Kommentare

Wieder der Draghische Irrtum

Jeder, der den Kurven folgt, wird wohl sehen, daß erst mal die EZB die Zinsen senkt und dann die Talfahrt weitergeht. Ist doch klar - wer will Geld, das nichts wert ist? Kann da nicht mal wer anders ran?

Schwachsinn

Es sollte klar sein, dass die Zinsen sinken, weil die Lage nach wie vor übelst ist.
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Was die Börse heute freut ... sorgt morgen für Katerstimmung.
Bislang sind alle Zinsenkungen verpufft - so auch diese.
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Es wird nicht investiert - ob der Zinsatz bei 0,25 oder 0,05 liegt. Die EZB ist jetzt am Ende!
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Japan lässt grüßen!

Im November dann

Im November dann Negativzinsen oder so. Wachstumswirtschaft ist mittelalterlich, da kann man noch so viele Stellschrauben drehen wollen.

Aber bevor da die Einsicht wächst, geht es uns Steuerzahlern an den Kragen.-

Gelddrucken heißt jetzt "Quantitative Easing"....

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Schönes Neusprech, die "mengenmäßige Erleichterung".
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So wird der Bürger um den Wert seines Geldes/Ersparten "erleichtert".

Wozu?

Was soll dieses 0,nix eigentlich bewirken? Das Platzen der Blase noch weiter rauszögern? Für den normal Bürger ändert sich deswegen doch nicht das Kaufverhalten.

Leitzinssenkung

Dann wären wir endlich soweit, Europa macht uns endgültig fertig. Die Sparer dürften vermutlich nichts mehr für ihre Einlagen bekommen. Die kleinen Leute, die sich für ihren Lebensabend ein bisschen auf die Seite legen möchten, sind die Gelackmeierten.

Überraschend?

Das haben unsere amerikanischen "Freunde" toll hinbekommen. Dank Ukraine geht halt alles.

EZB, Leitzins

Naja wäre schön wenn die Banken die davon profitieren das auch an die Verbraucher weitergeben würden. Ohne eine gesetzliche Regelung (auch nur Deutschland weit), die den Leitzins mit den Verbraucherzinsen koppeln würde, werden die Verbraucher, die während der Krise die Banken gerettet haben, nichts davon haben. So bleibt es dabei, die Akermann's dieser Welt werden sich die Hände reiben und die Bürger sich die Tränen aus den Augen wischen.

Gratulation

Gratualtion und weiter so.

Meine Rente hat, seit Herr Draghi ins Amt kam, schon mehr als 20 Prozent Kaufkraft verloren.

Heute dann gleich noch an nur einem Tag ein weiteres Prozent durch den Umtauschkurs zu verlieren ist bitter!

Wann hört das nur endlich auf?

Wie in letzter Zeit üblich, muss wieder

mal die angebliche Deflation herhalten, um die Zinsen noch weiter zu senken.
Der wahre Grund für die Zinssenkung ist, dass viele Banken noch mehr Leichen als vermutet im Keller liegen haben und ihnen das Wasser bis zum Hals steht.
Diese 0,10% Senkung bewirkt nichts Sinnvolles. Nur die Zocker haben ihre Freude damit.
Eine Spekulationssteuer wäre am dringlichsten.

Was nützt das?

Die Banken können sich das Geld immer billiger leihen, geben aber die niedrigen Zinsen nicht an die Kunden weiter. Könnte der Normal-Bürger Kredite für 2 % mehr aufnehmen, als die Banken ihrerseits bezahlen müssen, würden viele Millionen Bürger viele Milliarden Euro aufnehmen und diese Gelder in die Wirtschaft über den Konsum zurück fließen lassen. Seit vielen Jahren machen die Bank(st)er einen Fehler nach dem anderen. Da sollte Vater Staat mal nachhaken - oder aber die Sparkassen, die doch den Kommunen und Kreisen (also uns Bürgern) gehören, anweisen, Kredite mit einem moderaten Gewinn anzubieten. Wären die Sparkassen nicht genau solche Geier wie die Banken, müßten die Banken auch billiger werden.

Zum Vergleich

mein Dispo bewegt sich bei ca. 16%. Ich bin ja jetzt mal gespannt ob der ebenfalls sinkt, wenn ich mich recht erinnere gab es mal ein entsprechendes Gerichtsurteil.

Nur die die Börse wird profitieren...

die Banken werden den Unternehmern weiterhin nur widerwillig Kredite gewähren, die dringenden Arbeitsmarktreformen in Italien und Frankreich bleiben in der Schublade, unser Gespartes und unsere Altersversorgung verliert noch mehr an Wert - kurzum, der heutige Tag brachte mal wieder wenige Gewinner und sehr viele Verlierer.
Was, wenn die heutigen EZB-Maßnahmen, wie fast alle anderen zuvor, ohne Erfolg verpuffen? Zur Freunde des Kapitals wird H. Draghi dann bestimmt wieder etwas Neues zu Lasten von uns Bürgern und Sparern einfallen.

EZB schafft die Zinsen ab - Perverse Zeiten

Die Entkopplung des Zinses von der Schuld ist der Tod von Verantwortlichkeit.
Für die heutige Situation kenne ich keinen Begriff. Sowohl Sozialismus als auch Kapitalismus werden aktuell pervertiert.

Es geschieht Umverteilung von Unten nach Oben in einem in der Menschheitsgeschichte nie zuvor dagewesenem Maß. Die Mittelschichten werden durch finanzielle Repression enteignet.
Die Geldoligarchie profitiert vom Cantillon Effekt und rafft auch noch die letzten Realwerte zusammen.

Bravo Draghula, genau deshalb hat man dich installiert.

USA werden dankbar sein für die Aufschwunghilfe

Es gibt eben immer noch den Irrglauben eine Zentralbank könne mit frischen Geldmengen über ihre Mindestreserven hinaus und geringen Zinsen dafür die Privatwirtschaft steuern. Das ist nichts weiter als eigne Schulden mit neuen zu decken , wie schon das QE (Geldmengenglockerung als Abschied von deren Steuerung) in den USA.

Die nun noch bestraften Überschussreserven (Übernachteinlagen und -kredite) gehen eigentlich in Interbankenkredite über die ZB und dienen dem Löcherstopfen aus gegenseitigen Salden der Banken. Vorbei.

Nach den Denkschulen müsste die EZB bei weniger Wachstum und Umsätzen (z.B. per Austerität) überschüssiges Geld aus dem nachfragegebremsten Bankenumlauf nehmen, es knapper und teurer machen, um einer Deflation vorzubeugen.

Aber nichts gilt mehr. Die Politik will Wirtschaftswachstum durch weniger Staatsausgaben (soll die Privatwirtschaft ersatzweise die Löhne verdoppeln?) ankurbeln, die EZB mit mehr Schulden der Wirtschaft fallender Kaufkraft begegnen.
Funny.

OMG

na ... das kann ja heiter werden ... ein System, dass auf grenzenloses Wachstum setzt, hat längst seine eigenen Grenzen überschritten. Die Welt verändert sich so rasant, dass einem der Angstschweiß auf die Stirn tritt. Symptome, die überfallartig in erschreckender Synchronität einen Zersetzungsprozess dokumentieren, finden keine Therapie.
Was tun gegen Werteverlust, religiös motivierte Verbrechen,
Kriegstreiberei, und ... Geld wird die Welt nicht retten.

Was ist zu tun?

Zum einen sollte man endlich aufwachen und erkennen, dass der derzeit immer noch so mühsam aufrechterhaltene Zustand eine maximale Instabilität aufweist. Das Kartenhaus könnte in jedem Moment zusammenbrechen.

Irgend einen Auslöser wird es geben.

Wer sich bis jetzt nicht über eine Vorsorge Gedanken gemacht hat, sollte schnellstens in die Gänge kommen. Einschlägige Seiten im Internet sind reichlich vorhanden.
Ansonsten gilt es, Ruhe bewahren und abwarten, ob und wie schlimm es kommt.

Noch etwas Wichtiges: Keine Angst haben! Die führt zu falschen Entscheidungen, Panik und könnte genau von den Falschen genutzt werden.
Behalten wir also die Übersicht und vertrauen auf uns selbst, einen stabilen Freundeskreis und die hoffentlich getroffene Vorsorge. Viel Glück!

Wie geht's weiter?

Die Krise war nie vorbei, und schlimmer: Die Entscheidungen von 2012 werden uns wirtschaftlich das Ende bereiten. Ein Zusammenbruch unseres Wirtschaftssystems wäre aber nicht die Lösung und schon gar nicht ein "Ende mit Schrecken", wie vielfach geäußert, sondern der Auftakt zu einem noch viel grässlicheren Szenario. Abgesehen von der - tatsächlich gegebenen - Systemrelevanz des gesamten Problems, hätte Europa, ja "der Westen", das einzige Druckmittel gegen jene verloren, die dabei sind, die Welt in den Krieg zu stürzen. Unser zu Recht gescholtenes Finanzsystem rettet uns also im Moment noch die Haut. Nur wie lange noch?

Mario Draghi = ...

Der EZB-Chef Mario Draghi ist der Untergang des EURO.
Man sollte ihn die Wüste schicken.

faktisch zinsfreie

Darlehen in unbegrenzter höhe für die zocker! Geld in unbegrenzter menge mit einem tastendruck erzeugt! Haften tut hierfür der deutsche steuerzahler mit seinen renten, ersparnissen, vorsorge für die kinder! Der grösste raub der geschichte mit einem lächeln serviert! Aber auch dieses wird den euromanten noch vergehen wenn die ersparnisse eingezogen werden!

Überraschung hiphiphurra -0,15%-0,05%=0,1% Zinssenkung

Bei 0,1% Zinssenkung einen Effekt zu erwarten außer das das Billiggeld winzig weniger an Zinsen kostet ist Schwachsinn wo schon die Probleme in der EU schon vorher seit einiger Tiefstzinsphase nichts brachten? Frage an Radio Eriwan:?Spinnen die Römer? Im und vom Prinzip her schon aber es hat sich nichts wesentliches daran geändert!
Bei den sinnlosen wohl excellenten Gehältern der Akteure könnte man wenn man sie spendet einen größeren sozialen Effekt erhaschen!?

sagenhaft....

wer jetzt kein haus kauft bekommt nie eines...von solchen zinsen kann man nur träumen...wir haben im letzten jahr eines gekauft...effektiver jahreszins 2,67 %...

@GeMe, 13.27 aus dem vorigen Artikel

Das entscheidende ist doch, dass unsere POLITIKER kapieren müssen, dass der Existenzzweck der Wirtschaft nicht "Gewinn für Investoren" ist, sondern stattdessen "die Bevölkerung hat eine Grundlage mit der sie Geld verdienen kann, um ihren Lebensunterhalt zu bestreiten". Deshalb ist es egal, ob diese Bevölkerung in Fabriken arbeiten wo permanent neue Waschmaschinen gebaut werden um den Bedarf zu decken, ODER ob stattdessen die Hälfte der Beschäftigten als Waschmaschinenmonteure arbeitet und die Geräte funktionstüchtig hält. Der Unterschied besteht einfach darin ob Investoren daran beteiligt sind und einen Gewinn ABZIEHEN oder ob sich das verdiente Geld gleichmäßiger auf die Bevölkerung verteilt.

Ich verweise bei solchen "Geld-Diskussionen" immer auf den Aktienkurs der Firma Siemens. Vor dem Jahr 2000 gab es mäßige Schwankungen (max. ~15% des Kurswertes) und der Kurs an sich ist stetig angestiegen. Nach 2000 sind die Schwankungen EXTREMER. Diese Änderungen müssen mindestens weg!

Super!!

Ich will mir von von der EZB Geld leihen - wo muss ich mich anmelden?

@Raudonat, 14.33, vorheriger Artikel

Ein "Mehr" an Beschäftigung kann nur dann erreicht werden, wenn die Bevölkerung einsieht, dass auch sie für die "Wegrationalisierung" die Verantwortung trägt. Wer im Internet bestellt, weil es billiger und bequemer ist, der trägt mit die Schuld daran, dass immer weniger Läden für Bücher, Bekleidung, Schuhe, usw. in unserer Nachbarschaft sind und damit zu einer Verarmung unserer Innenstädte. Wer beim Discounter einkauft ist schuld daran, dass die Produzenten (z.B. Milchbauern) viel zu wenig gezahlt bekommen und deshalb in Gefahr geraten und letzten Endes nur die großen Betriebe übrig bleiben. Die Politik *könnte* dies regeln, aber dazu ist sie nicht willens.

Wir müssen einfach mehr "Umständlichkeit lernen" ... mit anderen Worten: Stil! Ein Sch... auf "Effizienz" und wieder mehr Ausdruck in unsere Umwelt bringen. Dazu braucht man sich doch nur die langweiligen Fassaden von Neubauten ansehen. Früher wurden diese mit Zierelementen ausgestattet WEIL MAN ES SO WOLLTE UND ES ÜBLICH WAR!

Ich senke den Zins. Hm?

Der Sparer flüchtet in sicher zu glaubende Werte wie Immobilien. Da hat man ja einen Gegenwert. Und dann, oh Wunder wird aus wirtschaftspolitischen Gründen die Inflation richtig angekurbelt und die Zinsen steigen. Und dann haben wir eine schöne Immobilienblase an der wir gut verdienen können (Bank). Wir erinnern uns an die Blase in den Staaten- genau. Hier werden wieder nicht die Häuslebauer von profitieren.
Das Spiel nennt sich: Wie komme ich an das Geld meines Nachbarn ohne ihn zu überfallen. Ich ändere die Regeln des Spiels.

Politik für wen?

Anstelle der berufsmäßigen Politiker macht offensichtlich Herr Dragi jetzt europäische Politik, doch für wen? Während die Boni für die Bankmanager und die Spekulationsgewinne an den Börsen steigen zahlen Sparer und diejenigen, die für ihre Rente vorsorgen, die Zeche. Einzig Herr Schäuble mag sich noch die Hände reiben. Aber unter dem Strich ist das eine Politik aus den Anfangsjahren des Kapitalismus vor 100 Jahren und zunehmend sozialer Sprengstoff.
Wo sind unsere SOZIALEN und CHRISTLICHEN Demokraten? Sie sind dabei das Volk an die Banken zu verkaufen. Und die können ihnen zwar ihren nächsten Wahlkampf finanzieren, aber wählen tun wir...

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