Kommentare

Wenn es denn Arbeit gäbe....

Wer heute zwischen 50 und 55 arbeitslos wird, der müsste eigentlich noch 12 - 17 Jahre arbeiten bevor er in Rente gehen darf.

Wer aber zwischen 50 und 55 Jahre alt ist, der findet nur noch in Ausnahemfällen Arbeit. (OK, als Ex-Minister oder wichtiger Poliktiker findet man auch mit 70 noch hochbezahlte Beraterposten, aber wer ist das schon?)

Den viel beschworenen Fachkräftemangel gibt es doch gar nicht, im Gegenteil werden sich viele Unternehmen freuen, wenn sie die "teuren Alten" endlich los sind und wenn überhaupt durch "billige Junge" ersetzen können.

Je nach dem wie das Gesetzt aussehen wird, werden die Unternehmen ihre 61+ Jahre alten Mitarbeiter erst in die Arbeitslosigkeit schicken und dann in die Rente mit 63+.

Vielleicht gibt es noch eine nette Abfindung, um den Abschied etwas zu beschleunigen.

Schon der Begriff

"Mütterrente" !!!
Man kann darüber sicherlich streiten. Doch hier wird zumindest ein Teil der Ungerechtigkeit beseitigt für die Mütter, die vor 1992 Kinder geboren haben. Natürlich muss aus der Rentenkasse gezahlt werden. Schließlich zahlen die vor 1992 geborenen Kinder auch in die Rentenkasse ein.
Wem das zu teuer ist, der sollte mal darüber nachdenken, ob man nicht andere Leistungen grundsätzlich abschaffen sollte wie z.B. das Kindergeld. Ist eh nicht einzusehen, dass jedes Kind dieser Welt hier in DEU Kindergeld bekommt, wenn das Elternteil nach DEU "einreist".

Rechenkünstler

45 Beitragsjahre - 63 Lebensjahre = 18 Jahre! das bedeutet im Klartext Schulzeitende mit 17 Jahren danach ununterbrochen gearbeitet.
Selten so möglich, wer studiert oder eine weiterführende Schulausbildung absolviert, schaut in die Röhre.

Beschämend ist,

dass fast ein viertel Jahrhundert nach der Wiedervereinigung noch immer Ost/West-Unterschiede gemacht werden.

Forderungen das Kindergeld abzuschaffen, sind hingegen Humbug in einer vergreisenden Gesellschaft und finanziell ohnehin nur Peanuts! (Ohnehin nur Ausdruck verkappter Migrantenfeindlichkeit)

Gut gemeint, schlecht gemacht?

Was kann die Bevölkerung schon von ihren politischen Experten erwarten? Hauptsache ist doch im Diätenklingelbeutel hat es wieder kräftig geklingelt.

@GeMe -Arbeitslosigkeit, Renteneintrittsalter

Selbst wenn absolut jeder, auch ihre gescholtenen politiker, mit 50 arbeitslos währen, ist ein Absenken des Renteneintrittsalter auf 50 die falsche Lösung. Das würde nämlich bedeuten, dass man als Arbeitnehmer die Hälfte seines Einkommens allein in die Rentenkasse stecken müsste.
Daher ist auch die Rente mit 63, insbesondere auch für die EU, das falsche Signal. Beim Renteneintrittsalter darf es nicht darum gehen, wie lange man arbeiten kann, sondern wie lange man arbeiten muss um ein bestimmtes Rentenniveau zu erreichen. Man kann nur das Geld ausgeben, was man auch einnimmt (= einbezahlt). Die Alternative ist das Rentenniveau noch weiter zu senken. Im Grunde fordern das alle, die das Renteneintrittsalter senken wollen (außer der LINKEN natürlich, die wollen, dass andere für einen selbst zahlen).

Milchmädchenrechnung

Ist doch ganz einfach: man kann nur soviel Geld ausgeben, wie man einnimmt (oder zusätzl. aus Steuereinnahmen bereitstellt). Klar, dass der dt. Sozialstaat diese Schieflage irgenwann (absehbar) nicht mehr wird bezahlen können - wegen demographischer Tatsachen! Da helfen auch keine Luftschloss- Versprechungen ans Wahlvolk. Doch welcher Politiker will v o r der Wahl schon ehrliche und rechtschaffene Meinungen zu diesem Thema abgeben?? Politisch Lied - ein garstig Lied - das war schon immer so! (Mahlzeit)

Wenn CDU/CSU und SPD

... Sozialpolitik machen, dann geht es weder um wirtschaftliche Vernunft noch um Gerechtigkeit. Dann geht es nur darum, die eigene Klientel zu bedienen.

Wir hatten das letztes Jahr

Wir hatten das letztes Jahr in einer Vorlesung kurz vor den Klausuren in Mikroökonomie mit Prof. Gustav Vogt mal durchgedacht.
1. Beitragsbemessungsgrenzen[BBG] abschaffen =>mehr Einnahmen in der RV und gleichzeitig gerechteres System,da momentan jmd. über der BBG %ual weniger von seinem Gesamtlohn belastet wird,als zB jmd,der gerade knapp unter der BBG verdient(ca.85000€/Jahr)
2. Freiberufler und Selbstständige mit in die RV verpflichten =>da meist sehr gut verdienend,massiver Zugewinn für die RV.(wir wollten auch noch die Pensionäre mit verpflichten,aber Prof. Vogt machte schnell klar,daß das einfach nicht möglich ist in unserem Dtschland)
3. (min)1000€ - 2000€(max) Rente staffeln(wir wollten teils sogar eine Einheitsrente wie in Holland)
4. Senkung des RV Satzes auf 10%
FAZIT:
Voll durchfinanzierte RV mit Rücklagenbildung
Kaufkraftsteigerungen bei den Beitragszahlern und bei den Rentnern
evtl. sogar Mrd Einsparungen bei den Steurfinanzierten Zuzahlungen im Bundesetat.

... kann nur funktionieren,

wenn das Rentenniveau weiter gesenkt wird. Mein Tipp: Rente mit 45-50 mit ca. 30% des letzten Nettos ... könnte dann mit Sozialhilfe und 2. + 3. AV gerade so reichen, belastet aber trotzdem die Sozialkassen erheblich. Armes OttoNormal- Deutschland!!

Pilotenstreik

5400 Menschen kämpfem um ihre Rente mit 55!
Die große Masse des Volkes sieht zu, wie ihre Rente auf 70 Jahre gelegt wird!
Hier ist bei soviel Trägheit auch Potential für die Rente mit 80...

SPD

Die einzige Sorge der Genossen scheint zu sein, das es jemandem zu geht gehen könnte... Arme Truppe...

Faule Kompromisse

Die Politik macht lieber faule Kompromisse, als sich mit einer bestimmten Wählergruppe ernsthaft anzulegen.

Die Renter haben in die Kassen eingezahlt, und dazu noch die derzeit arbeitende Generation großgezogen. Natürlich haben die einen Anspruch auf Ihre Rente in der derzeitigen Höhe. Auch die, die erst knapp vor der Rente stehen.

Die jetzt arbeitenden sind schon gekniffen, müssen zum großen Teil schon eigene Gelder für die Rente aufbauen, zahlen aber voll in die Rentenkasse, da sie die derzeitigen Renten zahlen müssen.

Die Jugend kann dann gucken wo sie bleibt, wenn sie denn endlich nach langer Ausbildung mal genug verdient, um die Schulden für die vergeigte Rentenpolitik zu bedienen.

Man kann aber das System nicht ändern, da die ersten beiden Grupen als Wähler sich wehren könnten, wenn sie Einschnitte hinnehmen sollen. Da dann lieber die Kosten weit nach hinten schieben und zwischenzeitlich die älteren gegen die jungen ausspielen. Und sich dann über die eigene Pension freuen.

Gut gemeint? Schlecht gemacht!

Es muss endlich eine grundlegende Reform des ganzen Rentensystems her. Stattdessen werden mit schöner Regelmäßigkeit einzelne Punkte aufgegriffen, über die sich die Bevölkerung herrlich streiten kann. Wer darf wann mit wieviel Kröten seinen Ruhestand "genießen".
Gerechtigkeit gepaart mit Solidarität wird es wohl erst geben können, wenn ausnahmslos ALLE in EINEN Topf einzahlen, aus dem dann auch alle - leistungsbezogen gestaffelt zwischen Mindest- und Höchstgrenze - ihr Alterruhegeld beziehen.

Kinder = zukünftige Rentenzahler

Wer Kinder hat ... hat 1. Die Kosten der Kinder, die erheblich sind, wenn das Kind Abitur macht und sogar noch studiert ... hat 2. Weniger Einkommen wegen Teilzeitarbeit des erziehenden Elternteils ... hat 3. Weniger Einkommen wegen ausbleibender Karriere ... hat 4. Hohes Armutsrisiko bei Scheidung! ... hat 5. Deutlich geringere Rentenansprüche wegen der Teilzeitarbeit. Die meisten Kommentoren vergessen leider, dass sich wegen 1. - 5. immer weniger Deutsche dazu entscheiden, Kinder zu bekommen: Alle Studien bescheinigen, dass Familien mit Kindern die Draufzahler der Nation sind. Folge: Wir sind eines der kinderärmsten Länder der Welt! Das ist den meisten Kommentatoren offensichtlich egal ... sie vergessen, dass die Rentenzahler von morgen die - immer weniger werdenden - Kinder von heute sind! Wenn jetzt durch ein Gesetz wenigstens eine der finanziellen Belastungen vom Elternsein verringert wird, ist das schlicht ein gerechter Ausgleich und eine notwendige Zukunftsinvestition!

das wäre wohl zu einfach ; )

ZITAT:03. April 2014 um 13:02 von ShaniaOjibwa
Gut gemeint? Schlecht gemacht!

Es muss endlich eine grundlegende Reform des ganzen Rentensystems her. Stattdessen werden mit schöner Regelmäßigkeit einzelne Punkte aufgegriffen, über die sich die Bevölkerung herrlich streiten kann. Wer darf wann mit wieviel Kröten seinen Ruhestand "genießen".
Gerechtigkeit gepaart mit Solidarität wird es wohl erst geben können, wenn ausnahmslos ALLE in EINEN Topf einzahlen, aus dem dann auch alle - leistungsbezogen gestaffelt zwischen Mindest- und Höchstgrenze - ihr Alterruhegeld beziehen.

------------>>> *g* Das wäre wohl zu einfach ... siehe "Steuergesetze" ... da müsste man nur die Sonderregelungen beseitigen und wirklich "einheitliche" Prozentsätze einforden.... *g*

@Trudi

Diesen Satz kann ich voll und ganz unterschreiben!

13:18 von enigma2001

"*g* Das wäre wohl zu einfach ... siehe "Steuergesetze" ... da müsste man nur die Sonderregelungen beseitigen und wirklich "einheitliche" Prozentsätze einforden.... *g*"

Warum einfach, wenn es auch umständlich geht. So lautet offensichtlich das - nebenbei selbsterhaltende - Motto der Politikerkaste. Wird Zeit, daß die Bevölkerung dieses Motto umdreht... ;)

@Hansi2012 - das Rentensystem sieht anders aus

Die Mütterrente muß natürlich aus dem Steuertopf bezahlt werden, da es sich um eine versicherungsfremde Leistung handelt.

Für die Mutterschaft wird kein aus einem Arbeitsverhältnis geborener Anspruch erworben, der verrentet werden kann. Vielmehr handelt es sich um eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe die Mutterzeit anzuerkennen. Daher muß dies auch die Gesamtgesellschaft tragen - d.h. Steuertopf.
Entsprechende Verfahren sind sind in anderen Teilbereichen bereits etabliert (vgl. Spätaussiedler).

Das Kindergeld ist ebenfalls eine fiskalische Maßnahme. Bzgl. der anspruchsberechtigten Ausländer sollten Sie mal einen Blick in die entsprechenden Unterlagen der Arbeitsagentur werfen und ihr Stammtischparolen wieder einpacken.

@ Schattenkanzler

"Die einzige Sorge der Genossen scheint zu sein, das es jemandem zu geht gehen könnte... Arme Truppe..."
Die Mütterrente, die wesentlich mehr kostet als die Rente mit 63 der SPD, hat doch die CSU durchgesetzt. Ihr ging es einzig und allein nur um die ihre Wahlergebnisse und ihre Klientel. Und warum macht sie dann 25 Jahre nach der Wiedervereinigung immer noch Unterschiede zwischen Ost und West? Schließlich hat doch die CSU mit ihrer Familienpolitik selbst dafür gesorgt, dass die Mütter in Bayern weniger Arbeitsmöglichkeiten hatten. Jetzt kommt sie auf die Idee, dass diese Mütter auch gerecht behandelt werden müssen. Aber Kinder im Osten sind auch nach diesem Gesetz der Gesellschaft weniger wert als Kinder im Westen, und Kinder die vor 1992 geboren wurden, sind immer noch weniger wert als Kinder, die nach 1992 geboren wurden.

@Hansi2012

"Natürlich muss aus der Rentenkasse gezahlt werden. Schließlich zahlen die ...Kinder auch in die Rentenkasse ein."

Das ist genau der falsche Ansatz. Bekommen sollte der aus der Rentenkasse, der eingezahlt hat, nicht derjenige, der nicht eingezahlt hat und dessen Kinder (vielleicht) in die Rentenkasse einzahlen. Denn wenn diese einzahlen, wollen sie ja später auch noch was rauskriegen.

Und was ist mit den Beamten, Selbständigen und Gutverdienern, die nicht einzahlen? Vielleicht machen ja die Kinder genau das. Oder die Mutter hat das später gemacht. Bekommt dann ne Beamtenpension und obendrauf die Mütterrente. Ohne jemals eingezahlt zu haben.

Warum sollen die ganzen kleinen Arbeiter und Angestellten diese ganze Mütterrente finanzieren. Das ist grob ungerecht, da diese dann später entsprechend weniger Rente beziehen.

Wenn man sowas wie Mütterrente politisch will, muss das zwingend aus Steuermitteln finanziert werden, damit dann JEDER das nach seiner Leistungsfähigkeit bezahlt.

Steuerhinterzieher und Bankenzocker zur Kasse bitten

Viele Milliarden Steuergelder hätten wir für zusätzlich Soziales übrig.. Plus einer Wiedereinführung einer Vermögenssteuer etc. Nichts gegen Luxus - nur wenn man die Millionen stapelt und zockt damit,die Verluste auch noch vom Steuerzahler begleichen lässt - andererseits jedes 5. Kind an der Armutsgrenze belässt, geht mein Verständniss gegen null..

Beitragsbemessungsgrenze

-Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze wäre ein brauchbarer Ansatz zur Finanzierung der (so ja gar nicht existierenden) 'Rentenlücke'.
-Die Besteuerung von Renten sollte abgeschafft werden. Im Grunde ist es eine Doppelbesteuerung, da es sich ja um eine Versicherungsleistung handelt und die eingezahlten Beträge schon einmal versteuert wurden.
-Im Gegenzug eine Rentenobergrenze finde ich ok, wenn die Vorlaufzeit lang genug ist und (gutverdienende) Betroffene sich darauf einstellen können.
-Abschaffung der Finanzierung von Lohndumping auf Kosten der Sozialkassen würde solchen Unternehme(r)n, die solide Löhne zahlen WOLLEN, die Möglichkeit geben das auch zu tun. Das käme langfristig auch der RV zu Gute. Die Sockelarbeitslosigkeit von ca 3 Mio. existiert ja auch mit Minilöhnen weiter.
-die Möglichkeit nach dem offiziellem Renteneintrittsalter versicherungspflichtig weiter zu arbeiten finde ich auch ok. (Ich würde beispielsweise diese Möglichkeit für mich erwägen - wenn es so bleibt).

danke für diesen Beitrag!

dem ist nichts hinzuzufügen.

@Kinder = zukünftige Steuerzahler von ReiBol

Genau richtig. Deswegen wäre es auch nur gerecht, wenn Rentner mit Kindern einen entsprechenden Bonus auf die Rente bekommen würden (oder halt kinderlose Rentner einen Abschlag). Selbst wenn die sog. Mütterrente durchkommt, wären Mütter finanziell im Rentenalter immer noch schlechter gestellt als Frauen, die keine Kinder großgezogen haben.

Bzgl. eines anderen Kommentars hinsichtlich Abschaffung der Beitragsbemessungsgrenze: Ja, da wäre ich auch dafür - allerdings führt das im Umkehrschluss letztendlich auch dazu, dass es keine Grenze mehr bzgl. der Höhe der Rente gibt. Mir persönlich käme das ja sehr gelegen - ich glaube aber nicht, dass das dann im Sinne des eigentlich Gewollten wäre...

Diese Rente gehört in Rente

Hier wird wieder nur Aktionismus betrieben, von dem nur Bruchteile profitieren. Das gesamte Rentensystem muss reformiert werden, aber im Sinne der Rentner. Frau Nahles verfährt hier wieder nach der Devise: "Ich mach mir die Welt, so wie sie mir gefällt." Wer wundert sich unter diesen Umständen darüber, das die SPD aus dem Umfragetief nicht herauskommt?

Unsinn!

für jedes geborene Kind gibt es Rentenpunkte!

falsche Richtung - falsche Töpfe

Die Rente mit 63 ist genau die falsche Richtung. Wenn jemand nicht mehr arbeiten kann, dann soll man ihm Erwerbsminderungsrente gewähren. Hier sind ggf. die Kriterien und die Höhe entsprechend anzupassen.

Wenn man eine Mütterrente denn politisch will, müssen dafür ALLE zahlen, nicht nur die Beitragszahler der Rentenversicherung, sondern auch Beamte, Selbständige und Gutverdiener. Also ist das aus dem Steueraufkommen zu finanzieren, da ja sonst die zukünftigen Rentner entsprechend weniger Rente erhalten oder die Beitragssätze steigen. Im Moment ist das Gegenfinanziert durch die nicht erfolgte Absenkung der Rentenbeiträge. Es zahlen also allein die im Moment einzahlenden Beitragszahler.

Menschenbild der großen Koalition

Wer vor Ersatz eines Gesetzes schon den Missbrauch befürchtet, stellt sich in Wahrheit selber ein Armutszeugnis aus. Zwischen den Zeilen steht doch mindestens mensch sei unfähig ein Gesetz zu erlassen, das nicht missbraucht werden könne.

Aber auch in anderer Hinsicht ist es ein Armutszeugnis: Wer dann Mütterrente bezieht oder mit 63 in Rente geht, weil das Gesetz es ihr oder ihm zugesteht, betreibt beileibe keinen Missbrauch.

Wie aber kommt jeamnd dazu, andere Menschen schon einmal prophylaktisch zu diskreditieren? Das geht weit über die Ministerin hinaus. Es ist eine gewisse großkoalitionäre Art von CDU, CSU und eben auch SPD. Das also ist in der großen Koalition und selbst in der sogenannte SPD-Linken das Menschenbild vom "kleinen" Menschen!

Gerechtigkeit & Zynismus - eine fatale Mischung

Eine Anpassung der Mütterrente ist eine richtige Maßnahme zur Gleichstellung und zum Ausgleich von Nachteilen aus Erziehungszeiten.
Die Diskussion um die Bezahlbarkeit der Renten ist zynisch!
Es sollte in erster Linie darum gehen, die Zumutbarkeit von bestimmten Tätigkeiten bis ins hohe Alter zu berücksichtigen. Schaffen wir doch erstmal Erschöpfungsdepressionen, Verschleißkrankheiten, vielleicht sogar das Altern selbst ab, bevor wir Betroffenen zumuten weiter zu arbeiten.

Die Rentenpolitik insgesamt ist zynisch!
Man setzt auf private Altersvorsorge und hat gleichzeitig kein Rezept dafür, dass die Inflationsraten höher sind, als die Zinsen.
Es ist an der Zeit für eine große Reform in den Köpfen und für eine Umverteilung, statt sich Gedanken über Kassenhaushalte zu machen.

Der gekaufte Staat

hat wieder zugeschlagen.

Ich fühle mich nicht mehr wohl, weil ich mich nicht mehr von den gewählten Vertretern als regiert fühle, sondern von deren Parteispendern und den Lobbyisten.

Ich fühle mich nicht mehr wohl in diesem Land, weil wir, unsere Rente, UNSERE Industrie und unsere Infrastruktur verkauft wurden.

Diese Umverteilung des Volkswohlstand an einige wenige Reiche, lässt uns als 5 köpfige Familie aus dem Land flüchten. Denn hier ist jeder Tag mehr an Präsenz, den man hier verbringen muss, ein Rückschritt.

Danke, Karlsruhe für das letzte BVG-Urteil und t.de für die sicherlich wg. der fehlerhaften Orthografie zensierten Kommentare.

Wieder 3 deutsche Kinder weniger.

Aber es kommen ja genügend nach aus Osteuropa, die sind auch billiger, als hier ausgebildete unbezahlbare Ingenieure.

@ReiBol

"...Wir sind eines der kinderärmsten Länder der Welt! Das ist den meisten Kommentatoren offensichtlich egal ..." --- Naja, da müssen, wie im richtigen Leben, Prioritäten gesetzt werden: viele Nachkommen = auf jeden Fall viele Konsumenten = eventuell viele Rentenzahler = Klimaerwärmung wird mit Sicherheit nicht begrenzt ==> "die Wirtschaft" ist glücklich, der Klimakanzler ist traurig. ABER: wenige Nachkommen = wenige Konsumenten = wenige Rentenzahler = Klimaerwärmung wird nicht begrenzt ==> "die Wirtschaft" ist traurig, der Klimakanzler ist glücklich. Und nun: wählen Sie...

Aber der Steuerzahler hat Ihr Studium bezahlt.

Der Steuerzahler zahlt die Gehälter vom Prof. bis zum Hausmeister an der FH/UNI. Der Steuerzahler zahlt die Infrastruktur der FH/UNI, der Steuerzahler bezuschußt Ihre studentische Krankenversicherung und das Semesterticket usw.
Also Ball flach halten.

12:14 von ubbt

"5 Beitragsjahre - 63 Lebensjahre = 18 Jahre! das bedeutet im Klartext Schulzeitende mit 17 Jahren danach ununterbrochen gearbeitet.
Selten so möglich, wer studiert oder eine weiterführende Schulausbildung absolviert, schaut in die Röhre."

Aber das ist es ja! Die Rente mit 63 nach 45 Jahren Beitragszahlen kommt nur deshalb zum tragen weil nur verhältnismässig Wenige in ihren Genuss kommen. Sonst wäre sie niemals durchsetzbar gewesen.
Und wer studiert oder eine weiterfuehrende Schulausbildung absolviert zahlt eben KEINE BEITRÄGE in die Rentenkasse.

Die Rente mit 63

nach 45 Arbeitsjahren ist gerecht und richtig.
Wer so lange Beiräge in die Rentenkasse gezahlt hat, soll die Möglichkeit haben mit 63 bei vollen Bezuegen in Rente zu gehen.

Der Eintritt ins Rentenalter sollte aber flexibel sein und nicht auf 65 oder 67 Jahre begrenzt sein. Ich kenne viele die gerne länger arbeiten wuerden und genau so viele die das nicht wollen oder können.

Die Muetterrente aus der Rentenkasse zu bezahlen ist allerdings falsch. Sie sollte aus Steuermitteln finanziert werden.

12:43 von larusso - Voll durchfinanzierte RV!

"FAZIT:
Voll durchfinanzierte RV mit Rücklagenbildung
Kaufkraftsteigerungen bei den Beitragszahlern und bei den Rentnern
evtl. sogar Mrd Einsparungen bei den Steurfinanzierten Zuzahlungen im Bundesetat."
-
Im Prinzip alles so einfach und doch so schwer!
-
Das Geld versickert in privaten Landen!
-
Politik, nebst Medien wissen dieses, schaffen es aber immer wieder, Jung und Alt der armen Schichten, gegeneinander auszuspielen.
-
Ebenso verhält es sich mit den Armen, die in prekären Arbeitsverhältnissen arbeiten müssen und den "Arbeitsverweigerern", die es ablehnen für einen Lohn zu arbeiten, der es nicht verdient, überhaupt Lohn genannt zu werden!
-
Alle werden später, für diese jeweilige beschämende, nicht von ihnen verursachten Lebensleistung in Armut, dann mit Armutsrenten und Grundsicherung "belohnt"!
-
Welch sichere Aussichten auf Armut, mit diesen von mir nicht gewählten Parteien!

@ GeMe

Sie haben Recht!
Viele Betriebe wollen ältere Arbeitnehmer loswerden, weil diese mehr Entgelt bekommen. Jüngere werden dann mit weniger Lohn eingestellt. Dies betrifft vor allem Großkonzerne. Gerade kleinere und mittlere Unternehmen brauchen gute Mitarbeiter, welche sie auch gerecht und gut bezahlen.
Alle Gruppen müssen in die Rentenkasse einzahlen. Es kann doch nicht sein, dass Beamte usw. nichts einzahlen und sich dann später aus der Rentenkasse bedienen.
Außerdem bin ich auch dafür, dass die Rentenerhöhung nicht prozentual, sondern als Festbetrag festgelegt wird, damit sich der Unterschied nicht noch weiter ausdehnt.

@ Osterbek

"Der Steuerzahler zahlt die Gehälter vom Prof. bis zum Hausmeister an der FH/UNI. Der Steuerzahler zahlt die Infrastruktur der FH/UNI, der Steuerzahler bezuschußt Ihre studentische Krankenversicherung und das Semesterticket usw."

Mal abgesehen von Studiengebühren zahlen sie heute pro Semester ca. 300 EURO für Verwaltungsgebühren zum studieren. Das Semesterticket zahlen sie extra.

Den großen Teil zahlt hier natürlch dennoch der Steuerzahler, aber eben nicht alles. Und: Meist sind die dann fertig ausgebildeten Studenten dann auch die größten Steuerzahler.

13:05 von ReiBol

"Das ist den meisten Kommentatoren offensichtlich egal ... sie vergessen, dass die Rentenzahler von morgen die - immer weniger werdenden - Kinder von heute sind!

Das stimmt so nicht ganz. Es geht nicht darum viele Kinder zu haben um die Rentenkassen zu fuellen, sonder darum dass es genuegend gut bezahlte Arbeitsplätze gibt.

Immer wieder neue Geschenke

Vielleicht kann mir mal jemand - auch von den aktuellen Rentnern - erklären, warum jemand, der nie in die Rentenkassen eingezahlt hat, nun eine Leistung erhält?
.
Sprich ... wozu nennen wir das dann noch "Versicherung" mit "Beiträgen", wenn am Ende jeder aus diesem Sack irgendas erhält?
.
Das ärgert mich.
Entweder diejenigen, die Rentenbeiträge zahlen erhalten was aus dieser Versicherung ... oder eben alle .. oder keiner.
Mich wundert es, dass einige von der Rentenkasse dazu genötigt werden jeden Monat ihrer Erwerbsbiografie seit 1930 nachzuweisen (am besten mit zig jahrealten Zeugnissen, wenn man die denn noch hat) und andere erhalten einfach so nach Gutsherrenart irgendwelche Leistungen.
.
Klasse!
.
Mich nervt es an, dass mir irgendwas von Rentenlücke und Arbeiten bis 67 erzählt wird und dann für Leute, die ihre Beiträge (warum auch immer) nicht gezahlt haben jetzt noch dafür belohnt werden.
.
Das ist doch echter Mist und ungerecht!

Einäugig

Nachdem doch heute morgen in (1) (unkommentierbar!) klar gemacht wurde:

"Arbeitnehmer werden künftig länger arbeiten müssen. Es verlängert sich ja auch die Lebenszeit."

gibt es hier hier doch immer noch viele Kommentatoren, die das anders sehen!

"Wer länger lebt muss länger arbeiten."
Das stimmt zwar. Aber, wenn man mit beiden Augen in die Welt schaut, sieht man, dass das nur eine Teilwahrheit ist.

Denn die Wertschöpfung je Arbeitskraft und Zeiteinheit nimmt seit Jahren zu.
Immer weniger Menschen schaffen in immer kürzerer Zeit immer mehr Werte.

Damit stiegen zwar auch die Gehälter der meisten, aber unterproportional.
Und dafür überproportional die Gewinne einiger weniger.

Bei gerechterer Verteilung könnten somit auch die Rentner besser gestellt werden.
Insbesondere bei der Höhe der Renten. Die seit Jahren dank einer auf einem Auge blinden Politik abgeschmolzen werden. Durch sogenannte Nachhaltigkeitsfaktoren und andere "Gemeinheiten".

(1) www.tagesschau.de/inland/rente348.html

warum schlecht gemacht?

ganz klar, man hat sich zuerst selbst
mit 10 % diätenerhöhung versorgt.
dann kamen die west- u. südrentner mit lumpigen 1,6 %, dann der öffentliche dienst mit 3 % und nun vielleicht die rente.....
frage: ist eigentlich der normale rentner der dumme im vergleich zu beamten und deren pensionisten da er nur 1,6 % erhält und die pensionisten 3 %?

Hoffentlich überlebt Google !

Dann können spätere Generationen wenigstens mal nachlesen, was eine Rente überhaupt (gewesen) ist.

...noch eine Diätenerhöhung übersehen ...

ZITAT:03. April 2014 um 16:43 von seehecht
warum schlecht gemacht?

ganz klar, man hat sich zuerst selbst
mit 10 % diätenerhöhung versorgt.
dann kamen die west- u. südrentner mit lumpigen 1,6 %, dann der öffentliche dienst mit 3 % und nun vielleicht die rente.....
frage: ist eigentlich der normale rentner der dumme im vergleich zu beamten und deren pensionisten da er nur 1,6 % erhält und die pensionisten 3 %?

------------>>> Sie haben noch eine Diätenerhöhung übersehen ...

vor ca. 2 Wochen haben sich die "Politiker" des EU-Parlaments klammheimlich eine 10%ige Dätenerhöhung zugeschustert --- RÜCKWIRKEND AUF DIE LETZTEN 2 JAHRE !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

@larusso

"1. Beitragsbemessungsgrenzen[BBG] abschaffen =>mehr Einnahmen in der RV und gleichzeitig gerechteres System,da momentan jmd. über der BBG %ual weniger von seinem Gesamtlohn belastet wird,als zB jmd,der gerade knapp unter der BBG verdient(ca.85000€/Jahr)
2. Freiberufler und Selbstständige mit in die RV verpflichten =>da meist sehr gut verdienend,massiver Zugewinn für die RV.(wir wollten auch noch die Pensionäre mit verpflichten,aber Prof. Vogt machte schnell klar,daß das einfach nicht möglich ist in unserem Dtschland)
3. (min)1000€ - 2000€(max) Rente staffeln(wir wollten teils sogar eine Einheitsrente wie in Holland)
4. Senkung des RV Satzes auf 10%
FAZIT:
Voll durchfinanzierte RV mit Rücklagenbildung"

Haken: Versicherungsleistung, d.h. Leistung muss proportional zur Einzahlung sein, d.h. wer Beiträge nicht deckelt, darf Rente auch nicht begrenzen!

Die Steuerprogression berücksichtigt Rentenzuschüsse. Müssen höhere Einkommen Beiträge zahlen, müsste man die Steuern senken.

@Kajsa

"Und wer studiert oder eine weiterfuehrende Schulausbildung absolviert zahlt eben KEINE BEITRÄGE in die Rentenkasse."

Ist eigentlich sehr ungerecht. Als ob Studium und Weiterbildung keine Arbeit wären. Im Gegenteil- hatte ich doch während meiner Studienzeit wesentlich WENIGER Freizeit und auch weniger Geld als meine Brüder, die den Weg nach dem Abi über Ausbildungsberufe gewählt haben.

Ich bekomme anschließend ein höheres Gehalt, zahle höhere Steuern und höhere Rentenbeiträge und werde bei der Rente mit 63 auch noch zusätzlich benachteiligt. Diese betrifft in der Tat nur sehr wenige, ist aber ein völlig falsches Signal. Das Renteneintrittsalter kann doch niemals Bemessungsgrundlage für Rentenhöhe und Beitragssätze sein- das kann doch nur die Bezugsdauer sein und die wäre auch mit 67 so lange wie nie und wird weiter steigen.

Re:Immer wieder neue Geschenke

03. April 2014 um 15:54 von MrEnigma
Immer wieder neue Geschenke

Vielleicht kann mir mal jemand - auch von den aktuellen Rentnern - erklären, warum jemand, der nie in die Rentenkassen eingezahlt hat, nun eine Leistung erhält?
.
Sprich ... wozu nennen wir das dann noch "Versicherung" mit "Beiträgen", wenn am Ende jeder aus diesem Sack irgendas erhält?
.
Das ärgert mich.
Entweder diejenigen, die Rentenbeiträge zahlen erhalten was aus dieser Versicherung ... oder eben alle .. oder keiner.
...........nach Gutsherrenart irgendwelche Leistungen.
.
Klasse!
.
Mich nervt es an, dass mir irgendwas von Rentenlücke und Arbeiten bis 67 erzählt wird und dann für Leute, die ihre Beiträge (warum auch immer) nicht gezahlt haben jetzt noch dafür belohnt werden.
.
Das ist doch echter Mist

----------->>> mich nervt es noch mehr, dass das Loch im Rententopf durch sach- und zweckfremde Ausgaben daraus erst entstanden ist .... wo bleibt da die "Strafe" für die politischen Verursacher?

@15:01 von ladycat

Es kann doch nicht sein, dass Beamte usw. nichts einzahlen und sich dann später aus der Rentenkasse bedienen. Pensionen werden aus der Steuerkasse bezahlt. Und genau hier liegt ein Problem, wenn die Beamten zukünftig in die Rentenkasse einzahlen sollen. Was wird aus den bisher beitragslosen Zeiten?

Es ist SCHMERZHAFT...

Es ist SCHMERZHAFT, eine NACHHALTIGE Politik zu etablieren. Typischerweise müssen liebgewordene Privilegien beschnitten werden.

SCHMERZHAFTER wird es jedoch werden, wenn erste Erfolge eines notwendigen und erfolgreich vollzogenen Wandels im Rahmen einer dann POPULISTISCHEN und REVISIONISTISCHEN Politik „verfrühstückt“ werden.

@ GroKo: … auch für Euch! Die nächste Wahl kommt bestimmt!

Online-Petition gegen Rente ab 63?

Bitte helft mir einmal weiter! Kennt jemand eine schon laufende und halbwegs erfolgversprechend formulierte Online-Petition, an der man sich beteiligen kann? Link hier im Forum wäre nett! Besten Dank im Voraus!

13:05 von ReiBol

Die meisten Kommentoren vergessen leider, dass sich wegen 1. - 5. immer weniger Deutsche dazu entscheiden, Kinder zu bekommen: Alle Studien bescheinigen, dass Familien mit Kindern die Draufzahler der Nation sind. Folge: Wir sind eines der kinderärmsten Länder der Welt!

Ich muss Ihnen zum Teil widersprechen. Es ist unstreitig, dass Kinder viel Geld kosten und für die Eltern Verzicht bedeuten, wie Sie das auch richtig dargestellt haben.
Das ist aber nicht der Grund warum Deutschland kinderarm ist. In kaum einem anderen Land erhalten Eltern soviel finanzielle Unterstützung wie in Deutschland und trotzdem sind die Geburtenraten höher.

Ich lebe seit 18 Jahren in den USA und habe selbst 3 Kinder. Ausser einem Steuerfreibetrag von $2000/Kind gibt es keine weitere finanzielle Unterstützung. Im Gegenteil, der Kindergarten kostet mich monatlich $450/Kind.
Trotzdem haben Amerikaner deutlich mehr Kinder als Deutsche.
Deutschland ist kinderfeindlich - das ist der Grund!

Es geht vermutlich nicht um Gerechtigkeit

Es ist vielleicht auch naive zu denken Merkel ginge es hier um gerechtigkeit. Der CDU geht es darum das Wählerpotential der älternden Bevölkerung abzugreifen, einem Segment in dem sie schon immer stark war. Bei jungen Leuten hat die CDU nicht so viele Stimmen zu verlieren, die kann man auch mal mehr belasten.

Wer studiert,schaut in die Röhre...

wieso,dann würden Ärzte,Dozenten,Architekten,Ingenieure...,ja am Ende die Grundsicherung beantragen müssen.Schade,das diese Koalition mit der satten Mehrheit nicht eine echte Rentenreform auf den Weg gebracht hat.Beitragsbemessungsgrenze weg,jeder zahlt ein,analog der Schweiz festgelegte Höchstrente,flexibles Renteneintrittsalter mit Abschlägen nach Arbeitsjahren.Wir sprechen vor allem von den Jahrgängen 1951/52.Deren Eltern standen noch mitten in Trümmern.Mit 14 oder 16 Schulabschluss,dann einen Beruf erlernen und für eine eigene Familie Geld verdienen.Sie haben Arbeitsbedingungen erlebt,die heute junge Menschen gar nicht mehr auf sich nehmen müssen.Über Jahrzehnte gearbeitet,dazwischen Arbeitslosenzeiten.Wer diese Kriterien erfüllt,die das Gesetz verlangt,sollte nicht in Verruf geraten.Gefragt sind die Arbeitgeber,die plötzlich den Wert der "Alten" erkennen und von Fachkräftemangel reden.Junge Menschen erhalten die Möglichkeit im Unternehmen die Älteren zu ersetzen oder ...!!!

@tettigonia

You're right! … nur wird diese Denkweise der GroKo ebensowenig nachhaltig sein wie momentan gemachte Politik. Die Jüngeren sind die Älteren von morgen! Und sie werden noch deutlich häufiger zur Wahl gehen können als die Profiteure der populistischen Politik. Ich freu‘ mich schon darauf!

@Kajsa

"nach 45 Arbeitsjahren ist gerecht und richtig.
Wer so lange Beiräge in die Rentenkasse gezahlt hat, soll die Möglichkeit haben mit 63 bei vollen Bezuegen in Rente zu gehen."

Nein, ist es nicht, denn Leute mit Ausbildungszeiten (=Arbeitsjahre ohne Bezahlung) werden dann benachteiligt. Warum soll es gerecht sein, jemanden nach 45 Beitragsjahren eine Rente für 49 Beitragsjahre zu zahlen? Das sind fast 10% weniger Beiträge (vermutlich deutlich mehr, da im Alter höhere Löhne als in der Jugend) und dafür eine durchschnittlich 20% längere Rentenbezugsdauer. Schönes Geschenk.

Wer nicht mehr arbeiten KANN, der muss über Versicherungsleistungen oder aus Steuermitteln unterstützt werden. Wer nicht mehr WILL, der darf früher gehen, wie jeder andere mit Renten basierend auf der tatsächlichen Beitragszahldauer.

Rente mit 63: Populistische Klientelpolitik

Frau Nahles gestern Abend bei Anne Will fast wortwörtlich: „Wer 45 Jahre gearbeitet hat ist ausgebrannt und muß dann auch mit 63 in Rente gehen können“. Dies ist eine interessante Argumentationsweise, die man aber den Jüngeren nicht mehr zugestehen möchte. Die Generation Baby-Boomer und jünger müssen dann (auch wenn sie ebenfalls 45 Jahre erwerbstätig waren) noch mindestens bis 65 arbeiten.

@Hugomauser

"Mal abgesehen von Studiengebühren zahlen sie heute pro Semester ca. 300 EURO für Verwaltungsgebühren zum studieren. Das Semesterticket zahlen sie extra.

Den großen Teil zahlt hier natürlch dennoch der Steuerzahler, aber eben nicht alles. Und: Meist sind die dann fertig ausgebildeten Studenten dann auch die größten Steuerzahler.
"

Es wurde zu meinen Studienzeiten mal abgeschätzt, dass die Chemiker-Ausbildung den Steuerzahler ca. 100000 DM pro Studienplatz kostet. Meine Mitabsolventen haben (Kontakte sind heute über die Sozialen Netzwerke ja einfach zu "archivieren" und zu verfolgen) ALLE heute gut bis hervorragend bezahlte Jobs. Ich kenne die Branchen und daher auch die ca. Gehälter (80% arbeiten übertariflich). Ich behaupte mal, dass die Studienkosten im Schnitt bei promovierten Chemikern in den ersten 5 Jahren durch die deutlich höheren Steuern "abgegolten" sind. Danach verdient der Staat richtig kräftig mit.

Versuch einer Klarstellung,

da einige Kommentatoren doch einiges falsch verstehen, und die Medien auch nicht gerade um Aufklärung bemüht sind, versuche ich mal einiges aufzulösen.
Es geht nicht um die Rente mit 63, sondern um die Abschläge. Beispiel: ich bin Jahrgang 1951 und gehe in diesem Jahr mit 63 in Rente. Ich muss dann 8,7% Abschläge in Kauf nehmen. Kommt das Gesetz von Fr. Nahles durch, kann ich, da ich 45 Jahre gearbeitet habe, ohne Abschläge in diesem Jahr mit 63 in Rente gehen. Ich werde also auf jeden Fall, ob mit oder ohne Abschläge, mit 63 in Rente gehen.
Dies gilt noch für die Jahrgänge 51 und 52. Danach verschiebt sich das Renteneintrittsalter in jedem Jahr um 2 Monate nach hinten. Ein Arbeitnehmer Jahrgang 1963 kann erst frühestens mit 64 und 10 Mon. in Rente gehen.

@MKir13

"Pensionen werden aus der Steuerkasse bezahlt. Und genau hier liegt ein Problem, wenn die Beamten zukünftig in die Rentenkasse einzahlen sollen. Was wird aus den bisher beitragslosen Zeiten?"

Beamte haben ja keine beitragslosen Zeiten, sie bekommen ein Gehalt welches die Situation berücksichtigt. D.h. im Gehalt ist eine Kürzung für die Altersvorsorge enthalten. Man könnte auch einfach auf die Abrechnung einen Betrag von 20% als Pensionsbeitrag draufschreiben, an der Nettozahlung ändert sich nichts. Und der Arbeitgeber verschiebt das Problem munter in die Zukunft, weil er sträflicherweise die nicht ausgezahlten Beiträge NICHT als Rückstellungen für die zukünftigen Pensionen vorhält!!!

Bürokratismus pur

Ich finde das immer wieder interessant wie die Deutschen sich alles vom Staat vorschreiben lassen WOLLEN, gar fordern.
Eigeninitiative und Eigenverantwortung? Nein Danke. Denn dann muss man sich bei Fehlplanungen ja an die eigene Nase fassen und kann die Schuld nicht auf andere schieben.

Rente mit 63, Mütterrente, Pflegegeld, Kindergeld, Bafög, kostenloser Kindergarten, usw, usw. Geht's noch?

Ihr seid ein Verein von Heulsusen. Wem das alles wichtig ist soll sich selbst drum kümmern. Dann würde auch eine durchschnittliche Steuerlast von 10% ausreichen und JEDER hätte mehr Geld in der Tasche und kann damit finanzieren was ihm oder ihr selbst wichtig ist. Ganz ohne teure Bürokratie die sowieso 50% der staatlichen Transferzahlungen aufzehrt.

Rente mit 63 ist richtig

Wer 45 Jahre in die Rentenkasse eingezahlt hat, soll mit 63 ohne Abschlag in Rente gehen können. Allerdings sollten Zeiten der Arbeitslosigkeit nicht zu großzügig einbezogen werden, denn sonst könnte jemand, der z.B. 42 Jahren, ohne arbeitslos gewesen zu sein, Abschläge erleiden und derjenigen der 40 Jahre eingezahlt hat und 5 Jahre arbeitslos war, ohne Abschlag mit 63 in Rente gehen.
Die Möglichkeit, bei weniger Anrechnungsjahren bei Abschlägen mit 63 Jahren in Rente zu gehen muss allerdings erhalten bleiben, denn nicht jeder ist mit 63 noch arbeitsfähig.

Ursachen und Wirkungen...

Ich finde die Diskussion ermüdend, weil es meist nur um Symptome geht, statt die Ursachen in den Blick zu nehmen.

Seit Beginn der Automatisierung in fast allen Lebensbereichen gibt es in Industrie-u.Schwellenländern für alle Bürger immer weniger Arbeitsplätze, von denen ein normaler Arbeitnehmer sozial sicher leben kann. Die Folgen sind ständig steigende Arbeitsverdichtung und ein weltweites Wettrennen um Lohndumping.

Ein drastisches Beispiel: Wenn ein schrottiger Leo gegen einen ebenso schrottigen Abrams konkurriert, hat der Panzerstahlkocher hier wie dort nichts davon. Wäre aber der Leo mit UFO-Technologie ausgerüstet, würde er zum Kassenschlager. Soll heißen: Es ist allerhöchste Zeit, Deutschland wieder zum Higtech-Zentrum zu machen, zB. für Zukunftstechnologien (Energie, Städtebau u.Wohnen, Mobilität u. Kommunikation, Medizin, neue Werkstoffe etc).

"D" hat geografisch beste Voraussetzungen, und - noch - genügend Menpower für ein Wirtschaftswunder 2.0 und neue soz. Sicherheit.

45 Jahre Vollbeschäftigung ist ja ok! Aber...

.. kontrolliert mal eure Rentenbescheide! Ich muß noch 28 Jahre arbeiten bis 67. Vor 10 Jahren hatte ich pA ca. 1,3 Rentenpunkte. Heute ist das Duchschnittswachstum schneller gestiegen als mein Einkommen. Jetzt erwerbe ich pA 0,7 RP. Und so wurden aus einer Hochrechnung (Wenn/dann) von vor 10 Jahren aus 1450 Rentenerwartung, 1098 heute wenn ich so weiter arbeite. Wenn ich jetzt noch hochrechne mit % und wenn, dann werde ich wohl bei 700 landen sollten nicht noch ein paar % hinzukommen. Das ist dann der Ritt in die Altersarmut!

Mir ist nicht klar, warum wir

Mir ist nicht klar, warum wir in der BRD überhaupt darüber diskutieren.
Da doch FR schon mit 60 in Rente geht - ca. 260.000 wird es wohl "treffen".
Wer 45 Beitragsjahre voll hat, soll auch entscheiden dürfen, ob er weiter arbeitet oder nicht.
Gut, diese Ausnahmen mit der Anrechnung der Arbeitslosen Zeiten, könnte man kritisieren. Ansonsten ist die Gesamtzahl eher gering.

Diejenigen, die länger studiert haben, haben auch höhere Einstiegsgehälter (ca. 45.000 lt. Handelsblatt) und dürften wohl um die 50 die gewerblichen Arbeitnehmer eingeholt haben.
D.h., deren Renten liegen um einiges höher. Zudem können sie finanziell mehr privat vorsorgen. Wenn sie also mit 28 Jahren anfangen, kommen sie auf 37-39 Jahre.

Ob es richtig ist, dass sie dann mit 65-67 ausscheiden müssen, ist eine andere Sache.
Legt man hier die 45 Jahre zu Grunde, müsste diese Gruppe bis 73 arbeiten - das fordert doch auch niemand. Warum sollen die 45 Jahre bei den gewerblichen AN falsch sein?

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