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Endlich mal ein Anlass um

Endlich mal ein Anlass um sich mit dem Geld- und Zinssystem und deren prinzipiellen Fehlkonstruktionen an sich zu befassen, es mal breit angelegt zu diskutieren.

Richtig so! Auch der

Richtig so! Auch der Otto-Normal-Bürger sollte diese Strafzinsen bezahlen, als Dankeschön für die Rettung der Banken mit seinen Steuern!
Verrückte Welt! Weiter so!

So fängt es an...

Diese Entwicklung wurde übrigens lange schon von Kritikern der aktuellen Finanz- und Geldpolitik der EZB vorhergesehen.
Bald schon wird wahrscheinlich auch der kleinste Sparer sein Vermögen nicht halten können. Alles nur wegen dem absurden Eurosystem.
Wir werden sehen wie hoch die Zustimmung zur Währungsunion noch ist, wenn sie anfängt das Geld der Menschen zu fressen. Bei diesem hört der Spaß nämlich bekanntlich auf.

Bitte um Erklärung

Ich bin nicht vom Fach. Daher wäre ich dankbar für die Erklärung folgender Dinge, die ich nicht verstehe:
In der Schule lernte ich, dass wenn Geld nichts mehr wert ist -sprich wenn alle mehr als genug davon haben- man dies Inflation nennt.
Die Gründe für die Senkung des Leitzinses in den Minusbereich lagen aber doch darin, dass man eine Deflation befürchtete.
Vermutlich habe ich etwas falsch verstanden und freue mich daher über fachliche Erläuterung.

Die Kosten einer "Politik" auf Steuerzahlers Vermögen

Jetzt passiert, was vor einigen Monaten grob als "Unsinn" abgetan werden.

Aktive Kapitalvernichtung bei Geldvermögen.

Oder wie sagte vor kurzem jemand zu mir: "Bringen Sie ihr Geld in Sicherheit".

Ich bin gespannt, wie die Kapitalflucht sich auswirken wird.

Strafzinsen?

Warum "Strafzinsen"?

Sind Zinsen nicht immer auch irgendwie "Strafzinsen" - je nach Standpunkt - schon immer gewesen?

(...ein schönes Wort für die Hüter der deutschen Sprache.)

Anmerkung: Wenn einer sein eigenes Haus nicht nutzt, kostet das... und wenn einer sein Geld nur hortet, dann...

...Umdenken angesagt.

Ach so,

jetzt sollen also auch noch die Kleinsparer Minuszinsen für ihre Guthaben bezahlen. Und alles nur zum Wohle der Banken. Wie siehts denn mit den Boni aus? Wahrscheinlich sehr gut wie eh und je.
Bevor ich als Kunde Minuszinsen zahle, werde ich mein Geld zuhause in einem Safe aufbewahren.
Die schwachen Länder müssen endlich aus dem Euro austreten, damit diese Währung neu strukturiert werden kann. Die EZB ist mit ihrem Latein sowieso am Ende. Das mit den Niedrig- u. Minuszinsen kann so nicht weitergehen.

Verteilung nach unten----alternativlos !

Warum wirft man d. billionen
Euro , d. herumvagabundieren ,
weil Alle da Oben schon bis zur
Halskrause damit zugeschüttet sind,

Nicht Unters gemeine volk verteilt,
dort wäre es gut angelegt u. würde
zugleich noch d. Wirtschaft ankurbeln ?

Oder ist es d. pure GEIZ DERER DA
OBEN ?
Und natürlich d. Politik ..!

Die Banken fürchten...

...statt Protesten viel mehr, dass die Menschen sich über den Zins an sich und am Ende vielleicht sogar über ein zinsfreies Wirtschaftssystem Gedanken machen könnten, Gott bewahre.

@17:10 von Rostige Zeiten - Sicher sieht anders aus

Es geht hierbei um Vermögen das kurzfristig abrufbar (also sehr liquide) sein soll und zudem möglichst sicher. Dieses Geld für Erfindungen oder Unternehmungsgründungen zur Verfügung zu stellen ist aus 2 Gründen nicht sinnvoll:

1. Erfindungen (und Unterstützung neuer Unternehmen) sind hochspekulativ. Das Ganze kann nach hinten losgehen und dann ist ggf. das gesamte investierte Kapital weg. Hornbach mag sich ja in vielen Dingen auskennen, aber ob sie Erfindungen und Geschäftsideen bewerten können bezweifel ich.
2. Zudem kommen die Erträge bei Erfindungen erst ziemlich spät. Von kurzfristig verfügbarem Kapital wäre dann also keine Rede mehr. Bei Unternehmensgründungen ist es ähnlich. Viele machen erst nach Jahren die ersten echten Gewinne.

@AntiPolitiker

Dem kann ich nur uneingeschränkt zustimmen. Das Problem ist, daß zu wenige Leute, zu viel Geld horten (sparen) und Banken dieses fehlende Geld immer wieder neu generieren. Nur ein geringer Prozentsatz der Geldmenge ist wirklich im Umlauf, der Rest wird gehortet, oder für Spekulationen verwendet. Eine ständige Reinvestition würde dieses Ungleichgewicht wieder ausgleichen. Die riesigen Schuldenberge vieler Menschen auf der einen Seite und die haushohen Geldtürme weniger Leute auf der Anderen.

Nichts wird so heiß gegessen...

wie es gekocht wird.

Ob der Negativzins für uns kommt bleibt abzuwarten. Wahrscheinlich käme er eh nur für große Bargeldvermögen - ähnlich wie jetzt. Auf meinem Tagesgeldkonto erhalte ich für Beträge über 100.000€ weniger Zinsen als für Beträge darunter. Das ist eine Regelung mit der ich derzeit noch ganz gut leben kann und die mich nicht unbedingt um meinen Schlaf bringt.

Klar, man kann nun alles hochschaukeln und natürlich wieder unser Geldsystem in den Schmutz ziehen und den Zins verteufeln (was ja schon lustig ist, da ja eigentlich immer nur der positive Zins von den Kritikern verteufelt wird, ihnen der Negativzins anscheinend aber auch nicht passt).
Kann man alles machen. Ich warte ab, bis es soweit ist - oder eben nicht soweit ist. Und dann schaue ich weiter.
Es wird sicher in der Zukunft Banken ohne Negativzins geben. Und zur Not lege ich mein Geld anderweitig an und zahle mit Kreditkarte.

Soso.

Im Umkehrschluss müsste ich ja dann quasi nen Nachlass auf meine Schulden bekommen, oder?

Ich bin zutiefst gerührt und weiss gar nicht, ob ich das annehmen kann.
Arme, arme Banken...

Brauchen wir noch eine Bank, die einfach so weiter macht?

Wenn ich bei der Bank Geld anlege, es ihr also leihe, und dafür Strafzinsen bezahlen muss, dann muss ich, wenn ich mir von der Bank Geld leihe, von der selben doch auch Strafzinsen gezahlt bekommen. Wäre nicht schlecht...

Und Kreditlohn?

Wenn Strafzinsen nun schon Banken vor zu viel Einlage retten sollen, dann wäre eine Belohnung für Kreditaufnahme ja auch sinnvoll. Ich nehme 1000 € Kredit auf und muss nach 2 Jahren nur noch 990 € zurück geben.

Erstens gibt es das schon: Mit Staatsanleihen von Deutschland. Die werden versteigert und internationale Anleger sind so scharf darauf, in den sicheren Hafen Deutschland zu investieren, dass sie sogar 1000 € zahlen, wenn sie auch nur 900 € nach 7 Jahren raus bekommen. http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/a-845094.html ►Die Flucht in Sicherheit führt dazu, dass Anleger dem Bund eine Prämie zahlen, um ihm Geld leihen zu dürfen. Was bislang nur für Geldmarktpapiere galt, gilt nun auch für deutsche Staatsanleihen mit zweijähriger Laufzeit: Der Effektivzins ist negativ, der Bund verdient mit Schulden Geld.◄ ☺Das bedeutet, dass ein Investor bei einem Anlagebetrag von beispielsweise 10.000 Euro pro Jahr 176 Euro verliert.☻

Liebe Banken

Von mir könnt Ihr leider keine Strafzinsen erhalten, da ich nur noch das nötigste bei euch liegen habe.
Ich habe da noch Zahlen im Gedächtnis wenn jeder Deutsche 300 Euro von seiner Bank abhebt, ist das Finanzsystem hinüber.
Bankenrun bei Negativzins dürfte die folge sein.
Dann haben unsere Banken und die Politiker den Schuldigen für das Chaos gefunden, den Bürger.

Das Banksystem ist von Grund

Das Banksystem ist von Grund auf verrottet. Bald begreift auch der Letzte, dass es zu einem radikalen Kahlschlag und Neuaufbau keine Alternative gibt.
Am Horizont zieht ein Sturm herauf, den alle sehen aber viele nicht wahrhaben wollen.

@Nichts wird so heiß gegessen... 17:36 von WiPoEthik

Aber hallo.
Gut dass Sie mich darauf aufmerksam machen.
Auf meinem Vontobel-Kontoauszug sehe ich
gerade mit Schrecken:
Mein Guthaben sinkt wegen des Strafzinses
das erstemal unter die 10.000.000 SF Grenze.

Wie gut dass ich mir den Mund nun
doch nicht verbrennen muss,
und unser Geldsystem ( unser Beider )
nicht weiter in den Dreck gezogen wird..

@lotus

Ganz genau so ist es. Die Ungleichverteilung des Geldes wird dieses System irgendwann zum Einsturz bringen.

Im letzten Jahrhundert hat eine Hyperinflation das Ganze geregelt, was aufgrund der vielen internationalen Verflechtungen nicht mehr mal eben so geht.

Da Umfairteilen keine gesellschaftliche Mehrheit hat, gibt es nun das Experiment mit dem Negativzins. Ich bin gespannt was bei raus kommt, hält man den Patienten nur künstlich am Leben oder schafft man es durch weitere Maßnahmen doch noch etwas zu bewegen?

Die tun mir echt leid ...

Der Kleinsparer bekommt sowieso keine Zinsen, also wieso sollen denn dann die Großsparer auf Ihre Tageseinlagen Geld also Zinsen erhalten?

Ein normales Girokonto kostet in der Regel den Privatkunden Geld. Warum soll jetzt der Firmenkunde Geld von der Bank erhalten, nur weil da etwas mehr drauf ist?

Sorry, aber ein P-Kontobesitzer muss auch jeden Monat seine Gebühren bezahlen (da sahnt die Bank i.d.R. richtig ab.).

Warum soll es jetzt den Firmen besser ergehen?
Zumal die Firmen diese Kosten ja sofort wieder von der Steuer abziehen und zugleich vom Kunden in Form von Erhöhungen verlangen.

Und so lange der Staat die Banken zwingt immer noch Orbitantere Bankenmanagergehälter zu bezahlen, so lange werden die Banken auch gezwungen sein Ihre Einnahmen zu vermehren.

Wenn die Großhorter auch einmal investieren und somit kleineren eine Chance geben würden, dann müssten Sie sich keine Sorgen um Ihre (Straf-) Gebühren machen.

Wir machen das ganz einfach.

Wir machen das ganz einfach. Ueberfluessiges Geld wird an Neffen und Nichten gegeben, damit diese ungestoert studieren koennen. Das setzt auch Arbeitsplaetze frei. Wobei der Begriff Neffen und Nichten sehr breit definiert ist. Natuerlich nur bar auf die Hand, undokumentiert. Im Alter fliesst das Geld dann wieder zurueck.

Wozu brauch ich noch eine Bank?

Was die Bank so alles machen darf mit ihrem Sparten-Monopol?
Möglichst viel Zinsen für sich u. keine oder Minuszinsen oder Gebühren für sich da keiner heute u. in Zukunft ohne Konto sein kann u. darf,will oder muß?Und wir erledigen immer mehr Dienstleistung über Bankautomat; Onlinebanking usw. selber umsonst oder gegen Aufpreis u. Risiko für ausschließlich uns selber?
Dann werden sie vom Steuerzahler noch gerettet wenn sie anderen Giftspekulationsinvestments vertickern wo die Frage eigentl. nur ist wann das Gift anfängt zu wirken?Und dann brauchen sie nicht mal 1/7 Eigenkapital um sich fremdes Geld zu leihen von z.B. der Zentralbank zu 0,0..% Zins um damit noch mehr Luft oder ich vergaß Giftpapierchen zu verkaufen damit sie immer gut auch nur schon nur am reinen Verkaufen kräftig kassieren. Jetzt weiß ich auch warum die richtigen Kassierer nur in Banken zu finden sind u. natürl.den Aktionären usw.
Und warum mußten die neulich noch gerettet werden vom Bürger mit demnächst Zwangssteuer?

Wieso beträgt der Dispo-Zins dann immer noch weit über 10%?

Wenn ich mein Konto überziehe und der Bank damit offensichtlich einen Gefallen tue, dann kann es unmöglich angehen, dass ich dafür mehr als 10% Zins zahlen muss.

Leider stecken die Regulierer mit den Banken unter einer Decke. Auf diesem Feld dürfen sich die Banken gerne sanieren.
Wir können uns auch schlecht dagegen wehren. Ein Wechsel der Bank ist derartig umständlich, dass keiner dazu Lust hat.

Wir müssen die Politik zwingen, hier regulativ tätig zu werden, um den Dispo-Zins an den Interbankensatz zu koppeln mit einem angemessenen Risikoaufschlag von 3-5%.

Auf allen Feldern ist es der Privatkunde und Steuerzahler, der die Zeche für die Banken zahlt und genau dieser ist auch zum Ausnehmen freigegeben. So darf das nicht weitergehen.

Es sind nicht die Banken, es ist die Politik ...

und da ist das Übel zu suchen. Sparer werden direkt oder schleichend enteignet. Sparer werden so für die übermässigen Staatsschulden im Euroland zur Kasse gebeten. Billiges Geld führt zu immer größeren Schuldenbergen und die EZB entwickelt sich zur Bad-Bank mit höchster Lawinengefahr. Einmal im Gange sind diese Lawinen nicht mehr zu stoppen.

Der Staat kassiert trotz Enteignung bis zum Schluss von den schon lange real negativen Zinsen auch noch Steuern. Von den Schuldenschnitten/Enteignungen will er nichts wissen. Sparer werden mehrfach abkassiert!

Wenn jetzt die Zinsen nominell negativ werden, erhält dann der Sparer vom Fiskus wenigstens konsequenterweise "negative" Kapitalertragsteuer und Soli gutgeschrieben?

Die Botschaft im Euroland D lautet längst, Vorsorgen macht keinen Sinn mehr. Verschwenden, Schulden machen und dann Schnitt. Nachhaltig führt diese Politik unvermeidliche in die Pleite. Wird diese Politik noch unserem Grundgesetz gerecht. Was ist mit Art. 56 GG (Amtseid)?!

tja lieber lePecheur, das

tja lieber lePecheur, das dürfte nicht nur dir so gehen, ich schätze unsere ach so kompetenten Banker blicken selbst nicht mehr durch!
Natürlich wäre es klasse, wenn dieses unsägliche FIAT-Geldsystem nebst der Katastrophe von Zins und Zinseszins ins Klo der Geschichte gespült wird, aber einfach so ersatzlos streichen kann man auch nicht bringen, das würde nur unnötigen OVerhead erzeugen. Mein Favorit, sozusagen als "Brückentechnologie", ist ein mathematisches Ressourcenindexsystem, eines das sich auch an den tatsächlichen Begebenheiten orientiert und nicht wie das aktuelle System permanent Luftnummern produziert.

@18:43 von habu

"Wieso beträgt der Dispo-Zins dann immer noch weit über 10%?"

Minuszins gibt es doch für spezielle Gruppen doch schon ewig man darf es nur nicht so nennen u. die Spezial-Gruppe der Kunden denkt da kein - davor steht ist es auch kein Minuszins:
Ich geb der Bank Bares zu 0% u. Leih mir zu 11% dann hab ich einen Zwangsverlust zu dem mich niemand gezwungen hat u. brauch nicht mal mathem.0-11=-11 zu rechnen weil jeder weiß ich mach Verlust und was ist schon dabei wenn du mit dem -11 gut verdienst u. der Andere muß ob über den Steuertopf oder direkt so. Hingenommen haben alle es schon immer.Also werden sie immer unverschämter u. machen weiter weil sie es so gelernt haben.

@Don-Corleone: Schlechte Idee

Mal abgesehen davon, dass ich dafür bin, Geld nur für eine Leistung und nicht einfach fürs Dasein zu bekommen (warum sollten Unternehmen Ihnen Geld schenken?), wäre es obendrein total kontraproduktiv:

In dem Moment, in dem Sie jeden ne Million in die Hand drücken (nur ein Beispiel, es reicht nur eine deutliche Kaufkraftsteigerung), wird der Konsum angekurbelt - die Preise steigen, das Angebot sinkt, denn die Produktion wird nicht in gleichem Maße/Geschwindigkeit mitwachsen. Das Ergebnis Ihrer Robin-Hood-Idee wäre eine katastrophale Inflation. Lieber nicht.

Der deutsche Sparmichel wacht endlich auf!

Vielleicht begreifen es die Deutschen langsam, dass zweckfreies Sparen genauso sinnfrei ist, wie das maßlose Kaufen auf Kredit in Griechenland (und anderen Ländern). Zinsen müssen schließlich mit einem funktionierenden Geschäftsmodell erarbeitet werden!

Na und?

Ist doch nur logisch. Wenn jemand bei mir seinen Besitz einlagern will und ich in der Zeit die Sachen nutzen kann, zahle ich dem was dafuer. Wenn ich aber fuer die Sachen keinen Nutzen habe, dann moechte ich bitteschoen fuer das Einlagern was bezahlt bekommen, denn ich muss das Zeugs ja verwalten und im Auge behalten, hab also Kosten dafuer. Macht doch Sinn, oder? Fuer den Kleinanleger wird das wohl eher nicht so kommen, aber auch er kann ja ein Depotkonto eroeffnen und sein Erspartes investieren, also wo ist da das Problem?

Strafzinsen

Es wird sicherlich keine negativen Zinsen für Privatkunden/anleger bei der Geldanlage geben. Warum? Jeder hat ein Girokonto, hier werden die Banken schleichend die Gebühren erhöhen (Dagegen kann sich keiner wehren!). Bei Tages/Festgeldkonten werden demnächst keine Zinserträge ausgezahlt werden. Mehr wird nicht passieren können, soll ein Banken-Run verhindert werden. Die Kommunen werden bei den Immoblienbesitzern ebenfalls zuschlagen und den Hebesatz bei der Grundsteuer anheben (Mieter werden es bei der nächsten Betriebskostenabrechnung bezahlen dürfen). Die Eurokrise war nie weg, sie schläft immer nur, bis das nächste finanzielle Loch gestopft werden muß. Wer Geld hat, kauft ein Haus. Wer immer noch Geld hat, der wettet gegen den Euro. Er/Sie wird sich dann demnächst noch mehr Häuser kaufen können.

Das gibt ne große Staubwolke

wenn unser aufgepumptes und ins groteske verzerrtes Wirtschafts- und Finanzsystem in sich zusammen fällt. Bis dahin aber erklären wir weiterhin dem Rest der Welt, wie die Dinge zu laufen haben.

Die Banken arbeiten mit unserem Geld

und wir die Bürger haben nichts davon. Aber die Banken haben genug Mittel für Spekulationen zur Verfügung.
Es sollten mal alle Bürger ihr Konto bei den Banken leeren und das Geld zu Hause aufbewahren. Mal sehen wie schnell die Finanz Blase dann platzt!

Ergänzung

Die subtile Form der Enteignung ist immer unspektakulär, aus Cents werden richtig millionenschwere Euros. In Brüssel und Berlin beschäftigen sich Beamte jeden Tag mit diesem Thema: Wie kann möglichst in ganz kleinen Beträgen JEDEM Bürger in die Tasche gegriffen werden. Möglichst so, das es auch fast keiner bemerkt. Das ist die hohe Schule, die moderne Form der subtilen Ausbeutung.

@Am 26. September 2014 um 19:57 von bondra

Es sollten mal alle Bürger ihr Konto bei den Banken leeren und das Geld zu Hause aufbewahren. Mal sehen wie schnell die Finanz Blase dann platzt!

Ihr Geld wird dann zu Hause nichts mehr wert sein. So, als ob sie es aus dem Fenster werfen oder verbrennen. Verstanden?

@ bondra

"Es sollten mal alle Bürger ihr Konto bei den Banken leeren und das Geld zu Hause aufbewahren. Mal sehen wie schnell die Finanz Blase dann platzt!"

Das System würde innerhalb eines Tages zusammenbrechen.

@ DirkSt

Das wird doch überall schon lange so gemacht. Geht schon bei ordinären Streichhölzern los: Früher(tm) waren einmal 40 Hölzer in einer Schachtel, dann später waren es 39 und inzwischen 38, jedenfalls bei der Marke, die ich kaufe. Kleinvieh macht halt auch Mist.

Ein Tornado kommt auf uns zu

Schauen wir aber zurück, sehen wir auch einen Tornado. Mit einem Blick nach rechts und links sehen wir das selbe...
.
Und bemerken viel zu spät, dass wir uns im "Auge" des Tornados befinden, und es kein entrinnen mehr gibt.
.
Wenn Gold als Wertanlage so schlecht geredet wird wie derzeit, ist es wohl höchste Zeit darin zu investieren.

@Jade lotus

Die Menschen, die viel Geld haben, horten ihr Geld sicher nicht auf einer Bank in der EU.

Da für ist die EU viel zu instabil.

Silvio Gsell wäre begeistert...

Der Negativzins ist zu begrüßen, zwingt er doch die Anleger, die Gelder zu investieren, wenn er weiterhin Wachstum haben will.

Nichts anderes hat Silvio Gsell vor ca. 100 Jahren postuliert für ein faires und solides Wachstum.

Übrigens hat das System im Mittelalter (Stichwort Brakteatengeld zur Fuggerzeit) auch schon bestens funktioniert.

Empfohlen sei dazu das Sachbuch von Magrit Kennedy Geld ohne Zinsen.

das geldsystem

so wie man es kennt, mit dem man gut oder einfach nur leben musste - iwie fühlen es wohl immer mehr, der letzte vorhang wird fallen und es wird wohl keinen applaus geben

Wer bunkert zahlt

Richtig so. Bringt euer Geld unter die Leute, Leute. Dann habt ihr wenigstens was davon.

Banken...

"Was ist denn schon das Berauben einer Bank im Vergleich zum Öffnen einer Bank?" (frei nach B. Brecht)

@DirkSt

Durch die Inflation verfällt der Wert des Geldes bei den jahrelangen Zinsen, die gegen 0 gehen, sowieso - egal ob Sie es auf der Bank oder "unter dem Kopfkissen" liegen haben. Negativzinsen beschleunigen das noch mal zusätzlich und führen ausserdem nicht nur das Bankwesen sondern auch den Kapitalismus selbst ad absurdum.

@tirilei

Es handelt sich bei Geld aber nicht um irgendeine Art von Sperrmüll, für den Sie Lagerfläche mieten. Ausserdem sind Banken auf das Geld angewiesen - im Normalfall jedenfalls - weil es deren Arbeitsmittel ist.

@affenmann

Aha guter Plan und dann? Wovon leben Sie im Alter?
Wenn alle so handeln und das Geld weiter ausgeben, rollt eine immer größere Altersarmutswelle auf uns zu als ohnehin schon.
Vor allem weil die gleichen Politiker, die diese Zustände nicht nur tolerieren sondern auch aktiv herbeigeführt haben ja immer predigen, man solle selber Privat vorsorgen.

Überhaupt ist der Denkansatz falsch: Die Banken sind es, die das Geld unter die Leute bringen müssen. In Form von billigen Krediten - vor allem in die Wirtschaft -beispielsweise, da hätten alle was von. Und die Banken könnten auch wieder investieren.

Kredite?

Bekommt man denn im Umkehrschluß jetzt auch Geld ausgezahlt, wenn man einen Kredit aufnimmt? Konsequent wäre es zumindest.

Also wenn Geld inzwischen für Banken eine solche Belastung ist

opfere ich mich selbstlos: Sie dürfen alles auf mein Konto überweisen, die Negativzinsen nehme ich in diesem Fall heldenhaft in Kauf.

@ muds0r

Einfache Lösung: Wir reißen die Banken an uns und schaffen mal ein bisschen gesellschaftlichen Mehrwehrt, statt stets nur die Fetten noch fetter zu machen. Klar soweit?

Pervers!

Strafzins für Guthaben? Scheinbar geht es den Banken nach den umfangreichen Rettungsmaßnahmen wieder zu gut.
Sollte für private Kleinanleger Strafzinsen angesetzt werden, wird es unter anderem auch die Einbrecher freuen, denn dann wird in den Häusern wieder mehr zu holen sein.
Wie passt das eigentlich mit den überhöhten Zinsen für Dispo-Kredite zusammen, bei meiner Bank ist er immer noch bei 11,25% und identisch mit dem Zinssatz für Überziehungskredite.
Wenn ich mir überlege, was man mir vor über 30 Jahren in Volks- und Betriebswirtschaftslehre beigebracht hat.

Zinsen hoch

Seit Monaten senken wir die Zinsen um die Wirtschaft anzukurbeln. Anscheinend funktioniert das nicht, und es gibt nicht mehr Kredite.
Also wäre die logische Schlussfolgerung eine Paradox-Handlung.

Den Leitzins wieder über ein Prozent heben, vielleicht verleihen die Banken dann auch wieder das Geld.

Absurd ?

Aus dem Trailer zum Bericht:
>>Nun berichtet der Finanzchef der Baumarktkette Hornbach aber von geradezu absurden Zuständen: Die Einlagen von Unternehmen und anderen Großkunden würden inzwischen mit Strafzinsen belegt. <<

Nun, da scheint es ja einen der Richtigen getroffen zu haben. Was glaubt der Herr denn eigendlich wozu die EZB eine BILLION € in den Geldmarkt punpte ? Zum weiter im Casino Royal zu zocken ? Oder das Geld auf Konten einer Bank zu parken ? Zu fast Null geliehen, zu 0,5% geparkt ?

Wo leben solche Leute eigendlich ? In Wolkenkuckucksheim ? Ihnen wurde das Geld gegeben, damit sie es in die Wirtschaft investieren, nicht um es bei Banken zu horten. Wenn's nach mir ginge, wären die Strafzinsen zweistellig !

@ 23:13 von Xabbu

Nun, um sinnvolle Investitionen zu tätigen, müssen in aller Regel zunächst Rücklagen geschaffen werden. Maschinen, Fertigungsparks - in diesem Fall - neue Baumarkt-Filialen - kosten relativ viel Geld. Das kann man, um die entsprechenden Beträge aus Gewinnen und Erlösen zusammenzubringen wohl schlecht in einen Sparstrumpf packen.
Ich vermute mal, sollten Sie vorhaben, sich ein neues Auto zu kaufen, oder auch nur einen Kühlschrank, dann müssen Sie höchst wahrscheinlich ein Weilchen sparen. Das machen Sie, nehme ich einmal an, ja auch nicht ohne ein Konto.
Ihre 'Forderung' nach 2-stelligen Minuszinsen würde - wenn diese dann auch Sparer - also letztlich auch sie selbst - betreffen, garnicht so hübsch sein, oder?

@ Xabbu

Wenn es nach Ihnen ginge wären also beim kleinsten Schluckauf auch direkt tausende Angestellte auf der Strasse oder wo stellen Sie sich vor soll das Geld für Löhne und Gehälter, sowie weitere Betriebskosten kommen wenn es mal schlecht läuft, wenn nicht aus Rücklagen?

Darüber hinaus muss jedes Unternehmen Rücklagen bilden, nicht nur um schlechte Zeiten zu überbrücken, sondern auch um ggf. anstehende Rechtskosten bezahlen zu können, Spielraum für strategische Akquisitionen zu haben, Neueröffnungen und Produkteinführungen und damit verbundene Werbekosten, Forschung und Entwicklung, etc, etc.

Ein Unternehmen, welches auf dem Zahnfleisch fährt, fährt direkt Richtung Wand und sonst nirgends wo hin, das ist eine Schnapsidee. Strafzinsen werden unserer Wirtschaft deutlich schaden, leider wird der Bürger das erst merken, wenn es sogar auf das Girokonto Strafzinsen gibt. Hoffen wir, dass diese dann auch zweistellig ausfallen. Schliesslich soll ja alles in die Wirtschaft fliessen. ;-)

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