Ihre Meinung zu: Steinmeier im Südkaukasus: Heikle Gespräche am Rande Europas

22. Oktober 2014 - 3:44 Uhr

Außenminister Steinmeier kann sich bei seinem Besuch in Armenien und Aserbaidschan sicher sein, dass Moskau seine Äußerungen genau verfolgen wird. Russland beansprucht die Region als Einflusszone. Doch auch Europa wirbt um die Länder.

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Kommentare

Steinmeierei...

So gießt man Öl ins Feuer...

"Doppeltes Spiel

"Doppeltes Spiel Russlands"
Es wäre erfreulich, wenn die TS auf solche moralisierenden Formulierungen verzichten könnte. Russland pflegt Beziehungen zu der einen, wie zu der anderen Seite. Dass dabei die eignen Interessen nicht zu kurz kommen ist unter Staaten die Norm und bedeutet nicht, dass irgend einer Partei geschadet wird.

Anstelle uns über russischen Einfluss zu beklagen, ...

... sollten wir Deutsche und wir Europäer engeren Schulterschluss mit Russland sowie all den Ländern dazwischen üben – und eben nicht ständig nach jenseits des Atlantiks schielen! Von Amerika wird uns niemals Hilfe oder auch nur Entgegenkommen kommen, Stabilität und Verlässlichkeit ist ebenfalls eher im Osten angesiedelt... Im übrigen entfällt, sobald wir eine starke eurasische Einheit sind, für Azerbaidschan und Armenien sowie all die anderen ehemaligen Ostblockstaaten jegliches Hinundhergerissensein zwischen Ost und West – dieser Zustand samt einer vollständigen Loslösung aus allen transatlantischen Verträgen sollte daher unser aller oberstes Ziel sein.......

RF will Armenien und Aserbeidschan als Einflusszonen

Nach den militärischen Auseinandersetzungen und russischen Militäraktionen präsentieren sich Armenien und Aserbeidschan als gescheiterte Regionen, die seit Jahrhunderten von russischen Machthabern beherrscht wurden. Seit 25 Jahren streben diese Länder eine westliche Ausrichtung gegen den Willen Moskaus an. Es geht Russland als Ordnungsmacht um die Vorherrschaft in der Region einschl. der Ukraine. Dennoch will Russland nicht als Konfliktpartei, sondern als Vermittler gesehen werden.

Doch Europa wirbt um diese Region, einem Bindeglied zwischen Asien und Europa. Darin ist auch die aktuelle Mission Steinmeiers zu sehen. Die EU wünscht sich Stabilität und Prosperität für die Region und eine von Russland unabhängige Route für Gas und Öl. Der Südkaukasus wird noch lange im Schatten des mächtigen Nachbarn leben müssen. Die Ländern und ihre Bevölkerungen haben jedoch Anspruch auf Selbstbestimmung und Zusammenarbeit mit dem Westen. Steinmeier wird das richtig einzuschätzen wissen.

Ja , der Steinmeier .....

die Vorhut der "Willigen" Expandoere. Da auch noch RU Expansionismus vorzuwerfen ist schon purer Zynismus. Man sollte diesen Laendern ueberlassen wie sie handeln. Ein 2. oder gar 3. Ukraine kann niemand wollen. Oder? Das ist keine Aussenpolitik, das ist reine Provokation. Anscheinend will man unbedingt RUs rote Linie finden. Hab ich jetzt als EUSA Kritiker politisches Schreibverbot? Ist es schon so weit?

@jautaealis

Am 22. Oktober 2014 um 05:29 von jautaealis:
"... sollten wir Deutsche und wir Europäer engeren Schulterschluss mit Russland sowie all den Ländern dazwischen üben – und eben nicht ständig nach jenseits des Atlantiks schielen! Von Amerika wird uns niemals Hilfe oder auch nur Entgegenkommen kommen, Stabilität und Verlässlichkeit ist ebenfalls eher im Osten angesiedelt..."

Wenn ich mir die jüngere Geschichte Deutschlands anschaue kann ich Ihnen nur wiedersprechen. Nach dem 2. Weltkrieg haben die Aliierten, vorallem die jenseits des Atlantik, die BRD (vorallem West-Berlin) beschützt und unterstützt. Und gerade die Länder zwischen der BRD und Russland wünschen sich eher stärkere Verbindungen zur EU und dem "Westen" als zu Russland. Auch dies hat einen geschichtlichen Hintergrund.

Es hindert allerdings auch niemand Russland daran der EU beizutreten. Allerdings bezweifel ich das Russland dies will.

Expansion um jeden Preis

Leider muss man der EU Größenwahn unterstellen. Jetzt werden schon Länder umworben, die außerhalb Europas sind. Schöngeredet gehören sie eigentlich zu Europa, da die Grenze zwischen Asien und Europa anscheinend nicht genau definiert ist.

Man kann ja nur hoffen, dass

Man kann ja nur hoffen, dass der Besuch Steinmeiers ein lange geplanter Freundschaftsbesuch ist und auf provozierende Botschaften gegenüber Russland gerade zu diesem Zeitpunkt verzichtet wird.
Allerdings können die Beziehungen zu Russland kaum noch schlechter werden. Gespräche auf hoher politischer Ebene werden vermieden. Politiker wie Merkel und Steinmeier werden wegen ihres agierens in der Ukrainekrise von Russland vermutlich nicht mehr als Verhandlungspartner akzeptiert, vielleicht nicht mal mehr ernstgenommen, was verständlich ist.

Russische Einflusssphäre = niedriger HDI

Russland macht für seine Verhältnisse eigentlich eine sehr schlaue Politik. Es kann nämlich, was vor allem die soft power angeht, heute nicht viel bieten. Russland hat keine Wahl, außer seine Nachbarn gegeneinander auszuspielen, um sie überhaupt bei der Stange zu halten.
Man sieht an der Entwicklung des Balkans oder des Baltikums aber sehr gut, dass die Ausrichtung auf die EU innerhalb weniger Jahre einen höheren HDI mit sich bringt, als das Verweilen in der russischen Einflusssphäre für ein halbes Millennium. Case closed.

Am 22. Oktober 2014 um 05:47 von Helmut Baltrusch

"Der Südkaukasus wird noch lange im Schatten des mächtigen Nachbarn leben müssen."
Fast die ganze Europa lebt im Schatten Deutschlands!

@jautaealis:"Anstelle uns über russischen Einfluss...

... zu beklagen, sollten wir deutsche und wir Europäer engeren Schulterschluss mit Russland sowie all den Ländern dazwischen üben..."

Warum sollten wir das? Das käme doch einer Unterstützung für Russlands aggressiven Kurs der Geo- und Militärstrategie zur "Integration" ehem. Sowjetrepubliken gleich. Zudem würden wir damit den nach Selbstbestimmung strebenden Anrainerstaaten Russlands in den Rücken fallen. Mit einem Aggressor sollte man keinen Schulterschluss üben, schon um selbst keinen Schaden zu nehmen. Ihre einseitige Einlassung zugunsten der großrussischen Interessen schadet einer gedeihlichen Zusammenarbeit zwischen souveränen Staaten und Wirtschaftsräumen.

@. pnyx

"Es wäre erfreulich, wenn die TS auf solche moralisierenden Formulierungen verzichten"

Zum Einen halte ich die Formulierung für zu-
treffend. Außerdem genießen wir im Gegen-
satz zu den betroffenen Ländern einschl. Ruß-
land Pressefreiheit.
Und schließlich schreibt nicht die Tagesschau
ihre Berichte, sondern unabhängige Kommen-
tatoren und Journalisten.

Strategie

In den letzten 10 bis 15 Jahren hat die RF einen enormen wirtschaftlichen Aufschwung erlebt - ganz im Gegensatz zu der davor liegenden Jelzin-Zeit mit Abstieg und Verschleuderung auch an immer noch mächtige Oligarchen.
Das sehen natürlich auch "unsere" Globalstrategen mit Blick auf kommende Jahrzehnte. Könnte ja sein, die RF würde in der Welt wieder die Rolle spielen, die dem größten Land der Erde angemessen ist. Und dann noch China.
Also muss destabilisiert und mit allen Mitteln gebremst werden. Wer ist hier eigentlich "aggressiv"?

@ Helmut Baltrusch 06:59

"Das käme doch einer Unterstützung für Russlands aggressiven Kurs der Geo- und Militärstrategie zur "Integration" ehem. Sowjetrepubliken gleich."
-
Bitte erläutern Sie doch den Unterschied zwischen Russland und der EU in Bezug auf das agressive Bestreben der Einverleibung ehemaliger Sowjetrepubliken. Ich meine es steht hier zumindest 3:0 für die EU, noch dramatischer wird es wenn man den Fokus auf die Staaten des ehemaligen Warschauer Pakt ausdehnt.
12:0 wenn ich mich nicht täusche.

Einfach mal konsequent nachdenken!

""Anstelle uns über AMERIKANISCHEN Einfluss zu beklagen, sollten wir deutsche und wir Europäer engeren Schulterschluss mit AMERIKA sowie all den Ländern dazwischen üben..."" (verfälschtes Zitat)
.
Niemand wird an diesem Satz etwas falsches finden. Kaum setzt man das Wort "Russland" ein, fängt man an von GEO-MILITÄRSTRATEGIE zu sprechen. Wer hat denn in 156 Ländern dieser Erde Militärberater/Stützpunkte? Amerika oder Russland? - Aha, verstehe, die sind da, damit Russland gebremst wird. Vastehe! Russland ist das Böse, und Amerika ist das Licht der Welt. Eigentlich doch ganz einfach!

@. jautaealis

"Stabilität und Verlässlichkeit ist ebenfalls eher im Osten angesiedelt.."

Na, das haben wir ja gerade mit Rußlands
Anektion auf Teile der autonomen Ukraine
gerade gesehen.
Rußland hat hierdurch und seine internatio-
nalen und zwischenstaatlichen Vertragsbrü-
che mit der Ukraine bestätigt, wie unbere-
chenbar und unzuverlässig es zumindest un-
ter Putin ist.
Auch daher wäre es Schwachsinn, sich aus
den transatlantischen Verträgen zu lösen.

Und von Amerika haben wir sehr wohl Hilfe
und Unterstützung erhalten. Andernfalls
stünden wir nicht wirtschaftlich dort, wo
wir heute sind.
Während die Sowjetunion die DDR in den
finanziellen Ruin durch ihre Ausbeutung ge-
trieben hat.
Selbst unser sog. Wirtschaftswunder haben
wir nicht etwa Ludwig Erhardt, sondern den
USA zu verdanken.
Sie haben erreicht, dass alle von D. überfal-
lenen Länder auf ihre Reparationsansprüche
verzichteten.
Einschl. Griechenland, dem wir auch des-
halb unter die Arme greifen.

"Am Rande Europas"?

Err ... nee. Deshalb geht das die EU auch nichts mehr an ... so viel Georgien usw. auch beitreten wollen. Die EU wurde mit der Osterweiterung schon viel zu groß und da wäre es absolut katastrophal solche Länder auch noch zu "assimilieren".

Im übrigen "wirbt" die EU um diese Länder und nicht Europa.

@. Redneck

"Jetzt werden schon Länder umworben, die außerhalb Europas sind."

Sie scheinen da einiges mißzuverstehen.

Wenn Europa Beziehungen zu anderen Staa-
ten pflegt, übrigens überall auf der Welt, be-
absichtigt es noch lange nicht, sie als Bei-
trittskandidaten zu gewinnen.
Es geht dabei vorrangig um den Ausbau von
Wirtschaftsbeziehungen.
Das hatte vor hunderten Jahren bereits Tradi-
tion bei der Hanse und ist somit nichts Neues.
Nichts anderes machen schließlich alle Han-
delsnationen dieser Erde.

EU-Brandstifter

Toll, dass die EU am nächsten Krisenherd ein neues Feuer entfacht. Langsam kommt es mir so vor, als plane man die EU-Erweiterung mit aller Gewalt. Notfalls mit einem Einmarsch. Und der deutsche Büttel rennt mal wieder im vorauseilendem Gehorsam voran. Wer zuerst im Schützengraben springt, stirbt zuerst. Viel Spaß, EU!

@helmut baltrusch

"Zudem würden wir damit den nach Selbstbestimmung strebenden Anrainerstaaten Russlands in den Rücken fallen."

im gegenteil, wir sollten nicht immer unseren willen anderen völkern auftrengen wollen,und herr steinmeier sollte mal was für die deutsche aussenpolitik tun, und nicht immer für die EU als krisengebietsölinsfeuergiesser unterwegs sein. (ukraine,georgien,abchasienund jetzt hier) oder ist deutschland schon die EU?

eine ausgewogenere politik wäre hier von vorteil um ein europa des fortschrittes zu erzielen,die politik des konfliktes zwischen den entscheidungen EU assozieierung oder eurasische wirtschaftsunion immer unter konfrontation mit den russischen interessen führt auf dauer zu einem vertrauensverlust in die politik der EU.

ihre expansionspolitik durch die RF kann ich nicht nachvollziehen, welches land hat sich russland denn einverleibt ? georgien? lettland? littauen? weissrussland? armenien? china? mongolei? polen?kasachstan?

Am 22. Oktober 2014 um 07:29 von europeo

Aber die Tagesschau veroeffentlicht diese Artikel.
Mittlerweile hat man den Eindruck, dies ohne auf Ausdruck und Stil zu achten. Auch die Genauigkeit der Formulierungen ist manchmal nicht gut.

Schon beim Niveau mancher Ueberschriiften hat man das Gefuehl, die falsche Seite aufgerufen zu haben.

PS: Wie unabhaengig die Journalisten (oft nicht) sind habe ich noch zu gut von den Maidan-Ereignissen in Erinnerung: "Wir haben ..."

Zündeln im Namen des Guten

Die Ukrainekrise noch nicht bewältigt, wird die nächste Krise schon wieder befeuert!

@1a Polyglott

"Man sieht an der Entwicklung des Balkans oder des Baltikums aber sehr gut, dass die Ausrichtung auf die EU innerhalb weniger Jahre einen höheren HDI mit sich bringt, als das Verweilen in der russischen Einflusssphäre für ein halbes Millennium. Case closed."

Welcher Staat im Balkan oder Baltikum soll denn ein halbes Jahrtausend (!) lang unter russischer Einflusssphäre gestanden haben?

eine gute Übersicht

Dem Artikel wird in der Sachlage Südkaukasus und den politischen Details kaum widersprochen, selbst nicht von den Kommentatoren, die ihn unbedingt zerreden wollen. Das scheint mir zu zeigen, dass er so tief in die Materie einführt, dass er die Oberfläche der schnellen Urteile und Scheindebatten durchbricht.
Dass der Einfluss der EU von manchen hier schlechtgeredet wird (entweder mit: Lasst Russland ran! oder; Nicht noch mehr!), wird bezeichnenderweise nie belegt, hingegen jede Hinwendung von Staaten zur EU wie eine Okkupation behandelt, die Russland berechtigte, jetzt ebenfalls okkupatorisch zu handeln. Es kommt einem manchmal so vor, als würden die Fans eines unterlegenen Fußballklubs angesichts der deutlichen Niederlage das Recht einfordern, den Platz zu stürmen.

@ 07:29 von europeo

"Außerdem genießen wir im Gegen-
satz zu den betroffenen Ländern einschl. Ruß-
land Pressefreiheit."

Empfehle diesen Beitrag über "freie" deutsche Medien:

http://www.youtube.com/watch?v=5_c2-Yg5spU

Ich dachte ein Konflikt

reicht uns für die nächsten Jahre.
Aber nein denn Deutschland muss sich ja mal wieder raus lehnen und ein paar neue in Stellung bringen.

Warum muss das Steinmeier machen,hat Deutschland nicht genug andere Probleme die dringend gelöst werden müssen.

Langsam ist mir das rein Menschlich gesehen etwas zu hoch,wir haben Armutsprobleme und wissen nicht wie die nächsten paar Monate aussehen geschweige was in Jahren passiert.
Legen aber schon bewusst neue Zeitbomben an.

Gruß

Erst Georgien, dann Krim ...

... jetzt Aserbaidschan und Armenien. Fällt niemandem auf, dass alle diese Länder genau dort liegen, wo die geplante Pipeline Gas und Öl aus dem Kaspischen Meer (vorallem nicht-russisches) nach Europa bringen sollte? Da dies Russlands Energiemacht untergraben würde wird genau in diesen Regionen ständig Unruhe geschürt oder Krieg geführt.

Dafür

Eigentlich stellt sich die Frage, wie es überhaupt zu dieser Auseinandersetzung EU und Russland um betroffenen Länder ringsum kommen konnte. Was ist denn das eigentliche Interesse aller Beteiligten, sowohl der Europäer als auch der Russen u n d den Kaukasusrepubliken einschl. der Ukraine? Alle Länder und auch die EU wollen sich entwickeln und ihren Menschen ein besseres Leben bieten, und dazu untereinander Handel treiben. Warum ist das nicht möglich?
Die Interessen der Nationen sind doch durchaus gleichartig, warum setzen sich nicht a l l e an einen Tisch und verhandeln miteinander, wie Lösungen für Probleme gefunden werden, die eben a l l e n helfen?
Sage keiner, das wäre Undenkbar. Bisher gab
es doch (vor den "Sanktionen") einen regen Handel mit Russland, die Ukraine war doch Partner beider Seiten, und die EU hatte bis zu dem Maidanputsch kaum Probleme mit Putin. Warum gibt es keine russisch-europäische Konferenz unter Einbeziehung der "umworbenen" Staaten?
Putin wäre dafür!

Steinmeier ungeeignet

Nach den schlimmen Fehlern, die sich Steinmeier auf dem Maidan erlaubt hat, kann man nur hoffen, dass seine Berater inzwischen ausgetauscht wurden, um weitere Fehler zu vermeiden.
Nach Steinmeiers Gusto würde er bestimmt gerne Armenien und Aserbaidschan in die NATO und diemEU aufnehmen. Geopolitisch wäre das wieder einmal fatal.

Wer schafft das?

Gibt es irgend jemanden, der es Putin einmal so erklären kann, dass er es auch versteht:

Der grundlegende Unterschied zwischen Einfluss von Westlichen Ländern und Putins Russland besteht darin, dass erstere diesen nicht mit Waffengewalt durchsetzen.

Wir brauchen keinen Kriegstreiber in Europa, der Kriege in Georgien oder der Ukraine startet. Und dies für sein legitimes Recht hält, weil er glaubt dass ihm bestimmte Staaten und das Schicksal derer Menschen gehören.

Will sich Putin mit D, F, GB, USA oder wem auch immer, um mehr Einfluss in bestimmten Staaten messen - dann muss er diesen einfach mehr bieten.

Wenn die Chinesen Afrikanischen Staaten mehr bieten, als die Europäer - haben dort die Chinesen die Nase vorne. Und das geschieht ohne dass die Chinesen ihre Armee senden.

Schlimm genug, was Putin in Russland anstellt. Darüber hinaus aber, gehört ihm kein einziger Staat.

Wirtschaftliches Messen ja - Krieg nein. Wer kann das dem Wladimir so erklären, dass er dies endlich versteht?

Richtig so

Das ist schon richtig, dass Steinmeier Gespräche mit Armenien und Aserbeidschan führt. Lieber viel zu spät als nie.

Keiner in der EU braucht "Volksrepubliken" Armenien und Aserbeidschan besetzt von russischen Streitkräften.

Haben wir nicht genug andere Probleme…?

"Russland beansprucht die Region als Einflusszone. Doch auch Europa wirbt um die Länder."

Es ist ein Besuch zur Unzeit- der Ukraine-Konflikt eskaliert, kommt nicht zur Ruhe und Steinmeier bringt sich erneut als Antagonist zur RF in Stellung, wobei sich naturgemäß die Frage stellt, inwieweit Steinmeier europäische Außenpolitik neben der Beauftragten der EU betreibt, denn so lässt sich der Bericht m.E. interpretieren.

Warum lösen Deutschland und Europa nicht erst einmal die anstehenden Probleme, bevor man sich wieder neue schafft?

Diese Politik ist nicht mehr nachvollziehbar!

Das sind europäische Länder

Armenien gehört zu Europa, Aserbeidschan auch. Das kennen wir aus Fußball EM-Qualifikationen.

Ein europäischer Außenminister führt Gespräche mit europäischen Ländern, für Politiker sollte gewöhnliche Sache sein.

@ pnyx: "Doppeltes Spiel Russlands"

Mal ne Frage: Wenn Deutschland an beide Länder Waffen liefert, obwohl die Gefahr laufen, einen offenen Krieg gegeneinander zu führen - würden Sie das kritisieren?

@joe

Sie schreiben:

DAS ist richtig...allerdings werden die Staaten, die die Chinesen "betreuen" nicht Mitglied einer Waffenzone und einer riesigen Wirtschaftszone, sondern bleiben halt der Staat der der sie sind.....
Das ist der Unterschied zwischen Handelsverträgen und Annektion!

Programmbeirat??

War da was?
"Und sie spielen in der Qualifikation für die Fußball-Europameisterschaft." Es gibt noch einen weiteren Grund den Sie vergessen haben, um Aserbaidschan und Armenien zu Europa zu zählen, sie machen beim Eurovision Song Contest mit!! Hört Hört ;)
"Doppeltes Spiel Russlands";
"Sie setzten ihre Interessen nicht nur gegen andere Mächte durch, sondern oft genug auch zum Nachteil der Bevölkerung dort.";
"Die Führung in Moskau spielt jedoch ein doppeltes Spiel: Sie ist auch Waffenlieferant Aserbaidschans. Sie nutzt den Konflikt, um beide Seiten unter Druck zu setzen.";
"Aserbaidschan ist Russland hingegen als Öl- und Gaslieferant für Europa ein Dorn im Auge"

Was der Gute darf, darf der Böse schon lange nicht

Etwa genauso wie die Ukraine

Etwa genauso wie die Ukraine als Bindeglied dienen sollte? Haben Sie sich das Assoziierungsankommen mal durchgelesen da ist nichts mit Bindeglied da ist nur entweder die Seite oder die Seite!

09:17 von Joes daily World

"...Der grundlegende Unterschied zwischen Einfluss von Westlichen Ländern und Putins Russland besteht darin, dass erstere diesen nicht mit Waffengewalt durchsetzen."...

Ich erinnere mich, das der Putsch in Kiew von "westlich" orientierten Kräften mit Waffengewalt durchgeführt wurde... obwohl es ein soeben geschlossenes Abkommen zwischen den Vertretern des Maidan, Janukowitsch als Präsidenten und der EU (!) über einen demokratischen Vorgehensrahmen zur weiteren Entwicklung gab.

@ anaxo

""Der Südkaukasus wird noch lange im Schatten des mächtigen Nachbarn leben müssen."
Fast die ganze Europa lebt im Schatten Deutschlands!"

Immerhin marschieren wir noch nicht in unsere Nachbarländer ein.

Außerdem hat Deutschland bei weitem keine vergleichbare Vormachtsstellung. In Sachen EZB z.B. haben wir kaum noch Einfluss.

@Izmi:"Alle Länder wollen und auch die EU wollen sich...

... entwickeln und ihren Menschen ein besseres Leben bieten, und dazu untereinander Handel treiben. Warum ist das nicht möglich?"

Wenn Sie auf die Politik der RF in "seinen" Anrainerstaaten schauen würden, fänden Sie die Antwort: Kein Land möchte sich von Russland einverleiben lassen. Die offizielle großrussische Politik stellt ihre Interessen über die anderer Länder. Nach der Krim-Einverleibung gibt es kein Vertrauen der Nachbarländer, der EU und der USA mehr zu Russland. Die Konflikte in den Ex-Sowjetrepubliken mit militärischer Beteiligung der RF führten überall zu gescheiterten Regionen.

Unter diesen Voraussetzungen bringen auch Verhandlungen keinen Interessenausgleich. Moskau schafft überall in den Nachbarstaaten vollendete Tatsachen zum Nachteil der betroffenen Länder. Die großrussischen Interessen bedingen zum "Frieden" ein Unterordnen. Andernfalls wird aggressiv interveniert, destabilisiert und mittels neu geschaffener Einflusszonen der russische Wille durchgesetzt.

@ hbacc

"Wer ist hier eigentlich "aggressiv"?"

Wer besetzt uns annektiert denn Gebiete souveräner Nachbarstaaten unter Ausnutzung seiner militärischen Überlegenheit?

Wir bieten wirtschaftliche und politische Partnerschaften - kann man annehmen oder bleiben lassen. Wo ist das denn aggressiv verglichen mit militärischen Interventionen Russlands?

@ megalomania

"Bitte erläutern Sie doch den Unterschied"

Wie viele der Gebiete haben wir denn militärisch überrannt um uns auszudehnen?

Wie oft haben wir unprovozierte Militärmanöver in Grenznähe (oder vergleichbare Einschüchterungstaktiken) veranstaltet?

Inwiefern schneiden unsere Beziehungen zu diesen Ländern Russland von überlebenswichtigen Rohstoffimporten ab?

Europa versucht, mit allen Ländern Partnerschaften einzugehen. Mit Russland als auch mit vielen "kleineren" Staaten. Das ist legitim.

Russland hingegen definiert diese Länder als seinen Einflussbereich (haben diese Länder da nicht ein Wörtchen mitzureden?). Diese Interessen werden durch teilweise starken politischen Druck (Gashahn etc.), fragwürdige Waffenlieferungen, Militärmanöver und zur Not sogar militärisch durchgesetzt.

Das ist der Unterschied.

@Izmi:"Warum gibt es keine russisch-europäische ...

... Konferenz unter Einbeziehung der "umworbenen" Staaten? Putin wäre dafür!"

Warum sollten die anderen europäischen Staaten außer der RF die großrussische Geo- und Militärstrategie der "Integration" ehem. Sowjetrepubliken legitimieren und sanktionieren? Russland denkt nicht im Entferntesten daran, seine aggressive Großmachtpolitik aufzugeben, zu modifizieren und/oder einem Interessenausgleich zuzuführen. Was vor der Einverleibung der Krim und Destabilisierung der Ostukraine war, wird es so nicht mehr geben. Durch Russlands Vorgehen in den Nachbarländern wurden überall Wunden geschlagen, die nicht mehr heilen - auch im Kaukasus nicht.

um 09:20 von Didi:

Es ist ein Besuch zur Unzeit- der Ukraine-Konflikt eskaliert, kommt nicht zur Ruhe und Steinmeier bringt sich erneut als Antagonist zur RF in Stellung, ...

Russlands Einfluss in dieser Region ist ohnehin zu hoch, zum Leidwesen der Menschen. Da ist es doch gerade gut, wenn es einen Antagonisten gibt. Warum nicht Deutschland?

Beitritt zur EU

Warum sollten diese beiden Länder nicht einst auch zur EU stoßen dürfen? Wenn sie es doch wirklich wollen, kann selbst Russland nichts dagegen sagen. Es gibt dort sonst keine überstaatliche Organisation die die Länder zum gegenseitigen Gewinn miteinander vernetzen könnte.

@ masche013

Europas Abhängigkeit von russischem Gas ist ein großes Problem für Europa.

Dass Russland alternative Gasimporte durch direkte Einflussnahme zu verhindern versucht ist eine Aggression gegen Europa.

Die EU unterhält Handelsbeziehungen mit den meisten Ländern auf der Welt, so diese das wollen.

Auch diese Länder wenden sich wirtschaftlich seit langem aktiv Europa zu. Das sind souveräne Staaten. Wenn die mit uns Handel treiben wollen ist das deren Recht.
Woher sollte Russland bitte ein Recht haben, das diesen Ländern und der EU zu verbieten?
Das wäre zum Nachteil dieser Länder und der EU! Das nutzt nur Russland! Woher hätte Russland dieses Recht? Erklären Sie mir das mal!

um 06:23 von Agent lemon:

die Vorhut der "Willigen" Expandoere. Da auch noch RU Expansionismus vorzuwerfen ist schon purer Zynismus.

Nein, purer Realismus.

Bild im Artikel

Für "uns" sind scheinbar all Jene, die Briefe schreiben können und "zur richtigen Zeit am richtigen Ort" sind - zwangsläufig Journalisten.

Steinmeier, der Mann für s

Steinmeier, der Mann für s Grobe.
Volle Zustimmung für Rostige Zeiten, Izmir, Klausi4711, Wenigfahrer.

um 09:17 von Einfach Unglaublich:

Nach den schlimmen Fehlern, die sich Steinmeier auf dem Maidan erlaubt hat ...

Steinmeier hat sich bisher keine Fehler erlaubt. Vielleicht meinen Sie Westerwelle?

@09:17 von Joes daily World

"Wirtschaftliches Messen ja - Krieg nein. Wer kann das dem Wladimir so erklären, dass er dies endlich versteht?"

Keiner. Er versteht nur Argumente wie X Panzer, X Atomraketen. Dem Wladimir könnte nur ein MANN erklären. Einer wie Churchill oder Ronald Reagan.

Der Mann mit der Kanne

Steinmeier wird immer unerträglicher. Dieser Mann hinterlässt nur Baustellen. Außer weiter Öl ins Feuer kippen, ist ihm bis jetzt nichts gelungen. Ein treuer Husar der USA.

Es leben unsere Geopolitiker!

"Armenien gehört zu Europa, Aserbeidschan auch. Das kennen wir aus Fußball EM-Qualifikationen."
.
Ja, wenn das so ist, dann hab ich keine Fragen mehr!

@Joe's daily world, 09:17 - Einflusssphärenpolitik

Höflich möchte ich Sie um Aufklärung bitten, weil ich Ihre Ausführungen über die gegensätzliche Einflusssphärenpolitik der westlichen Länder und der von Putins Russland nicht ganz nachvollziehen kann. Um Einfluss in bestimmten Staaten zu gewinnen - so schreiben Sie - setzten die westlichen Staaten auf "wirtschaftliches Messen", wogegen Putins Russland zu diesem Zweck den Krieg als Mittel einsetze.
Wenn aber der Westen auf militärische Mittel bei seiner Einflusssphärenpolitik verzichtete, dürfte es die geltenden "Verteidigungspolitischen Richtlinien" des Bundesverteidigungsministeriums nicht geben. Dort ist nämlich zu lesen, primäre Aufgabe der Bundeswehr sei es, "einen freien und ungehinderten Welthandel sowie den freien Zugang zur Hohen See und zu natürlichen Ressourcen zu ermöglichen".

@Izmi:"Ich erinnere mich, dass der Putsch in Kiew von...

... westlich orientierten Kräften mit Waffengewalt durchgeführt wurde..."

In der Nachkriegszeit hat nur ein Land in Mitteleuropa die Grenze zum Nachbarland verschoben: Russland. Und die Maidan-Revolution ist eine Folge von Janukowitsch´s Richtungswechsel zu Russland auf Geheiß Putins bei Verzicht auf eine EU-Assoziierung. Dieser Vorgang, der dann auch zum Machtwechsel führte, ist bezeichnend für das großrussische Vorgehen in den Nachbarstaaten. So geht Ihr Vergleich mit innerukrainischen Gewaltanwendern ins Leere.

@andreas

>>Warum sollten diese beiden Länder nicht einst auch zur EU stoßen dürfen? Wenn sie es doch wirklich wollen, kann selbst Russland nichts dagegen sagen.<<
Hoffentlich sind SIE dann nicht einer , der HINTERHER schreit wenn deutsche Milliardenhilfen diese Länder aufpääpeln und ewrhalten müsen, damit wir billig an die Rohstoffe kommen....
PS: Freiwilligkeit wird bekanntermassen mit leeren Versprechungen erkauft.... Hinterher muß GESPART werden, obwohl die noch nichts ausgegeben haben.... DAS ist doch das tödliche Konzept

Keinem Volk ist es verboten

Keinem Volk ist es verboten Kontakte und Beziehungen zu anderen Völkern zu pflegen.
Der Spass hört da auf wo Supermächte sich in die inneren Angelenheiten mischen, um "Regimechange" zu Ihren Gunsten zu veranstalten, und damit noch Aufstand und Bürgerkrieg provozieren.
Den Frieden kann es nur geben wenn das Gleichgewicht der Kräfte durch einem Interressensausgleich aller beteiligten stattfindet. Die EU wäre besser beraten sich mit Moskau unter Ausschluß von Us Befindlichkeiten zu Verhandeln. Washington ist wirklich 100 mal weiter entfernt als Moskau oder Brüssel. Aber scheinbar werden unsere Politiker von Texanern und nicht von Deutschen gewählt.

Deutschland als Handlanger

Liebe Bürger in Europa verfolgt die Außen-
polilitik Deutschlands !!. Steinmeier im
sucht im Kaukasus doch keine Völkerver- ständigung , nein er sucht wieder die Pro-
vokation mit Putin und versucht diese Län-
der zu beeinflussen. Der Bau von Pipelinen von Öl und Gas sind weitere Interessen der
Deutschen da sie durch diese Länder führen
müssen. Dies soll die Unabhängigkeit der
Lieferungen von Rußland besiegeln.
Der erste Satz der Deutschhymne ist wahr-
scheinlich das Leitbild. Man könnte das
politische Verhalten mit der Hymne in Be-
tracht zihen.

@11:03 Helmut Baltrusch

"In der Nachkriegszeit hat nur ein Land in Mitteleuropa die Grenze zum Nachbarland verschoben: Russland."

Sie blenden den Jugoslawienkonflikt gänzlich aus- da wurden vor unserer Haustür "Grenzen durch Kriegshandlungen verschoben" und Russland war daran nicht beteiligt!

Es gibt kein "großrussisches Vorgehen", auch wenn Sie das regelmäßig so bezeichnen, das ist ein Abbild Ihrer Deutung, dass andere nicht so sehen.

Fakt ist, dass Europa reichlich über Baustellen verfügt, da muss man sich ohne Not nicht schon wieder um "Einflusssphären" in Armenien und Aserbaidschan in Konkurrenz zu Russland bemühen…!

@10:08 Helmut Baltrusch

..."Die Konflikte in den Ex-Sowjetrepubliken mit militärischer Beteiligung der RF führten überall zu gescheiterten Regionen..."

Könnten Sie mir bitte näher erläutern, welche der insgesamt 15 Nachfolgestaaten der ehemaligen Sowjetunion damit meinen?

@NullPlan

* Fällt niemandem auf, dass alle diese Länder genau dort liegen, wo die geplante Pipeline Gas und Öl aus dem Kaspischen Meer (vorallem nicht-russisches) nach Europa bringen sollte? Da dies Russlands Energiemacht untergraben würde wird genau in diesen Regionen ständig Unruhe geschürt oder Krieg geführt.*
Doch mir faellt das schon lange auf. Aber Sie lesen ja , das das scheinbar sehr Wenigen hier auffaellt und grundsaetzlich RU der Agressor ist. Was anderes scheint gar nicht mehr angedacht zu werden.

@09:17 von Einfach Unglaublich

"Steinmeier ungeeignet"

Ich frage mich auch, warum man gerade Steinmeier schickt. Der Griechische Außenminister wäre doch sicher besser geeignet um für die EU Wirtschafts- und Stabilitaetspolitik zu werben. Da wüssten sie doch wenigstens was auf sie zukommt.

Guter Kommentar

Provozierend gegen Rußland finde ich in je-
dem Fall den Besuch von Steinmeier. Die Be-
zu Rußland werden dadurch noch mehr als
fraglich zu beurteilen sein. Ob die Abhängig-
keit von Öl und Gas von Europa verschwinden
wird, daß man versucht den Pipelineweg
mit Zustimmung der Kaukasusstaaten zu
bauen um eben unabhängig zu sein, wird
ein Versuch bleiben.
Deutschland über Alles ??

@10:25 Andreas Unzufrieden

..."Warum sollten diese beiden Länder nicht einst auch zur EU stoßen dürfen?..."

Dann sollten wir die Europäische Union umbenennen. Aserbaidschan z.B. orientiert sich politisch und religiös sehr am Iran.... dann wäre natürlich auch der Iran ein Beitrittskandidat für die EU. Auch geographisch lassen sich diese Länder nicht einfach mal Europa zuordnen. Man blicke bei derartigen Forderungen auch auf die Beitrittsverhandlungen mit der Türkei.

Steinmeier sollte mal in

Steinmeier sollte mal in Länder wie Saudi Arabien fahren, was will er in Armenien? Er sollte mit den Saudis mal über die Kriegsgeschäfte privater Leute mit IS sprechen. Das ist aktuell DRINGENDST-

@ Jury

1.) Wenn souveräne Staaten sich einig sind, dass sie Handel treiben wollen, woher nimmt Russland dann das Recht sich einzumischen?

2.) Je stärker Russland sein Gas als politisches Druckmittel einsetzt desto wichtiger ist es NATÜRLICH für Europa, diese Abhängigkeit zu verringern. Das ist Selbstschutz - keine Provokation.
Hier verfolgt Europa seine Interessen, nicht die der USA.

Skandal-Politik ...........

solch ein Präsident hat d. Vorsitz
im europarat ?

Unfassbar ,,,,,,,,,
wieso wird d. Nicht sofort abgesägt?

mach da Keiner d. Mund auf ,
merkel/cdu ??? Schweigen ?

Welch eine Skandal-Politik ..!

@Helmut Baltrusch, 10:19 - Geopolitik

Obgleich ich Ihre Ausführungen zur "aggressiven Großmachtpolitik" Russlands unter der Führung des Herrn Putin nachvollziehen kann, stellen Sie mich vor ein Rätsel: Warum um Gotteswillen blenden Sie die geopolitischen Interessen der westlichen Marktwirtschaftsdemokratien immerzu aus - zumal Sie doch wissen, dass das Assoziierungsabkommen zwischen der EU und dem ukrainischen Staat eine Zollunion Russlands mit der Ukraine verhindern soll.

@Helmut Baltrusch

Der Putsch auf dem Maidan ist eine Folge der Beeinflussung der Menschen in der Ukraine durch die CIA. Dafür wurden 5 Milliarden $ ausgegeben und es erfolgte nach dem "Kochrezept" Operation Ajax aus dem Iran von 1953. Weshalb sollten denn sonst dort - zu Zeiten der Revolution - schon US-Blackwater/Academi Söldner in der Ukraine gewesen sein? Die Morde auf dem Maidan - welche die Stimmung erheblich angeheizt haben - sind ja immer noch nicht aufgeklärt.

Hören Sie also bitte auf mit dem Glauben, dass die Krise mit der Besetzung der Krim anfing.

Oh und noch ein kleiner Zusatzgedanke: Ist es nicht komisch, dass auch Syrien zur gleichen Zeit sich destabilisierte (als der arabische Frühling schon längst vorbei war)? Die Ukraine und Syrien haben nämlich etwas gemeinsam: russische Flottenbasen! Zufall?

@ Didi

"Es gibt kein "großrussisches Vorgehen""

Sie haben natürlich Recht. Die korrekte Bezeichnung (also die, die Putin und die russischen Medien verwenden) ist "Neurussland".

" Ihrer Deutung, dass andere nicht so sehen."

Hier in Deutschland vielleicht nicht, in Russland herrscht darüber zumindest Einigkeit.

Grundsätzlich....

..... ist gegen gute Beziehungen zu diesen Ländern nichts einzuwenden. Deutschland und Aserbaidschan haben schon seit 1900 umfangreiche wirtschaftliche Verbindungen. Ich kann mich erinnern, das selbst zu tiefsten Sowjetzeiten Monteure und Angestellte von Mannesmann und Siemens in Baku lebten, um die Ölförderanlagen zu warten und zu betreuen. Aus diesem Grund verstehe ich nun den Seitenhieb auf Russland bezüglich einer 200 jährigen Herrschaft zum Nachteil der Bevölkerung nicht wirklich. Die Kolonialherren aus Westeuropa sind auch nicht gerade zimperlich mit dem Wohl der Landesbevölkerung umgegangen.

@Helmut Baltrusch

*Die großrussischen Interessen bedingen zum "Frieden" ein Unterordnen. Andernfalls wird aggressiv interveniert, destabilisiert und mittels neu geschaffener Einflusszonen der russische Wille durchgesetzt.*
Ach nee? jetzt ersetzten Sie mal US Interessen mit grossruessischen Interessen. Tataaaa. Genau das ist die US/EU Politik. Gaddafi koennte ein Lied davon singen.......wenn er noch koennte.

@Spezki

Nein, wir "Willigen" brauchen keine Manoever. Wer nicht nach unserer Pfeiffe tanzt wird gnadenlos plattgebombt. Diese Kette zieht sich von Vietnam ueber Irak bis Libyen. Man muss auch mal genau hinsehen WIE friedlich der Westen ist.

@Didi: "Sie blenden den Jugoslawienkonflikt gänzlich aus-...

...da wurden vor unserer Haustür "Grenzen durch Kriegshandlungen verschoben" und Russland war daran nicht beteiligt."

Nein, Sie irren sich: Es wurden Grenzen innerhalb des Gebietes vom ehem. Jugoslawien verschoben, aber nicht zwischen und durch ausländische Mächte und Staaten wie infolge der Krim-Annexion zwischen Russland und der Ukraine. Die Grenzverschiebung innerhalb eines Landes ist etwas Unvergleichbares mit der zwischen zwei Staaten.

Die EU ist also weiter auf der Suche ...

... nach neuen Absatzmärkten und billigen Arbeitssklaven? Anders kann ich mir das weitere umwerben von dritte Welt Ländern durch die kranke EU nicht erklären!

Wie wäre es so langsam mal damit, die bestehende EU zu schützen und wieder aufzubauen, statt sich noch mehr Probleme anzulachen? Aber weder EU-Politker, noch nationale Politiker folgen heutzutage noch ihrem Eid.

@jautaealis

" vollständigen Loslösung aus allen transatlantischen Verträgen sollte daher unser aller oberstes Ziel sein......."

Nee, ich will aber nicht in einer Autokratie von Russlands Gnaden leben...

@Agent lemon

"Da auch noch RU Expansionismus vorzuwerfen ist schon purer Zynismus. Man sollte diesen Laendern ueberlassen wie sie handeln."

He? Russland expandiert (siehe Krim/Ukraine). Und Steinmeier soll als Außenminister keine diplomatischen Besuche mehr im Ausland machen? Verstehe ich nicht, was daran zu kritisieren ist.

@hbacc

"Könnte ja sein, die RF würde in der Welt wieder die Rolle spielen, die dem größten Land der Erde angemessen ist. "

Nur weil man über ein großes Territorium verfügt... Russlands Wirtschaft hat in etwa den Umfang wie die Italiens. Ich denke, Sie verschätzen sich da gewaltig.

@DeHahn

"Wer hat denn in 156 Ländern dieser Erde Militärberater/Stützpunkte? "

Russland macht das anders. Russland annektierte ganze Gebiete. Da brauchts dann keine Stützpunkte in "fremden" Ländern.

@09:17 von Joes daily World

"Gibt es irgend jemanden, der es Putin einmal so erklären kann, dass er es auch versteht:

Der grundlegende Unterschied zwischen Einfluss von Westlichen Ländern und Putins Russland besteht darin, dass erstere diesen nicht mit Waffengewalt durchsetzen."

Stimmt, die lassen das die entsprechenden Länder selbst erledigen, nachdem sie sich die Politiker entsprechend durch ihre NGOs aufgebaut haben. Ich würde da mal einen Blick auf die NGO von Jazenjuk, dem "Oppositionsführer" des Maidan werfen, oder welche NGOs die "orange Revolution" finaziert haben ...

@Didi:"Es gibt kein "großrussisches Vorgehen", auch wenn...

... Sie das .. so bezeichnen; das ist ein Abbild Ihrer Deutung."

Das großrussische Vorgehen entspricht ausweislich der rechtswidrigen und aggressiven Krim-Annexion mit Grenzverschiebung zugunsten der RF und der destabilisierten Ostukraine der Realität. Auch im Kaukasus handelt es sich gemäß der Militäraktionen und der Unterstützung um die Umsetzung der großrussischen Geo- und Militärstrategie. Das entspricht nicht nur meiner Erkenntnisse, sondern den Tatsachen.

Wenn sich die EU und Deutschland um eine bessere Zusammenarbeit mit Armenien und Aserbaidschan bemühen, geht es im Gegensatz zur RF-Politik nicht um die Sicherung von Einflusszonen. Es ist der Wunsch dieser Länder, an die EU und/oder die NATO heran zu rücken, um von Russland nicht vereinnahmt zu werden. Diese souveränen Länder wollen und dürfen nicht Opfer der großrussischen Strategie werden.

Ach ja, ein Konflikt reicht wohl nicht

Der EU-Expansionswahn geht also weiter. Nach dem "segensreichen" Abkommen für die Ukraine, nimmt man sich die nächsten Kandidaten vor.

Aus dem Bericht:
"Mit viel Geld versucht Aserbaidschan sogar, sein Image in Westeuropa und den USA aufzubessern.
Politiker wie EU-Energiekommissar Günter Oettinger spielten mit. So trat er als Sprecher bei der Eröffnung der Repräsentanz des staatlichen Öl-Konzerns SOCAR in Brüssel auf.
SOCAR ist weithin für Korruption und intransparente Geschäfte bekannt."

Auch windigen Geschäfte können gute Geschäfte sein - passt schon. Aus dem Bericht lese ich, dass die beiden Länder auch ohne Russland bereits ein militärisches Pulverfass abbilden. Aber im Verbund mit den transatlantischen Freunden ist Erweiterungspolitik mit militärischen Mitteln auch keine verwerfliche Option mehr.

Mit dem "Goldenen Kalb" gegen das "Reich des Bösen" - Ende offen!

@Didi

"Fakt ist, dass Europa reichlich über Baustellen verfügt, da muss man sich ohne Not nicht schon wieder um "Einflusssphären" in Armenien und Aserbaidschan in Konkurrenz zu Russland bemühen…!"

Sie sind also der Meinung, dass die Bundesrepublik alle diplomatischen Beziehungen zu Ländern, die Russland unter Umständen als Einflussphäre bezeichnen könnte einstellen sollte? Oder wie ist es zu verstehen, dass unser Außenminister dort nicht hinfahren sollte? Wir müssen schließlich auch im Energiesektor weniger Abhängig von nur einem oder zwei Lieferanten werden. Und da bieten sich diese Staaten natürlich an. Das das Russland ein Dorn im Auge ist, ist klar: Jeder Barrel, der von dort kommt, den kann Russland nicht mehr verkaufen. Zudem veringert das das Drohpotential Russlands gegen die EU.

Gleich im ersten Absatz des

Gleich im ersten Absatz des Artikels: "Die beiden Ex-Sowjetrepubliken Armenien und Aserbaidschan im Südkaukasus sind nicht mehr ganz Europa, aber auch noch nicht ganz Asien."
Was soll das? Die beiden Länder gehören ohne wenn und aber zu Asien.

Ich versteh auch nicht, wie man Russland vorwerfen kann, dass es die Länder zu seiner Einflußzone zählt. Das macht doch die EU offensichtlich genauso, oder nicht?

nur unglücklich gewählter Zeitpunkt für Besuch?

Hoffen wir wirklich, dass es das war, ein Freundschaftsbesuch...der schon lange vorher geplant war...
Wir hoffen, dass im Südkaukasus keine bösen Geister geweckt werden! In dieser Zeit wäre es wohl sinnvoller den Dialog mit Russland zu suchen, anstatt in Länder zu reisen, welche für Russland geostrategisch wichtig sind und für weitere Eskalation sorgen können.
Ausserdem sollte die EU endlich aufhören, Ländern eine EU-Mitgliedschaft in Aussicht zu stellen und somit Hoffnungen zu wecken bzw. Ängste und Angstbilder zu schüren. Die EU braucht meiner Meinung nach weder die Türkei, noch die Ukraine, noch den Südkaukasus! (und für diese Länder wäre es wohl auch besser Sie könnten einer Mitgliedschaft aus dem Wege gehen)

@Jury

Am 22. Oktober 2014 um 11:18 von Jury:
"Der Bau von Pipelinen von Öl und Gas sind weitere Interessen der Deutschen da sie durch diese Länder führen
müssen. Dies soll die Unabhängigkeit der
Lieferungen von Rußland besiegeln."

Es ist doch zu Begrüßen wenn wir bei unseren Gaslieferungen nicht nur von einem Land abhängig sind!

"Der erste Satz der Deutschhymne ist wahr-
scheinlich das Leitbild. Man könnte das
politische Verhalten mit der Hymne in Be-
tracht zihen."

""Einigkeit und Recht und Freiheit
für das deutsche Vaterland!""

Ich finde den ersten Satz unserer Deutschen Nationalhymne, gerade 25 Jahre nach der Wiedervereinigung, sehr passend.

Die nächste Region die ins Chaos gestürtzt wird

Sehr löblich von Herrn Steinmeier dass er sich in den Kaukasus begibt und dort auf die Menschenrechtssituation hinweist.
Schade das weder er noch die Autorin dieses Textes die Einforderung zum Bekenntnis der EU-Menschenrechte und dessen "Wertekanon" nicht so sehr in der Rest-Ukraine von Seiten Berlins/Brüssles vernommen wird. Auch auf dem Balkan scheint man die "Anschluß"-Träume der Albaner nicht ganz so ernst zu nehmen, dafür aber den einigenden Staat der Serben von SFR Jugoslawien über BR Jugoslawien, Serbien und Montenegro, Serbien mit dem Kosovo und Metochien (KuM) bis aktuell Serbien ohne KuM und Bosnien ohne die Entität Republika Srpska. Seltsam das man bei der Berg Karabach Region nicht so sehr auf Eigenstaatlichkeit pocht! Warum?
Frau Stöber, wie sollen sich den die Kaspischen Anrainer verhalten das es den Atlantikern in Waschington und Brüssel genehm ist?

Hilfe! Steinmeier ist unterwegs...

Fakt ist, das immer da, wo Steinmeier in letzter Zeit aufgetaucht ist, die Lage hinterher destabilisiert wurde. Wie war das mit dem Sturz von Janukowitsch, kurz nachdem er von Steinmeier "Garantien" bekommen hatte?
Russland ist gut beraten, die Reisen des deutschen Außenministers genau zuverfolgen und wenn möglich zu kontern. Ach ja, und Herr Baltrusch hat natürlich
wie immer Jugoslawien und vor allem den Kossowo "Vergessen". Na so ein Zufall, war es doch die Blaupause für die Krim. ABER die Russen waren eigentlich besser, denn auf der Krim wurde wenigstens abgestimmt.

10:08 von Helmut Baltrusch

... Kein Land möchte sich von Russland einverleiben lassen. Die offizielle großrussische Politik stellt ihre Interessen über die anderer Länder.
(...)
Unter diesen Voraussetzungen bringen auch Verhandlungen keinen Interessenausgleich. Moskau schafft überall in den Nachbarstaaten vollendete Tatsachen zum Nachteil der betroffenen Länder."...
Lassen wir mal die von Ihnen immer behauptete, aber letztlich nie bewiesene "Aggressionslust" der Russen (oder Putins) beiseite - es ist doch gerade der Sinn von Verhandlungen, einen vernünftigen Interessenausgleich herzustellen! Der "anderen Seite" immer nur zu unterstellen, sie wolle den Rest dr Welt über den Tisch ziehen, bringt doch überhaupt nichts - außer Spannungen, Unfrieden und letztlich sogar Krieg! Wer hindert die EU denn daran, solche Verhandlungen zu führen und auszutesten, was möglich ist? Ich erinnere allerdings auch des Maidan, wo es eine 3-seitige Verhandlung mit Ergebnis gab... und wer hat da aggressiv alle Absprachen gebrochen??

Interessen sind Interessen, Punkt.

Der Artikel der Tagesschau ist außergewöhnlich informativ, hierfür erst einmal ein Lob. Der Begriff "doppeltes Spiel" ist sicher zutreffend im Konflikt um Berg-Karabach.

Manche Aussagen hier sind doch recht zynisch wie ich finde.
Jede Partei hat seine Interessen und es geht Ihr im Grunde nur darum! Europa und Deutschland haben substanzielle Interessen in der Region, Russland hat diese, China hat sie und die Amerikaner auch.
Alle Seiten versuchen diese mit den selben Mitteln durchzusetzen. Der Rest ist nur Informationsstand und Deutung der Sachlage.

Kerninteresse in dieser Region ist Zugang zu Zentralasien. Für Menschenrechte oder Sozialprojekte fliegen die Politiker da nicht hin! Wir erleben die Entstehung einer neue "Weltordnung". Russland hat es geschafft einen Großteil seiner ehemaligen Einflusssphäre zurück zu gewinnen, das passt primär den Amerikanern nicht.Die EU könnte sich einigen mit Russland, doch es gibt Kräfte die dies zu verhindern wissen.

@ Helmut Baltrusch um 11:03

"In der Nachkriegszeit hat nur ein Land in Mitteleuropa die Grenze zum Nachbarland verschoben: Russland."

Das stimmt nicht! Die Bundesrepublick Deutschland hat die Grenze mit dem Anschluss der Deutschen Demokratishen Republik zum Nachbarn verschoben. Eine wahre gelungene Erfolgsgeschichte. Man nennt es nur anders. In dem Fall möchte man "Wiedervereinigung" hören! Was ja auch nicht ganz stimmt denn das Vorkriegsdeutschland wäre ja erst wiedervereinigt wenn...

11:03 von Helmut Baltrusch

"...Und die Maidan-Revolution ist eine Folge von Janukowitsch´s Richtungswechsel zu Russland auf Geheiß Putins bei Verzicht auf eine EU-Assoziierung."...

Sie können nicht wegdiskutieren, dass die von Ihnen sogenannte "Maidan-Revolutin" ein Putsch war! Nicht nur gegen Janukowitsch, sondern gegen einen Vertrag unter Einbeziehung der Maidan-Opposition, der EU (!) (! diesmal 2 Ausrufezeichen) und den Kräften um Janukowitsch. Dieser Vertrag sah eine demokratische Abstimmung über die weitere friedliche Vorgehensweise und allgemeine Wahlen in der Ukraine vor. Können Sie überall nachlesen...

Die EU ist dort fehl am Platz

Erstens sind Armenien und Aserbaidschan KEINE europäischen Länder, jedenfalls nicht geographisch: die "Grenze" zwischen Europa und Asien verläuft in Südrussland im Krasnodar Gebiet. Zweitens ist die EU auffällig "scharf" auf diejenigen Länder die jahrhundertelang unter dem europäisierenden kulturellen Einfluss Russlands standen. Was das betrifft gehören gewissermaßen auch Usbekistan und Tadschikistan zu "Europa". Irgendwo muss das ganze Gas ja auch herkommen, das man unter Umgehung Russlands aus Zentralasien holen will. Steinmeiers Mission ist eine geopolitische. Den Regionalkonflikt um Berg-Karabach klammert man dabei naiv aus, vielleicht wird dieser Konflikt hierzulande auch wieder nicht verstanden (Krim und Donbass lassen Grüßen!). Armenien und Aserbaidschan in der EU? Das wäre etwa so als wenn man Nord- und Südkorea beide in die NATO aufnehmen würde. Es ist schon traurig das sich das AA derart vor den Karren Washingtons spannen lässt!

@Wanderfalke

"Der EU-Expansionswahn geht also weiter."

Das ist doch kein Expansionsdrang, wenn man mit anderen Staaten wirtschaftliche Verträge abschließt, so ein Schmarrn.

@11:03 von Helmut Baltrusch

"...Und die Maidan-Revolution ist eine Folge von Janukowitsch´s Richtungswechsel zu Russland auf Geheiß Putins bei Verzicht auf eine EU-Assoziierung. ..."

Nach wie vor ignorieren Sie die Tatsache, dass die EU die Bedingungen des Abkommens geändert hat und zur Krönung noch eine rechtskräftig verurteile Verbrecherin frei pressen wollten. Das hat nicht im geringsten mit Putin zu tun. Schlimmer noch, hat man durch das schüren des Maidan die kurz vorher mit Janukowitsch getroffene Vereinbarung gebrochen.

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