Kommentare

Das klingt sehr positiv

Wie sieht es mit der Qualität der Jobs aus?
Wie haben sich die Vollzeitjobs entwickelt?
Wie viele der Arbeitsplätze sind Teilzeit/ Mindestlohn?

Historisch

Na klasse.
Die Arbeitslosigkeit ist wieder auf dem Stand von vor der Krise angekommen, den Arbeitspflichtigen geht es also keinen Deut besser als vor 6 Jahren.

Derweilen ging der DowJones durch die Decke mit 17.000 Punkten.

Quasi ein Nullwachstum, Rückgang der Ersparnisse und ständige Sorgen bei denen, die selbst arbeiten müssen und parallel dazu Champagnerlaune bei denen, die ihr oder fremdes Geld arbeiten lassen.

Die Widerstände der restlichen Welt, so ein System freiwillig, also ohne militärische "Begleitung" anzunehmen werden immer verständlicher.

Guten Fragen

Die guten Arbeitsmarktzahlen der letzten Jahre sind zu einem grossen Teil auf einen starken Rückgang der Partizipationsrate zurückzuführen. D.h. die Arbeitslosigkeit fällt nicht (nur) weil die Leute neue Jobs fanden, sondern weil sie aufgegeben haben nach Jobs zu suchen. Allerdings, sind die letzten Job-Reporte durchaus positiv was die Notenbank in Bedrängnis bringt. Sie müsste eigentlich die Zinsen anheben, kann dies aber nicht weil dies die Preise für Vermögenswerte wie Aktien einbrechen lassen könnte.

Viele Jobs - geringe Qualität

Laut BLS sind im Juni die Teilzeitjobs um 800000 gestiegen und die Vollzeitjobs um 500000 gefallen. In den USA ist jeder beschäftigt (also nicht arbeitslos) wenn er auch nur 1 Stunde pro Woche arbeitet. Also so richtig gut ist der Arbeitsmarktbericht nicht.

gleiches Niveau

Die USD Average Weekly Hours All Employees (JUN) haben sich von Mai auf Juni nicht verändert, sondern lagen beide bei 34,5.
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Einen Boom würde ich das jetzt nicht nennen. Mit ein bisschen Glück klappt's ja vielleicht noch. Der amerikanischen Bevölkerung wär's zu wünschen.

Luftschloss

Die größten Irrtümer unserer Zeit ist der Satz "Alles, was Arbeit schafft, ist richtig" und der Glaube daran, das alleine die Arbeitslosenzahlen etwas über die Lebensqualität der Menschen aussagen. Denn es kommt nicht nur auf das Vorhandensein von Arbeit an, sondern auch darauf, das die Menschen von dieser Arbeit leben können. Und das ist gerade in den USA, wo es völlig normal ist, das die Menschen vier Jobs und mehr haben, nicht der Fall. Aber auch wir haben keinen Grund, mit dem Zeigefinger auf andere zu zeigen: Der "Meilenstein" Mindestlohn von 8.50 Euro, ist ein Wegweiser in die Verarmung. Denn der größte Teil derjenigen der ihn erhält, benötigt weiterhin staatliche Hilfe.

War da nicht etwas mit meheren Jos vor der Krise?

Vor der Krise warnte man vor dem Phänomen das in den USA immer mehr Menschen einen weiteren Job zum Überleben brauchen u. die Sachen in immer kleineren Abständen auf die ein oder andere Weise in immer geringerer Zeit auch bei uns in Europa zu beobachten seien!
Ich hörte erst vor wenigen Tagen das US-Banken u. z.B. BNP Paribas (9Mrd. $)zu Rekordstrafen mit Bezug auf die letzte Krise 20007-8 verdonnert wurden wobei sich die Finanzbehörden einen Teil der von den Banken verursachten Schäden zurückholt u. durchgreift!
Solche Errungenschaften sind hier im EU- Raum Lippenbekenntnisse geblieben u. das was man an Regulierung oder dergleichen verkauft wird ist nicht der Rede wert, es sei denn als Werbeaktion der Politik zur Volksverdummung im üblichen Rahmen von Postenschacher in neu zu gründenden Ausschüssen Kommisariaten oder anders wirkungslosen Politikbeschaffungsbüros!
Nützliche Vorbildeffekte dringen von den sonst bösen Kapitalisten komischerweise nicht bis nach Europa herüber zu uns!

Nachtrag!BNP Paribas !

Ich hörte das der Börsenkurs nach der Rekordstrafe von BNP Paribas stieg?!

"positiv" ?

Die 3 Fragen sind gerechtfertigt!
Die meisten jobs sind Teilzeit.
Fakt: jeder , der auch nur ein bischen "belohnt" wird; wird als "arbeitender" gezaehlt.
Noch eine Statistik: 62 % der Arbeitsfaehigen arbeiten in Berufen/Jobs.
Was ist mit den anderen 38% ?
6,1% arbeitslos?

Prost

Statt "Vom Tellerwäscher zum Millionär" heißt es immer mehr "Vom regulär Beschäftigten zum Tellerwäscher (Teilzeit)". Aber es zählt ja einzig und allein die Anzahl der Stellen, hurra!

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