Kommentare

Im letzten Satz.....

dieses verwirrenden Artikels liegt die wahre Problematik verborgen. Was hat Georgien mit der EU zu schaffen?

Am 31. Mai 2014 um 06:00 von Agent lemon

Was soll daran problematisch sein? Doch nur, wenn Russland eine solche Assozierung wieder torpediert. Was schon die Ukrainekrise ins Rollen gebracht hat.

Im letzten Satz.....

dieses verwirrenden Artikels liegt die wahre Problematik verborgen. Was hat Georgien mit der EU zu schaffen?

ma´ne doofe Fraje

Jibt´et da etwa ooch Schiefergasvorkommen?

Freie Länder entscheiden frei darüber

wie sie sich selbst definineren, welche Bündnisse sie schließen wollen, welche Mitgliedschaften sie eingehen wollen. Sch... egal wie Moskau oder Brüssel das finden.
.
So einfach ist das.

Prima Klima

Die EU geht in drei Regionen der russischen Außengrenze mit hohem Konfliktpotential (Moldawien und Transnistrien, Georgien und Kaukasus, Ostukraine) volles Rohr rein. Selbst wenn man der EU hier nur positive Absichten unterstellt, hat man doch arge Bedenken, dass sie sich hier verhebt. Mein Vertrauen in die Berliner und Brüsseler "Experten" ist diesbezüglich leider aus Erfahrung zu gering.

Mal weiter gedacht

Mal angenommen, die westliche Unterstützung für die Krisen führt zu weiteren Krisen - und im Grunde passiert genau dies schon heute: Der Tschetschenien-Krieg geht wieder richtig los, die Tataren wollen ihre Unabhängigkeit… Aus einem Vielvölkerstaat kann schnell ein Vielkrisenstaat à la Jugoslawien werden. Zum Glück hatte der Balkan aber keine Atomwaffen. Sollte sich diese Entwicklung wirklich bestätigen, müssten wir im Westen wohl bei einigen Damen und Herren in Berlin und Brüssel mal etwas deutlicher nach den außenpolitischen Kompetenzen fragen.

06:47 von Der Landgraf

Ich mache mir die Welt wie sie mir gefällt. Um Ihren naiven Blick auf die Welt sind Sie zu beneiden.

Einen Tod muss man sterben

Da Russland der Schutzpatron der gewünschten Unabhängigkeit von Georgien ist, bleibt wohl nicht viel übrig, oder?

Erinnerungen an die Krim

Auch hier wieder ein Territorium, das unter der Sowjetherrschaft einer SSSR einfach so geschenkt wurde, nämlich von Stalin seiner Heimat Georgien mit der Folge der totalen Unterdrückung der abchasischen Kultur.

Wie im Falle der Krim legitimiert die internationale Staatengemeinschaft die undemokratischen Entscheidungen einer blutigen Diktatur gegen das Selbstbestimmungsrecht der Völker und erkennt Abchasien nicht als unabhängig an.

@ Demokrat1990, veda1

User Agent lemon ist hier nicht der einzige der sich fragt was Rest Georgien mit der EU (und der NATO) am Hut haben.

Könnten Sie beide oder gerne auch andere EU Romantiker etwas genauer auf die Frage eingehen was es mit diesem Assoziierungsabkommen mit Georgien auf sich hat! Welche Vorteile hat den bitte die ehemalige Ukraine durch ein EU Assoziierungsabkommen (gehabt)? Wie frei darf denn nach Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens das Parlament Rest Georgiens seine eigenen Entscheidungen treffen wenn es diesen Knebelvertrag mit der EU verabschiedet hat?

Leider gibt Frau Stoiber keine Antworten darauf, obwohl die Frau für die Hintergrundsparte des Ostens Europas bei unseren ör zuständig zu sein scheint. Schade!

Bekomme ich vielleicht von Ihnen Antworten?

Abhasien hat sich mit Georgien schon seit

mindestens zig hundert Jahren bekriegt. Das hat noch von Osmanischen Reich ausgegangen. Die Abhasen sind ein stolzes Volk, wie die Georgier auch. Jeder will was anderes. Unter USSR haben sie miteinander noch einigermaßen friedlich gelebt, ende 80- anfang 90 jahre ging der konflikt zwischen georgier im osten und dort ansässigen abhasen wieder los. Kann mich noch sehr gut daran erinnern, musste selbst davor fliehen ( urlaub mit der familie in suhumi) Ru hat nichts dagegen, wenn sich georgier gen westen orientieren. und abhasien soll selbst entscheiden, ob sie mit in die euroasien oder alleine stehen wollen. und dass jetzt bei denen machtwechsel stattfindet und noch dazu auf diese art und weise- ist bei denen normal. Sie sollen untereinander und mit ru entscheiden wie es weiter geht, weil dieser konflikt eben sehr lange geschichte hat.

8:18 von Pilepale

Sie fragen, welche Vorteile die UA und Georgien+ Moldavien von dem Assoziirungsabkommen mit EU haben? v.a. wirtschaftliche- EU hat somit einen Absatzmarkt : Kreditmäßig und Warenmäßig. Auch die Atraktivität der Reisen richtung Westen ist für viele ex- ussrler nicht zu unterschätzen. Es gibt aber auch viele gute Fachspezialisten in diesen Ländern, das Problem- wieweit ihre Qualifikation in EU annerkennt wird... Gegenseitige Vorteile sind klar wirtschaftlicher Natur. Nun stellt sich die Frage- wenn diese Länder die EU- Standards nicht mithalten könnten( alle sind bittersüß und arm) - wer zahlts? Atwort finden sie selbst heraus!

@ tisiphone

"Da Russland der Schutzpatron der gewünschten Unabhängigkeit von Georgien ist, bleibt wohl nicht viel übrig, oder?"

nun für Europa existiert Abchasien nicht, und selbst wenn, dann müsste Europa Georgien gegen Abchasien eintauschen. ist nicht drin. deshalb ist Abchasien außenpolitisch prorussisch. innenpolitisch noch mehr, da die russischer Tourismus den größten Teil des abchasischen Budget ausmacht.

was wollen die aufständischen? nun die ganz-ganz-ganz große Sache: wer kontrolliert die Finanzen.

Völkerrecht

Wie auf der Krim, wo man sich in einem demokratischen Prozess pro russisch entschieden hat, so wollen natürlich auch andere Völker über sich selbst bestimmen. Normal.

Voraussicht, Vorausetzung Korruptionsbeseitigung

"...Einige plädieren für eine Mitgliedschaft Abchasiens in der Eurasischen Union und hoffen wohl damit auch auf Unterstützung gegen Ankwab aus Moskau. Andere fordern, die Abhängigkeit von russischen Finanzmitteln zu verringern."...... Zitat aus TS Artikel

Das eine schließt das andere ja nicht aus. Wenn Abchasien selber entscheidet, ob sie in die Eurasische Union, alleine bleiben oder nach Georgien zurück will, ist doch alles in Ordnung. Im Artikel klang vieles nach Korruption in Abchasien, was vieles andere verhindert. Tja, auch da müssen sie selber einen Weg finden.

Übrigens werden Länder der EURASISCHEN UNION auch Geschäfte mit anderen Ländern machen. Das vergessen viele Journalisten zu schreiben.

Georgien wird wohl über kurz oder lang in die EU und Nato kommen. Das wird nur noch durch massive "Eingriffe" von Außen verzögert werden können.

Abchasien moechte zu Russland gehoeren.

Stalin schenkte Abchasien als ein Teil von Russland Georgien, als er die UdSSR leitete. Jetzt wollen sie zurueck.

Was nun?

Völkerrechtlich gehört Abchasien noch zu Georgien. Auch wenn dieses keinerlei Einfluss mehr hat. Es hat sich im Zuge des Georgienkonflikts mit Russland 2008 als unabhängig erklärt.
Deutschland hat das nicht anerkannt.
Ich persönlich akzeptiere das Selbstbestimmungsrecht der Völker-daher ist es nett zu sehen, dass über diese Region so berichtet wird, als wäre sie de facto unabhängig.
Warum wird sie denn nicht anerkannt?
Es gibt ja noch mehr solche Gebiete wie z.B. Transnistrien. Gehört ebenfalls zu Georgien hat aber damit seit Jahren nichts mehr zu tun. Es wäre wesentlich leichter für diese Staaten wenn sie anerkannt werden würden.
Aber man sperrt sich ja, da der "böse Russe" mit im Spiel ist....
Wann gilt denn eigentlich ein Land als unabhängig?
Den Kosovo haben ja auch "nur" 54% der UN-Mitglieder anerkannt-ist er jetzt unabhängig oder nicht?
Für die Hälfte der Welt schon, für die andere nicht....
Ein bißchen mehr Hintergrund wäre manchmal schon ganz hilfreich....

Niedergang des Ostblock

Die aggressive und machohafte Politik der Russischen Föderation unter Putin/Medwedew kann den Niedergang des ehemaligen Ostblocks nicht verbergen. In immer mehr Ländern werden sich emanzipatorische Bestrebungen zeigen, die auf Dauer nicht nieder gedrückt werden können. Die Völker werden sich zunehmend der EU anschließen wollen und das kann man auch sehr lebhaft nachvollziehen.

Zeit für neues Denken

@Pilepale:
Könnten Sie beide oder gerne auch andere EU Romantiker etwas genauer auf die Frage eingehen was es mit diesem Assoziierungsabkommen mit Georgien auf sich hat!

Europäische Romantikerin bin ich gerne, denn ich bin mit dem europäischen Gedanken und dem Gedanken der Demokratie und Freiheit aufgewachsen. Ich bin ein Kind der EU-Osterweiterung.

Wenn Georgien gerne zur EU gehören möchte, dann sollten wir alte Strukturen wie die gedanklichen Überbleibsel des Ostblocks oder der russischen Einflussspäre über Bord werfen. Entscheidend ist nicht Russlands Machtanspruch, entscheidend ist das, was die Völker des ehemaligen Ostblocks in freier Selbstbestimmung wollen.

Konservatives Machtblockdenken hat seine Grenzen. Und einige Foristen scheinen an diese Grenzen anzustoßen. Zeit, das Denken zu verändern, meine Herren.

Ich wünsche den Abchasen alles erdenklich Gute

Ich war 2008 in Abchasien und bin nach wie vor fasziniert von dem kleinen Land.
Endlose Strände, grüne Berge mit kristallklarem Wasser, überall Palmen und Mandarinen. Das Land kann es mit jedem mediteranen Touristen-Mecka aufnehmen, und dazu die unübertroffene kaukasische Gastfreundlichkeit.
Das einzige was der Entwicklung im Wege steht, ist die internationale Aberkennung der Unabhängigkeit, auf gehässigen Druck aus Washington und Europa. Selbstredend, das die Abchasen (die mit georgischer Kultur, Sprache oder Ethnie nichts am Hut haben) Schutz in Moskau suchen.

Da ist der Westen selbst Schuld dran, in seiner blinden Unterstützung für alle Despoten die sich auf den Westen berufen. Denn ein bisschen mehr Respekt von Außen, und die stolzen Abchasen wären die ersten, die mehr Distance zu Russland suchen würden.

Abchasien in russischer Abhängigkeit unterentwickelt

Die Demonstrationen und Erstürmung des Präsidentenpalastes haben zuvorderst soziale Ursachen. Das Land kann sich in der Abhängigkeit zu Russland weder eigenständig noch positiv entwickeln. Wie in allen ehemaligen Sowjetrepubliken bestimmen die russische Kultur, Korruption und mangelnde Investitionen in Wirtschaft, Infrastruktur und Gesellschaft das Geschehen. Mit Sozialprogrammen russischer Art hat das Land keine Zukunft, zumal kaum etwas erwirtschaftet wird. Auch eine eventuelle Mitgliedschaft in der Eurasischen Union der Unterentwickelten würde das Land nicht zukunftsfähig machen.

Mit einer EU-Assoziierung wird das unabhängige Georgien einen besseren politischen und wirtschaftlichen Weg nehmen, wenngleich es kein europäisches Land ist. Wichtig ist die EU für Georgien als die beste friedliche Waffe gegen die russische Großmachtstrategie der "Integration". Zudem bekommt das Land Zugang zu den Handels-, Kapital- und Dienstleistungsmärkten Europas. Georgien kann sich so entwickeln.

Osteuropa und seine geographischen Grenzen

Von den drei ehemaligen Sowjet-Republiken hat nur Azerbaidschan geographisch Anteile an Europa. Georgien, Abchasien und Armenien sind südlich der Kaukasus-Wasserscheide und damit in Asien.

Schöne Aussichten

Zitat:" Niedergang des Ostblock
Die Völker werden sich zunehmend der EU anschließen wollen und das kann man auch sehr lebhaft nachvollziehen."

Herrlich. Die EU kann dann von Brüssel aus, sehen wie sie alle Konfliktherde schön unter Kontrolle hält. Wir handeln uns da gar nichts ein, außer Problemen und würden nur Geld in Fässer ohne Boden werfen.

Im Mittelalter

gab es in Europa massig kleine Fürstentümer, Herogtümer,
Grafschaften u. ähnl.
Wenn man heute die Abspaltungsbemühungen in vielen Ländern sieht, steuern wir wieder auf die Verhältnisse von damals zu. Ich wohne im Markgräfler Land. Toll, wenn ich wieder einen Grafen als Oberhaupt hätte.

@ Ana von Kuczynski um 10:26

"Niedergang des Ostblock

Die aggressive und machohafte Politik der Russischen Föderation unter Putin/Medwedew kann den Niedergang des ehemaligen Ostblocks nicht verbergen. In immer mehr Ländern werden sich emanzipatorische Bestrebungen zeigen, die auf Dauer nicht nieder gedrückt werden können. Die Völker werden sich zunehmend der EU anschließen wollen und das kann man auch sehr lebhaft nachvollziehen."

Falls es Ihnen noch nicht aufgefallen ist. Trotz der Mittel die Brüssel für die Pro-EU Wahlkampagnen ausgab haben sehr viele "EU Bürger" diesem im Niedergang befindlichen Gebilde eine Abfuhr erteilt. Mal schauen ob es in 5 Jahren überhaupt zu Europawahlen kommt... Ob die Russische Föderation bis dahin noch bestand hat? Sie können ja Wetten abschließen wer länger durchhält!

@Marc72

Zitat: Es gibt ja noch mehr solche Gebiete wie z.B. Transnistrien. Gehört ebenfalls zu Georgien hat aber damit seit Jahren nichts mehr zu tun. [...]
Ein bißchen mehr Hintergrund wäre manchmal schon ganz hilfreich....

Gern. Transnistrien gehört zu Moldawien und nicht zu Georgien. Von Georgien ist es etwa 1500 km entfernt. Transnistrien hat mit Moldawien aber sehr viel zu tun. Dort leben neben vielen Russen auch Moldauer und Ukrainer. Nicht alle diese Menschen wollen von Moldawien weg und zu Russland.

@Pilepale

"Könnten Sie beide oder gerne auch andere EU Romantiker etwas genauer auf die Frage eingehen was es mit diesem Assoziierungsabkommen mit Georgien auf sich hat! Welche Vorteile hat den bitte die ehemalige Ukraine durch ein EU Assoziierungsabkommen (gehabt)? Wie frei darf denn nach Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens das Parlament Rest Georgiens seine eigenen Entscheidungen treffen wenn es diesen Knebelvertrag mit der EU verabschiedet hat?"

Sie geben im ersten Satz zu, dass Sie keine Ahnung haben, bezeichnen das Abkommen aber als Knebelvertrag. Auch Ihre weitere Wortwahl (EU-Romantiker) lässt auf fehlende Objektivität, bzw. vorgefasste Meinung Ihrerseits schließen, warum dann diskutieren?

Volle Zustimmung @ Ana von Kuczynski

Konservatives Machtblockdenken hat seine Grenzen. Und einige Foristen scheinen an diese Grenzen anzustoßen. Zeit, das Denken zu verändern, meine Herren.

Wow.

Am 31. Mai 2014 um 08:18 von Pilepale

Erstmal bin ich ganz sicher kein EU-Romantiker, sondern ein entschiedener Gegner. Wie kommen sie auch auf sowas?
Zweitens: Ob solche Assozierungsabkommen oder eine eventuelle EU-Mitgliedschaft erstrebenswert sind, darüber lässt sich sicher diskutieren. Wichtig finde ich erstmal, dass sowas unbeeinflusst von Unbeteiligten, namentlich Russland, ablaufen kann.

@ Ana von Kuczynski um 10:36

"Wenn Georgien gerne zur EU gehören möchte, dann sollten wir alte Strukturen wie die gedanklichen Überbleibsel des Ostblocks oder der russischen Einflussspäre über Bord werfen."
Wer ist denn bitte wir? Ich denke es gibt kein "entweder, oder" für die Polytetrafluorethylen Kanzlerin!? Aber noch einmal meine Frage, was erhalten die Georgier, die Ukrainer, die Einwohner Bessarabiens wenn sie dieses Assoziierungsabkommen unterzeichnen?

"Entscheidend ist nicht Russlands Machtanspruch, entscheidend ist das, was die Völker des ehemaligen Ostblocks in freier Selbstbestimmung wollen."

Sehr nobel von Ihnen das Sie als "Kind der EU-Osterweiterung" zumindest den Völkern des ehemaligen Ostblocks eine Wahl lassen. Was ist mit den Völkern der ehemaligen Demokratien in Europa? Warum erhalten die denn bitte kein Chance ihre Meinung zu der Sache zu äußern. Ach ja, die dürfen ja alle 5 Jahre einmal Wählen. Wenn dass die Sowjetunion doch auch zugelassen hätte, ein Zusammenbruch gäbe es sicher nicht!

Moment..

Ankwab hat ein Assoziierungsabkommen mit Russland nicht unterschrieben und die hauen ihm den Palast klein?

Wo sind die Foristen die jetzt schreien da steckt der Russische Geheimdienst hinter, der bezahlt die Demonstranten, habe gehört Russische Söldner sind überall, ist die Schwarzmeerflotte von Ort?

Könnten da Rohstoffe sein? Sofort Beobachterteams! RUSSLAND RAUS AUS ABCHASIEN.

Nein lese ich nicht... wäre ja auch sehr lächerlich oder nicht? Oh verdammt.....

@ Ana von Kuczynski um 10:36 - kleiner Zusatz

"Entscheidend ist nicht Russlands Machtanspruch, entscheidend ist das, was die Völker des ehemaligen Ostblocks in freier Selbstbestimmung wollen."

Wie Entscheiden der Wille eines Volkes ist, sieht man in der noch nicht einmal Rest Ukraine, sondern ehemaligen Ukraine. Eine Wahl die selbstverständlich Demokratisch ist da die teilnehmenden Wähler den richtigen Man an die Spitze "wählten". Wenn die OSZE diese Wahlen ganz offiziel als demokratisch im weitesten Sinne einstufen hat dieser Zirkus m.E. noch nicht einmal mehr bei Wahlen seine Daseinsberechtigung! Wie will man denn bitte nun Zukünftig die Wahlen in der Russischen Föderation schlecht reden?

Dem ARD Moskau Team und Frau Stoiber wird dann, sicher etwas einfallen!

@ heyleute um 08:54

"v.a. wirtschaftliche- EU hat somit einen Absatzmarkt "

Das Deutschland seine Absatzmärkte erweitern, ausbauen und dann schützen möchte ist mir klar! Die Frage ist welche wirtschaftlichen Vorteile genießen die drei von Ihnen genannten Staaten?

"Auch die Atraktivität der Reisen richtung Westen ist für viele ex- ussrler nicht zu unterschätzen."

Um in großen Teilen der EU frei Reisen zu können brauch man kein Assoziierungsabkommen sondern nur das Schengen Abkommen unterzeichnen. Das geht auch als nicht EU Mitgliedsland! Beispiel Schweiz, Serbien. Das dies wenig Wert hat, insbesondere nach den Euro Wahlen, zeigt die Debatte um die EU Bürger aus Bulgarien und Rumänien. Die sind in der EU und werden als "Bürger" 2. oder n. Klasse behandelt!

"Es gibt gute Fachspezialisten"

Wie sollen denn bitte diese Länder aufgebaut werden wenn nur die "Viehzüchter" zurückbleiben?

"wer zahlts?"

Die "Finanzen" und die "Wirtschaft" sicher nicht!!! Aber das ist den Brüsslern/Berlinern egal!

@Thomas Wohlzufrieden

"Wie auf der Krim, wo man sich in einem demokratischen Prozess pro russisch entschieden hat, so wollen natürlich auch andere Völker über sich selbst bestimmen. Normal."

Sie wollen nicht ernsthaft das Vorgehen auf der Krim einen demokratischen Prozess nennen? So eine mustergültig demokratische Ruckzuck "Abstimmung" würden Sie also auch in Deutschland akzeptieren und als demokratisch bezeichnen, auch wenn das Ergebnis nicht Ihrer Meinung entspräche? Und das, wo hierzulande oft schon aufgrund der Wahlbeteiligung eine demokratische Legitimation abgesprochen wird...

War dort mal 1972 zu DDR Zeiten in Urlaub!

Wunderschöne "Ecke",sehr freundliche Menschen mit einer sagenhaften Gastfreundschaft , herrliche Landschaften und Strände !Und wieder einmal erweisen sich die Amis als Zündler in regionalen Konflikten!

@Bernd A.

"Georgien wird wohl über kurz oder lang in die EU und Nato kommen. Das wird nur noch durch massive "Eingriffe" von Außen verzögert werden können."

Naja, wenn wir Glück haben, verhindert ein seltener Anfall von Vernunft eine Nato-Aufnahme.

Ich persönlich möchte kein Land in der Nato, das noch vor ein paar Jahren einen Krieg mit Russland angezettelt hat.

Solange noch immer lokalte Eliten, Clanchefs oder ein paar machtgierige Milliardäre politisch das Sagen haben, sind solche Halb-Demokratien nur ein Risikofaktor.
Dort müssen über 10 oder 20 Jahre stabile demokratische und rechtsstaatliche Strukturen bestehen, bevor man überhaupt daran denken dann, daß für dieses Land notfalls automatisch auch deutsche Soldaten in den Krieg ziehen müssen.

Das hat schlicht etwas mit Vertrauen zu tun, das dort einfach nicht gegeben ist.

Von mir aus kann die USA gerne einen Beistandspakt mit solchen Ländern eingehen, aber dann wäre die geopolitische Absicht wohl zu offensichtlich.

um 10:26 von Ana von Kuczynski

In immer mehr Ländern werden sich emanzipatorische Bestrebungen zeigen, die auf Dauer nicht nieder gedrückt werden können. Die Völker werden sich zunehmend der EU anschließen wollen und das kann man auch sehr lebhaft nachvollziehen.
Sehr nett. Also heißt es, sobald ein Land in EU mit aller Macht will, müssen wir es unterstützen. Sobald aber ein Land NICHT in EU will, sondern sich eher Richtung Russland orientieren will, sind die Russen böse und Putin schuld? Verstehe ich das richtig? Wenn Kosovo sich für Unabhängig erklärt, ein Referendum durchführt, mit dem Hinweis "wir wollen in EU", wird es von Europa sofort annekant. Wenn aber Transnistrien sich unabhänigi erklärt, und Richtung Russland blickt, sollen wir Russland mit Sanktionen bestraffen? Ist das die Logik und Grundgedanke, die ich als "demokratischer und freier" Bürger in Europa befolgen soll?

@ shs - 6:57

"<...>müssten wir im Westen wohl bei einigen Damen und Herren in Berlin und Brüssel mal etwas deutlicher nach den außenpolitischen Kompetenzen fragen.

---
Es müssen mal endlich Demonstrationen statt finden, die den Politikern Druck macht sich mal zu besinnen und zum Realismus zurück zu kehren. Ich mein´s ernst. Das kann ich in diesem Fall worum´s in diesem ts-Beitrag geht noch nicht beurteilen, in der UA, TTIP, TISA schon. Auf die Gefahr Kopf schütteln zu ernten weil ich es so drastisch sehe, aber es sind sehr, sehr gefährliche Entwicklungen was die "Weltpolitik" angeht im Gange. Ich irre mich gerne.
Diese Demos gibt´s sofort Millionen fach wenn Pershings kommen oder längst bekannte Fakten ERNEUT SICHTBAR werden, wie Fukushima, aber in dieser Bedrohung kriegt selbst Attac oder Occupy nur ein paar 100, mal ein paar 1000 zusammen.
Wenn das nun System ist, wie der Westen sich geheim einmischt und offen die EU "nur" erweitern will und Putin sich anpasst wird das nicht gut enden.

guter bericht

ein sehr guter bericht, nach monaten befangener berichte über die ukraine ist es wirklich schön zu lesen dass beide seiten dargestellt wurden und auch recht objektiv...

weniger gut ist aber dass manche in den kommentaren wieder mal versuchen den untergang russlands zu prophezeien und gleichzeitig kritiklos der EU huldigen.

um 10:36 von Ana von Kuczynski

Konservatives Machtblockdenken hat seine Grenzen. Und einige Foristen scheinen an diese Grenzen anzustoßen. Zeit, das Denken zu verändern, meine Herren.
Ähhh..ich steh grad auf dem Schlauch.
Zoll-Union, Eurasische-Union = Blockbildungen vom bösen Russen.
EU-Erweiterung = keine Blockbildung, sondern...
helfen Sie mir bitte weiter.

@. Agent lemon

"Was hat Georgien mit der EU zu
schaffen?"

Das zu beantworten dürfte letztend-
lich Aufgabe des georgischen Parla-
ments sein.

@Waelder

Nichts gegen Geographie, aber die Europäische Union ist kein geographisches Projekt.

will man da nun noch eine

will man da nun noch eine Ukraine 2.0 anzetteln?
das endet dann als Krim 2.0

@. tisiphone

"Da Russland der Schutzpatron der gewünschten Unabhängigkeit von Georgien ist"

Wie kommen Sie denn darauf?
Denn bislang hat sich Rußland gegen
georgische Interessen gestellt.

Und außerdem gibt es m. E. zwischen
beiden Staaten keinen militärischen
Pakt.

Falsche Kategorie

@Pilepale:
Mal schauen ob es in 5 Jahren überhaupt zu Europawahlen kommt... Ob die Russische Föderation bis dahin noch bestand hat? Sie können ja Wetten abschließen wer länger durchhält!

Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden. Um dieses Machodenken "wer hält durch?" ging es mir gar nicht.

um 10:43 von Helmut Baltrusch

Hört, hört. Da ist ein Wirtschaftsexperte am Reden.
Sehr geehrter Herr Baltrusch. Wissen Sie, wieso Abchasien, Osetien usw. die Russen um Schutz gebeten haben?
Nein?
Weil diese Völker von Georgien ausgerottet werden sollten. Wir können natürlich alles dem freien Lauf überlassen, und auf einen neuen Konflikt ala Bosnien warten. Wenn Zahl der Toten etwa 10-15 Tausend erreicht, kann man natürlich UNO-Truppen hin schicken. Das wäre doch was, oder?
Gut, dass es noch Menschen gibt, die sich bisschen Gedanken um die Zukunft machen.

Am 31. Mai 2014 um 08:35 von veda1

zitat: Aber immerhin darf der Wähler eines EU-Mitgliedsstaates alle 5 Jahre das EU Parlament frei wählen.

dieses kleine wörtchen "frei" stört mich... im westen frei wählen, vielleicht... aber sie glauben doch nicht im ernst dass es in der ostEU zu freien wahlen kommt?
wiviele koruptionsskandale gab es in den vergangenen 5 jahren in osteuropa? von bulgarien über ungarn bis nach baltikum? Warum verlassen so viele Menschen die Ostgebiete um im Westen nach einem besseren Leben zu suchen? Nach 13 jahren z.B. lettischer Unabhängigkeit, glauben Sie wirklich, die Menschen hätten für einen beitritt zu einer anderen Union gestimmt?

@Ana von Kuczynski

"Konservatives Machtblockdenken hat seine Grenzen. Und einige Foristen scheinen an diese Grenzen anzustoßen. Zeit, das Denken zu verändern, meine Herren."

Das kann ich zwar unterschreiben, aber Sie richten Ihren Vorwurf an die falsche Adresse.

Es mag einfach sein, mit ein paar Milliarden eine Volksabstimmung in Georgien zu organisieren, so daß am Ende ein eindrucksvolles pro-EU Votum herauskommt.

Aber konnten Sie etwa letzten Sonntag bei der EU-Wahl über die Aufnahme Georgiens abstimmen?
Warum gibt es in der EU keine Volksabstimmung über eine Erweiterung?
Noch weniger demokratisch geht es bei der Nato zu, obwohl das im Extremfall unser Leben noch sehr viel mehr betrifft.

Das zu recht kritisierte "konservative Machtblockdenken" findet sich selten in den EU-Völkern, dafür umso stärker bei den kleinen Machteliten der EU, USA und Russlands.
Auf diese haben weder die EU-Völker noch die Georgier einen großen Einfluß, eher umgekehrt, via Steuerung der öffentlichen Meinung.

@. Pilepale

"(und der NATO) am Hut haben."

Ich weiß nicht, wie Sie darauf kom-
men; denn bislang ist nur von der EU
die Rede.

Um die NATO handelt es sich garnicht.

@ Demokrat1990 um 10:55

Dann möchte ich mich erst einmal entschuldigen das ich Sie in die EU Romantiker Ecke verortet habe.

Sie schreiben das Sie ein entschiedener EU Gegner sind, haben aber kein Problem das dieses EU Assoziierungsabkommen mit der Rest Georgien ausgehandelt wird? Irgendwie widersprüchlich, aber gut.
Welche Vorteile dieses Abkommen Rest Georgien liefern bleiben leider auch Sie schuldig!

"Wichtig finde ich erstmal, dass sowas unbeeinflusst von Unbeteiligten, namentlich Russland, ablaufen kann."

Hier stimme ich absolut mit Ihnen überein! Gilt das dann auch wenn Russland Verträge bereits mit Staaten abgeschlossen hat und jemand aus Brüssel mit Namen Oettinger und Barroso gegen diesen Unterzeichneten Vertrag wettern. Um genauer zu sein geht es um die South Stream Pipeline die durch den Balkan führt! Gilt diese Nichteinmischung in anderer Länder Angelegenheiten dann noch für Sie persönlich?

Altes Problem?!

Das Scheitern der Sowjetunion (Union ist was?)oder Russland wurde schon immer im Vielvölkerstaat gesehen dem einst wie heute überall zu sehen damit entgegengewirkt wird das damals ganze Volksgruppen umgesiedelt wurden. Wolgadeutsche nach Kasachstan und viele Gulags u. sonstige Industrialisierungsgroßprojekte mit notfalls besserer Bezahlung in die Steppe nach Sibi. oder in den Kaukasus!
Das hat schon immer langfrist. zu Problemen mit den Einheimischen geführt. Das wurde damals mit viel Einheitsideologie u. vielen Neuansiedelnden Russen usw. geregelt wie das auch China in Tibet usw. praktiziert. Der neue weg ist der alte mit Verfeinerungen aus Zucker Brot u. Peitsche wie aller Orten zurzeit zu sehen ist!!!(abgesehen welch direktem Heilsweg zu West oder Ost getraut wird)Erfahrungen haben die Leute ja schon mit den bisherigen Systemen! Der Ost Weg ist beschissen aber immer da u. nebenan.Der Westweg ist weit weg u.existiert nur meist in seinen Verheißungen.Wähle wen du tötest!?

@. Elbtalbewohner

"Und wieder einmal erweisen sich die Amis als Zündler in regionalen Konflikten!"

Seit wann sind die USA Mitglied in der
EU?

Oder gehört das Elbtal immer noch
zum Tal der Ahnungslosen, wo man
kein Westfersehen emfangen kann?

@Skywalker

"So eine mustergültig demokratische Ruckzuck "Abstimmung" würden Sie also auch in Deutschland akzeptieren und als demokratisch bezeichnen, auch wenn das Ergebnis nicht Ihrer Meinung entspräche"

Ihr Vergleich hinkt etwas.
Besser wäre dieses Szenario: über nacht wird in Berlin der Reichstag gestürmt und eine neue "Regierung" beschließt den EU, Nato und Euro-Austritt und schließt sich der Eurasischen Union an.
Dann organisiert man in zB Bayern ein schnelles Referendum und macht sich von Deutschland unabhängig.

Die politische Anerkennung des Referendums in Bayern hinge dann aller Erfahrung nach allein von der politischen Präferenz ab.

Lächerlich

""Wie auf der Krim, wo man sich in einem demokratischen Prozess pro russisch entschieden hat, so wollen natürlich auch andere Völker über sich selbst bestimmen. Normal.""

Wer das als demokratisch bezeichnet macht sich lächerlich.
Dort werden gerade wieder alte stalinistische Muster erkennbar. Das war eine Okkupation mit Hilfe prorussischer und russischer Bewaffneter.

@09:10 von Thomas Wohlzufrieden

Wie auf der Krim, wo man sich in einem demokratischen Prozess pro russisch entschieden hat...

Wer unter Demokratie das bloße Vorhandensein einer Abstimmung versteht, wird nie begreifen, warum es auf der Krim keinen demokratischen Prozess gab.

@ Skywalker um 10:52

Ja ich habe keine Ahnung was in diesem Abkommen steht und welche Vorteile bzw. Nachteile dieses Abkommen für dieses DING EU und die anderen Vertragsparteien, in dem Fall Rest Georgien haben!

Ich kenne die Auswirkungen des Assoziierungsvertrages EU vs. Serbien. Bei dem Ukraine Abkommen was um ein vielfaches Schärfer formuliert wurde, habe ich auch keine wirklichen Vorteile für die ehemalige Ukraine finden können!

Sie brauchen mir einen seit über 20 Jahren EU Gegner nicht erklären was der Vor- bzw. Nachteil dieser Verträge ist. Aber bitte falls Sie näheres Wissen informieren Sie bitte die anderen? Ist dieser Vertrag denn so geheim dass die ör keine Knallharten beiderseitigen Vorteile aufzählen können, um Leuten wie mir den Wind aus den Segeln zu nehmen?

"...warum dann diskutieren?" Das ist das Hauptproblem mit den EU Romantikern. Ihr habt seit über 25 Jahren nie diskutieren müssen und könnt jetzt nicht mit berechtigten Fragen umgehen!

kaukasus

eine der schönsten ecken der welt
sicher auch weitere nette dinge wie gastfreundschaft;
alles sehr kompliziert, wenn man tiefer schaut - schon das nächste dorf kann der erbfeind sein
nicht weil der genosse^^stalin in der nähe geboren ist ;
wer davon teile in die nato holt - den sollte man zum arzt schicken, wenn er vorgibt es dient dem frieden

probleme lösen für eine weile kann man mit geld, wirklich und demokratisch, denke nie;
die vl 100.000 abchasen wollen sich von niemand! die richtung vorgeben lassen ;)

@ Ana von Kuczynski um 11:29

"Sie haben meinen Beitrag nicht verstanden. Um dieses Machodenken "wer hält durch?" ging es mir gar nicht."

Gut vergessen Sie den Rettungsanker den ich Ihnen Zuwarf!

Was springt für die EU und was für die Assoziierungsstaaten heraus? User Skywalker meint erst einmal unterzeichnen und dann kann man ja ein halbes Jahrhundert warten! Was ist der Vorteil von diesen immer härter formulierten EU Assozierungsabkommen?

@06:11 von Demokrat1990

Wie man schön die Geschichte verdrehen kann. Die Krise in der Ukraine begann mit der Ablehnung der Unterzeichnung des EU Assoziierungsabkommens von Janukowitsch. Russland hatte sich die ganze Zeit über - selbst bei den Protesten auf dem Maidan - nicht eingemischt.
Da fragt mich sich immer wieder, woher im Westen solch ein militantes anti-russisches Bild herrscht.

Hab mir mal so ein paar Pics von der Demo......

angesehen. "Gewaltig" . Das waren bestimmt mindestens 500 Leute. Klare Mehrheit. Wo bleibt die Kohle aus USA? Frau Nuland greifen Sie ein !!

@ europeo um 11:32

"Ich weiß nicht, wie Sie darauf kommen; denn bislang ist nur von der EU die Rede."

Bisher, das ist richtig. In der ehemaligen Ukraine hat man auch immer wieder betont erst einmal nicht die NATO Mitgliedschaft ins Spiel zu bringen. Ersteinmal!

Aber erklären Sie uns doch mit dem Username "europeo" wo die Vorteile für diese drei Staaten liegen beim Assoziierungsabkommen? Auf die Nachteile lege ich ja schon gar keinen Wert mehr! Machen wir es klassisch aus dem Marketing. Nur Vorteile aufzählen!

Ich gebe Ihnen einen Satzbruchstück vor und Sie ergänzen es.

"Das EU Assoziierungsabkommen mit der Rest Ukraine/Rest Gerogien/ Rest Bessarabien bringt Vorteile für beide Seiten durch..."

Auch in Abchasien könnte man

Auch in Abchasien könnte man sehr gut eine Raketenabwehrschirm installieren. Die nähe zu Russland ist rein zufällig.

Moskau ist doch nicht isoliert

Im Artikel heißt es: Moskau erkannte Abchasien nach einem Krieg mit Georgien 2008 als unabhängig an. Allerdings schlossen sich nur Venezuela, Nicaragua und Nauru an.

Ich muss gestehen, dass ich Nauru googeln musste. Ein Inselstaat in der Südsee mit etwa 10.000 Einwohnern und dem segensreichen Wahlspruch "God’s Will First" - "Gottes Wille zuerst".
Na dann ...

Falsch. Das würde bedeuten,

Falsch. Das würde bedeuten, jedes Land kann sich für die EU entscheiden, allein aufgrund der Tatsache, dass es sich im geographischen Europa befindet. Die EU ist aber meines Wissens nach kein geographisches Gebilde. Was die EU ist, kann genauso schwer definiert werden, denn diese Entität entwickelt sich zunehmend zu einem degenerierten Etwas. Jedenfalls hat die EU bei solchen Fragen, was ein Land mit der EU zu tun hat, viel zu sagen.

Die Geister die Putin rief...

Nicht verwunderlich und das ist erst der Anfang. Seit dem Ausbruch der Krimkrise warne ich davor, dass sich Separatisten in ehem. UdSSR-Republiken wie auch in Russland ermutigt fühlen könnten. Denn ungelöste Krisenregionen, auch wenn man nicht tägl. davon hört, gibt es viele (z. B. Tartastan, Tschetschenien, Berg Karabach, Dagestan Inguschetien, Dnjestr-Republik).

Zudem hat Russland bereits 2008 in Georgien in den abtrünnigen Regionen Abchasien (jetzt wieder aktuell) und Südossetien interveniert wie auf der Krim.

Krisen muss man aber diplomatisch mit allen Beteiligten lösen, einseitige Okkupationen und Referenden nützen nichts. Die neuen Regionen müssen auch international anerkannt sein. Sonst zerfällt die Welt bald in viele Kleinstaaten. Außerdem ist das auch für die Regionen selbst wichtig, um beispielsweise diplomatische und wirtschaftliche Beziehungen zu anderen Staaten aufbauen zu können.

Staatsgründungen sind nie leicht (siehe Kosovo und Südsudan).

Am 31. Mai 2014 um 10:36 von Ana von Kuczynski

"Entscheidend ist nicht Russlands Machtanspruch, entscheidend ist das, was die Völker des ehemaligen Ostblocks in freier Selbstbestimmung wollen."

Da bin ich mit Ihnen einer Meinung. Was ist Ihrer Meinung nach die freie Selbstbestimmung? Wenn Sie "ja" sagen und ich -"nein". Entscheidend ist was die Mehrheit sagt. Das kann man nur durch Referendum herausfinden. In der Ukraine ist dass nicht der Fall.
Die Schweizer haben da keine Angst, sogar wenn manche Entscheidungen auch Nachteile mit sich bringen. Das Volk ist nicht blöd. Es darf auch Fehler machen und trägt selbst die Verantwortung dafür.

@Regent:"Gut, dass es noch Menschen gibt, die sich...

... bisschen Gedanken um die Zukunft machen."

Ja, z.B. die Demonstranten und Palaststürmer in Abchasien machen sich ebenso Gedanken um die Zukunft wie der Präsident, der ein wenig Unabhängigkeit von Moskau suchte und nun ungebetenen Besuch bekam und flüchten musste. Diese Vorgänge zeigen doch eindeutig die Unzufriedenheit der Menschen und der Führung mit den durch Russland beeinflussten Verhältnissen, unabhängig davon, worin die Ursachen der Anlehnung an Moskau zu suchen waren.

Tatsache ist, dass unter der Regie und Rigide von Russland sich kein Vasallenstaat entwickeln kann, schon gar nicht, wenn er international nicht anerkannt ist.

Übrigens habe ich mich nicht nur als "Wirtschaftsexperte" geäußert. Ich kenne die Region auch aus eigener Anschauung.

@AlterSimpel: "Warum gibt es in der EU keine Volksabstimmung...

... über eine Erweiterung?

Nun, Sie kennen ja die Strukturen der EU und der Mitgliedsländer. Einige Verfassungen von Ländern ermöglichen dies, andere wiederum nicht. Das Instrument der Volksabstimmungen ist in der EU einfach nicht vorgesehen. Wahrscheinlich wollen die geostrategisch denkenden EU-Politiker dies auch nicht, weil strukturelle Veränderungen erklärungsbedürftig sind.

Sie könnten aber auch mal Moskau fragen, warum es keine Volksabstimmungen in den Beitrittsländern zur Eurasischen Union gegeben hat. Haben Sie sich auch mal die Frage gestellt, warum die Menschen in Abchasien unzufrieden sind mit den politischen und sozialen Verhältnissen?

@companion: "Was die EU ist, kann ... schwer definiert werden."

Die Europäische Union ist ein attraktiver Wirtschaftsraum ohne definierte internationale bzw. kontinentale Grenzen , dem sich 28 Mitgliedsländer bereits angeschlossen haben. Offen ist nur der Status als Ziel: ein Staatenbund, wie derzeit, oder ein Bundesstaat wie die USA? Zu klären ist künftig auch die Ausrichtung bezogen auf Europa oder z.B. als transatlantische Union.

Eigenständigkeit ?

Da muss man schon sehr naiv sein das man glaubt das um Eigenständigkeit, Freiheit, Demokratie und Menschenrechte geht.
Selbst ein Vorschulkind weiss heutzutage wo der Hase lang läuft.
Diese "Eigenständigkeit" wird die Wahl zwischen "Du bist Terrorist" oder "Ich unterwerfe mich dem Kapital" sein.

@Agent lemon

Diese Frage stelle ich mir auch. Aber wahrscheinlich will Obama und die EU die eurasische Wirtschaftunion auch gründen, wir wissen es blos noch nicht.
Wenn Merkel dann mal wieder rumwettert das die Türkei nich europäisch genug wäre, werde ich mal auf Georgien hinweisen. Dann kommt bestimmt wieder so ein kluger Hinweis auf die Alternativlosigkeit dieses Strebens.
Im Moment bin ich noch am rumorakeln wer besser lügt... Obama und Merkel oder Putin.
Um dieser Logig folgen zu können, hätte ich noch einige Vorschlage an Beitrittskandidaten für die EU. Da fällt mir gleich einmal Südkorea und Vietnam ein. Ganz typische Europäer. Auch ganz typische Anwärter wären dann auch Marocco und Tunesien. Absatzmärkte wären das ja, aber ob die Menschen da auch Geld haben unseren Mißt zu kaufen?

Die Vorteile eines Assoziierungsabkommens

liegen für Georgien ganz klar darin, dass es Absatzmöglichkeiten für seine vor allem landwirtschaftlichen Produkte erhält und eine Lockerung der Visaregelung für seine Bürger. Nach dem Austritt aus der UDSSR wurde von Russland ein Wirtschaftembargo gegen Georgien ausgesprochen. In der Folge brach Georgiens Wirtschaft zu über 80% zusammen. In den letzten 10 Jahren ist der Tourismus zu einem wichtigen Standbein der wirtschaftlichen Entwicklung geworden.

Die Vorteile eines Abkommens für die EU sind eher marginal. Es sind wohl zunächst die Absichten, die weitere demokratische Stabilisierung des Landes zu fördern, sowie die Wirtschaft nachhaltig aufzubauen. Ein wichtiger Punkt ist wahrscheinlich auch, durch eine Entwicklung des Landes die Sicherstellung des Transports von Erdöl und -gas aus Aserbaidschan zu gewährleisten.

habenichtse

Die friedliebende USA finanziert das nächste "Nationbuilding"

Abchasien - und was dann?

Es ergibt keinen Sinn, dass sich die EU mit Abchasien und Georgien dahingehend beschäftigt, diese als Mitglieder in die EU aufzunehmen.
Und die zT aufgeführte Argumentation nach wirtschaftlichen Absatzmärkten ist schlicht lächerlich, wenigstens für die kommenden 30 Jahre.
Die EU handelt sich bei einer angestrebten Erweiterung mit den nordöstlich der Türkei gelegenen Kaukasusstaaten nur Ärger ein, besser gesagt, die Menschen in den EU-Ländern, nicht die eigentlichen Entscheider solcher Unsinnigkeiten.

@shs

Alleine die Vollmitgliedschaft der Ukraine, wird der EU das finanzielle Ende bringen.
Dann werden wir den Euro auch ohne Demos wieder los. Ich finde es Toll was da so gerade läuft. Nur um Russland eins auszuwischen fahren wir alles gegen die Wand was wir geschafft haben. Und das nur weil es Herr Obama gern so hätte. Macht weiter so, liebe Politiker.

@Mischa007

*Um dieser Logig folgen zu können, hätte ich noch einige Vorschlage an Beitrittskandidaten für die EU. Da fällt mir gleich einmal Südkorea und Vietnam ein. Ganz typische Europäer. Auch ganz typische Anwärter wären dann auch Marocco und Tunesien. Absatzmärkte wären das ja, aber ob die Menschen da auch Geld haben unseren Mißt zu kaufen?*
Sie haben meine Heimat Thailand vergessen. Die kaufen unseren Mist jetzt schon auf Pump. Da waehre sicher was zu holen. Kommt noch. Wetten? Gelddruckmaschinen sind geduldig.

Schon lustig.... ..die Türkei

Schon lustig....
..die Türkei möchten viele nicht in die EU aufnehmen weil ihr grösster Teil auf dem asiatischen Kontinent liegt.

Aber Georgien aufzunehmen ist im gleichen Atemzug völlig in Ordnung - auch wenn das Land zu 100% in Asien liegt.
*sarkasmus*

Also ich persönlich bin dafür das Vietnam in die EU als Vollmitglied aufgenommen wird.
*ironie*

Man sollte nicht vergessen, das die EU IMMER

der Wegbereiter der NATO war und IST! Ein Schelm der boeses denkt bei der derzeitigen Entwicklung um RU herum!

Ich könnte immer lächeln,

Ich könnte immer lächeln, wenn ich die Vorteile der EU erklärt bekomme.
Was nützt die vielbeschworene Freiheit, wenn man sie sich nicht leisten kann? Was nützt die vielbeschworene Demokratie, wenn diese nicht gelebt wird?
Das einzige was die EU im Moment zu bieten hat, ist ein Sack voller Schulden, der täglich größer wird. Länder die dieser EU nichts an wirtschaftlicher Macht entgegen stellen können, werden zu Erfüllungsgehilfen des Systems. Wir haben in der EU so viele Probleme, die ungelöst vor sich hinbrodeln, aber eines schönen Tages überkochen werden. Ich freue mich ehrlich gesagt schon auf diesen Tag, weil dann dieses falsche Konzept eines Staatenbundes ersichtlich wird. Die Idee von einem Europa finde ich absolut toll, wie man es aber angeht ist blanker Delitantismus. Ein Gebilde mit so vielen unterschiedlichen Standarts kann nicht überleben. Oder die man schaltet die Herz und Lungenmaschine nie ab. Hier wären es die finanzielle Hilfen. Wer soll das bezahlen........?

@ veda1 um 12:56

Super das wir es zumindest in einer Sache geschafft haben eine Meinung zu haben. Den eine Politik ohne Alternative ist keine Demokratie, da man ja keine Wahl hat!

Damit verabschiede ich mich uas diesem Thread und werde das schöne Wetter genießen!

Vielleicht erhalten wir ja später von jemanden Antworten, bezüglich der Vor- und Nachteile der Assozierungsabkommen mit den drei Staaten.

Wünsche allen Beteiligten einen schöne Rest-Samstag!

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