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Die Grenzen der Gleichbehandlung

Offenbar muss heutzutage alles in Frage gestellt werden, alles muss vor Gericht erstritten werden, koste es, was es wolle. Letzthin las ich, dass an den Deutschen Hochschulen rund 8.000 Studenten eingeschrieben sind, die den Status "Legastheniker" haben. Sie gelten als Behinderte und haben daher ein Recht auf "Nachteilsausgleich", was heißt, dass z. B. eine (versemmelte) Seminararbeit mehrere Male (!!) neu geschrieben werden darf. Wo aber ist die Grenze der Gleichbehandlung? Was ist mit dem an Adipositas (Fettleibigkeit) leidenden Schüler, der beim Schulsportfest die 100 m in nur 21 sec laufen kann? Darf er künftig 75 m laufen und das Ergebnis wird als 100m-Lauf gewertet? Oder der Soldat bei der Bundeswehr, der an Epilepsie erkrankt ist: Kann er gerichtlich durchsetzen, dass er zum Jagdflieger ausgebildet wird? Warum will man einfach nicht akzeptieren, dass manche Menschen wg. geistiger, physischer oder psychischer Beschränkungen an bestimmten Vorgängen nicht teilhaben können?

Für wen gilt die Demokratie?

Das ist keine Diskriminierung, dass ist Menschenverachtend.

danke für diesen sehr offenen

danke für diesen sehr offenen Beitrag, dem ich zu 100% zustimme.

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