacharbeiter" sind das auch nicht. Meine drei spanischen Kollegen erhalten das gleiche Salär, wie alle anderen und sind hervorragend ausgebildet.

Sie unterliegen da den Vorurteilen.

Ohne Bezahlung..............?

@-Skywalker .

"Ohne jede Bezahlung" gibts NICHT,
denn dann greift das soziale Netzwerk .
Insoweit geht Ihre Argumentation
ins LEERE !

Konkurrenz unerwünscht !

@-michicu :

"...Und wenn jetzt Millionen eU-bürger hier malochen......." ?

Begreifen Sie NICHT, daß dadurch
d. Dumpinglohn noch mehr gefördert wird, weil d. Überangebot
von malochern d. Kapital geradezu
dazu einlädt !
Es kann doch Nicht sein , das d. Ganze
EU hier malocht u. d. Dt. Staatsbürger fällt dabei hinten runter ....!
Also eine soziale Schieflage !

@ michicu

Ja und warum sind die Leute so misstrauisch? Na eben, weil die Politiker tricksen wo sie nur können. Erinnern Sie sich noch an den geschönten Armutsbericht? Wir bekommen sowieso nur noch marktkonforme Statistiken, um ja nicht die nervösen Märkte zu erschrecken.
Ausserdem ist für mich nicht die kurze Sicht massgebend, sondern die Langfristigkeit.

@Skywalker

"Mit wenig schlecht bezahlter Arbeit kann man aber besser leben als ohne irgendeine Bezahlung. Nicht jedes Sozialsystem alimentiert so gründlich wie das Deutsche."

Das ist aber eigentlich die Aufgabe eines "Sozialsystems", sonst ist es nämlich keines, sondern eher ein "Assozialsystem".

Gerade jetzt bei Rekordarbeitslosigkeit in so vielen EU-Staaten ist es absurd zu behaupten, die Millionen von Arbeitslosen wären alle selbst Schuld an ihrer Situation.

Dort gibt es schlicht keine Jobs. Fertig.
Und wenn die sog. "Sozialsysteme" keine Grundversorgung garantieren können, sondern stattdessen die Familien finanziell in Geiselhaft nehmen (die für die Situation auch nichts können), dann sollte die nächste "Reform des Sozialwesens" nicht wieder eine Kürzung, so wie bisher immer geschehen, sondern diesmal eine Aufstockung bedeuten.

Europa, und dabei will ich noch gar nicht mal auf irgendwelche "Werte" anspielen, kann sich dauerhaft keine Millionen an oder unterhalb der Armutsgrenze leisten.

@Digitaler Fußabdruck:

Spanien steht nach wie vor am Rande des totalen Kollapses

Woraus Sie das auch immer schließen mögen, aus dem Artikel und aus anderen allgemein zugänglichen Daten folgt das nicht.

Super

Arbeitslosigkeit der jungen Menschen < 25 Jahre alt liegt in Spanien bei 50%. Die Hälfte der jungen Erwachsenen haben kein Job.

Soviel ich weiß bekommen diese Leute auch kein Arbeitslosengeld. Selbst wenn dann heißt es: "Angesichts der Euro-Schuldenkrise und der damit zusammenhängenden Sparpakete beträgt die Höhe für alle, die nach dem 15. Juli 2012 arbeitslos geworden sind, nach Ablauf der ersten 180 Tage nur noch 50% statt 60%."

@ Digitaler fussabdruck

Guter Kommentar, bis auf den letzten Satz in Bezug auf unsinnige Sparmassnahmen.
Sie können doch die Sparmassnahmen nicht pauschal verurteilen. Wenn, dann können Sie kritisieren, dass sie ungerecht verteilt sind. Auch in Spanien gibt es Krisengewinner und Superrreiche. Letztere müssten viel stärker zur Bewältigung der Krise herangezogen werden, dann würden die Sparmassnahmen für die Unter-u. Mittelschicht viel milder ausfallen.

@Forengeschwätz

"Spanien steht nach wie vor am Rande des totalen Kollapses"

"Woraus Sie das auch immer schließen mögen, aus dem Artikel und aus anderen allgemein zugänglichen Daten folgt das nicht."
..
Nahezu alle wirtschaftlichen Daten für Spanien sind absolut gesehen katastrophal.

Selbst das im Artikel erwähnte Wachstum von 0,5% in dritten Quartal liegt 0,1% niedriger als das des zweiten Quartals.

Die Staatsverschuldung kennt nur eine Richtung. Von 36% in 2007 liegt man jetzt bei knapp 98% und geht von über 100% im nächsten Jahr aus (EU-Vorgabe 60%).

Egal wie viel Krise man berücksichtigt: 23,7% Arbeitslosigkeit ist ebenso katastrophal wie eine Jugendarbeitslosigkeit von über 50%.

Dazu kommen gesunkene Reallöhne und Renten und der Abbau von staatlichen Leistungen in nahezu allen sozialen Bereichen, letzteres sogar als erklärtes politisches Ziel und nicht etwa als unbeabsichtigte Folge.

Man muss sich schon weit weg von Spanien befinden, um dieser Entwicklung irgendetwas Positives abzugewinnen.

@ Alter Gimpel:

Egal wie viel Krise man berücksichtigt: 23,7% Arbeitslosigkeit ist ebenso katastrophal wie eine Jugendarbeitslosigkeit von über 50%.

Das habe ich nicht bestritten. Ich wehre mich lediglich gegen Übertreibungen wie "Spanien steht nach wie vor am Rande des totalen Kollapses".

Darstellung: