Kommentare

Wie bitte?

Zitat: "Nach dem sehr frühzeitigen Abzug der Amerikaner 2010 haben sich die vielen ungelösten Probleme im Irak zugespitzt." Zitat Ende. Die USA haben mit ihrem bewaffneten Eingreifen die Probleme doch überhaupt erst geschaffen. Die Militärische Aktion der USA hat kein einziges Problem gelöst, genauso, wie ein militärisches Eingreifen des Westens Heute kein einziges Problem lösen wird, weil militärische Gewalt niemals Probleme löst, und schon gar nicht den Frieden bringt, siehe Ukraine oder auch der so genannte "Arabische Frühling"

...

"Interview zum Irak: "Der Westen muss militärisch eingreifen""

Was mir sofort dazu einfällt: Nicht schon wieder!
Was hat es bislang gebracht?

Zunächst wäre es vielleicht

Zunächst wäre es vielleicht nicht schlecht, Sanktionen gegen die Unterstützer von IS zu verhängen. Waren das nicht Barain, Katar, Saudi Arabien? Alles Freunde von...?

Der Westen muss millitärisch eingreifen.

Wo bitte schön sind die Berufsdemonstranten die auf die Straße gehen wenn es gegen Israel geht? Wo bitte schön sind die UNO Soldaten die ihren Kopf hinhalten sollen? Was hört man von der UNO? Wo sind die Resolutionen? Wo ist die Einheit von Europa, Russland, Amerika China, Frankreich? Ich kann sie nicht erkennen. Hier werden Menschen bewußt Vertrieben und Ermordet. Und die Welt schaut zu. Wer liefert diesen Terroristen die Waffe?

Was IS will, ist was es in den Emiraten längst gibt

Nur dort schreit niemand nach militärischem Eingreifen. Eigenartige Doppelmoral.
Vielleicht könnte man ja eine WM im IS austragen - es heißt ja, dass dies die Demokratie voranbringen würde.
Saudi Arabien und all die anderen Ölstaaten sind absolute Monarchien, in denen es eine Staatsreligion gibt. Mit denen machen wir Geschäfte. In Ägypten nicken wir den Militärpustch ab. Und nun sollen wir also gegen einen Volksaufstand eingreifen? Denn nichts anderes ist dies - anders kann man deren Stärke und Erfolg wohl kaum erklären.
Militärisch Eingreifen? Gut - dann aber auch in den reichen Golfstaaten und dort dann für soziale Gleichheit sorgen - eben eine Art Marschall-Plan, bei dem umverteilt wird. Was man nun sieht, ist eine Art französische Revolution, die leider auch eine ziemlich gewalttätige Entwicklung genommen hatte.

Eine erstaunlich

Eine erstaunlich uneinsichtige Sicht der Dinge. Nach dem "Nahost-Experten" Osten-Sacken ist nicht etwa die us-amerikanische Invasion in den Irak und die unglaublich fehlerhafte Politik danach (z. B. die Auflösung der irakischen Armee durch Bremer) ursächlich für die heutige Katastrophe, sondern der zu frühe Abzug der Invasoren. Ebenso wenig wird erwähnt, dass die massive Unterstützung, die man den Assad-Gegnern 3 Jahre hat zukommen lassen und teils immer noch zukommen lässt, hauptsächlich den nun erfolgreichen hyperextremistischen Kräften zugute gekommen ist. Wenig überraschend dann die Schlussfolgerung, eine westliche Militärattacke werde das Problem lösen.
Wie in der Wirtschaft; mehr vom Gleichen wird die Probleme schon lösen. Oder anders; die Krankheit ist die Medizin.

Ein Interview, dessen Inhalt Pazifisten dazu aufruft......

...... einen pazifistischen Vorschlag zur "Konflikt"-Lösung zu unterbreiten (ohne sich lächerlich zu machen).
Das wird schwierig, liebe Pazifisten......

Sollen sich die USA drum kümmern...

...die haben ja Saddams halbwegs stabiles System weggebombt unter dem Vorwand von nicht existenten Massenvernichtungswaffen.

Wäre der Westen weder in Afghanistan noch im Irak tätig geworden würden die meisten Menschen noch leben, die deswegen gestorben sind.

Lieber "funktionierende Diktaturen" als gesetzlose Länder wo sich alle gegenseitig die Köpfe wegballern und man nirgends sicher ist.

Genau!!!

Denn das sind die FEINDE der Menschheit mit ihrem mittelalter Religionswahn.Das sind die Leute die man bekämpfen muß und nicht Rußland.
Und genau so wie man die bekämpft,muß man der Bevölkerung eine wirkliche Entwicklungsperspektive eröffnen,Hilfe zur Selbsthilfe.
Und nicht wie in Afganistan das Geld in sinnlose Projekte stecken.
Diese Hilfe hat nur Sinn,wenn man es versteht die Eliten der Region mit in das Boot zu holen

Ersteinmal gehört der Dank...

...Herrn Bush und natürlich Halliburton. Wieviel haben sie insgesamt verdient? Waren dort diese Peanuts Kollateralschäden schon mit drin? Was für eine Schulbildung haben sie eigentlich? Anyway. Ja, der Westen muss sich wieder bewegen und der Iran auch. Und kann man nicht irgendwo ein Kalifat errichten, das aber bitte keine Zivilbevölkerung beinhaltet oder nur diejenigen, die an die Scharia als gottgegeben glauben (müssen)? Die Methoden der Massenexekutionen kannte ich bis jetzt nur aus unserer Geschichte...

Der Westen

hat sich da raus zu halten.

Religionskriege hat Europa schon lange hinter sich.

Volle Zustimmung

Man kann Herrn Osten-Sacken nur beipflichten, und ich mich wiederholen:

Wenn die westliche (abendländische) Wertegemeinschaft, besonders Deutschland, in dem islamistische Hassprediger ungeniert agieren können, weil unsere politisch Verantwortlichen aber auch Bürger sie gewähren lassen ohne die Stimme dagegen zu erheben, werden IS (wird schon respektvoll "Islamischer Staat" genannt), ihren Traum von der Errichtung eines Kalifats unter Einbeziehung Nordafrikas, Spaniens (Kalifat von Cordoba), Roms und des Balkans, gnadenlos verfolgen. Ja, das sind tatsächlich ihre Ziele! Davon träumen sie bereits auf ihren Propagandaseiten! Die Leidtragenden werden unsere Kinder und Kindeskinder sein. Also wacht endlich auf! Denn sonst wird es irgendwann zu spät sein ... Und unsere Kinder und Kindeskinder müssen den Blutzoll bezahlen. Ich selbst werde das jedenfalls (Gott sei Dank) hoffentlich nicht mehr erleben.

Nachgefragt

Muss «Der Westen» was tun? Eine Einmischung von Außen hat bisher selten dauerhaft gefruchtet. Die Veränderung muss von Innen heraus kommen, sonst bleibt es eine Bevormundung. Des Weiteren ist die Demokratie per se nicht zwingend das Beste. Ein Land muss ich selbst entwickeln. Nur so wird es erstarken und sich festigen.

Danke

für dieses gute, richtige und wichtige Interview! Danke, dass die ARD endlich mal nicht reflexartig an die immer gleichen Nahost-Experten denkt.

Erst das Interview mit Strenger, nun dieses. Erstaunlich!

IS zeigt das Problem des Pazifismus ziemlich deutlich auf.

18:29, Thomas Wohlzufrieden

"Wie bitte?
Zitat: "Nach dem sehr frühzeitigen Abzug der Amerikaner 2010 haben sich die vielen ungelösten Probleme im Irak zugespitzt." Zitat Ende. Die USA haben mit ihrem bewaffneten Eingreifen die Probleme doch überhaupt erst geschaffen."

Sie meinen, vorher war da alles in Ordnung, die Menschen waren zufrieden und glücklich und hatten keine Probleme?

Nichts liegt mir ferner, als die beiden Irakfeldzüge der Bushs rechtfertigen zu wollen, aber ich habe die Region durchaus schon ein paar Jahre davor wahrgenommen.

Ich kann mich beispielsweise an Giftgaseinsätze gegen Kurden im iranisch-irakischen Krieg erinnern. bei dem übrigens beide Seiten sowohl von der UdSSR als auch den USA in trauter Einheit mit Waffen versorgt wurden.

Das nur mal so als Beispiel.

Wenn der Westen nicht

Wenn der Westen nicht militärisch,sei es auch nur durch Luftschläge eingreift,wird die IS sich wie eine Seuche auf alle Nachbarstaaten ausbreiten.
Sollte die islamische Welt den Eindruck bekommen,dass die IS sich dauerhaft etablieren kann,ohne das sie jemand "ernsthaft" in ihrer Substanz bedroht,wird das Konsequenzen haben und noch radikale Vertreter eines extrem konservativen Islams anziehen.
Allein die Gefahr von Dschihadisten die nach Deutschland zurückkehren darf nicht unterschätzt werden,diese Leute besitzen Kampferfahrung und gehen um ihre Ziele zu erreichen im wahrsten Sinne des Worten über Leichen.
Der Westen soll sich endlich bewusst werden was da auf ihn zurollen "kann" aber nicht muss und sollte entsprechend handeln.

Go NATO Go

Endlich kann die NATO demonstrieren, warum es sie gibt. Zeigt es der ISIS! -- Go NATO, Go!

18:41 ah6600

"Was IS will, ist was es in den Emiraten längst gibt
Nur dort schreit niemand nach militärischem Eingreifen. "

Dann haben Sie, glaube ich, die Idee des Kalifats nicht verstanden.

In den Emiraten herrschen Emire, das sind keine Kalifen, sondern Adlige.

Die werden von der IS als dekadent und unislamisch angesehen.

Deswegen ist es auch Unsinn, den Emiren zu unterstellen, die IS zu unterstützen. Das machen andere, die sehr viel Geld haben und in den Emiraten sowie im saudischen Königreich ansässig sind.

Sollte die IS dort ihren Willen durchsetzen, ginge es all den dortigen Herrschern an den Kragen.

"Und nun sollen wir also gegen einen Volksaufstand eingreifen? Denn nichts anderes ist dies - anders kann man deren Stärke und Erfolg wohl kaum erklären."

Den blutigen Feldzug der IS als "Volksaufstand" zu beschönigen ist zynisch.
Vielleicht können Sie sich den "Erfolg" nicht erklären, Kenner der Lage können das durchaus.

@T. Wohlzufrieden 18:29, Lokale Eigenverantwortung

"Die USA haben mit ihrem bewaffneten Eingreifen die Probleme doch überhaupt erst geschaffen...."
Der Sturz der Saddam Hussein - Despotie und die Einführung demokratischer Strukturen waren sicher erst einmal positive Entwicklungen, die von der Mehrheit der Iraker auch begrüsst wurden. Und die USA haben es im Laufe der Zeit durchaus geschafft, zusammen mit den Sunniten(!) den islamistischen Terror zu bekämpfen.
Die Tragik bestand, im Nachhinein betrachtet, darin, dass die USA nach ihrem von den Irakern gewünschten Abzug einer positiven Eigendynamik und der lokalen Eigenverantwortungsfähigkeit der irakischen Regierung zu sehr vertraut haben. It does take more time...

"...militärische Gewalt niemals Probleme löst..."
Das ist eine Phrase, die durch den Eingriff der NATO in Jugoslawien längst widerlegt ist. Und die Hölle in Syrien zeigt, was passiert, wenn man NICHT eingreift. Idem Völkermord in Ruanda 1994.

Last but not least: Die Ukraine leidet unter einer russischen Aggression...

Frage der Kosten

Ein militärisches Eingreifen ist meiner Meinung nach eine Kostenfrage. Wieviel Geld und Blut würde es kosten dort für Ordnung zu sorgen? Nächste Frage: wäre der Westen bereit diesen Preis zu zahlen? Ich denke nein, denn er nimmt zwar die Verbrechen war, die dort geschehen, aber sie passieren dort. Je weniger es einen betrifft, desto weniger ist man bereit zu geben, was nachvollziehbar ist.
Schaut man sich beispielsweise an, mit welcher Truppenstärke die Bundesregierung den riesigen Norden Afghanistan sichern wollte, dann müsste klar sein, dass das nicht klappen konnte. Hätte sie aber die Truppenstärke entsandt, die den Auftrag hätte erfüllen können, hätte das zu großem Widerstand in der Bevölkerung geführt. Selbst das amerikanische Volk will derzeit kein größeres militärisches Engagement, und schon gar nicht im Irak. Und wenn "der Westen" nicht bereit ist, den Preis zu zahlen, soll ers ganz lasten. Dann nutzt es nämlich gar nichts!

Europa sollte die Flüchtlinge aufnehmen

Der Forderung von Herrn von der Osten-Sacken der Westen möge in Irak und Syrien militärisch eingreifen, also Krieg führen, stimme ich ausdrücklich nicht zu. Aber einen anderen im Interview angesprochenen Punkt möchte ich gerne aufgreifen.

Außerdem sind in der Region knapp zehn Millionen Menschen auf der Flucht. 9,5 Millionen von ihnen sind noch in der Region, Europa hat sich regelrecht abgeschottet und nimmt kaum Flüchtlinge auf.

Zehn Millionen Flüchtlinge und Europa schaut weg. Das ist unmenschlich und unwürdig. Europa sollte sich seiner eigenen wahren Werte besinnen und eine große Anzahl der Flüchtlinge (~5Millionen) aufnehmen.

Die haben die letzten Monate Geländegewinne gehabt welche so stark waren wie die hochgerüstete Irakische Armee nur laufen konnte. Keine Unterstützung im Land? Wie soll das gehen? So ein riesen Land mit 10000 Soldaten erobern und halten? Das ist Blödsinn. Wir sollten uns damit abfinden das die Bevölkerung anscheinend auf breiter Basis die Kämpfer unterstützt. Alle welche derzeit fliehen sind entweder Zoroastrier oder Schiiten. Also zumindest in der Region relegiöse Minderheiten welche als Ketzer angesehen werden. Wenn der Iran nicht eingebunden wird und Syrien weiter so massiv Destabilisiert wird, könnte Syrien Fallen! Jordanien ist dann nur ein klacks und die IS könnte dann vor der Entscheidung stehen ob sie ihr Kalifat lieber aus Jerusalem oder Istanbul regieren will. Die USA und WestEuropa könnten zu dem Zeitpunkt im Osten bereits ganz andere Probleme haben, wenn sie da weiter so zündeln.

@WL

"Endlich kann die NATO demonstrieren, warum es sie gibt. Zeigt es der ISIS! -- Go NATO, Go!" Am 05. August 2014 um 20:18 von WL

o_O

Die Fußball-WM ist vorbei und das hier ist ein anderes Thema.

Oder schaffen sie es doch ohne Hilfe des Westens?

http://rudaw.net/english/kurdistan/040820144

Teile der 10000 Mann starken kurdischen Eingreiftruppe versuchen die Stadt Shangal zurückzuerobern. Andere Teile haben sich auf den Weg in die Berge gemacht, um die dorthin geflüchteten Jesiten zu beschützen.

Das ist nicht unser Krieg...

Der Nahost-Experte irrt, was die Kausalität der Ereignisse betrifft:

Das ist nunmehr das Ergebnis, wenn man den Teufel partout mit dem Beelzebub austreiben muss. Ein in vieler Hinsicht über Jahrzehnte stabiles Land wurde durch die USA unter Anwendung von massiver Gewalt u. gefälschten Gründen massiv u. nachhaltig destabilisiert.

Die innerstaatliche Ordnung wurde völlig zerstört u. die eingesetzten Statthalter waren von Anfang an völlig überfordert, die nunmehr 'befreiten' rivalisierenden Kräfte auch nur annähernd in Schach zu halten.

Alte Rechnungen wurden beglichen und ISIS aus der Taufe gehoben, die in diesem Machtvakuum explosionsartig an Potenz und Einfluss gewinnen konnte.

Die USA haben diese "Geister" befreit, die USA sollen nunmehr sehen, wie sie diese wieder in die Flasche bekommen- wer hier die Ursachen setzt, muss jetzt auch sehen, wie er mit seinem überlegenen Militärapparat den Terror bändigt- das ist nicht unser Krieg…!

20:18, WL

"Go NATO Go
Endlich kann die NATO demonstrieren, warum es sie gibt. Zeigt es der ISIS! -- Go NATO, Go!"

Ich hatte schon oft den Eindruck, daß die liebe Internetgemeinde blutige Konflikte auf dieser Erde mit Sportereignissen verwechselt, bei denen man die Mannschaft seiner Wahl anfeuert.

Im sicheren Wohnzimmer ist das ja auch eher folgenlos.

Aber ein so krasses Beispiel wie das vorliegende ist mir noch nicht untergekommen.

Oder sollte der Kommentar satirisch gemeint gewesen sein?

Hat der "Westen" nicht schon genug angerichtet?

Robert Kaplan, Ex-Berater des US-Verteidigungsministers Gates: "Die Diktatur im Irak war menschlicher als die Anarchie danach. Und wir haben sie den Irakern gebracht"

Und solche Formulierungen stören mich sehr: " Als IS im Juni den Nordirak überrollt hat, .."
Woher kommen die IS Kämpfer? Wie finanzieren die sich? Mir fehlen hier viele Hintergrundinformationen.

Ich habe einige Äußerungen von Herrn Peter Schol Latour dazu gelesen und kann die jedem nur empfehlen.

Ein militärisches Eingreifen würde die Probleme jedenfalls nicht lösen. Im Gegenteil.

@Thomas W.

"Die USA haben mit ihrem bewaffneten Eingreifen die Probleme doch überhaupt erst geschaffen."

Eine sehr unhistorische Sicht der Geschichte. Diese Glorifizierung der Zeit vor Saddam ist ja auch im Fall Gaddafis beliebt; alles war Friede, Freude, Eierkuchen, dann kamen die bösen USA. Tatsächlich hat Bushs Krieg (den ich NICHT verteidige!) den Stöpsel nur ein paar Jahre früher aus der Flasche fliegen lassen; die Probleme gab's allesamt schon seit 1918.

Unsinn

Ich kann es nicht fassen, was einige im Forum von sich geben. Die IS ermordet mit größter Brutalität um ein Vielfaches mehr Menschen als in Gaza gestorben sind. Und dabei sollen wir zuschauen? Geht's noch? Abgesehen davon, dass einerseits heftig gegen Israel in Sachen Gaza protestiert wird, aber nicht mal die kleinste Demo gegen die IS stattfindet. Es geht hier um Verbrechen gegen die Menschlichkeit, um Vertreibung, Vergewaltigung, massenhaftes Morden, zum überwiegenden Teil aus reiner Mordlust. Und wir haben nichts anderes zu tun, um über die USA zu diskutieren? Ich schäme mich dafür, dass wir Greueltaten einfach zur Kenntnis nehmen, ohne Empathie und Hilfsbereitschaft. Aus der Geschichte lernen schaut anders aus.

Unvorstellbare Gräueltaten

Ich habe mir (leider!) die Videos angesehen, in denen ISIS-Kämpfer feindliche Soldaten und sicherlich auch Zivilisten, die sich in den Augen der ISIS etwas zu Schulden haben kommen lassen, hinrichten bzw. kaltblütig ermorden. Dieses Maß an Unmenschlichkeit und Brutalität übersteigt sogar noch die schrecklichen Methoden, die man sonst nur von den Drogenkartellen in Mexiko und Kolumbien kennt. Neben dem in dem Artikel angesprochene Video, wo unzählige "Soldaten" (es trägt übrigens kein einziger eine Uniform) nahe Mossul mit Kopfschüssen getöten werden, haben die IS-Kämpfer auch dokumentiert, wie gefesselte "Feinde" sehr langsam durch mehrere Messerstiche getötet oder durch Tritte gegen den Kopf totgeprügelt werden...einige IS-"Gotteskrieger" scherzen dabei herum, lachen und grinsen in die Kamera. Diese Personen lassen meiner Meinung nach alles vermissen, was uns als Menschen ausmacht und was uns von Tieren unterscheidet. Es ist ein religiös-motiviertes Massenmorden...kein Volksaufstand.

Es sind Religionskriege

Es handelt sich bei allen Konflikten im Nahen Osten um Religionskriege, die einer besonderen Logik folgen. Diese ist für die Beteiligten existenziell; für Außenstehende dagegen irrreal. Ein derartiger Krieg muss zwingend von den Konfliktparteien entschieden werden. Eine Einmischung von außen -gleich welcher Art ist sinnlos-. Man stelle sich doch bitte vor, dass, sagen wir die Arabische Liga sich berufen gefühlt hätte, in Nordirland den Krieg zwischen den Katholiken und den Protestanten befrieden zu wollen.........

Am 05. August 2014 um 18:46 von DerGolem

Was soll uns dieser inhaltlich sehr überschaubare Kommentar sagen?

@fathaland slim

ah6600: "Was IS will, ist was es in den Emiraten längst gibt Nur dort schreit niemand nach militärischem Eingreifen. "
Ihre Antwort: Dann haben Sie, glaube ich, die Idee des Kalifats nicht verstanden. In den Emiraten herrschen Emire, das sind keine Kalifen, sondern Adlige.

User "ah6600" sprach die Gemeinsamkeiten (Scharia-Gesetze) an, nicht die Unterschiede.
Und hierbei bezieht der Westen in der Tat eine doppelmoralige Stellung.

Militärisch eingreifen!

Die IS Kämpfer scheinen Monster zu sein, vergleichbar mit Einheiten aus dunkler Zeit deutscher Geschichte. Ich denke militärisch einzugreifen ist die Pflicht der Weltgemeinschaft!

Beitrag eines humanitären Helfers, seit 20 Jahren vor Ort

naja, es spricht ja für sich wer hier wieder meint "humanitärer" zu denken oder auch die Situation im Irak besser zu kennen.
Der Mann hat einfach Recht.

irak?

medientechnisch ist es irgendwie sehr still geworden bzgl der irakischen Seite? laut medien haben sie doch tausende freiwillige soldaten rekrutiert und wollten zur großen Rückeroberung blasen?

und was ist mit den USA? wollten die nicht loslegen? Es wird Zeit dass dort eingegriffen wird!

USA

Du hast so recht.Aber auch Europa muß sich langsam kümmern.Der Krieg rückt immer näher!Langsam stehen Salafisten oder wie sie sich alle nennen vor unserer Haustür!Wenn das so weiter geht steht wieder ein Sultan vor Wien!.

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