Kommentare

dann soll...

seehofer natürlich auch die EEG-Umlage zurückzahlen...

Irgendwo ist das ja richtig...

...das solche unsäglichen Trassen nicht gebaut werden. Nur vermute ich bei der CSU andere Interessen als ich sie als Befürworter alternativer Energien sehe.
Gigantische Windparks in der Nordsee und ähnliche Projekte sind erstmal nur wenig "nachhaltiger" oder "ökologischer" als andere große Standorte zur Produktion von elektrischem Strom, weil sie eben auch eine zentralisierte Infrastruktur brauchen, die zwangsläufig zu Lasten von Umwelt (Trassen) und Redundanz geht. Redun...was?
Nun ja, ein wirklich zukunftssicheres, redundantes und ökologisch wertvolles Stromnetz aus vielen kleinen Blockheizkraftwerken, die mit diversen, lokal verfügbaren Energieträgern betrieben werden, trifft natürlich nicht die Interessen unsere Politiker mit ihren Verstrickungen und Verpflichtungen in der Großindustrie.
Also irgendwie hat Seehofer ein Tor geschossen, obwohl er ganz woanders hingezielt hatte...

Wenn die CDU Eier in der Hose hätte...

...hätte sie längst einen Landesverband in Bayern gegründet und die Zusammenarbeit mit der CSU aufgegeben.

Dass eine auf Landespolitik eines Bundeslandes spezialisierte Partei so sehr mitmischt in Berlin ist doch genug Menschen ein Dorn im Auge.

Was will der Seehofer? Ganz Deutschland soll teure Gaskraftwerke für Bayern subventionieren und gleichzeitig sehen, wie wir die Energiewende ohne das wohlhabende Bayern stemmen?

Die Bayern sollen die Energiewende mittragen wie alle anderen auch.

Wenn sie unbedingt selbstständig sein wollen sollen sie ihre Bergtäler fluten oder sich die Heimat selbst mit Windrädern zupflastern.
Oder die energieintensive Wirtschaft abschaffen. Die kann doch prima in Norddeutschland produzieren. Die haben dort Strom und Arbeitslose genug. Und so manch ein Zugezogener kann sich vermutlich mit nem Südwester genauso gut anfreunden wie mit nem Seppelhut.

Überbewertete Meldung

Zanken sie sich halt - na und? Sobald keine Kamera mehr draufhält, gehen die beiden zusammen ins nächste Wirtshaus, so wie es mindestens wohl seit der Wende zwischen CDU/CSU und SPD praktiziert wird. Vor der Öffentlichkeit streiten und danach immer einig sein - beste Freunde kann eben niemand trennen. Selbst wenn die einen in der Regierung und die anderen in der Opposition sind, siehe ESM.

Sehe ich auch so

("Trassen wie der "SuedLink", der Windstrom nach Bayern bringen soll, findet Seehofer jetzt überflüssig.")

Warum bauen die Bayern nicht ihre eigene Windkraftwerke? Warum den Strom teuer vom Hohen Norden in den tiefen Süden transportieren? Sollen sie sich doch ihr Panorama selber mit Windkraftwerken verschandeln, oder ein Referendum starten das sie von dem Rest der BRD ablöst.

Felix Bavaria

Horst Seehofer ist einer der wenigen Politiker, der die Interessen der Bürger ernst nimmt. Wir in NRW sind dagegen mit Hannelore "Braunkohle" Kraft gestraft, die die Interessen der Bürger noch nicht einmal wahr nimmt.
Während die anderen Apologeten der Stomkonzerne das Mantra der die Landschaft verschandelnden Stomtrassen beten, entlarvt Seehofer diese Ungetüme als das, was sie wirklich sind: einfach unnötig!
Milliarden an Steuer- und EEG Umlage Euros der Bürger können eingespart werden, wenn sich Fachleute durchsetzen und die power to gas Technologie eingesetzt würde, anstatt obskuren Stromnetzbetreibern wie Tennet die Lizenz zum Gelddrucken zu geben.

Keine Stromtrassen!

Pravo Herr Seehofer, wenn Sie das durchhalten heben Sie sich vom Vielem, angenehm wohltuend, ab. Solche Politiker brauch das ganze Land. Stromtrassen kosten nicht nur 10 Milliarden € sie sind in den Sand gesetzt und so auch ihr Geld nicht wert. Es gibt den zweifelsfreien Nachweis dafür, dass eine Technologie verfügbar ist (als modifizierter Aufzug mit Gegengewicht), die im Idealfall 100% von ~ 105% erforderlichem Energieverzehr einspart. Alle Kraftwerke können sofort so umgerüstet werden. Ein Funktionsmodell wurde dem BMWi zur Präsentation angeboten. Dabei wird der problematische Energieverzehr über Lastausgleich bzw. Gleichgewicht, einfach überflüssig gemacht. Genau das erfolgt täglich millionenfach und weltweit in diesen Aufzügen. Das ist kein Vermutung, sondern für alle verbindlicher und eindeutig überprüfbarer Stand von Wissen und Technik. Bleiben Sie standhaft Herr Seehofer, notfalls helfen Ihnen vielleicht die Chinesen (s. Solar...) ihr Ziel zu erreichen.

EIn Problem Deutschlands?

Als Niedersachse sage ich dann mal, wenn Bayern den Strom nicht will... sollen die halt sehen wie sie klar kommen. Jetzt ist es nur noch an der Zeit dass unsere Regierung ein für alle mal klar stellt, dass der Atommüll nicht zu uns in völlig ungeeignete Salzstöcke kommt (was ja auch schon seit über 30 jahren durch Gutachten der Bundesregierung belegt ist) und dann warten wir einfach mal ab, wann die Bayern darum betteln, dass die Stromtrasse gebaut wird. Die Zeit spielt hier nicht gerade für Bayern, also lasst Seehofer doch brüllen... wen juckt es? Dann wird das Geld vom Stromtrassenbau eben woanders eingesetzt und wenn die Bayern dann doch plötzlich wollen, sollen die halt sehen wo das Geld her kommt. Ist doch alles nicht so schwer. Lasst dem kleinen Bayern doch seinen Willen und gut ist...

@Hasifisch

Mit der Redundanz haben Sie Recht.

Aber Blockheizkraftwerke mit lokal verfügbaren Energieträgern? Ich hoffe, Sie meinen nicht Mais-Biogas oder Holzbrand. Funktioniert prima auf dem Dorfe für 200 Einwohner mit viel Land drum, im großen Stil ausgebaut ist es ökologisches Gift (Mais: Erosion, Giftspitzerei, Klimabilanz wie Erdgas wg. CO2-Kosten bei Anbau, Holz: Rauchgase). D hat dafür auch anders als Schweden nicht genügend Grund und Boden, da müssten wir uns Boden von den Entwicklungsländern dazukaufen. Ist ja jetzt schon so, dass teils Energiemais steht , wo Futtermittel wachsen könnten, die wir stattdessen von da importieren, wo die Primärwälder dafür abgeholzt werden.

Eine Hochspannungstrasse ist dagegen kein schmerzlicher Eingriff in die Natur. Eine Waldschneise ist kein ökologisches Problem, da Wald in D ausreichend vorhanden, der buschige Bewuchs unter der Trasse wird sogar die Artenvielfalt erhöhen.

Schmeißt doch endlich diese

Schmeißt doch endlich diese quertreiber aus der Regierung... Es kann doch nicht sein, dass 15% r Einwohner Deutschlands allen anderen die Energiewende blockieren..

Richtig: Keine Subventionen für konventionelle Kraftwerke

Die von Seehofer bzw. Bayern betriebene Obstruktion der Energiewende mit mehr unrentablen konventionellen Gas-Kraftwerken und weg von der Öko-Energieerzeugung ist an Populismus in Sachen Stromtrassen von Nord nach Süd nicht zu überbieten. Dabei ist die Stromversorgung Bayerns nur bis 2021 gesichert.

Würde sich Bayern alternativ der lokalen Windstromerzeugung im eigenen Land zuwenden, wäre das zu befürworten und könnte so den Entfall der kritisierten Überlandleitungen ermöglichen. Aber nur zu sagen, wir wollen keinen SuedLink und Windstrom von der Küste, geht gar nicht.

Es ist geradezu unverfroren, vom Bund die Investoren und gesetzliche Finanzierungsmöglichkeiten für die in Bayern gewünschten unrentablen Gas-Kraftwerke zu fordern. Unter diesen Bedingungen sollte man Bayern die künftige Energieversorgung selbtverantwortlich überlassen. Dann weisen die Investoren und Verbraucher Seehofer und Co. den Weg in die Energiezukunft.

Selbsttor

Seehofer schießt immer ein Selbsttor, egal in welche Richtung er den Ball drischt !

17:38 von Einfach Unglaublich

und dann zweimal umwandeln? Dann kann man die Wirkungsgrade multiplizieren, und käme grob abgeschätzt auf irgendwas zwischen 10 und 20%
Welch ein Unsinn!
Die Bayern sollten mal ihren Seehofer zurückpfeifen, und konstruktiv mitarbeiten

@Einfach Unglaublich

Eigentlich wollte ich die mitunter dünnen Beiträge und die resultierenden Kommentare nicht mehr bewerten aber hier liegt ein Korrekturbedarf vor:

Dieser so tolle Föderalismus hat außer den Vorteilen auch den kleinen Nachgeschmack in sich, dass der Tellerrand von machen Zeitgenossen einfach nicht gesehen wird. Nicht der Egoismus einzelner Bundesländer ist wichtig, sondern das Funktionieren der BRD.
Herr Seehofer hat schon mächtig an Stimme verloren, was folgt ihm danach?
Die Deutschen machen sich gerade überall weltweit lächerlich - BER, S21, Energiewende, aufs Spiel setzen mit "Made in Germany" ....
Weitermachen mit dem Einsatz und rumblubbern von inkompetenten Politikern und lächerlich dastehen. Auch mit Ötti in der EU. Lachplatte!
Aber schön freundlich dabei und dumm dreinscheuen. Das können wir!

Umziehen

Warum plädiert man eigentlich nicht dafür, die stromfressenden in Jahrzehnten nach Bayern hinsubventionierten Betriebe dahin zu verlagern, wo der Strom zukünftig produziert wird. In anderen Weltgegenden ist das schon sehr, sehr lange üblich. Z.B. Island Aluminium.
Bayern liegt doch eigentlich vor den Bergen, warum tun einige dann so, als lebten sie dahinter ? Aber selbstverständlich könnte ja der Herr Seehofer für selbstbezahlte unterirdische Trassen eintreten. Ob das seine immer noch vielen Wähler möchten?

Hört endlich auf!

Herr Gabriel, bitte beenden Sie endlich den Bayrischen Komödienstadl, und kündigen sie die GK auf. Es kommt nur Murks dabei heraus. Besser, ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende. Drei Jahre hält das ohnehin nicht mehr.

warum neue Trassen in dem Umfang unnötig sind

wir haben eine Technik und das zugehörige Leitungs- und Speichernetz bereits in hervorragender flächendeckender Weise bundesweit: Das Gasnetz.

Technik ist vorhanden, ausgereift, einsatzfähig: Energie (Windkraft, Solar, etc.) + CO2 der Luft => Methangas (dabei wird der Sauerstoff frei) => Speicherung und Leitung im vorhandenen Gasnetz => Rückwandlung in Energie in kleinen und grossen Mengen überall möglich.

Massig Riesen-Überlandleitungen völlig überflüssig.

Und es wäre billiger !!!!

@messingsound - Der Wirkungsgrad ist doch egal

der Wirkungsgrad ist doch egal, auch bei Überlandtrassen gibt es Verlust. Und der Strom aus Wind und Sonne ist doch quasi endlos und gratis, nur die Wartung kostet.

Also mal genau nachrechnen, dann keimt die Erkenntnis, dass die Überlandtrassen-Lösung finanziell unwesentlich billiger, aber mit mehr Widerstand behaftet ist, und technisch eine Lösung aus vorigem Jahrhundert, zudem noch mit Wetteranfälligkeit (man nur denke an die Stromausfälle wegen Eisregen udn Kosten für die geborstenen Leitungen zu ersetzen.)

Nun hat jemand

der hier so für die Trasse ist schon mal gesehen was für Fläche an Land verloren ging,und was für Bäume gefällt werden mußten.Mal ganz einfach ausgedrückt,diese Landschaft sieht grauenvoll aus.
Warum nicht alles in die Erde,nur weil die Stromherren den Hals nicht voll genung bekommen?Ich bin kein Öko-frig,aber das was man jetzt auch im Thüringer Wald machen will,ist nicht gut.

Wenn ich das lese, muss ich

Wenn ich das lese, muss ich mich schweer bherrschen, um nicht beleidigend zu werden. Wie kann man nur so kurzsichtig sein und sagen bis 2021 ist alles okay, vielleicht weiß er nicht, das das nur 5 Jahre sind und das solche Projekte eine Weile brauchen?

Wenn auch die Argumentation

Wenn auch die Argumentation Seehofers eine Andere ist, irgendwo hat er recht.
Warum muss Nordsee-Strom über hunderte von Kilometern ins Binnenland transportiert
werden? Experten fordern schon seit Jahrzehnten eine dezentrale Enrgieversorgung, alleine schon um Leitungs-Verluste zu minimieren und Wirkungs-Grade zu steigern.
Dass Seehofer sich denkt, dass die Tourismus-Wirtschaft im Ländle leidet, wenn überall Hochspannungs-Leitungen das Land mittels dazgehöreigen Hochspannungs-Masten, die Landschaft verschandeln, könnte man nachvollziehen.
Also muss man sich in Bayern und dem Schwabenland Gedanken machen, wie man halbwegs umweltfreundlich Energie gewinnen kann. Vom Flußwasser-Durchfluss-Kraftwerk über Wind - und Solarenergie, über Wärme-Kraft-Kpplungs-Technologien, bis zum ganz wichtigen Energie-Sparen müssen alle Möglichkeiten geprüft und genutzt werden. Und Stomkabel, die kann man auch unterirdisch und in widerstandsärmerer Gleichstom-Technik ausführen.

Die Bayern

Ich würde dieses Hickhack nicht überbewerten. So sind die Bayern halt. Und alles nur damit Seehofers CSU am Stammtisch siegt - getreu dem Motto: "Wir haben alles versucht. Wir tun was für Bayern. Unsere Stimme hat Gewicht in Berlin."

Am Ende wird man - wie durchaus beabsichtigt, weil vernünftig - von allen anderen überstimmt, hat aber "klare Kante" gezeigt und das Gesicht gewahrt. Bloß nicht klein beigeben. "[...]Seehofer wolle in Bayern Gaskraftwerke bauen um unabhängig zu sein[...]" passt da bestens ins Bild. Klar, Unabhängigkeit klingt so ur-bayrisch und das benötigte Gas holt man gleich nebenan aus der Erde mit bayrischer unabhängiger Spitzentechnologie...

Wenn das ganze Theater nicht so traurig wäre, wäre ich geneigt die Trasse einfach vor der Landesgrenze anhalten zu lassen. Die konnen ja dann das "günstige" und "unabhängige" Gas verbrennen oder ihre Atommeiler länger betreiben und den anfallenden Müll dann dort lagern, wo mal die Trasse geplant war.

Unverständnis

"Seehofer wolle in Bayern Gaskraftwerke bauen um unabhängig zu sein "

Wo fördert Seehofer das bayrische Gas?

Streit um Stromtrassen

Es heißt immer, Deutschland, auch Bayern, muss sich von ausländischen Energielieferungen, insbesondere von den russischen Gaslieferungen, unabhängiger machen. Daher muss doch Deutschland jetzt froh darüber sein, dass wir mit der Windenergie und der Solarenergie eigene Energiequellen nutzen können, die noch dazu sehr umweltfreundlich sind. Dazu werden nun mal Stromtrassen von Nord nach Süd benötigt. Aber Herr Seehofer will anscheinend lieber tschechischen Atomstrom einführen, der aber ohne die entsprechenden Stromtrassen auch nicht nach Bayern kommt. Wer nur auf seine Wähler schaut, ohne die Umwelt und Deutschland als Ganzes im Blick hat, macht die falsche Politik.

@Erich Goergens

"Pravo Herr Seehofer, wenn Sie das durchhalten heben Sie sich vom Vielem, angenehm wohltuend, ab."

Jafoll, pravo!!! Seehofer hat den leitungslosen Stromtransport erfunden! Da juckts ja induktiv in der Lederhose. Wie wär es, wenn wir Preußen eine Trassenmaut für Bayern einführten? Natürlich für alle, aber die Preußen bekommen es über eine EEG Umlagensenkung erstattet...

@18:21 von Dreifels

Zugegeben, ich bin technisch nicht in der Lage Ihren Vorschlag zu bewerten, aber glauben Sie wirklich, Sie haben hier die einfach Lösung und niemand anders ist bisher darauf gekommen?

Ich bin ja auch nicht immer glücklich mit unseren politischen Entscheidungsträgern aber ich denke schon, dass die sich die fähigsten Köpfe Deutschlands oder gar weltweit als technische Berater leisten, wenn man selbst nichts davon versteht - wie man bei Berufspolitikern annehmen kann.

Es nur ganz selten einfache Lösungen für komplexe Problemstellungen wie z.B. die Energieversorgung zweifellos eines ist.

Warum streiten die immer und tun nichts ?

Beiden Herren sollte die altbewährte Technik "Power2Gas" -bei der aus Strom unter Zusatz von CO2 Methangas wird- gut bekannt sein. Der Windstrom ließe sich somit prima in Gas verwandeln welches man auch über längere Zeit in Kavernen speichern kann.
Es gibt bereits viele Kavernen, es gibt genug dicke Gasleitungen kreuz und quer durch Deutschland -auch von der Nordsee bis nach Bayern- und es gibt Gaskraftwerke die optimal zu fluktuierenden Energiequellen, wie Wind und Sonne, passen.
Was ist in Wirklichkeit nur mit unseren Politikern los ?
Will der Eine in Wirklichkeit nur dafür sorgen das Herr Putin an uns mehr Gas verkaufen kann und hofft dieser er kann später auf Schröders Beraterposten (Schröder ist ja neulich 70 geworden), . . und will der Andere sich bei der Ruhrkohle AG sein zukünftiges "Pöstchen" sichern, wenn W. Müller mal in den Ruhestand geht ?

Wollen diese und andere Streitgockel nicht endlich einmal damit anfangen das zu tun für das sie von uns -den Volk- gewählt wurden ?

@messingsound

"Dann kann man die Wirkungsgrade multiplizieren, und käme grob abgeschätzt auf irgendwas zwischen 10 und 20%
Welch ein Unsinn!"

Komisch, meine Quellen sagen mir, dass die Wirkungsgrade heutzutage für den Prozess Strom-->Gas-->Strom zw. 30%und 60% liegen, je nach Gasart und Verfahren.

Unabhängig davon ist der Wirkungsgrad keine Kennzahl, die überbewertet werden sollte: Bei einem gratis Brennstoff (Sonne/ Wind/ Wasser) ist der Wirkungsgrad zweitrangig. Insbesondere dann, wenn die Alternative ein Abschalten der Anlage oder ein Verschenken (oder sogar negativer Preis) der Energie zu bestimmten Zeiten wäre.

Lasst doch die Bayern

Im Grunde ist es doch ganz einfach, bauen wir die Trasse nach BaWü, keine Gesetze zur Förderung von konventioneller Energie. Und wenn dann die ersten Unternehmen aus Bayern in den Rest Deutschlands abwandern, da nicht genug Strom zur Verfügung steht, erledigt sich die Debatte um den Länderausgleich gleich mit.

Strom wird zukünftig billiger in Norddeutschland produziert

Es steht doch nun mal fest, dass der günstige Strom zunehmend in Norddeutschland produziert werden kann. Folglich müssten die Energie intensiven Betriebe zunehmend auch in Norddeutschland angesiedelt werden. Mich würde mal interessieren, wie dann Herr Seehofer seine Bürger in Bayern zum Umsiedeln nach Norddeutschland bewegen will.

Keine Stromtrassen!

@ Skywalker
schade Sie nehmen meine Ankündigung nicht ernst, haben Sie brauchbare Argumente...? Ihre Fragen beantworte ich Ihnen so, dass die auch allen Überprüfungen stand halten. Danke!

ich finde, nur weil bayrische Politiker

fruchtloses Gezänk und konsequenzenfreies Herumgetöne zu lieben scheinen - etwa um ihr gequetschtes Ego aufzupolieren - muß man auf dieses weitestgehend fakten- und argumentationsfreie Herumpolter ja nicht unbedingt eingehen.

Trotz dem Dank und Respekt denen, die sich noch die Mühe machen, diesem Gepolter mit Sachargumenten entgegen zu treten!

Nach meinem Eindruck wollen Seehofer und Co etwas dafür haben, dass sie sinnlose und unwirtschaftliche "Pläne" (genauer: Gedanken) aufgeben.

Das scheint ja dort das ständig gleiche Verhandlungsmuster zu sein: Unfug zu verlangen, um das Aufgeben des Unsinns dann gegen Vorteile einzutauschen. Also: Was bitteschön hätten die bayrischen Politiker denn gerne?

@19:00 von LoopMC

"Dass Seehofer sich denkt, dass die Tourismus-Wirtschaft im Ländle leidet, [...]"

In der Schweiz ist die Stromversorgung landesweit mit Höchstspannungsleitungen von 380 kV gewährleistet. Das hat dem Tourismus nicht geschadet. Eine Seilbahn oder ein Skilift wird von ähnlichen Masten getragen. Aber die mit Strom oben drann sollen das Landschaftsbild enstellen, während die anderen die Touris in Euforie versetzen? Zusätzliche Kraftwerke werden jetzt auch keine Touristen anlocken....

Hinter den meisten Verbänden und Bürgerinitiativen stecken handfeste geldliche Interessen, vieles ist nur vorgeschoben. Ein Hochspannungsleitung oder Windkraftanlagen macht es ungleich unwahrscheinlicher, das ein Feld oder ein Waldstück mal Bauland wird. Und so ein Mast in der Umgebung ist nicht nett für den Grundstückspreis.

Jedem Naturschützer ist klar, dass eine Stromtrasse recht wenig die Flora und Faun beschädigt - zumindest wenn man es mit dem Bau weiterer Kraftwerke ausgleichen will.

@ Lars aus

@ Lars aus Versmold
offensichtlich meinen Sie mich und meinen Beitrag unter "Keine Stromtrassen". Wo- und wer- sind denn die klugen Köpfe die Sie meinen..? Und was meinen Sie gehört "außer gesundem Menschenverstand" noch zur Voraussetzung für meine Aussage..? Auf gute Fragen kommen gute Antworten.

Es gäbe (wie immer auch hier) eine Alternative

Im Beitrag heißt es:
"Dutzende Meter hohe Stahlmasten, faustdicke Kabel - so soll eine Stromautobahn aus dem windreichen Norden in die Industriegebiete im Süden und Südwesten der Republik aussehen."

Müsste alles nicht sein.

"Einfach" die Arbeitsplätze dort durch Fördern (StrukturPOLITIK, Frau Merkel und Herr Gabriel!) ansiedeln, wo der Strom erzeugt wird: im Norden der Republik.
Auch wenn dem einen oder anderen Unternehmer dann da das Beste an Bayern fehlen sollte: der Starnberger See und die Alpen.

Gute Arbeitskräfte gibt es zudem im Norden auch (sogar mehr als) genug.
Erst recht, wenn diese dank gut bezahlter Arbeitsplätze dauerhaft aus dem Süden wieder in ihre Heimat zurück könnten, statt am Wochenende zu pendeln.

Und noch ein Vorteil: Bayern müsste endlich weniger in den Länderfinanzausgleich einzahlen.
(Und nebenbei: uns würde das Klagen der Bayern über zu hohe Zahlungen erspart bleiben.)

In Summa: VIELEN wäre OHNE lange Leitung geholfen.

Methanisierung

Das würde Windstrom und Gaskraftwerke unter einen Hut bringen.

Ein Windrad kann in Küstennähe viel effizienter arbeiten, als im Binnenland. Und noch dazu kann mit dem Ertrag fast zu 100 % sicher gerechnet werden. Würde der Strom durch methanisieren in ein Erdgasäquivalent umgewandelt, wäre zum einen die Beförderung viel leichter, umweltfreundlicher und ohne gesundheitliche Bedenken für die Anlieger zu erreichen. Zum anderen wäre das größte Problem gelöst: Die Speicherung. Und Erdgasfahrzeuge sind eine viel attraktivere Lösung, als der Elektroantrieb.

Und unser Horsti hätte seine Gaskraftwerke.

Ja.

Hätte, hätte, Fahrradkette.

Wenn da nicht irgendwann jemand festgelegt hätte, das diese Monstertrassen das Maß aller Dinge sind.

Meine Bedenken sind nur, wenn diese Leitungen für viel Geld gebaut werden, kein Interesse mehr an der Weiterentwicklung der Methanisierung besteht.

Daher mein Fazit: Super Horst, genau so ist es richtig. Weiter so.

"kein Hartz IV" - also keine Subventionen

Da kommt mir echt die Galle hoch.

Hartz IV ist vieles aber keine Subvention.
Hartz IV ist die Grundsicherung abgeleitet vom Grundgesetz.

@Skywalker

Einen Wirkungsgrad von 30 bis 60% halten Sie also für gut? Was passiert denn mit den restlichen 40 bis 70%? Haben Sie mal daran gedacht, dass daraus Wärme wird, die die Umwelt belastet? Haben Sie mal daran gedacht, dass es auch Strom aus Windenergie nicht kostenlos gibt? Auch Windräder müssen gebaut, gewartet und erneuert werden. Haben Sie daran gedacht, dass eine Hochspannungsleitung weniger als 7% Verlustleistung auf 1000km hat? Haben Sie daran gedacht, dass man in Norddeutschland vielleicht nicht gewillt ist, die Landschaft mit Gasproduktionswerken zu verschandeln, nur damit ein paar Bayern keinen Ausblick auf Leitungsmasten erleiden müssen?

nicht aufregen...

...Herr Seehofer entscheidet das doch gar nicht. Er hat es selbst gesagt bei Herrn Pelzig. Zitat: Diejenigen, die gewählt sind, haben nichts zu entscheiden und diejenigen, die entscheiden, sind nicht gewählt. Zitat Ende

Warum

regt ihr Euch auf.
Eingraben und fertig. Kostet ein Bisschen mehr aber ist wartungsärmer.
Alles Andere ist doch Rumgeschwafel um das Stimmvieh dumm zu halten.
Anstatt die Leute ordentlich zu informieren wird rumpolemisiert und der Kanzlerin kommt es grad recht. In IHREM ach so schönen Heimatland können die Braunkohledreckschleudern weiterbrennen.
In Deutschland weiß doch kaum ein Mensch mehr wie es sich unter FREIEM HIMMEL lebt.

Eine Stromtrassen-Maut ...

... Seehofer, Horst, das wäre es doch: Je kWh "grenzüberschreitenden" Strom - also von Deutschland nach Bayern - kassiert der Freistaat eine Gebühr und bezahlt davon dann seinen Energieimport von Nord nach Süd. Klar, dieser Vorschlag ist dämlich: Aber das verstehen die Stammtischbazis - ähm, und ihr Ministerpräsident!

Der Nockherberg wird arbeitslos

Mehr Satire kann man nicht mehr produzieren. Da kommt die CSU und will ihre unmögliche Maut durchsetzen und will aber nicht am Konzept für die Energiewende mitmachen.

Um die CSU glücklich zu machen, bauen wir die Trasse nicht, aber dann gibt es auch kein Geld für beständig aktive Gaskraftwerke (Mit denen man ja auch sehr unabhängig ist. Neue Erkenntnis: Bayern die Wiege des Erdgases. :rolleyes:) und am Atomausstieg wird festgehalten. Da werden viele Firmen dann plötzlich 2022 merken, dass man den Standort wechseln muss.

Aber in einem Punkt danken wir Herrn Seehofer nun: Die Maut steht nun auch wieder zur Debatte. Und da ist ja die Mehrheit der Regierung eigentlich dagegen.

@ 20:38 von Dr.Merkwuerdigliebe

Nennen Sie doch bitte mal Beispiele, von Nachbarländern, in denen der Strompreis für Unternehmen, halb so hoch ist, wie für energieintensive, von der EEG-Umlage befreite und an der Strombörse einkaufende Unternehmen in DE.

Die Niederlande dürften es nicht sein, da macht gerade eine Alu-Hütte pleite, weil sie mit der deutschen Konkurrenz nicht mithalten kann.

Gruß, zopf.

Bravo Horsti !

So gehört sich das. Wir wollen nicht jeden Schmarn aus Berlin mitmachen und vor allen dafür den grössten Anteil zahlen. Was wäre die Bundesrepublik ohne Bayern und Baden-Württemberg ? Ja genau, PLEITE !
Vor allen Berlin. Also brav sein und nicht mit dem Geld anderer, den dicken Max machen.

Herr Seehofer macht es dann selbst!

Bayern ist nicht Deutschland und Deutschland ist nicht nur Bayern. Also muss die Stromerzeugung aus gesamtdeutscher Sicht oder sogar aus europäischer Sicht betrachtet werden. Tatsache ist nun mal, dass Deutschland und damit auch Bayern, nicht ohne Stromtrassen auskommen. Das muss jetzt auch mal Herr Seehofer begreifen. Ich finde den Vorschlag, die Stromtrassen bis an die bayerische Landesgrenze zu verlegen gar nicht so schlecht. Dann muss Herr Seehofer selbst die Verantwortung für eine ausreichende Stromversorgung von Bayern sorgen. Nur allein mit populistischen Forderungen bekommt er noch keinen Strom nach Bayern.

Horst, der Netz-Experte

Horst Seehofer hat auch mal sinngemäß gesagt, dass das mit dem Netzausbau keine Eile habe. Es gehe schließlich um das Jahr 2022. Das sei noch genügend Zeit.

Ein Energieexperte hat seine Hände über dem Kopf zusammengeschlagen, als er das hörte. 2022 ist mehr als eine Legislaturperiode entfernt. Das ist in der Politik (!) "genug Zeit", aber nicht in der Infrastruktur für die Energie! Da ist 2022 mit "morgen" zu vergleichen. Aber Horst scheints nicht zu interessieren. Die Wirtschaft in seinem Land wirds ihm danken. Unsicherheit in der Planung macht Spaß.

Werden die Trassen für den

Werden die Trassen für den Umbau tatsächlich gebraucht?

Hier oder da ganz bestimmt, da die Konzerne ihren Aufgaben in den letzten Jahre nicht nachgekommen sind und zu wenig investiert haben. Da hat man gerne auf den Staat gewartet ;)

Erst hieß es wir brauchen 5 Trassen, dann waren es vier, dann drei. Dann hat man festgestellt, dass die geplanten Trassen Kohlereviere verbinden sollen.

Da die Politik nicht auf unsere Seite steht, werden wir den Kampf gegen die Konzerne leider verlieren :(

@20:02 von Erich Goergens

Ich meinte eigentlich gar nicht speziell Ihren Beitrag. Und wer die klugen Technik-köpfe sind, weiss ich nicht. Ich weiss nur, dass es die Politiker nicht sind - also in technischer hinsicht jetzt;-)

Ich kenne Sie nicht, möchte auch ihr technisches Knw-How keinesfall entwürdigen nur denke und hoffe ich, dass in Berlin oder sonstwo ggfs. noch schlauere Spezialisten arbeiten, die mehr wissen wie Sie - und wie ich sowieso.

Wenn die Lösung so einfach hier in 1000 Buchstaben zu finden wäre (aus Strom einfach Gas machen und wieder zurück), glaube ich, wären die Physiker in Berlin auch schon darauf gekommen.

Die neue Klimareligion...

... und ihre Ökoenergiekrieger liefern hier eine bühnenreife Show:

power-to-gas (= Wirkungsgrad egal / Energievernichtung 85%; ist aber auch egal, da die Energiequelle ja umsonst ist... was für ein Quatsch!)

Lastausgleich (= Rationierung in guten wie in schlechten Zeiten)

dezentrale BHKW (= Landwirtschaft für den Tank, nicht für den Teller)

Erdkabel (= 4 - 10 mal so teuer wie Überlandleitungen; auch im Unterhalt und das bei der halben Lebensdauer)

Der Lacher des Abends dürfte aber wohl sein, dass die "fähigste Köpfe Deutschlands" das Spektakel Energiewende ausgeheckt haben sollen. Sorry liebes Forum, die Energiewende wurde von Politikstrategen, Theologen und Sozialwissenschaftlern ("Ethikrat" - früher hieß sowas Orakel) erdacht - zum Machterhalt.

Grundschüler können ausrechnen: der volatile Ökostrom IST NICHT GRUNDLASTFÄHIG.

Die Energiewende verkommt zur Umverteilung von unten nach oben, wobei sie jedes propagierte Ziel verfehlt. Die Welt schüttelt den Kopf - Michel zahlt!

Seehofer hat recht

... denn eine von der Bundeskanzlerin eingesetzte Expertenkommission (EFI) hat unlängst folgendes Fazit gezogen: “Die Expertenkommission kommt zu dem Schluss, dass das EEG weder ein kosteneffizientes Instrument für Klimaschutz ist noch eine messbare Innovationswirkung zu entfalten scheint. Aus diesen beiden Gründen ergibt sich deshalb keine Rechtfertigung für eine Fortführung des EEG.”
Und zuvor: “Das EEG sorgt also nicht für mehr Klimaschutz, sondern macht ihn deutlich teurer.”
Und der CO2-gehalt in der Luft steigt sogar noch.
Dass diese lapidaren Fakten nicht veröffentlicht werden, spricht für sich.

Jojo es ist noch Zeit bis

2022, dann geht das AKW Gundremmingen vom Netz, eines der weltweit größten Kraftwerke mit einer pro Block Leistung von 1,3GW.

Dagegen haben wir zwar 31 GW an Windleistung (Nennleistung!!!!, Stand Juni 2013), aber im deutschlandweiten Schnitt werden gerade mal 16% eingespeist, (da die Leistung eines Windkraftwerks kubisch mit der Windgeschwindigkeit verknüft ist,) sagen wir ca. 5 GW. Kann alles nachgelesen werden bei der Strombörse Leipzig.

Das heißt Gundremmingen speist soviel wie die Hälfte aller Windkraftanlagen in Deutschland ein. Wind und Solarstrom sind nicht Grundlastfähig, das bedeutet für jedes abgeschaltete AKW muss irgendwo ein Kohlekraftwerk gebaut werden (oder eben Gas).

@21:41 von Erich Kästner

Jo, vor allem da von Planungsbeginn bis Baubeginn gerne einmal 15 Jahre vergehen. Da muss jeder einzelne Grundstückseigentümer überzeugt und entschädigt werden, welche natürlich auch das Maximum für sich heraus holen wollen. Wenn es um den eigenen Profit geht, stellt man sich gerne mal ein paar Jahre quer, obwohl man eh verkaufen will.

Was sollen solche absolut unsinnigen Gaskraftwerke??

Dazu:

Aus der Branche heißt es, Seehofer wolle in Bayern Gaskraftwerke bauen um unabhängig zu sein und wartet auf Finanzierungsvorschläge aus dem Bundeswirtschaftsministerium. Seehofers Problem: Investoren für defizitäre Gaskraftwerke sind derzeit nirgends zu finden. Gasstrom ist viel teurer als subventionierter Ökostrom und nachgefragt wird er nur, wenn kein Wind weht und die Sonne nicht scheint.

was sollen solche absolut unsiningen Gaskraftwerke, die niemand braucht?? Hier in Schweinfurt wurde erfolgreich ein solches abgelehnt, weil hier keines gebraucht wird. Wann hört Herr Seehofer bitte auf, von diesen Gaskraftwerken zu schwadronieren und die Leitungen mit Gasstrom aus Erdgas-Kraftwerken zu verstopfen und so die Energiewende zu torpedieren?? Wann wird er dafür aus der Koalition endlich rausgeworfen??

Was dagegen nötig ist, sind solche Batterieparks, wie sie bereits ans Netz gegangen sind!!

Problem Stromtrassen

In Kalifornien sollten auch Stromtrassen von Nord- nach Suedkalifornien gebaut werden. Wir hatten hier im Ort eine Anhoerung der Baufirma dazu. Es wurde abgelehnt. Die Trasse sollte teilweise 50 Meter entfernt an Haeusern vorbei gefuehrt werden, was unter Anderem auch gesundheitliche Schaeden nach sich ziehen wuerde. Ausserdem sollte die Trasse ueber erdbeben-gefaehrdetes Gebiet gehen.

Auch in Deutschland sehe ich die Gefahr, dass solch eine Trasse, wenn einmal gebaut, negative Konsequenzen mit sich bringt insbesondere enorme Baukosten, die vermutlich im Endeffekt viel hoeher liegen als bisher angesetzt abgesehen von Landschaftsschaeden. Bis 2022 bin ich mir sicher, dass die Speicherung von Sonnenenergie einen enormen Fortschritt gemacht haben wird und auch Bayern hat Sonne. Zusammen mit anderen Konzepten, die hier im Forum erwaehnt wurden, koennen die Probleme sicherlich besser als mit einer Trasse geloest werden, obwohl Gas nicht die Loesung sein sollte.

@ Helmut Baltrusch (18:00): absolute Zustimmung für Sie

hi Helmut Baltrusch

Die von Seehofer bzw. Bayern betriebene Obstruktion der Energiewende mit mehr unrentablen konventionellen Gas-Kraftwerken und weg von der Öko-Energieerzeugung ist an Populismus in Sachen Stromtrassen von Nord nach Süd nicht zu überbieten. Dabei ist die Stromversorgung Bayerns nur bis 2021 gesichert.

stimmt absolut. Aber auch in Bayern tut sich in Sachen Energiewende eine Menge. Solaranlagen schießen wie Pilze aus dem Boden, Biogaskraftwerke wachsen auch überall aus dem Boden. Und die Mehrheit der bayerischen Bürger steht hinter der Energiewende.

Aber ein Seehofer blockiert nun sogar auch bei den Windrädern mit diesen absolut unsinnigen Abstandsregeln. Was soll dass alles?? Von daher haben Sie absolut recht, dass das was Seehofer alias Drehofer hier treibt, absoluter Populismus ist.

Wieviel Windnennleistung brauche ich für ein AKW

Lieber Altaria,
ich denke, da gibt es einen "kleinen" Rechenfehler. Grundremmingen hat, wenn es gut läuft und keine Störungen gibt, 8000 Volllaststunden (gelieferte Jahresenergie / Nennleistung), eine Windturbine an einem durchschnittlichen Standort 1500-2000, ergibt also eine Faktor von ca. 5, und nicht ca. 20 wie du geschrieben hast. 31GW Wind = können ca. 7GW AKW Leistung (bezogen auf die Jahresenergie) ersetzen, sofern die AKW vollkommen störungsfrei laufen.

Servus

@ Helmut Baltrusch (18:00): Forderungen sind absolut unverfroren

hi Helmut Baltrusch

Es ist geradezu unverfroren, vom Bund die Investoren und gesetzliche Finanzierungsmöglichkeiten für die in Bayern gewünschten unrentablen Gas-Kraftwerke zu fordern. Unter diesen Bedingungen sollte man Bayern die künftige Energieversorgung selbtverantwortlich überlassen. Dann weisen die Investoren und Verbraucher Seehofer und Co. den Weg in die Energiezukunft.

stimmt, diese Forderungen sind absolut unverfroren und dass dann die Investoren hier in Bayern uns eine Stromzukunft diktieren sollen via diesem absolut unsinnigen TTIP + TISA + CETA und so weiter. Dazu sage ich persönlich NEIN DANKE!!

@22:53 von Resistance1405

"Was dagegen nötig ist, sind solche Batterieparks, wie sie bereits ans Netz gegangen sind!!"

Ja, technisch sind Batteriespeichersysteme eine sehr sinnvolle Angelegenheit. Zum Ausgleich von kurzzeitigen Schwankungen benötigen BESS nur 10% der installierten Leistung im Vergleich zu rotierenden Maschinen und sind dabei noch wesentlich schneller am Netz. Nur sind sie noch lange nicht so wirtschaftlich wie z.B. Schwungradspeicher oder die Turbogeneratorensätze der stillgelegten Kernkraftwerke, die auch nach 2022 zur Netzstabilisierung weiter genutzt werden.

Nun ja, es gibt schon eine Möglichkeit ...

... zu über 90% Windstrom in Gas zu "wandeln": Indem man mit Windstrom statt mit Gas heizt, so er grad im Übermaß vorhanden ist!

Dann müssten halt Heizthermen und Gaskessel einen Durchlauferhitzer enthalten (wenige 100€) und das Stromnetz müsste entsprechend stark sein (ist es bei Nachtspeicherheizung bereits).

Man muss denn den Strom nicht endlos weit transportieren und das nicht zum Heizen verbrauchte Gas bleibt über.

Müsste man halt mal durchrechnen das ganze, ob und wie weit es sich lohnt. Mir scheint es vielversprechend.

Deutschland braucht Bayern nicht!

Sollen sie doch wie in Schottland die Unabhängkeit beantragen. Dann aber zuerst den Euro abgeben. Auf die Millionen der Subventionen der EU verzichten! Die Zuschüsse aus dem Steuertopf von Deutschland, nicht zu vergleichen mit dem Subventionsausgleich. Mal sehen, wo sie dann sind. Wenn soweit, dann können sie auch ihre so "heissgeliebte Maut" machen! Einführen will ich ungern nennen, denn "Einführen" heisst? Na ja! Dann viel Spass in Bayern. Für die Währung hätte ich einen Vorschlag: Weisswurst-Dollar :)! Deutschland kann ohne Bayern (CSU) leben, aber Bayern nicht ohne Deutschland!

Vorschlag

Wir hatten das hier vor Jahren schon mal diskutiert. Noch mal meine Frage von damals:

Warum kann man Windräder nicht entlang der Autobahn postieren? Da ist die Gegend ohnehin schon verschandelt und zugelärmt, und außerdem kann man die Teile da sogar noch als Werbeträger verwenden.

Was spricht dagegen?

Wenn schon...

Stromtrassen, warum kann man die nicht entlang der Autobahnen Bauen (haben doch jede Menge davon?!) statt die Dörfer und Landschaften zu Verschandeln. Falls die Überhaupt noch Nötig sind ?!

Ein schönes Häuschen im

Ein schönes Häuschen im Grünen mit Aussicht auf 20 Windräder. Klingt toll, nein, tut es nicht. Dieses Grauen muss aufhören.

Wir haben die Energiewende viel zu schnell und viel zu früh politisiert. Das Resultat daraus ist eine unhaltbare Mehrbelastung der Bürger, die angesichts allgemein gerade schwieriger Zeiten gänzlich ungelegen kommt und einige Unternehmen sich fett fressen.

Nachhaltig ist daran nichts. Dafür haben wir noch nicht die richtige Technologie. Wir hätten vielleicht die nächsten 50 Jahre noch weiter forschen sollen um ein ganzheitliches Konzept lokaler Anlagen oder gänzlich alternative Erzeugung zu gewinnen.

Was wir jetzt tun ist allerdings Irrsinn und das schlimmste daran ist, wir halten uns für irgendeinen Vorreiter, während um uns herum neue AKWs entstehen.

Wenn wir damit fertig sind, jegliche Natur mit Windrädern zu verunstalten, wir der Rest der Welt einmal herzlich lachen und auf eine dann verfügbare Technologie umsteigen, die nachhaltig und ansehnlich ist.

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